TITEL kulturmagazin
Freitag, 24. Februar 2017 | 18:07

 

Musik in Schwarz-Weiß

Noch ein paar Tipps für die Tage in denen Stimmung und Landschaft sich den Grau-Tönen nähern und die richtige Musik dabei hilft, ruhige Momente zu zelebrieren und Melancholie zu kultivieren. Von TOM ASAM

 

Nachgereichtes Wunder

Dank eines Deals der Künstlerin mit Domino Records bekommen nun auch hiesige Fans die Möglichkeit, dieses im Frühjahr erschienene Kammerpop-Spektakel zu erwerben – ohne teure Importpreise zu bezahlen. Von TOM ASAM

 

Sunday Clubbing at 93 Feet East

Sunday Clubbing has, apparently, become quite the ›In‹ thing in this wonderful land of ours which we like to call London. »Sunday is the new Saturday« they proclaim rather loudly, just that bit too close to my ear. But why should the party stop on Saturday night? Why should the party even begin on Saturday when you can get a friendlier, more upfront vibe on the Sabbath? It feels decadent and wrong, the music is generally sleazy and groovy, and the party usually finishes in time to catch the last train home. What more could anybody want? By JOHN BITTLES

 

Loving Music to a Ridiculous Degree: An Interview with This Many Boyfriends.

You know when a band comes along, seemingly out of nowhere, that sound like a cool refreshing blast of fresh air? Well, cliché aside, this is exactly how This Many Boyfriends’ debut album sounds to me. Upon first hearing said article I instantly leapt from my chair, grabbed some daffodils and danced like a lunatic. This slightly surprised my nan who had popped over for a visit at the time. Not wanting to feel left out she decided, rather bravely perhaps, to join in. But she didn’t have the cool funky-assed moves like me. By JOHN BITTLES

 

Verteidigung des Schlagers

Klar, man kann sagen: der Schlager geht musikalisch über das kleine Einmaleins der Harmonielehre nicht hinaus, seine Texte haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun, er ist ein konservatives Genre, das ablenkt von den politischen Notwendigkeiten. Und das stimmt sogar. Aber man kann im Schlager auch eine moderne Form der urbanen Folklore sehen, eine reduzierte Kunstform, in der sich jene Schichten wieder finden, denen die Segnungen einer kulturellen Bildung weitgehend vorenthalten wurden. Etwas muss schon dran sein, wenn im ausverkauften Arriaga-Theater von Bilbao drei Generationen mehr als zwei einhalb Stunden ohne Pause dem Sänger Raphael zujubeln. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

700 Seiten Buch. 3 Stunden Film. 90 Minuten Musik. Ein Abend.

Kristjan Järvi zappelte. Ruderte. Seine Arme schrien: »Los! Gib alles du Knecht!«. Die Gesichtsmuskeln vollzogen einen Marathon. Verlor er die Kontrolle über seine turbulente Mimik? Gewissermaßen. Aber Egal! Als Dirigent einer Uraufführung gibt man alles. Besonders wenn es sich dabei um einen Soundtrack für den Film Cloud Atlas handelt. Von VICTOR RUCHOTZKI

 

Remixes

Bastards ist das offizielle Remix-Album zur letzten Björk-Wundertüte Biophilia. Von TOM ASAM

 

Ohne Grenzen

Diese multinationale Truppe hat in der Toskana und in Berlin ein mutiges Album aufgenommen, bei dem sämtliche Versuche einer Kategorisierung scheitern. Von TOM ASAM

 

Hauptstadt-Beats

Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin. Mit TOM ASAM!

 

Rave-Historik, Beattheorie und ein sanfter Ausklang

Harsh Noise, Trance oder verschnippelter Beat? Hauptsache interessant! Findet KRISTOFFER CORNILS – und wirft im dritten Teil seiner Betrachtungen von  musikalischen Randnummern, Underdogs und Grenzgängern so manchen Blick zurück.

 

Synth-Goth

Nach dem x-ten Revival der »The«-Bands, kamen die Endlos-Bandnamen. Dann Dreiecke oder das Auslassen der Vokale in Bandnamen. Trust trauen der Sache noch nicht ganz – und fangen mal beim (gleichlautenden) Albumnamen an. Sonst lassen sie wenig aus. Von TOM ASAM

 

Keep it simple

Das simple Durchnummerieren ihrer Alben ist nicht der einzige einleuchtend einfache Schritt, den Ethan Kath and Alice Glass – erfolgreich – gehen. Von TOM ASAM

 

Wiederentdeckungen

Es gibt Alben, denen man ihr Alter schlicht nicht anhört. King Crimsons viertes und Klusters drittes Album sind (über) 40 Jahre alt und wirken auch heute noch mutig – und kein bisschen verstaubt. Wieder veröffentlicht – und aufgelegt von TOM ASAM.

