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    TITEL kulturmagazin
    Mittwoch, 26. April 2017 | 19:40

     

     

    Psychothriller mit doppeltem Deutungsboden

    Alles beginnt ganz harmlos. Mit einem Schulaufsatz, in dem der französische Oberstufenschüler Claude (Ernst Umhauer) von einem Besuch im Haus seines Klassenkameraden Rapha berichtet. Claude, der offenbar aus schwierigen Verhältnissen stammt, macht sich zwischen den Zeilen lustig über das biedere Mittelstandsidyll, in dem der Mitschüler mit seinen Eltern lebt. Aber auch die Sehnsucht, dazu zu gehören, schwingt in der Geschichte mit. Sie endet mit den Worten »à suivre« (»Fortsetzung folgt«). Von STEFAN VOLK

     

    Vor den »Kindern des Olymp«

    Ein Mann, eine Frau und ein Hund entfernen sich nach hinten in die öde Landschaft eines Hafens. Es sind Bilder wie dieses, die die Magie einer Filmkunst prägen, die nahezu ausgestorben und fast vergessen ist. Das Primat der Aktion, der aggressiven Bewegung hat, was man Atmosphäre nannte, verdrängt. Von THOMAS ROTHSCHILD

    Der Spielplatz macht zu

    Nach drei Ausgaben wird das Games-iPad-Magazin Spielplatz wieder eingestellt. Was dahinter steckt, wollte RUDOLF INDERST im Gespräch mit den beiden Machern Henning Ohlsen und Mark Heywinkel herausfinden.

     

    Ran an die Basis

    Auf der researching games 2012 in Wiesbaden besuchte RUDOLF INDERST den Vortrag von Angelika Beranek und Beate Kremser, der ihre medienpädagogische Arbeit im Infocafe im hessischen Neu-Isenburg in den Mittelpunkt stellte. Genau darüber unterhielten wir uns auch im folgenden Interview.  

     

    ... bis sie dann gestorben sind.

    Wenn Comics sich klassischen Märchenmotiven widmen, dann tun sie das meist in Form einer eher überzogenen Parodie. Selbst wenn sich dahinter so viel Sophistication verbirgt wie hinter Trondheims Ralph Azham, bleibt Ironie nicht aus. Mit ihrem traurigen Märchen Das Zeichen des Mondes haben die beiden Spanier Bonet und Munuera einmal ganz andere Töne angeschlagen. BORIS KUNZ hat sich verzaubern lassen.

     

    Vom Leben gezeichnet

    Der bei Avant erschienene Sammelband Lästermaul & Wohlstandskind beinhaltet die ersten 50 Episoden der gleichnamigen Comic-Strip-Reihe, die Tim Dinter im vierwöchigen Turnus für den Tagesspiegel zeichnet. CHRISTIAN NEUBERT sieht keinen Grund zum Lästern.

     

    Zwischen Karikatur und Avantgarde

    Lyonel Feininger ist eine Ikone der Klassischen Avantgarde. Er hat einen festen Platz im Lieblingsmaler-Pantheon. Doch auch solch ein Weltrangmeister ist nicht vom Himmel gefallen. Die Ausstellung Vom Karikaturisten zum Künstler. Lyonel Feiningers Radierungen und Lithografien in der Feininger-Galerie Quedlinburg (15. Juli bis 4. November 2012) zeigt die Suche des Künstlers nach der eigenen Bildsprache, der »wirklichen Wirklichkeit«.Von BETTINA VOGEL VON FROMMANNSHAUSEN

     

    Multitalent der Künste

    Im September wäre John Cage (1912-1992) 100 Jahre alt geworden. Das Salzburger Museum der Moderne präsentiert jetzt im Mönchsberg die Ausstellung John Cage und .... Sie zeigt, wer Cage prägte, wen Cage prägte und wie zentral Zufall und Stille im Schaffen von John Cage waren. Von JÖRG ESCHENFELDER

     

    10 Gründe, Engelmann zu lieben

    Aufgelistet von BRIGITTE HELBLING

     

