TITEL kulturmagazin
Donnerstag, 30. März 2017 | 02:52

 

Ferne Klänge

Schiller-Balladen? Das sind für uns aus dem späteren 20. Jahrhundert Herübergekommene ziemlich ferne Klänge geworden. Die Glocke – kaum jemand kennt sie noch – eine Witznummer…(?) Ulrich Matthes, der große Schauspieler, macht sich und seinem Publikum eine Freude und geht auf Entdeckungsreise. Hin zu den Schiller-Balladen. Mal sehen, was an ihnen noch dran ist. Nicht zum ersten Mal fand er damit nun auch im Schauspielhaus dankbare Hörer, alte und junge. Und jüngste: einige Kinder, die er in seiner lockeren Begrüßungsrede eigens ansprach und zu »Ehrengästen« erklärte. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Von Ganz bis Eidinger

Der von Jürgen Schitthelm herausgegebene Jubiläumsband 50 Jahre Schaubühne 1962-2012 lässt THOMAS ROTHSCHILD in Erinnerungen schwelgen.

 

Vom Reisestress

Rein rechnerisch hat jeder Stuttgarter, ein paar Babys vielleicht ausgenommen, diesen Mann leibhaftig auf der Bühne des Theaterhauses gesehen. Weit über 600 Mal ist Martin Luding in die Rolle des Caveman geschlüpft, und er ist nur einer von zehn Cavemen, die in Deutschland die Häuser füllen. Ein Phänomen ist das schon. Worauf beruht dieser ungewöhnliche Erfolg? Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Volker Lösch okkupiert das Theater und verbannt "Die Gerechten"

Eigentlich wollte Volker Lösch zu diesem Termin Upton Sinclairs „Öl!“ von 1927 für die Bühne adaptieren, einen der bedeutendsten politischen Romane des 20. Jahrhunderts, der zusammen mit „Der Dschungel“ den internationalen Ruhm des seinerzeit sehr einflussreichen Amerikaners begründete. Dann hat er es sich anders überlegt und sich für „Die Gerechten“ von Albert Camus entschieden. Aber es kommt nicht darauf an. Egal, was die Ankündigung verheißt: es wird immer ein Volker Lösch daraus. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Von Outlaws und Outtakes

Na wie wär`s? Lust auf eine Grenzerfahrung? Fünfzig Minuten zu Besuch im Kopf eines Zwangsneurotikers? Hin und vielleicht auch zurück? Drei10 Outtakes - Ein Tag schlägt zurück, unter Regie von Eike Hannemann macht es möglich! Von JULIA ARIANE REITER

 

Der Maler als Denkmaschine

Es geht um einen sprechenden Maler, und eben darum beginnt und endet es sprachlos mit Hörbarem: zu Anfang dem Geräusch des im Tauchsieder sich erwärmenden Wassers, anschwellend erst und nah dem Siedepunkt wieder abebbend; am Schluss mit »Casta Diva« und der bereits vorher einmal kurz erwähnten Maria Callas. Tja, einen schöneren Schluss kann man sich für ein 90 Minuten-Stück, in dem eigentlich nur geredet wird, kaum wünschen. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Horváth an der B1

Ein Heimkehrstück 2012. Ein wenig so, wie das zeitversetzte Heimkehrerstück von 1946 mit dem lädierten Beckmann, wie Draußen vor der Tür von Wolfgang Borchert. Auch in der Jetztzeit: Trümmer überall. Kaputte Beziehungen. Der Freund verrückt geworden. Freundin mit dem dicken Bauch einer missliebigen Schwangerschaft. Das Werk, das Arbeit für alle hatte, dichtgemacht. Auf der nahen B1 donnert der Verkehr vorbei. Das heimkehrende männliche ICH erlebt die Fremdheit des ehemals heimatlichen Alltags. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Verbindungen wider Willen, Wege zum Tode