 

Around the world

Vom Afrobeat über Fusionen afrikanischer Einflüsse mit karibischen/ tropischen Stilen zurück nach Europa mit TOM ASAM.

 

Esoterisch oder Krachig?

Hauptsache neu und interessant, findet KRISTOFFER CORNILS und wirft im zweiten Teil seiner Aussenseiterbetrachtungen einen Blick auf musikalische Randnummern, Underdogs und Grenzgänger.

 

Es werde Licht

Über Brian Eno ist (auch an dieser Stelle) so viel geschrieben worden, dass man sich sparen kann, weit auszuholen. Nur so viel vorab: wer bei der Frage »Brian Eno oder Bryan Ferry?« für letzteren votiert, dürfte ähnlich mitleidig belächelt werden, wie jemand vor dreißig Jahren auf dem Schulhof, der Kiss über AC/DC stellte (allerdings ohne den schrobig-coolen Außenseiterfaktor den ein Geha-Schreiber im Gegensatz zum Pelikan-Schüler besaß!) Meint TOM ASAM

 

Live

Nach drei Jahrzehnten musikalischer Reisen über teuflische Straßen und durch nächtliche Städte, veröffentlichen die Walkabouts tatsächlich im Jahre 2012 ihr erstes offizielles Livealbum. Von TOM ASAM

 

Geschichtsstunde

FRAKTUS sind der letzte große Mythos der deutschen Popgeschichte. Ein Rückblick auf eine beinahe vergesse Revolution von TOM ASAM

 

Vollbedienung

Der Kanadier Jason Collett, bekannt als Teil des Künstlerkollektivs Broken Social Scene, mit einer Doppel-CD, die es in sich hat. Von TOM ASAM

 

Fragen über Fragen

Was ist ein Meereshund, was macht der Indio im Appartement, was ist ein Palindrom-Buckel und wie schmeckt der Kaffee nach der Trennung? TOM ASAM stellt sich den Fragen des Pop-Alltags.

 

What has the future in store for me?

Bei diesen Briten ist nur der Name der Plattenfirma kontinental. Der Rest ist sowas von very british, dass einem fast die Scones im Hals stecken bleiben. Den fünf Uhr Tee genommen hat DAVID EISERT.

 

Punk Rock alla Puttanesca

Mutmaßungen über Muttis Klimax anzustellen ist ja eher was für hinter die vorgehaltene Hand. Wer aber von sich behauptet, die überhaupt letzte Rock Gang in der Stadt zu sein, nimmt wohl von Haus aus gewisse Dinge in den Mund. Vom Orgasmusforscher DAVID EISERT

 

Raubeinig oder hauchzart: Von Neocrust bis Synthie-SciFi

Dreckiger Hardcore, stereophiles Geknister oder abstrakte Tanzmusik? Hauptsache interessant, findet KRISTOFFER CORNILS und wirft einen Blick auf Randnummern, Underdogs und Grenzgänger.

 

Die beliebtesten Lieder aus 25 Jahren

Anlässlich des 50. Geburtstags von Bernd Begemann erscheint diese gelungene Zusammenstellung von Liedern aus seinem bislang 25-jährigem Schaffen. Ein Fest für (schnell entschlossene) Fans und dringender Tipp für alle anderen. Von TOM ASAM

 

Southern Soul

Zehn Jahre zwischen zwei Alben, das ist eigentlich künstlerischer bzw. wirtschaftlicher Selbstmord. Doch Cody ChesnuTT verfügt sicher über ausreichend Selbstbewusstsein, das anders zu sehen. Von TOM ASAM

 

Nomen est omen

Die düster-schöne Oneman-Show eines Österreichers und ein herzliches Debüt aus Kanada, gehört von TOM ASAM.

 

Qual der Wahl

Fluch und/oder Segen!? Die Dichte, interessanter Veröffentlichungen im Bereich der elektronischen Klänge ist fast schon beängstigend. Einige aktuelle Platten, an denen man schwer vorbeikommt, präsentiert TOM ASAM.