    Parforceritt in Unterhosen

    Josef Hader ist der beste Kabarettist Österreichs, doch sein Best-of-Album Hader spielt Hader. Live. Nummern aus 5 Programmen ist nicht sein bestes, meint MATTHIAS ROß

     

    Ein Igel erlebt sein blaues Wunder

    Neue Kartracer haben es nicht leicht. Auch nach 20 Jahren ist der Schatten der einstigen Genregröße Mario Kart so mächtig, dass sich jeder neue Titel einen Vergleich gefallen lassen muss. So auch Sonic & All-Stars Racing Transformed. Dass der knallbunte Rennspaß sich bei einem solchen Vergleich überhaupt nicht verstecken muss, fand NORMAN VOLKMANN zu Lande, zu Wasser und in der Luft heraus.

     

    Auf die gute alte Rock-n-Roll-Freundschaft

    Will man Menschen, die noch nie einen Teil der Call-of-Duty-Reihe gespielt haben, das Spielerlebnis näher bringen, sollte man das Bild eines Menschen zeichnen, welcher von allen Seiten gleichzeitig per Megafon angeschrien wird. Daher erzählt RUDOLF INDERST die Geschichte anders. Diese ist nicht minder fiktional. 

     

    Ferne Klänge

    Schiller-Balladen? Das sind für uns aus dem späteren 20. Jahrhundert Herübergekommene ziemlich ferne Klänge geworden. Die Glocke – kaum jemand kennt sie noch – eine Witznummer…(?) Ulrich Matthes, der große Schauspieler, macht sich und seinem Publikum eine Freude und geht auf Entdeckungsreise. Hin zu den Schiller-Balladen. Mal sehen, was an ihnen noch dran ist. Nicht zum ersten Mal fand er damit nun auch im Schauspielhaus dankbare Hörer, alte und junge. Und jüngste: einige Kinder, die er in seiner lockeren Begrüßungsrede eigens ansprach und zu »Ehrengästen« erklärte. Von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

     

    Von Ganz bis Eidinger

    Der von Jürgen Schitthelm herausgegebene Jubiläumsband 50 Jahre Schaubühne 1962-2012 lässt THOMAS ROTHSCHILD in Erinnerungen schwelgen.

     

    Deutschland, Europa und die Welt

    Ein offenkundiger Widerspruch treibt mehrere Autoren zurzeit um: der Widerspruch zwischen dem von maßgeblichen Politikern gewollten Europa und der zunehmenden Skepsis in großen Teilen der Bevölkerung. Ulrich Beck liefert mit seinem Essay Das deutsche Europa, erschienen in der edition suhrkamp digital, die sozialdemokratische Antwort, meint THOMAS ROTHSCHILD.

     

    Der selbstzerfleischende Seelenbiograf

    »Beinahe alle Prosadichtungen, die ich geschrieben habe, sind Seelenbiografien, in allen handelt es sich nicht um Geschichten, sondern sie sind Monologe, in denen eine einzige Person in ihren Beziehungen zur Welt und zum eigenen Ich betrachtet wird.« bekannte Hermann Hesse einmal in einem Selbstzeugnis. Von PETER MOHR

     

    Auch Kevin kauft nur Vinyl

    Gestern erschien das neue Album von ClickCLickDecker. Sein erstes Livealbum heißt Du Ich Wir Beide Zu Den Fliegenden Bauten. Bei Seinem zweiten Konzert der aktuellen Tour hat ihn JULIAN SCHRAVEN hinter der Bühne getroffen und mit ihm gesprochen. Thema war alles andere als das Album selbst, denn sowas kann man ja woanders lesen.

     

    FACHGESLAMPEL 2 - Christian Ritter traf Hanz´n´Roses

    Alexander Willrich und Hanz bilden das Slam-Team Hanz'n'Roses. Wie es zu diesem eigentümlichen Namen kam, ist Thema des Gesprächs auf offener Straße. Außerdem geht es um einen Schreiburlaub im Allgäu, die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Poetry Slam und die Generationeneinteilung der Bühnenpoeten. Kleinere Lästereien über zu anspruchsvolle Tübinger Zuschauer und die Berliner Szene wurden selbstredend nicht rausgeschnitten!

