TITEL kulturmagazin
Donnerstag, 30. März 2017 | 02:52

 

Die Geschichte geht weiter

Wieder ein Weltbestseller – Carlos Ruiz Zafóns Roman Der Gefangene des Himmels. Von PETER MOHR

 

Familienbande

John Banville ist einer der ganz Großen der gegenwärtigen irischen Literatur. Mit Unendlichkeiten, einer hintergründig-ironischen Prosakomödie, gelang ihm erst vor Kurzem wieder ein die internationale Kritik begeisternder Streich. Dublin ist auch der Ort, an dem seine bisherigen fünf Kriminalromane spielen, die er unter dem Pseudonym Benjamin Black erscheinen ließ. Eine Frau verschwindet, das dritte Buch der Reihe, lässt etwas Spannung vermissen. Dafür freilich punktet es mit viel Atmosphäre und einer anspielungsreichen Sprache. Von DIETMAR JACOBSEN

 

 

Die düsteren Geheimnisse der Buchsammler

Musen können in verschiedenen Formen auftauchen, und jeder Autor wird von ihr mal mehr, mal weniger geküsst. Wie kommt ein Autor zu seiner Idee? Oftmals sind es eigene Erlebnisse, andere Autoren oder die Geschichte selbst, die sie inspirieren. Nicht so bei Louis Bayard, er wurde von einer ganz anderen Quelle der Inspiration getroffen. Denn der Autor verriet, dass dem »Zeitfresser und Ideengenerator« Google diese rundum gelungene Mischung von Krimi und Historienroman zu verdanken ist. Algebra der Nacht – besprochen von TANJA LINDAUER

 

Eine heitere Komödie

Heiter geht es in Eduardo Mendozas Roman Katzenkrieg zu, der unmittelbar vor Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs spielt und in dessen Mittelpunkt ein Bild von Velázquez steht. Ein britischer Kunstexperte, der unverhofft in Turbulenzen gerät, spanische Politiker und ein Herzog mit seiner Familie sind die Protagonisten dieses Romans, der zurecht von der Kritik einhellig gelobt wurde. BETTINA GUTIERREZ hat mit dem Autor gesprochen.

 

Eine Ilias des 20. Jahrhunderts

Alexis Jenni malt in seiner Kunst des französischen Krieges ein Historiengemälde der späten französischen Kolonialzeit, erzählt aus dem Blickwinkel eines Antikriegers. Monumental – findet HUBERT HOLZMANN

 

Kapitalismus im XXL-Format

Christian Schüles Roman Das Ende unserer Tage. Gelesen von PETER MOHR

 

Fossil der Ellenbogengesellschaft

In der Reihe »Literatur & Marketing« bespricht THOR KUNKEL Grenzfälle zwischen Literatur und Selbstvermarktung

 

Hört, hört! Mit Johann Holtrop hat Rainald Maria Goetz den bösen Kapitalisten mal so richtig die Leviten gelesen.

 

Schreibender Grenzerkunder

Der Schriftsteller Peter Nádas ist ein Mann der Extreme und mit konventionellen Maßstäben kaum zu messen. Er liebt seine Geburtsstadt Budapest ebenso wie die Abgeschiedenheit seines Dorfes Gombosszeg, wo er seit mehr als zwanzig Jahren lebt; er ist einer der großen gebildeten Enzyklopädisten und tritt dennoch vornehm zurückhaltend auf; er schreibt keine zeitgeistkonforme Fast-Food-Literatur, sondern opulente Wälzer, die nicht gelesen, sondern bezwungen werden müssen. Von PETER MOHR

 

Rückenwind für Minderheiten

In der Vergangenheit gab es schon reichliche Überraschungen durch die Stockholmer Akademie. Und die ein oder andere fragwürdige Entscheidung war ganz sicher auch dabei. Preisträger wie JMG Le Clézio, Harold Pinter oder Dario Fo waren in jüngerer Vergangenheit Sensationen, auch die Ehrungen der letzten deutschsprachigen Preisträgerinnen Herta Müller und Elfriede Jelinek hatte im Vorfeld niemand »auf der Rechnung«. Nun also der Chinese Mo Yan.

