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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 23. Juni 2017 | 03:43

     

    Die böse Schlange
    und das weiße Kaninchen

    In diesem Land stimmt etwas nicht. Der Feminismus nämlich. Schwach steht er da, der Wind pfeift durch die Löcher seines theoretischen Unterbaus. Ähnlich steht es mit den Frauen. Bewegungsunfähig sehen sie mit starrem Blick dem Untergang ins Auge, wie das Kaninchen der Schlange. Wie konnte das geschehen? In ihrem Buch Alice im Niemandsland. Wie die deutsche Frauenbewegung die Frauen verlor zeigt Miriam Gebhardt auf die Schuldige mit den hypnotischen Kräften: Alice Schwarzer. Von MAGALI HEISSLER

     

    Tagebuch der alltäglichen Grausamkeiten

    Der israelische Regierungschef Netanjahu hat Ende September vor der UN-Vollversammlung die Auseinandersetzung seines Landes mit dem Iran zu einem grundsätzlichen Konflikt zwischen »Mittelalter« und Moderne stilisiert. Was die israelischen Soldaten in Breaking the Silence zu berichten haben, lässt einen am Wert der hier gemeinten Moderne zweifeln. Von PETER BLASTENBREI

     

     

    Wovon de Maizière wirklich spricht

    In deutschen Medien erfahren wir selten etwas über die Kriegführung mit Drohnen. Dabei gibt es seit 2009 ein International Committee for Robot Arms Control. Gelegentlich drängt sich das Gefühl auf, wir leben hinter dem Mond in diesem Land, und Gänsehaut läuft über unseren Rücken. In Lettre International 98 setzt sich der britische Autor und Schauspieler Heathcote Williams mit dem Thema auseinander. Von WOLF SENFF 

     

    Wer will fleißige Handwerker sehn

    Der Künstler und ehemalige Hartz IV-Empfänger Van Bo Le-Mentzel hat zusammen mit seiner Crowd ein DIY-Forum geschaffen und mittels Schwarmfinanzierung auch gleich ein Buch drucken lassen. Erschlagen von so viel Nachhaltigkeit und Menschenfreundlichkeit wagt VIOLA STOCKER sich an Hartz IV Moebel.com und freut sich über so viele neue Möglichkeiten in der Welt des Selbermachens.

     

    In der »Lebensschule«

    Alain de Bottons entdeckerische Essays über die Freuden und Mühen der Arbeit.

     

    Von WOLFRAM SCHÜTTE 

     

    Unter´s Dirndl geschaut

    Der Filmkenner Ulrich Mannes beleuchtet anhand des Schaffens des umtriebigen Regisseurs Siggi Götz die unterbelichtete Lederhosenfilm-Landschaft der Siebziger Jahre. CHRISTIAN NEUBERT kennt koa Sünd und hat sich den spleenigen Stoff vorgenommen.

     

    Vom großen Lama aus der Regent`s Park Road

    Tristram Hunt widmet dem Schatten von Karl Marx, der selbst ernannten »zweiten Violine« des Marxismus, dem Industriellenerben Friedrich Engels eine Biografie. Der Mann, der den Marxismus erfand, soll von etwaiger Schwarz-Weiß-Malerei und Missdeutung befreit und sein Leben und Wirken in ein rechtes Licht gerückt werden. VIOLA STOCKER unternahm eine Zeitreise zur Geburtsstunde einer der einflussreichsten Ideologien unserer Zeit.

     

    Spaziergang durch die Heimat

    JOSEF BORDAT begleitet den Schauspieler Daniel Brühl durch Barcelona und lauscht seiner Hymne auf die Heimatstadt.

     

    Bewegendes Zeugnis

    Zehn Jahre währte die Fatwa, das Todesurteil, welches der iranische Ayatollah Khomeini über Salman Rushdie verhängt hatte. Zehn Jahre lebte der indisch-britische Schriftsteller aus Angst, Opfer eines Attentats zu werden, im Verborgenen, ohne einen festen Lebensmittelpunkt, auf Schritt und Tritt bewacht von vier schwer bewaffneten Polizeileuten. Zehn Jahre, die er zu einer Autobiografie verarbeitet hat. In Joseph Anton berichtet der große Erzähler Salman Rushdie über seine Zeit im Exil. Von MARC STROTMANN

     