     

     

    »Jedes Leben berührt ein anderes«

    Ist DAS sein ernst? Hans Ulrich Pönack, Filmkritiker des Sat 1. Frühstücksfernsehen zerreißt Cloud Atlas. Differenzierte Analyse? Fehlanzeige! Ein solch einflussreicher Meinungsführer wie er sollte sich dieser »Daumen hoch, Daumen runter«-Attitüde eines römischen Diktators verweigern. Willkürliche Täuschung? Fehlendes Filmverständnis? Beides trifft zumindest ansatzweise zu. Ein anderer Blick auf Cloud Atlas: Von VIKTOR RUCHOTZKI

     

    Wie zu leben sei

    Die Hofer Filmtage, die in diesem Jahr zum 46. Mal in der oberfränkischen Provinzmetropole stattfanden, verdanken sich von Anfang an der Film- & Kinopassion ihres 1941 geborenen Gründers & Leiters Heinz Badewitz. Dem heute 61 jährigen Michael Kötz, der seit 1992 die 1952 gegründete Mannheimer Filmwoche leitet & das Festival im Laufe seiner Direktorenzeit schon mehrfach umgekrempelt hat, ist es in diesem 61. Jahr der von Kötz neben Mannheim auch nach Heidelberg zu einem »Regionenfestival« erweiterten »Internationalen Filmwoche« gelungen, ganz auf sich zu zentrieren. Von WOLFRAM SCHÜTTE

     

    Zuschauen & Zuhören

    Natürlich ist jedes Filmfestival zuerst einmal ein Lokalereignis. Das trifft auch auf die Hofer Filmtage zu, die heuer zum 46. Mal & immer noch unter der »Oberhoheit« ihres Gründers – des 1940 geborenen, graupilzköpfigen Heinz Badewitz – jeweils in der letzten Oktoberwoche in der Oberpfälzer Metropole in 8 Kinos stattfinden. Das Event zieht noch immer sein Publikum aus Stadt & Umland an. Für rund eine Woche steht alles in Hof im Zeichen der trotz vorübergehenden Schneeregens gut besuchten Veranstaltung. Wo immer man in ein Hofer Schaufenster schaut, blickt einem das Plakat des allgegenwärtigen Festivals entgegen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

     

    Frauen sind subtilere Filter

    Gesundheitlich schon stark angeschlagen stand der bisweilen exzentrische Star-Regisseur Michelangelo Antonioni vor fünf Jahren bei den Filmfestspielen in Venedig noch einmal im Mittelpunkt. Seinem gigantischen Werk war die Retrospektive gewidmet. In der Nähe des Flughafens fand ihm zu Ehren ein Festmahl mit annähernd 1000 geladenen Gästen statt, und die Verleihung des Ehrenlöwen geriet zur unfreiwilligen Komödie, als Festivalchef Moritz de Hadeln - viele Jahre Chef der Berlinale - bei der Übergabe vom »Bären« sprach.  Von PETER MOHR

     

     

    Differenzierte Erinnerung

    Je weiter sich die Realität der DDR in die Vergangenheit entfernt, desto grobschlächtiger werden die Klischees, die sich mit ihr verbinden – sofern, bei jungen Leuten, überhaupt noch Vorstellungen von dem zweiten deutschen Staat vorhanden sind. Für viele ist er so exotisch wie Atlantis oder Karthago. Von THOMAS ROTHSCHILD

     

    Der Held aus dem Schweinekoben

    Lewis Trondheim, Schöpfer des ausufernden Donjon-Universums, wird nicht müde, sich für seine nächste Serie schon wieder ein neues Fantasy-Universum einfallen zu lassen. Braucht es das? BORIS KUNZ hat den ersten Band gelesen und findet: Ja!

     

    Kleines Buch mit großem Namen

    Im Alten Testament wurde mit Randfiguren ja nicht gerade zimperlich umgegangen. So war der Auftritt des Riesen Goliath nicht nur kurz, sondern äußerst imageschädigend. Dank eines kleinen, aber sehr feinen Comics bei Reprodukt hat BORIS KUNZ jetzt erfahren, wie es wirklich war.