 

Ein Kommentar von PETER MOHR

 

Kafka als Wohlfühl-Märchen

Verpasste Chance: Haruki Murakami war Favorit für den Literatur-Nobelpreis 2012. Und stieß eine überfälige Debatte an – um Bestseller, Gefälligkeit, kulturelle Grenzen und das Schreiben für den globalen Markt. Von STEFAN MESCH

 

Hysterie über Heslach

Am Schwarzen Berg regiert einer von Mörikes Fantasiegestalten, aber auch rechtschaffene Gutbürgerlichkeit inmitten brüchiger Vorstadtidylle. Anna Katharina Hahn entlarvt mit ihrem neuesten Roman die verschämten Lebenslügen und kleinen Fluchten zweier Generationen. Von INGEBORG JAISER

 

Seltsamer Vogel mit gestutzten Flügeln

Anne Weber versucht, uns Georges Perros & seinen »Gedichtroman« nahe zu bringen. Seit die zwar in Offenbach geborene, jedoch schon sehr lange in Paris lebende Anne Weber Pierre Michon mit seinen wunderbar dichten Erzählungen Leben der kleinen Toten für uns zum Leben erweckt hat, tat man gut daran, diese vorzügliche Übersetzerin im Auge zu behalten. Auch als Autorin von eigenen Gnaden ist Anne Weber mit schmalen Romanen hervorgetreten. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Und der Haas endet nimmermehr

Der österreichische Erfolgsautor Wolf Haas kreist in seiner Verteidigung der Missionarsstellung in tantrischer Verzückung um einfache Weisheiten: Im Leben wiederholt sich alles so oft, bis man es durchschaut hat. Sein neuer Roman ist nicht immer ganz zu durchschauen. Aber will dies Haas? Oder zeigt er nicht doch wieder einmal vor allem auf das Absurde in der Welt, fragt sich HUBERT HOLZMANN.

 

Tote, Venedig und dolce vita

 Es gibt literarische Figuren, die beinahe bekannter sind als ihre Schöpfer. Das gilt für Georges Simenons Kommissar Maigret, für Agatha Christies Miss Marple, für Bella Block aus der Feder von Doris Gercke, für den Detektiv Wilsberg von Jürgen Kehrer und ganz sicher auch für Donna Leons Romanprotagonisten Guido Brunetti. Zwanzig Kriminalromane um den eigenbrötlerischen Kriminalkommissar aus Venedig sind seit 1992 erschienen, und viele von ihnen standen (auch dank der Verfilmungen) lange auf den Bestsellerlisten. Von PETER MOHR

 

Sexyboy27 und sein Treiben bei Nacht

Tobias Sommer und sein Roman Dritte Haut über die Wahrheiten unter den Häuten.

Rezensiert von STEFAN HEUER

 

Zeit für Veränderungen

In seinem jüngsten Roman Die Zeit, die Zeit entwirft Bestsellerautor Martin Suter ein faszinierendes, auch beängstigendes Gedankenspiel. Und bricht es ab. Von JANINA FLEISCHER

 

Frisuren als Spiegelbild

»Kein Tag vergeht, an dem er nicht an seine Haare denkt.« – So wenig spektakulär eröffnet der argentinische Schriftsteller Alan Pauls seinen neuen Roman. Doch nur wenige Zeilen später, der Protagonist hat gerade einen Friseursalon betreten, entführt uns der 53-jährige Autor in einen endlosen Strom von Assoziationen, Rückblenden, Erinnerungsfetzen und vagen Andeutungen. Gelesen von PETER MOHR

 

Ein schwereloser Findlingsblock des Witzes

Der Vorname des in Leipzig geborenen & nun bei Hamburg lebenden Autors ist so selten wie seine spezifische literarische Begabung. Rayk Wieland – auch sein Nachname hat einen einzigartigen literarischen Vorgänger – scheint nämlich eines der raren sowohl intelligenten als auch ironisch-humoristischen Talente zu sein, mit denen die deutsche Literatur nicht gerade gesegnet ist. Ebenso seltsam & aus dem geläufigen Sprach-Rahmen fallend ist die zweifache Verneinung des zweiteiligen Titels des hier anzuzeigenden Romans: Kein Feuer, das nicht brennt. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Spiels noch mal, Martin