    Bildgewaltiges Glanzstück

    In Annawadi, einem Slum in Mumbai, leben die Hoffnung auf eine bessere Zukunft und die Angst vor dem endgültigen existenziellen Ruin dicht beinander. Neid, Korruption und ethnische Konflikte bestimmen den Alltag. In Ihrer bewegenden Reportage Annawadi oder der Traum von einem anderen Leben schildert Katherine Boo eingängig die Lebensumstände in einem indischen Elendsviertel. Von MARC STROTMANN

     

    Deutschland, Europa und die Welt

    Ein offenkundiger Widerspruch treibt mehrere Autoren zurzeit um: der Widerspruch zwischen dem von maßgeblichen Politikern gewollten Europa und der zunehmenden Skepsis in großen Teilen der Bevölkerung. Ulrich Beck liefert mit seinem Essay Das deutsche Europa, erschienen in der edition suhrkamp digital, die sozialdemokratische Antwort, meint THOMAS ROTHSCHILD.

     

    Kampf den Tigerhaien

    Jean Ziegler, der streitbare und nicht minder umstrittene Globalisierungskritiker und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung beschreibt in seinem Buch Wir lassen Sie verhungern. Die Massenvernichtung in der Dritten Welt die Tragödie der weltweit grassierenden Unterernährung. Die Lösung dieser humanitären Katatrophe liege demzufolge nicht fern, scheitere jedoch oft genug an Bürokatie und Ignoranz. Das Buch schildert Erfolge und Versagen im Kampf gegen die globale Ernährungskrise. Von JÖRG FUCHS

     

    Kunstvoll rund wie die Null

    Die Null ist eine faszinierende Zahl, weil sie keine ist. Sie ist ein willkürlich gesetztes Zeichen für etwas ohne konkreten (Zahlen-) Wert. Was passiert eigentlich, wenn man eine ebenso willkürlich über den Globus gezogene, unsichtbare Linie als Reiseroute wählt? Davon erzählt in seinem neuen Buch Die verborgene Ordnung. Eine Reise entlang des Nullmeridians der niederländische Journalist und Reiseschriftsteller Alfred van Cleef. Von PIEKE BIERMANN

     

    Wir bauen uns was Echtes

    Der von Klaus Stanjek herausgegebene Band Die Babelsberger Schule des Dokumentarfilms verwechselt Konstruktion mit Authentizität, und verklärt damit sein eigenes Thema. Von JAN FISCHER

     

    Ritt über den Bodensee

    Er liegt am südlichen Ende Deutschlands, am westlichen Ende Österreichs und am nordöstlichen der Schweiz. Die ihn umgebende Region zählt zu den reizvollsten in Europa. Also: Auf an den Bodensee – am besten mit einem kundigen Führer, wie den Vorarlberger Journalisten und Autoren Walter Fink. Von INGEBORG JAISER

     

    Furor der Sachlichkeit

    Friederike Wißmanns ansprechende Biographie des Komponisten Hanns Eisler –

     

    von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

     

    Den Unsichtbaren eine Stimme

    Der Althistoriker Robert Knapp räumt gründlich mit gängigen Vorurteilen über das Römische Reich auf. Römer im Schatten der Geschichte. Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich beleuchtet das Alltagsleben in Rom – fernab von Glanz, Pomp und Dekadenz der römischen Oberschicht. Von JULIA MÜLLER

     

    »Mit der Zeit wirst du alles begreifen«

    Landolf Scherzer ist immer unterwegs. In den 90er Jahren hatte es ihm die alte deutsch-deutsche Grenze angetan. Dann ging er zu Fuß durch Europas Osten. Und nun hat er gar das ferne China erkundet – mit verblüffenden Erkenntnissen für sich und seine Leser in Madame Zhou und der Fahrradfriseur. Auf den Spuren des chinesischen Wunders. Von DIETMAR JACOBSEN

     

    Wertvolle Einblicke

    Nach seinem mehrfach preisgekrönten und von Kennern der Materie bestaunten Buch CIA. Die ganze Geschichte (2007, dt. 2008) hat sich Tim Weiner ein weiteres »Sicherheitsorgan« vorgeknöpft, das zuverlässig für Amerikas schlechten Ruf – nicht zuletzt dank Hollywood in aller Welt – sorgt. Jetzt ist FBI. Die wahre Geschichte einer legendären Organisation auf Deutsch erschienen. Von PIEKE BIERMANN

     