Wenig Ruhm reserviert die Geschichte der Künste für den kunstproduzierenden Hochadel. Preußenkönig Friedrich II., jeder weiß es, spielte die Flöte und sang dazu – auch eigene Kompositionen. Seine Lieblingsschwester Wilhelmine, gegen ihren Willen mit dem Markgrafen von Bayreuth in eine Ehe gespannt, schrieb sogar Opern. Beide  gelten als talentierte Dilettanten, wobei Wilhelmine (1709-1758) nicht einmal das Glück hatte, von einem berühmten Lehrer (wie Graun oder Quantz) unterwiesen zu werden. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Sie haben sich etwas erwartet

1966 wurde Peter Handkes Sprechstück Publikumsbeschimpfung in Frankfurt uraufgeführt. Für viele, der damals Anwesenden stellte das Stück einen persönlichen Affront dar. Bis heute wird es in regelmäßigen Abständen neu inszeniert und muss sich immer wieder der Frage nach seiner eigenen Daseinsberechtigung stellen. Lässt sich das Publikum noch beschimpfen? Dominiert die Reflexion übers eigene Medium den Theaterbetrieb nicht in ausreichendem Maße? Wurde die vierte Wand nicht schon vor langer Zeit zertrümmert? Von JULIA ARIANE REITER

 

Reiterstandbild aus Katzengold

Die ernstliche Auseinandersetzung mit den geschichtlichen Tatsachen und Hintergründen fand wieder einmal nur im Programmheft statt. Auf der Zürcher Opernbühne regierte dagegen die juxige Knalligkeit. Blutvolles Theater, wie man früher sagte – das war in der Regel anerkennend gemeint. Derzeit wird das so inflationär gehandhabt, dass auch echtes Blut auf der Bühne wie Ketchup aussehen würde. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Parabel vom furchtbar verlängerten Dasein

Die Opern von Leos Janácek (1854-1928) haben sich in den letzten Jahrzehnten bis ins internationale Kernrepertoire vorgeschoben. Am Stuttgarter Opernhaus wurde vor einigen Tagen das besonders erratische Osud (Schicksal) erfolgreich neuinszeniert. Frankfurt folgte am Ostersonntag mit der Premiere der vorletzten, 1926 in Brünn uraufgeführten Janácekoper Vec Makropulos (Die Sache Makropulos). Auch dank außergewöhnlicher Sängerinnen wie Söderström, Silja und Denoke zählte dieses Werk in der jüngsten Vergangenheit zu den meistgespielten, von kaum einem ambitionierten Haus ignorierten Bühnenwerken dieses Komponisten, der, ein seltenes Beispiel von Altersproduktivität, sein Bedeutendstes zwischen dem 60. und 74. Lebensjahr hervorbrachte. In Frankfurt war Die Sache Makropulos bereits in den 1980er Jahren mit der Regisseurin Ruth Berghaus, dem Dirigenten Michael Gielen und Anja Silja in der Hauptrolle zu erleben. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Wir sind Pferd - Kohlhääsin zürnt und zündet

Nach Käthe, Johanna und Grete in ihrer Trilogie der klassischen Mädchen, Riefenstahl, Kahlo und Luxemburg in ihrer Trilogie der starken Frauen steht nun der weibliche Kohlhaas in Anja Gronaus Kohlhaas. Hiermit kündige ich als Staatsbürger auf der Bühne des FFT Juta in Düsseldorf: »Für Michael Kohlhaas ist immer der richtige Zeitpunkt«, so die Regisseurin über Heinrich von Kleists Rosshändler der gleichnamigen Novelle aus dem Jahre 1810. Rund 200 Jahre später scheint Amts- und Machtmissbrauch weiterhin lukrativ zu sein: Plagiats-, Kredit- oder Schwarzgeldaffären zieren unsere heutigen Staatsoberhäupter, aber wer denkt denn an Rücktritt? Derweil empören wir, das Volk, uns über die Unzulänglichkeiten unserer Machthaber und ziehen mit Trillerpfeife und Schellentrommel bewaffnet auf die Straße, um uns Gehör zu verschaffen, denn nach Artikel 8.1 des deutschen Grundgesetzes haben alle Deutschen das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Von VERENA MEIS

 

Wer die Ärmel aufkrempelt, wird kaum sein letztes Hemd verlieren

Im ostasiatischen Raum ist der Drache ein Symbol für Glück und Macht, kann aber auch ein Unheilbringer sein. In Sibylle Broll-Papes Inszenierung von Roland Schimmelpfennigs Der goldenen Drache wird diese Ambivalenz zum Leitmotiv: das, in viele kleine Sequenzen zergliederte Stück lebt von unerwarteten Wendungen, von Plotpoints und Cliffhangern, die erst retrospektiv ihre gesamte Bedeutung offenbaren. Von JULIA ARIANE REITER

 

Der Erde Glück? Ein Schatten der Jugend?