Martin Walser improvisiert in seinem brandneuen Roman Das dreizehnte Kapitel wieder einmal auf der Klaviatur der vergangenen 50 »Walser«-Jahre. Noch einmal stürzt sich die literarische Eminenz vom Bodensee in eine Liebesbeziehung, sucht noch einmal die Abenteuerwelt eines Jack London auf und verfasst dabei – en passant – einen durchaus philosophischen Briefroman. Eine ziemliche Wucht – findet HUBERT HOLZMANN.

 

Eine (mehrfache) Zumutung

Dieses Buch ist eine Zumutung. Nicht in dem Sinne wie Prousts Recherche oder Brochs Schlafwandler-Trilogie eine Zumutung für die Geduld oder die philosophischen Kenntnisse ihrer Leser sind. Die 297 Seiten von Stefano Bennis Roman Brot und Unwetter sind im Vergleich dazu »Peanuts«. Sie stellen keine intellektuellen Anforderungen an die Leser, die zu dem Buch gegriffen haben, weil sie sich, darin eine Hommage an die italienische Bar versprochen hatten. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Autobiographische Versuche

Autobiographische Skizzen – mehr sind es nicht, die Virginia Woolf von sich hinterlassen hat. Die deutschen Leser der von Klaus Reichert herausgegebenen Werkausgabe können die Augenblicke des Daseins nun in der Übersetzung von Brigitte Walitzek als jüngsten Band der verdienstvollen & sorgfältigen Woolf-Edition des S.Fischer-Verlags kennenlernen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Der Kaffeesatz der Psychologen

Philippe Grimbert, der Autor des Bestsellers Ein Geheimnis (2004), zaubert in seinem neuesten Roman Ein besonderer Junge eine nicht ganz brandaktuelle Geschichte aus dem Hut. Der französische Erfolgsautor erzählt eine Aufbruchs-, Ausbruchsgeschichte aus dem Frankreich der frühen 70er Jahre. Eine durchaus charmante Geschichte, in der dem Leser jedoch viel zu viel erklärt wird, findet HUBERT HOLZMANN.

 

Psychogramm einer Verwilderung

Auch mit ihrem vierten Roman bleibt die Irin Tana French sich treu. Schattenstill erzählt die Geschichte der Aufklärung eines Verbrechens als psychologische Spurensuche. Seine ungeheure Spannung bezieht der Roman dabei nicht zuletzt daraus, dass die Grenzen zwischen Tätern, Opfern und Ermittlern fließend sind. Gut gegen Böse? Bei French steckt in jeder Figur etwas von beidem.

Von DIETMAR JACOBSEN

 

Im Land der verschwundenen Dinge

In Sunset Park skizziert Paul Auster erneut Geschichten des Scheiterns – Zwangsräumungen, Existenznot, Verlust der Familie – auch wenn sie dieses Mal drastischer, elementarer und realistischer ausfallen.

Von INGEBORG JAISER

 

Brasilianischer Balzac

 »Wer Jorge Amado nicht kennt, der kennt Brasilien nicht«, hatte ein einfacher Taxifahrer Amados deutschem Übersetzer Curt Meyer-Clason in den 1990er Jahren erklärt. Amados Popularität auch in den unteren sozialen Schichten hat einen triftigen Grund: In seinen über 30 Büchern (zumeist Romane, Novellen und Erzählungen) trat der Autor immer als vehementer Anwalt der Schwachen auf. Anna Seghers bezeichnete ihn als »brasilianischen Balzac«. Von PETER MOHR

 

Die wunderliche Entdeckung der Langsamkeit

Es war der Titel, der mich zu diesem Buch mit Macht, Magie & Neugier zog: Das Geräusch der Schnecke beim Essen. Sollte das etwa eine ausgefallene Metapher für – Ja, wofür – sein? Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Rettung auf der kleinen Insel