    Immer weniger Arbeit für alle

    Aus Zeitungsartikeln zum Thema Arbeit wurde für die Süddeutsche Zeitung Edition der 336 Seiten dicke Sammelband Die Zukunft der Arbeit zusammengestellt. Die Frage nach der Zukunft der Arbeit braucht neue Antworten, weil sich Deutschland von der Industrie- zur Postindustriegesellschaft wandelt, weil das Normalarbeitsverhältnis zur Ausnahme wird und die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend verwischt. Von BASTIAN BUCHTALECK

     

    Künftige Konflikte

    Die zwei erfahrenen Journalisten Andreas Rinke und Christian Schwägerl spielen in elf spannenden Szenarien mögliche Konflikte der kommenden Jahrzehnte durch. In 11 drohende Kriege – künftige Konflikte um Technologien, Rohstoffe, Territorien und Nahrung verdeutlichen sie den politischen und gesellschaftlichen Handlungsbedarf. Von TOM ASAM

     

    Massenmörder aus der Gesellschaftsmitte

    Wie bewundernswert eine Gesellschaft umgehen kann mit einem Massenmord, der ihr tiefe, vielleicht nie ganz vernarbende Wunden zugefügt hat, konnte man gerade am Prozess gegen den Attentäter von Oslo und Utøya studieren. Auch um ihn und seine Tat geht es in Ines Geipels neuem Buch Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens. Aber auch um den Versuch, einem erschreckend »modernen« und medial verstrickten Gewaltphänomen literarisch beizukommen. Von PIEKE BIERMANN

     

    Total vermarxt

    Mit der eigensinnigen Penetranz eines studierten Besserwissers belehrt uns Terry Eagleton in Warum Marx recht hat über die realen Verhältnisse unserer Welt. Was er immer schon zum Thema Marx und Kommunismus zu sagen hatte, stellt er nun dem geneigten Leser vor. Warum eigentlich? Fragt sich VIOLA STOCKER.

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    Klimmzug

    H.-Joachim Heßlers Traktat über die Philosophie der postmodernen Musik –


    von HANS-KLAUS JUNGHEINRICH

     

    addio »brutta figura«

    Wenn Sie immer noch nicht wissen sollten, wohin Sie Ihr Sommerurlaub führt, kommt hier ein Tipp: Italien, das Land voller Kultur, blauem Meer, großartiger Landschaft und guter Küche. Keine wirklich neue Idee, dafür liefert die gebürtige Österreicherin Beate Giacovelli gleich 111 Gründe, Italien zu lieben. Ihre Liebeserklärung an die Kunst zu leben macht Lust auf Urlaub, wenn nicht sogar mehr. Von JULIA MÜLLER

     

    Dienstboten und IBM-Boys

    Recht auf Arbeitslosigkeit? kommt als Anthologie mit Texten von Ökonomen und Philosophen aus der Zeit seit 1800 daher, herausgegeben von Rainer Barbey. THOMAS ROTHSCHILD hat hineingeschaut.

     

    Champagner in der Chefetage

    Zurzeit scheint David Graeber everybody's Knuddel-Radikalinski zu sein. Der gelernte und lehrende Anthropologe mit dem kecken Jungsgesicht düst von Occupy!-Camp zu Occupy!-Camp, bedient zwischendurch allerlei Medien mit frisch-fröhlichen Interviews, heimst Jubelrezensionen in unseren meinungsmachenden Blättern und sogar verbale Streicheleinheiten von manchem Banker ein. Dabei ist das, was er der Welt zu sagen hat, keine leichte Kost, sondern ein wissenschaftlich fundierter Generalangriff auf den Kapitalismus. Wie man seinem 400-Seiten-Werk Schulden. Die ersten 5000 Jahre entnehmen kann. Von PIEKE BIERMANN

     

    Back to the roots

    Jesper Juul, Peter Høeg, Jes Bertelsen, Steen Hildebrandt, Helle Jensen und Michael Stubberup haben zusammen ein Buch über Empathie geschrieben. Na und? Mag man sich da denken. Es soll aber eigentlich gar kein Buch sein. Ach so? Sondern? Eine Art Anleitung zum DIY Training für Erwachsene und Kinder. VIOLA STOCKER startete mit Miteinander. Wie Empathie Kinder stark macht einen Selbstversuch.