Sarantos Zervoulakos’ Medea am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf ist keine multimediale Medea, sie ist ihm nicht wie Heiner Müller Kommentar, Spiel, Material an »verkommenem Ufer«, auch streunt sie nicht wie bei Dea Loher durch Manhattan, Medea flieht auch nicht auf einem mit Drachen bespannten Wagen wie bei Euripides, unschuldig und lediglich Opfer der Gesellschaft und Balkan-Flüchtling wie Christa Wolfs Medea ist sie in Düsseldorf jedoch auch nicht. Wer ist Medea? – die Karriere einer mythologischen Figur mit zeitloser Bedeutsamkeit, die laufend passend gemacht, aber im Kern die Gleiche bleibt. Von VERENA MEIS

 

Warum ist überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?

»Ich habe Adorno gelesen und danach aufgehört Popmusik zu hören, habe Virilio gelesen und konnte nie wieder ins Kino gehen - dann habe ich Heidegger gelesen und die logische Konsequenz wäre gewesen, mit dem Existieren auf zu hören.« - Mit diesem Satz beschreibt der Filmemacher Peter Ott im ersten Teil Ich sein Dilemma, einerseits auf ein philosophisches Konzept zu insistieren und andererseits doch an dem eigenen nicht ewig währenden Dasein zu hängen. Im völlig nackten schwarzen Bühnenraum beschreibt Ott fragmentarisch Teile seiner eigenen Vergangenheit, formiert die Einzelstücke vor dem Hintergrund von Zeitlichkeit neu, bewegt sich ziellos mit kleinen, abgehackten Bewegungen durch den Raum und macht auch vor intimen und traumatischen Erfahrungen keinen Halt. Von JULIA ARIANE REITER

 

Die Erfindung des Plastikschauspielers

Mitten aus dem Bauch der Spaßgesellschaft kriecht der Theatermann René Pollesch wie die Kröte aus der Suppe. Jetzt ist er ganz oben. Als gälte es ein Event der Sonderklasse, tagte seine neue neueste Kreation im aufgekratzt-vollbesetzten Schauspielhaus Frankfurt. Der auf Anhieb etwas lahme Titel Wir sind schon gut genug enthüllt seine zeitgeistige Passform als Antwort auf die Frage: »Sollen wir bessere Menschen werden?« Tja, da kann der aufgeklärte neubiedermeierliche Gartenzwerg doch nur seine Pausbacken aufblasen und lachen. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

Ohne Ziel ist auch der Weg egal - Von Wegen und (Un-)Orten!

»Das Theater wird von einer neuen Unruhe erfasst. Es wird zum Medientheater. Es stellt auf die Bühne, was an elektronischen Medien zu haben ist, und schaut sich an, wie sich Körper und Räume, Stimmen und Gesten jetzt noch bewähren«, so der Kulturtheoretiker Dirk Baecker in seinen Studien zur nächsten Gesellschaft, der Computer- und Netzwerkgesellschaft. Sind wir heute in virtuellen »Heimaten« unterwegs, so besetzen, umtanzen, beleben Sascha, Caroline und Arthur eine reale elektronische Schrottwüste, die sich ihr letztes Aufflackern noch bewahrt. Von VERENA MEIS

 