»Ich wollte den Roman als Detektivgeschichte anlegen«, erklärte Isabel Allende über ihren neuen Roman Mayas Tagebuch und fügte ergänzend an: »Vielleicht habe ich dabei an meinen Ehemann William Gordon gedacht, der Detektivromane schreibt.« Von PETER MOHR

 

Sterben & Leben im »Bible Belt«

Der 50. Todestag William Faulkners dient scheinbar als Anlass, seinen 1930 erschienenen Roman “As I lay dying” in der Neuübersetzung von Maria Carlsson deutschen Lesern (wieder) vorzulegen. Jetzt fallen keine Copyright-Kosten mehr an die Erben des 1962 gestorben Literaturnobelpreisträgers von 1949. Deshalb wohl erlaubt sich nun Rowohlt, bei dem schon früh – noch während der Nazizeit (!) – der amerikanische Autor  erstmals auf Deutsch erschienen war, Faulkner in neuen Übersetzungen zur »Wiedervorlage« bei unseren Lesern zu bringen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Vom Blitz getroffen - auf Zeitreise

»Nun sind wir im Bett, ich so mehr theoretisch, der Junge aber richtig, mit Flanellnachthemd und unter dem Plumeau. Er ist so müde, dass er sofort einschläft. Das ist jetzt ein spannender Moment: Schlafe ich auch ein, schlafe ich seinen Schlaf, träume ich seine Träume oder eigene? Werde ich überhaupt schlafen, so ohne Körper?« Diese Gedanken gehen dem pensionierten Richter Wilhelm Weitling durch den Kopf – Hauptfigur in Sten Nadolnys jüngst erschienenem Roman Weitlings Sommerfrische. Von PETER MOHR

 

Der Schweiger von Princeton

Friedrich Christian Delius ist ein profunder Kenner des Literaturbetriebs und einer der bekanntesten deutschen Autoren der Gegenwart. In seinen biographischen Skizzen sinniert der fast 70-Jährige über seine frühen Aktivitäten und über die Zeiten – Als die Bücher noch geholfen haben.

Von INGEBORG JAISER

 

Alles Schreckliche kommt aus dem Nichts

Mit ihrem Krimidebüt Das Leben ist schmutzig hat Anne Goldmann 2011 nachhaltig auf sich aufmerksam gemacht. Man durfte gespannt sein, wie die Autorin mit all den Vorschusslorbeeren umgehen würde, die sie für dieses intensive Drama um die Bewohner eines Wiener Vorstadthauses einheimste. Nun ist Triangel erschienen, Goldmanns neues Buch – eine Art Kammerspiel und packend von der ersten Seite an. Von DIETMAR JACOBSEN

 

Metaller vom anderen Kontinent

Mit Wer erschoss Rosendo García? bringt der Züricher Rotpunkt Verlag jetzt das dritte Buch des großen argentinischen Schriftstellers und Journalisten Rodolfo Walsh heraus. Es ist eine messerscharfe Analyse des »Dramas der peronistischen Gewerkschaftsbewegung nach 1955« und gleichzeitig, auch nach über vierzig Jahren, ein faszinierendes Stück Literatur.

Von PIEKE BIERMANN

 

Rätselhafte Erzähldichte

Literarisch Irritierenderes als den Roman Die Versehrten von dem Portugiesen Goncalo M. Tavares dürfte man derzeit wohl kaum auf dem deutschen Buchmarkt finden. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Ein jüdischer Familienroman

In Ihrem Roman Straßen von gestern beschreibt die Schriftstellerin Silvia Tennenbaum den Werdegang der jüdischen Familie Wertheim in den Jahren 1903 bis 1945. Eine eindrucksvolle Lektüre findet BETTINA GUTIERREZ

 

ROMAN IN FRAGEN als SATZTEILLAGER

Padgett Powell fragt sich einen roman zusammen, während Florian Neuner konjunktionen abwetzt

Von CRAUSS.

 

Gut bei Ostwind

Ferien am See, genussvolle Tage, süßes Nichtstun: Trotz dieses paradiesischen Zustands erfährt Weitlings Sommerfrische durch ein ungeahntes Bootsunglück eine plötzliche Wende. Sten Nadolny meldet sich mit einem philosophisch-leichten Roman zurück.