     

    Klassischer Stoff in neuem Gewand

    Der bei Ehapa erschienene Sammelband Legenden der Gegenwart vereint drei frühe Werke der französischen Comic-Künstler Enki Bilal und Pierre Christin. CHRISTIAN NEUBERT hat untersucht, ob die fast 40 Jahre alten Werke inzwischen Staub angesetzt haben.

     

    Noch längst kein altes Eisen

    Schon wieder eine neue Steampunk-Serie? Kann man dem Genre denn noch etwas Neues abgewinnen? Altmeister Bryan Talbot beweist zumindest, dass man mit ihm noch immer eine ganze Menge Spaß haben kann. Von BORIS KUNZ.

     

    Schöne Schweinereien

    Ein Kompendium erotischer Kurzcomics aus deutschen Landen: CHRISTIAN NEUBERT ist begeistert. Schließlich hat ihm bei der Lektüre keiner zugesehen.

     

    Legendär ist anders

    Seit James Bond 007: Ein Quantum Trost vor ein paar Jahren hat er auf der Xbox kein James-Bond-Spiel mehr so richtig intensiv gespielt.  Jetzt landete 007 Legends  auf dem TITEL-Geheimagenten-Schreibtisch von RUDOLF INDERST. Wie sich schnell herausstellen sollte, ein teuflischer Auftrag. 

     

    Vor dem Glück liegt die Frustration

    Seit Super Meat Boy rollen die Jump and Runs mit nostalgischer 8- oder 16-Bit Anmutung wie vom Fließband aus den Indie-Game-Studios. Mit Nikki and the Robots liefern auch die Berliner von Joyride Labs ihren Beitrag zum Trend. JAN FISCHER hat es bis zur Frustrationsgrenze und darüber hinaus gespielt. 

     

    Ran an die Basis

    Auf der researching games 2012 in Wiesbaden besuchte RUDOLF INDERST den Vortrag von Angelika Beranek und Beate Kremser, der ihre medienpädagogische Arbeit im Infocafe im hessischen Neu-Isenburg in den Mittelpunkt stellte. Genau darüber unterhielten wir uns auch im folgenden Interview.  

     

    Ist das Kunst, oder kann das weg?

    Minimalismus wird groß geschrieben in den Indie-Schmieden: Der Weg durch die unberechenbare Leere in The Unfinished Swan bleibt vielleicht im Vergleich zu anderen Titeln vielleicht emotional ein bisschen zu harmlos... aber ein Spielprinzip, das so ganz anders und innovativ ist, das lohnt doch. FRANZISKA BECHTOLD steht eben auf Kunst!

     

    Turning players into fans

    Schon seit den Tagen des ersten Trailers wartet RUDOLF INDERST auf Borderlands 2. Jeder Dubstep-Beat steigerte die Vorfreude und dann lag das Spiel plötzlich in seinen Händen. Warum wir hier (vielleicht) vom Spiel des Jahres 2012 sprechen, decken die folgenden Zeilen auf.

     

    Iolanta, Putin und das russische Fernsehprogramm

    THOMAS ROTHSCHILD traf Anna Netrebko, eine immer noch fast mädchenhaft wirkende junge Frau, freundlich und ohne die Allüren einer Diva, auf der Terrasse des Hotels Schloss Fuschl, wo sie während der Salzburger Festspiele logiert.

     

    Jetzt wird es nostalgisch

    »›Früher war alles besser‹ — ob dieser Ausdruck tief empfundener Nostalgie auch auf ein so tagesaktuelles und sich immer weiter fortentwickelndes Medium wie das Computerspiel zutreffen mag, beleuchtet der Autor in dieser Arbeit.« So beschreibt Game-Studies-Vertreter Sebastian Felzmann seine vor Kurzem erschienene Monografie. RUDOLF INDERST traf sich mit ihm auf einen nostalgischen Plausch.