Wenn Erwachsene pubertieren

Arthur Schnitzler und sein Weites Land sind in dieser Spielzeit in. Am Wiener Burgtheater und am Münchener Residenztheater gibt es zwei Inszenierungen - und seit Samstag auch eine am Salzburger Landestheater unter der Regie des Kabarettisten, Schauspielers und Regisseurs Werner Schneyder. Der Salzburger Inszenierung gelingt mit ihrer sensiblen, inszenatorisch eher zurückhaltenden Fassung eine dritte, eigenständige Interpretation. Eine Interpretation, die nicht spektakulär, dafür aber sehr fein und intelligent ist. Eine Interpretation, die die Deutungsarbeit an den Besucher weitergibt, die ihm das Material für Diskussionen liefert. Denn Werner Schneyder geht es auf der Bühne darum, den Schnitzlerschen Text zum Leuchten und Schwingen zu bringen. Und das ist ihm und dem Ensemble gelungen. Von JÖRG ESCHENFELDER

 

Kafka geht in sein Unkraut, wir ins Verderben, doch wir bleiben gelassen.

Seien Sie »beweglich, ungebunden, flexibel«, lassen Sie ihr Schulterzucken á la »Geht mich nichts an« sowie Ihren Wunsch nach leichtlebiger Unterhaltung mit Ihren Geldbeuteln an der Garderobe zurück und lauschen Sie konzentriert Kassandra und ihren Prophezeiungen: »Versteht es als Zeichen, wenn ihr nirgends mehr Liebe findet, und eure Familien sich selbst zerstören, wenn die lang gehegte Wirtschaftsordnung zerfällt und euer Rechtsstaat wie ein Glas zerbricht.« Mit Kassandra, Agamemnon, Aerope und Kafka, allesamt Figuren des Stücks, sind wir aus dem Schneider, könnte man meinen. Alter mythologischer Schuh oder notwendige Völckersche Verfremdung, um im Gewohnten das Reale und gleichzeitig Absurde freizulegen? Von VERENA MEIS

 

Wirken über den Abend hinaus

Friedrich Schillers Die Jungfrau von Orleans ist ein Brocken, eine Herausforderung für Schauspieler und Zuschauer gleichermaßen. Eine Herausforderung, die Regisseur Mario Eick und sein Ensemble am Theater an der Rott freudigst angenommen und bestens gemeistert haben. Sie beschenkten sich und das Publikum am Premierenabend mit einem eindringlichen, faszinierenden, dichten, nie langweiligen dreistündigen Theaterabend, der Lust auf diese Kunstform machte und sicher über den flüchtigen Moment hinaus nachwirken wird. Von JÖRG ESCHENFELDER

 

Am Ende: die Väter mit ihren Lebenslügen

Überall im Verdi Kosmos: die Väter. Manchmal nerven sie (wie in La Traviata, trotz arioser Doppelrahmstufen-Nobilität oder gerade deswegen), manchmal geben sie interessante psychologische Profile (wie König Philipp in Don Carlo), manchmal verschwinden sie nach der von ihnen ausgelösten Katastrophe erfreulich schnell aus dem Stück (bei La Forza del destino). In Simon Boccanegra, einem Schmerzenskind der Verdi’schen Opernmuse – die Erstfassung 1857 fiel durch; eine mithilfe seines letzten, ingeniösen Librettisten Arrigo Boito getätigte Umarbeitung war seit 1881 (mäßig) erfolgreich – stehen gleich zwei Patriarchen im Zentrum der Handlung: Simon Boccanegra, der zum Genueser Dogen avancierte Plebejer, ein ehemaliger Korsar, und Fiesco, der alteingesessene Patrizier, sein erbitterter Feind. Politisch und persönlich. Denn Simon hatte Fiescos Tochter Maria »entehrt« und ein Kind mit ihr. Dies die Vorgeschichte; die Haupthandlung spielt (in drei Akten) 25 Jahre später, in der letzten Phase der langen Herrschaft Boccanegras. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Gruß von der Währungsreform

Im Sprung der toten Katze: Das neue Stück von Katja Hensel ist mit seinem enigmatischen Titel kein Tierdrama und kein Katzenkrimi. Börsen-Insider dürften gleich verstehen: Die Redensart »dead cat bounce« bezeichnet eine kurzzeitige Kurserholung unmittelbar nach drastischem Kursverfall, also so etwas wie eine löcherig-unzuverlässige und letztlich haltlose Erholungsinsel im reißenden Strom des Niedergangs. Das aktuelle Thema, bearbeitet als Auftragsstück des Kasseler Staatstheaters, lockte ein neugierig-animiertes Uraufführungspublikum in die Kellerräume des TIF, der Theater-Dependence im Friederizianum, das bereits einige Vorzeichen der kommenden documenta erkennen lässt (sie ist, passend zu den desaströsen Zeiten, die dreizehnte ihrer Art). Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Die Sprache und Logik des Krieges