Von INGEBORG JAISER

 

Die Hamburger Big Lebowski-Version

Frank Schulz Onno Viets und der Irre vom Kiez

Von TANJA LINDAUER

 

Frank Schulz: Onno Viets und der Irre vom Kiez

Mit der Schöpfung des sympathischen Verlierertyps Onno Viets gelingt Schulz ein Volltreffer, der seinen Geheimtipp-Status ein für allemal hinfällig werden lässt. Ganz klar: Onno Viets und der Irre vom Kiez ist eine Perle der deutschen Gegenwartsliteratur, meint TOM ASAM.

 

Erzählerischer Rubenssaal

José Saramagos historischer Roman Das Memorial

Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Den Mörder verstehen

Mark Boogs Roman Mein letzter Mord

Von PETER MOHR

 

»Frankreich ist auf Knochen gebaut«

Bruno, Ortspolizist in dem fiktiven Périgord-Städtchen Saint-Denis, hat wieder einen Fall am Hals. Es ist sein vierter. Und wie in den drei Büchern davor serviert Martin Walker erneut eine leicht lesbare Mischung aus Verbrecherjagd, Reiseverführer und Gourmetfibel. Für manche sind die Romane des gebürtigen Schotten schon immer ein bisschen zu kalorienhaltig und kalkuliert, um als »richtige« Kriminalromane durchzugehen. Wir aber haben uns an Walkers  Delikatessen zumindest nicht den Magen verdorben. Von DIETMAR JACOBSEN

 

James Joyce: Ein Porträt des Künstlers als junger Mann und Geschichten von Shem und Shaun/Tales Told of Shem and Shaun

Eigentlich sollte man meinen, dass an »Joyce auf Deutsch« nicht gerade eklatanter Mangel herrscht. Es gibt ihn in Einzel- und Gesamtausgaben, gebunden oder als Taschenbuch, als kostbar edierte ausgekoppelte Miniaturen, dazu Finnegans Wake komplett im Monumentalformat und antiquarische, noch vom Autor selbst zertifizierte Ur-Übersetzungen. All das ist greif- und kaum noch zählbar. Trotzdem erscheinen pünktlich zum diesjährigen Bloomsday zwei neue Übersetzungen, Ein Porträt des Künstlers als junger Mann und Geschichten von Shem und Shaun/Tales Told of Shem and Shaun. »Warum?«, fragt sich PIEKE BIERMANN.

 

Der Himmel über der Wüste

Nach bereits zweimaliger Nominierung hat Wolfgang Herrndorf den Preis der Leipziger Buchmesse 2012 erhalten. INGEBORG JAISER stellt sich die Frage, welches Genre er eigentlich mit seinem rätselhaft opulenten Roman Sand bedientAgententhriller, Krimi oder Persiflage?

 

Epochale Maßstäbe gesetzt

Ohne lange Vorrede: Dieses Buch setzt neue Maßstäbe. 18 Jahre lang hat der Ungar Péter Nádas an diesem opulenten Wälzer gearbeitet, der 2005 im Original in drei Bänden erschienen war. Rätselhaft und vage hatte sich der Autor vor einiger Zeit über sein Opus Magnum geäußert und erklärt, dass er »parallele Erinnerungen verschiedener Personen zu verschiedenen Zeiten« im Sinn gehabt habe. »Und die verschiedenen Personen wären alle ich, ohne dass ich es wirklich wäre.« Von PETER MOHR

 

Wieso? Weshalb? Warum? - Ein philosophischer Krimi

In den 90ern war Mein Herz so weiß ein Weltbestseller, Kritiker und Leser liebten Marías Buch und verschlangen es förmlich. Doch kurze Zeit später wurde es still um den spanischen Autor. Nun versucht er mit Die sterblich Verliebten an seinen damaligen Erfolg anzuknüpfen. Mit Erfolg?