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    | Celia Brooks Brown: Die neue StadtGartenLust
    | Ulf Krüger: Star Club
    | Koller / Reisinger / Liewehr: Arche Noah Kochbuch
    | Michel Odent: Die Natur des Orgasmus
    | Mike Jay: High Society
    | Sigurd Paul Scheichl: Große Literaturkritiker
    | Karl-Wilhelm Weeber: Rom sei Dank!
    | Klaus Epperlein / Uwe Jacobshagen: Katzensprung und Goldener Wagen
    | Tim Blanning: Triumph der Musik
    | Donna Leon: Tiere und Töne
    | Nina Puri: Tischlein leck mich
    | Christian Ertl: Macht`s den Krach leiser!
    | Markus Reiter / Tim Schleider: Kultur für Banausen
    | Vittorio Magnago Lampugnani: Die Stadt im 20. Jahrhundert
    | Michaela Vieser / Irmela Schautz: Von Kaffeeriechern, Abtrittanbietern und Fischbeinreißern
    | Johann-Günther König: Die Geschichte des Automobils
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    | Der TITEL-Geschenktipp
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    | Gault Millau 2011
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    | María Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster
    | Jean-Michel Palmier: Walter Benjamin
    | Wolfgang Seidel: Wann tranken die Türken ihren Kaffee vor Wien?
    | Ramón Chao, Ignacio Ramonet: Paris - Stadt der Rebellen
    | Sven Ingmar Thies: Japanese Rooms
    | Roberto Benigni: Mein Dante

     

    Gar gekocht in Veuve Cliquot

    Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals könnte das wagemutige Lebensmotto von Zelda und F. Scott Fitzgerald gewesen sein. Michaela Karl präsentiert eine Doppelbiographie des glamourösen Skandalpaares. Von INGEBORG JAISER

     

    Ein hoffnungsvoller Mensch

    Vor fast zwei Jahren, am 12. April 2010, ist der Film- & Theaterregisseur Werner Schroeter gestorben. Er war gerade 65 Jahre alt geworden. Unter den Regisseuren des »Neuen deutschen Films« war der 1945 in Thüringen geborene, jedoch in Bielefeld, Neapel und Heidelberg aufgewachsene Werner Schroeter der außergewöhnlichste Künstler. Ein kompromissloser Melodramatiker wie kein zweiter, ein Tragiker der Empörung, ein Schmerzensmann der herzzerreißenden Emotion. Von WOLFRAM SCHÜTTE

     

    Wie die Welt tickt

    Machiavelli hat einen legendär schlechten Ruf als Propagandist zynischer Machtpolitik – zu Unrecht: Er hatte einfach ihre Mechanismen genau studiert und schonungslos und sarkastisch wie kaum jemand vor und nach ihm beschrieben. Eingebracht hat ihm das vor allem systematisches Missverstehen, üble Polemik und schlimmstenfalls Beifall von der falschen Seite, nämlich unappetitlichen Despoten aller Couleur. Warum man seine Analysen aus der Renaissance-Zeit gerade heute bestens gebrauchen kann, macht eine neue Biographie des Fribourger Historikers Volker Reinhardt klar, Machiavelli oder: Die Kunst der Macht. Von PIEKE BIERMANN

     

    Neue Welten entdecken

    Schon der Titel reizt, und nicht nur die Neugier, widersprechen die Begriffe in ihrer Kombination doch allem, was wir in den letzten Jahren über Frauen in der arabischen Welt gelernt zu haben glauben. Die österreichische Journalistin und Cross-Culture-Coach Judith Hornok erschüttert mit ihrem großzügigst aufgemachten Bildband Moderne arabische Frauen. Die neue Generation der Vereinigten arabischen Emirate gründlich herkömmliche Überzeugungen. Von MAGALI HEISSLER 

     

    Die Ballkönigin und
    der Revolutionär

    Ulrich Teusch betrachtet das Familienleben einer der umstrittensten politischen Familien Europas. Der Blick hinter die ideologisierten Kulissen und auf die kluge und oft bemitleidete Ehefrau von Karl Marx, Jenny von Westphalen, bietet einen sympathischen Ausflug in das Intellektuellenleben des 19. Jahrhunderts. VIOLA STOCKER hat es genossen, einmal nicht den theoretischen Überbau mit sich herumschleppen zu müssen, sondern sich mit Jenny Marx. Die rote Baronesse einfach nur um die Basis kümmern zu dürfen. 

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