Die Premiere von Tom Lanoyes Atropa. Die Rache des Friedens am 17. Dezember in den Münchner Kammerspielen verlief glänzend und endete unter großem Applaus. Stephan Kimmig inszenierte diese freie Bearbeitung der dramatischen Geschehnisse um Agamemnon, Iphigenie, Helena und Klytämnestra stringent und mit großem Vertrauen zu den schauspielerischen Qualitäten seines Ensembles, das dieses nicht enttäuschte. Von BJÖRN VEDDER

 

Nicht versöhnt

Da in Kunstwerke immer auch Autobiographisches einfließt, sind viele Schauspiele und Opern in gewissem Maße auch »Künstlerdramen« gewesen. In den Meistersingern von Nürnberg entfaltet Wagner bekanntlich seine eigene Ästhetik und Theorie der Werkgenese. Freilich kann man dieses Stück auch schlichter als  Liebesgeschichte mit Hindernissen und gutem Ausgang zwischen einem Ritter und einer Bürgerin genießen. Als ähnlich mehrschichtig erwies sich später etwa Hindemiths Mathis der Maler, ein Künstlerschicksal im konfliktuösen Zusammenhang der Bauernkriege. In Hans Pfitzners 1917 uraufgeführter »musikalischer Legende« Palestrina (Thomas Mann gewann aus ihr wichtige Ideen für seine problematischen Betrachtungen eines Unpolitischen) gibt es als Mittelakt zwar auch ein pittoreskes, farben- und personenreiches Geschichtstableau – die szenische Verdichtung einer Sitzung des Tridentiner Kardinalskonzils aus dem späten 16. Jahrhundert –, doch entscheidend geht es um einen scheinbar sehr viel abstrakteren Vorgang: die mühevolle Entstehung eines Kunstwerks. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

 

Beklemmend, fesselnd, sehenswert

Im einzigen Landkreistheater Deutschlands in der niederbayerischen Provinz wurde ein echtes Theatererlebnis auf die Bühne gebracht: Herbert Achternbuschs Susn. Die Inszenierung unter Regie von Sebastian Goller gerät zu einem eindringlichen Bühnenerlebnis, das im Gedächtnis bleibt. Von JÖRG ESCHENFELDER

Die Geschichte geht weiter

Wieder ein Weltbestseller – Carlos Ruiz Zafóns Roman Der Gefangene des Himmels. Von PETER MOHR

Tage, Tage, Jahre

Staunen, entdecken, querlesen, umblättern, abreißen – Literaturkalender begleiten uns verlässlich durchs Jahr, versorgen uns häppchenweise und gut dosiert mit ungeahnten ...

Wer will fleißige Handwerker sehn

Der Künstler und ehemalige Hartz IV-Empfänger Van Bo Le-Mentzel hat zusammen mit seiner Crowd ein DIY-Forum geschaffen und mittels Schwarmfinanzierung auch gleich ein Buch drucken lassen. ...

Mr. Charms ist nicht zu fassen!

Der verführerischen Absurdität von Charms' gesammelten Werken, die dankenswerterweise vom Galiani Verlag nun vollständig herausgegeben wurden, kann man sich nur schwer ...

Die Jugend endet auf dem Campingplatz

Wie wird man erwachsen, in einer Zeit, der die großen Ideen fehlen? Wo sich das Leben gleichförmig von einem Tag zum anderen zieht und das Entwerfen ...

Gerd Sonntag und ein Hühnerglucksen zum Abschluss

Giovanni Santi malt eine Fliege – Lyrik von Ger Sonntag.

Von STEFAN HEUER

NJ Institut for sundhed og senior services køb cialis online sundhedspleje forsikringsudgifter