Von TANJA LINDAUER

 

Zwischen Kohlrouladen und Nazijägern

Die niederländische Erfolgsautorin Jessica Durlacher beschäftigt sich in ihrem neuen Roman Der Sohn erneut mit der Geschichte einer jüdisch-niederländischen Familie. Dabei stößt sie auf Verstrickung, Schuld und Hass. Das Ergebnis – ein Roman an der Grenze zum Thriller. Von HUBERT HOLZMANN

 

»Die Wahrheit ist ein scheues Kind ...«

Mit dem Roman Tannöd begann 2006 die erstaunliche Karriere der Andrea Maria Schenkel. Der Nachfolger, Kalteis (2007), bewegte sich noch ganz im Dunstkreis des erfolgreichen Debüts. Der Bunker (2009) dann zog etwas zu viel Nebenluft aus dem Kampusch-Fall. Nun, mit ihrem vierten Roman, Finsterau, ist die Autorin wieder da angelangt, wo alles losging. Nur den Verlag hat sie inzwischen gewechselt. Von DIETMAR JACOBSEN

 

Pornokinos, Hähnchenmast, Brecht und Blumen aus Beton

2010 erschien im Verbrecher Verlag Unsere Popmoderne von Marc Degens – eine Kolumnensammlung, in der der 1971 in Essen geborene und heute in Bonn lebende Autor 34 Schlüsselstellen fremder Bücher vorzustellen vorgab. Vorgab deswegen, weil es keines der von ihm vorgestellten Bücher wirklich gab. Viele der dort präsentierten Ausschnitte aber hatten durchaus das Potential, ausgearbeitet und fortgeführt in einem tatsächlichen Roman zu münden. Ich verlieh in meiner damaligen Besprechung der Hoffnung Ausdruck, Degens möge sich nach seinem Erstling Hier keine Kunst baldmöglichst der Arbeit an einem weiteren Roman widmen, und was soll ich sagen: Meine Bitten wurden erhört. Von STEFAN HEUER

 

Toppreis für Ihr Zahngold

Mit Die Sorgen der Killer empfiehlt sich Guido Rohm einmal mehr als Avantegardist der deutschen Kriminalliteratur.

Von THOR KUNKEL

 

Hotel Zagorje

In ihrem preisgekrönten Roman Hotel Nirgendwo erzählt die kroatische Schriftstellerin Ivana Brodociz von ihrem Leben in einem Flüchtlingslager während des Kroatienkriegs. Humorvoll und authentisch beschreibt sie ihre Kindheit und das Erwachsenwerden in Zeiten des Krieges. BETTINA GUTIERREZ hat mit der Autorin gesprochen.

 

Ja, und was treiben sie denn? Einparken üben?

Die einen halten Franzobel für einen großen plebejischen Erzähler und attestieren ihm barocke, katholisch grundierte, sprachwitzige Schelmerei und Lust am Tabubruch. Für die andern ist er ein Adabei-Literat, der artifizielle Wortkaskaden produziert, oder schlicht franzdodel. Er selbst bezeichnet sich schon mal als »Voyeur des Menschelnden«. Jetzt hat der österreichische Lyriker, Theater- und Prosaautor einen neuen Roman vorgelegt, WAS DIE MÄNNER SO TREIBEN, WENN DIE FRAUEN IM BAD SIND, und wieder schwelgen Rezensionen in »Tabuisiertem und Verdrängtem«. Von PIEKE BIERMANN

 

Küche und Psychologie

Die Wahl-New-Yorkerin Hamilton erzählt in Blood, Bones and Butter – Mein Leben ohne Rezept vom Weg von der Küchenhilfe zur Restaurantbesitzerin und Chefköchin – und vom Spagat zwischen Workaholic-Dasein und Familienleben. Von TOM ASAM

 

Banal mit Dunkelzonen

Karl Ove Knausgårds autobiographischer Bericht von seinem Lieben.

Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Rudi und die Hustenmary

Lorenzens randbemerkungen zum und aus dem berliner milljöh – Rudi und die Hustenmary.