     

    Ein Sandsturm unter Shootern

    Spec Ops: The Line ist, mit kleinen, wohlgemerkt hauptsächlich technisch Abstrichen, das Spiel geworden, das sich RUDOLF INDERST gewünscht hat. Es freut ihn daher sehr, dass sich Yagers Art Director Mathias Wiese für ein Interview bereit stand. Wir führten es im sonnigen Dubai. Nicht. 

     

    »Ich hätte mir auch ein Desaster vorstellen können«

    Es geht auch anderes: Mitten im für manchen Leser monoton erscheinenden Blätterwald erscheint mit der WASD ein gedrucktes Magazin, das digitale Spiele aus einer anderen Perspektive betrachtet und dabei konsequent Wertungsboxen und Co. weglässt. Über die Idee dahinter hat VOLKER BONACKER mit Herausgeber Christian Schiffer gesprochen.

     

    Stefanie Wegner: ,,Ich zeichne Geschichtenbilder"

    Stefanie Wegner war lange Illustratorin der erfolgreichen Kosmos-Buchreihe „Drei ??? Kids“. Beim Erlanger Comic- Salon betreute sie zeitweise den Stand der Illustratoren Organisation e. V., die sich eher in einem Randbereich der Messe bewegt. Nach eigenem Urteil fühlt sie sich aber auf dem Salon völlig zu Hause; die 34-Jährige werkelt gerade an einer etwas verspäteten Comic-Karriere und hat zu diesem Zweck ihr Studio „Illustrie“ in einen kleinen Verlag umgewandelt. „Ich passe in keine Schublade“, sagte sie im Gespräch mit ANDREAS ALT.

     

    Die Faszination des Grauens

    Kaum ein Werk der Weltliteratur hat, sieht man einmal von der Bibel ab, so viele Künstler unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen zur Umsetzung ins Bildmedium angeregt. Die zweibändige Neuausgabe mit der Prosaübersetzung des renommierten Mediävisten Kurt Flasch liefert einen willkommenen Anlass, Werk und Rezeption einmal wieder in Augenschein zu nehmen. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Kleine Andachtsbilder, große Wirkung: Meisterwerke des frühneuzeitlichen Drucks

    Was machen TITEL-Rezensenten, wenn sie sich in der Offline-Welt bewegen? Die Möglichkeit, die Autoren Sebastian Karnatz, Nico Kirchberger und Mathias Listl als Kunsthistoriker kennenzulernen und gleichzeitig eine profunde Einführung in die frühneuzeitliche Druckgraphik zu genießen, bietet der eben erschienene Ausstellungskatalog Himmel und Erde in Schwarzweiß. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Schwere ästhetische Nüsse knacken

    Mit der Besprechung des Katalogs der Frankfurter Schau Beckmann & Amerika beschließt SEBASTIAN KARNATZ den außergewöhnlichen 2011er Beckmann-Marathon.

     

    Schwarze Genesis

    Zwitterwesen und Zwillingspaare – die faszinierende Kultur der afrikanischen Dogon ist in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen. Von SABINE MATTHES

     

    Beckmann reloaded!

    Nach dem Katalog der Basler Ausstellung Max Beckmann. Die Landschaften hat sich Sebastian KARNATZ nun den Katalog der Leipziger Ausstellung Max Beckmann. Von Angesicht zu Angesicht vorgenommen.

     

    »The buckling rumble of the fall«: 9/11 - Die Mutter aller Ereignisse

    Zehn Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center ist der Prozess der Analyse der Bedeutung dieses einen Tages in vollem Gange. Fast scheint es so, als hätte sich der Schock gelegt und Platz für nüchterne und rationale Betrachtungsweisen geschaffen. Wie schwer es aber nach wie vor fällt, das Geschehene zu begreifen, zeigt sich zum einen vor allem am medialen Umgang mit diesem Ereignis, der über die mechanische Wiederholung der Bilder kaum hinausgeht, zum anderen an den teilweise wilden und kuriosen Verschwörungstheorien, die in diesen Tagen ein erstaunliches Revival erleben. Von MAIKE ROTHGANG

     