Von CRAUSS

 

Von einer, die auszog, das Fürchten zu lernen

Christine Lehmann schickt ihre Schwabenreporterin Lisa Nerz in Totensteige zum zehnten Mal in die Welt. Diesmal eigentlich sogar in zwei: die sinnlich erfahrbare und die übersinnliche. Was ihre aufmüpfige Stuttgarterin – samt »Lebensabschnittsirrtum« Richard Weber und Dackel Cipión – an parapsychologischen Herausforderungen zu bewältigen hat, füllt mehr als 500 Seiten, führt sie weiter weg von ihren heimatlichen Jagdgründen als üblich und endet mit einem finale furioso. Von DIETMAR JACOBSEN

 

Licht und Schatten verstehen

Seine E-Mail-Romane erreichten Millionenumsätze und wurden in 37 Sprachen übersetzt. Lange haben die Leser auf den nachfolgenden Coup gewartet. Doch statt einer erneuten Liebesromanze – wie sie Ewig Dein vorgaukeln könnte – wartet Daniel Glattauer mit einem Psychodrama auf. Von INGEBORG JAISER

 

Provinzdämonen

Der Bösewicht in Fred Vargas' Die Nacht des Zorns ist kein Mensch, sondern gleich eine ganze Horde Dämonen. Die galoppieren allerdings nirgends als durchs Unterbewusstsein. Von JAN FISCHER

 

Eintauchen ins Andere

Der italienische Autor Andrea Bajani taucht in seinem neuesten Roman Liebe und andere Versprechen tief in Familiengeschichten und Kindheitserinnerungen ein.

Von HUBERT HOLZMANN

 

Zirkus gegen Zerfall

Nachdem uns Thomas von Steinaecker in seinem raffiniert erfundenen Kolonialroman Schutzgebiet  (2009) in der kafkaesken westafrikanischen Enklave Tola eine Schar deutscher Auswanderer vorgestellt hat, deren exzentrische Pläne sich mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs allesamt in Luft auflösten, ist sein neuer Roman Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen auf den ersten Blick näher an unserer Gegenwart angesiedelt.

Von DIETMAR JACOBSEN

 

Eine namenlose Sehnsucht

Land der roten Steine – der neue Roman vom Georg-Büchner-Preisträger Walter Kappacher.

Von PETER MOHR

 

Eine Märchenfee unter Migranten

Der Tscheche Pavel Kohout erzählt in seinem Roman Der Fremde und die Schöne Frau von einer starken Frau und einer modernen Romanze auf Umwegen. Gelesen von HUBERT HOLZMANN.

 

Keinen Deut esoterisch!

Die Schweizer Schriftstellerin Milena Moser hat eine mittlere Odyssee hinter sich. Seit ihrem achten Roman Möchtegern (2010) scheint sie endlich eine verlegerische Heimat bei Nagel & Kimche in Zürich gefunden zu haben: Nach High Noon im Mittelland (2011), einer Sammlung ihrer Kolumnen, ist dort eben ihr neunter Roman erschienen, Montagsmenschen.

Von PIEKE BIERMANN

 

Das Leben ist ein langer, ruhiger Fluss

Ob Emily, allein ist mit ihrem Hund Rufus, der Schwägerin Arlene oder der Putzfrau Betty: In die gleichförmige Abfolge alltäglicher Momente und Verrichtungen zaubert der Autor Stuart O'Nan dennoch großes Gedankenkino. Von INGEBORG JAISER

 

Eine trügerische Idylle

Gerbrand Bakkers neuer Roman Der Umweg – ziemlich abgefahren, aber grandios, findet HUBERT HOLZMANN.

 

»... die Stille und die Schuld«

In fünf Romanen hat Oliver Bottini bisher die Freiburger Hauptkommissarin Louise Bonì auftreten lassen und sich mit dieser Serie in die erste Reihe der deutschen Kriminalautoren geschrieben. Nun hat er nicht nur den Verlag gewechselt, sondern auch seine Ermittlerfigur. Ansonsten aber ist er sich in Der kalte Traum treu geblieben. Von DIETMAR JACOBSEN

 

Stammtisch forever!

Alois Brandstetters neuer Roman Zur Entlastung der Briefträger kann einerseits als ein Nachruf auf  die gute alte Post, andererseits aber auch als Plädoyer für die traditionelle Stammtischrunde gelesen werden. Auf jeden Fall ist es eine späte Erwiderung auf seinen fast 40 Jahre älteren »Beschwerdemonolog« Zu Lasten der Briefträger.

HUBERT HOLZMANN konnte sich bei der Lektüre ein Schmunzeln nicht verkneifen.

 

Was mache ich jetzt?

Im Leben der Grabowskis ist so ziemlich alles aus den Fugen geraten. Sie sind Mitte 40, haben sich auseinandergelebt und etliche Jahre nach dem Mauerfall das eigene Leben noch nicht neu geordnet. Das Ehepaar Veronika und Hanns steht im Mittelpunkt des dritten Romans der ehemaligen Journalistin und PDS-Pressesprecherin Kathrin Gerlof. Die 49-jährige Autorin hat ihre »Wendeverlierer«-Story so effektvoll und pointiert inszeniert, dass man sich schon jetzt die Handlung in bewegten Fernsehfilmbildern vorstellen kann. Von PETER MOHR

 

Das Eis beginnt zu schmelzen

Die ungeheuere Faszination und Anziehungskraft des Unbekannten – Jo Lendle erzählt in seinem dritten Roman Alles Land das bewegte Leben des Grönlandforschers Alfred Wegener. Von HUBERT HOLZMANN

 

Sollen wir Denkmäler aufstellen oder in die Luft sprengen?

Erich Loest setzt in seinem Roman Löwenstadt seinem Leipzig ein Denkmal und erzählt dabei so en passant 200 Jahre deutsche Geschichte – von der Völkerschlacht 1813 bis zur Gegenwart.

Von HUBERT HOLZMANN

 

Bonsoir Tristesse

Jean Cayrol gehört zu den großen Unbekannten der französischen Nachkriegsliteratur. Sein Roman Im Bereich einer Nacht (L'espace d'une nuit) erschien bereits vor 50 Jahren in der deutschen Übersetzung von Paul Celan. Der Frankfurter Schöffling Verlag hat diese Übertragung der düsteren Vater-Sohn-Geschichte mit einem erhellenden Nachwort von Ursula Henningfeld neu ediert.

Von HUBERT HOLZMANN

 

Charles Dickens in seiner Welt

Viel ist über Charles Dickens, den britischsten Schriftsteller aller Briten, geschrieben worden. Eine Biographie und leserfreundliche Ausgabe seines Romans Große Erwartungen rücken ihn ins richtige Licht. Von BETTINA GUTIÉRREZ

 

So zarte Hände und so blutige Arbeit

Sie waren nur noch wenige Monate zusammen und haben dabei doch Die Herrlichkeit des Lebens erfahren: Fanz Kafka und seine letzte Gefährtin Dora Diamant. Diese wahre Liebesgeschichte hat Michael Kumpfmüller kenntnisreich in einen herrlich schwebenden Roman transferiert. Von INGEBORG JAISER

 

Auf Marcel Prousts Spur

Edmund de Waal Golden Mixture Der Hase mit den Bernsteinaugen. Von WOLFRAM SCHÜTTE

 

Wenn alles zerfällt

»Wie fühlt sich das Leben an, wenn die Dinge auseinanderbrechen? Das wollte ich zeigen und weniger den Krieg rekonstruieren«, bekannte der spanische Erfolgsschriftsteller Antonio Muñoz Molina nach der Veröffentlichung seines achtzehnten Romanes, der um eine tragische Liebesgeschichte in den Wirren des Spanischen Bürgerkriegs kreist. Ganz ohne Frage – in diesem opulenten, bisweilen etwas ausufernden Epos hat der ausgebildete Historiker dem 55-jährigen Autor richtungsweisend die Feder geführt. Von PETER MOHR

 

Pilgerfahrt nach Nirgendwo

Der österreichische Autor Thomas Glavinic hat mit seinem Freund Ingo, einem – laut Klappentext – berühmten Fotografen, der das Aussehen eines Schwerverbrechers hat, eine Busreise nach Medjugorje unternommen. Der neueste Text Unterwegs im Namen des Herrn. Gelesen von MIKE MARKART.

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