    Der Nebel des Informationskriegs

    Was machen eigentlich die Whistleblower-Plattform »Wikileaks« und ihr nicht unumstrittener Frontmann? Seit Julian Assange in England unter Arrest gestellt worden war, verebbten die Nachrichten rund um den charismatischen Computerspezialisten und brillanten Selbstdarsteller zunächst. Größere Scoops, wie die für Januar 2011 angekündigte Veröffentlichung von brisanten Protokollen aus dem Innenleben der »Bank of America«, waren verpufft. Wegbegleiter haben sich abgewandt und Befürworter sind leiser geworden. Andere Organisationen griffen die Arbeit von Wikileaks mal mehr, mal weniger publikumswirksam und mit wechselndem Erfolg auf. Nun hat sich Wikileaks ungewollt mit einem selbstzerstörerischen Paukenschlag zurückgemeldet. JÖRG FUCHS hat sich in der Welt der Whistleblower umgesehen.

     

    Alles ganz wonderful?

    JAN FISCHER hat sich die königliche Hochzeit im Fernsehen angesehen. Und macht sich jetzt Gedanken über unser schizophrenes Verhältnis zu Prunk, Pathos und Pop.

     

    Hinter dem Gesetz der Serie

    David Lynch und Mark Frost haben mit der Fernsehserie Twin Peaks die Mutter aller Serien geschaffen. ARTE strahlt sie nun vom 19. April bis 28. Juni zum zweiten Mal in Deutschland aus. Von MAXIMILIAN LINK

     

    Pest und Cholera

    Bei der Präsidentschaftswahl in Peru haben sich die beiden durchgesetzt, die es nicht hätten werden sollen: der »Linksnationalist« Ollanta Humala (31,7 Prozent) und Keiko »die Tochter« Fujimori (23,5 Prozent). Ein Kommentar von JOSEF BORDAT

    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


    Das neue TITEL kulturmagazin ist ...

    Die Geschichte geht weiter

    Wieder ein Weltbestseller – Carlos Ruiz Zafóns Roman Der Gefangene des Himmels. Von PETER MOHR

    Verteidigung des Schlagers

    Klar, man kann sagen: der Schlager geht musikalisch über das kleine Einmaleins der Harmonielehre nicht hinaus, seine Texte haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun, er ist ein konservatives ...

    Musik in Schwarz-Weiß

    Noch ein paar Tipps für die Tage in denen Stimmung und Landschaft sich den Grau-Tönen nähern und die richtige Musik dabei hilft, ruhige Momente zu ...

    Vom großen Lama aus der Regent`s Park Road

    Tristram Hunt widmet dem Schatten von Karl Marx, der selbst ernannten »zweiten Violine« des Marxismus, dem Industriellenerben Friedrich Engels eine ...

    Die böse Schlange
    und das weiße Kaninchen

    In diesem Land stimmt etwas nicht. Der Feminismus nämlich. Schwach steht er da, der Wind pfeift durch die Löcher seines theoretischen Unterbaus. Ähnlich steht es mit den Frauen. ...

    Das Ende der Sommerzeit

    Es gibt Bücher, die schleichen sich ganz unmerklich ins Herz und treffen einen im Innersten. Tamara Bachs Geschichte gehört dazu. Von ANDREA WANNER

    Ein Geheimnis in einer Graskugel

    Auf die ganz großen Katastrophen im Leben kann man sich selten vorbereiten. Das geht nicht nur den Großen so, auch die Kleinen müssen solche Erfahrungen bewältigen. ANDREA ...

    Gerd Sonntag und ein Hühnerglucksen zum Abschluss

    Giovanni Santi malt eine Fliege – Lyrik von Ger Sonntag.

    Von STEFAN HEUER

    Tage, Tage, Jahre

    Staunen, entdecken, querlesen, umblättern, abreißen – Literaturkalender begleiten uns verlässlich durchs Jahr, versorgen uns häppchenweise und gut dosiert mit ungeahnten ...

    Wer will fleißige Handwerker sehn

    Der Künstler und ehemalige Hartz IV-Empfänger Van Bo Le-Mentzel hat zusammen mit seiner Crowd ein DIY-Forum geschaffen und mittels Schwarmfinanzierung auch gleich ein Buch drucken lassen. ...

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