 

Der neue Unstern am deutschen Pophimmel

Entweder & oder Sie hören sich diese Platte an oder und oder ihre Blattläuse schämen sich, weil Sie wieder zu spät dran sind. Ergiebig und erschwinglich, nicht beliebig & sehr dringlich. Von TOM ASAM

 

Red and Blue. Same same. But true.

Die Zahl weiblicher Singer/Songwriter, die von Joni Mitchell und/oder Kate Bush beeinflusst sind, ist unüberschaubar. Dabei kommt nicht zwingend Qualität heraus – im Falle von Martha Tilston allerdings schon, meint TOM ASAM.

 

Jazz!?

Mal tierisch, mal märchenhaft – zwei empfehlenswerte Alben für Freunde ungewöhnlicher (Jazz-) Klänge. Von TOM ASAM.

 

Bunte Tüte

Aktuelle Mixes und Compilations aus dem Reich der elektronischen Musik, vorgestellt von TOM ASAM.

 

Endorphin-Gespann aus der Glamourgarage

Die einen machen aus Mist Gold, andere bringen immerhin den Dreck zum Funkeln. Diese anderen heißen Cowbell. Von JUDITH HERMES

 

Mehr Sein als Schein

Ob Jazz-Könner, Youtube-Starter oder Altrocker. Diesen Jungs geht’s um die Musik. Abgefahrene Bandnamen, filigrane Coverentwürfe? Fehlanzeige! Vorname, Nachname, Albumtitel, Photo – fertig! TOM ASAM stellt vor:

 

Alt, neu, zeitlos

Die Wiederveröffentlichung eines Klassikers der deutschen Popmusik und ein musikalischer Erbe, der einerseits Teil des inneren Kreises, andererseits der stabilen Elite ist. TOM ASAM biegt die Fragezeichen gleich gerade.

 

Herbstlich düster

It´s all about money and banks these days. Hier geht’s allerdings um Banks, Paul – und (weitere) düstere Klänge – statt düsterer Prognosen. Von TOM ASAM

 

Sie sind nicht böse geboren

Joachim Böses letzter Fall ist lange her. Gut, dass diese Hamburger Jungs die Ermittlungen in der Sache Big Band Punk übernommen haben. Im Verhör mit DAVID EISERT.

 

`nen Fuffi für `ne Mark wechseln...

… schockt nicht. Gräten im Fischjoghurt – schockt auch nicht. Korn-Cola mit Fanta? Schockt gleich gar nicht. Elektro Punk schockt dagegen schon. Von DAVID EISERT

 

More Freaks of Nature

Die Natur spielt bei folgenden Neu-Veröffentlichungen nicht nur bei der Covergestaltung eine Rolle. Von TOM ASAM

 

Gitarrenpop

Das Cover sieht nach New York aus, der Bandname hat verdächtig viele Übereinstimmungen mit »Brooklyn« – doch hören wir hier feinste Popmusik aus Deutschen Landen. Von TOM ASAM

 

Tropisch + Politisch

Zwei kunterbunte Platten, die zeigen wollen, dass man Party machen und seine Birne benutzen kann. Von TOM ASAM.

 

Die zwei Seiten der Liebe

Das dritte Release des Brasilianers ist ein Trennungsalbum geworden. Und ein vielschichtiges Popalbum, das seinen Namen auch in Europa festigen wird, schätzt TOM ASAM.

 

Der Posaunenvirtuose

Dem Mimen flicht die Nachwelt keine Kränze. Dem Musiker auch nicht. Albert Mangelsdorff war bis zu seinem Tod im Jahr 2005 für deutsche Jazzliebhaber, was Fritz Walter für Fußballnarren oder Max Schmeling für Boxfans war. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Oops-Shoo-Be-Doo-Be

Dizzy Gillespies Markenzeichen waren die ballonartig aufgeblasenen Backen. Er war der Clown des modernen Jazz, was aber niemals auf Kosten der Seriosität und des hohen Anspruchs seiner Musik ging. Er liebte lateinamerikanische Rhythmen, die ja für sich schon einen Zug ins Groteske haben, und witzige Texte. Wenn er aber dann mit seiner Trompete zu Höhenflügen ansetzte, dann konnte er es mit allen zeitgenössischen Kollegen aufnehmen. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Wie buchstabiert sich Glück?

»Glück macht durch Höhe wett, was ihm an Länge fehlt«. Ob Robert Frost dabei schon an Synthie-Pop und New Wave Romantik gedacht hat, bleibt spekulativ. Für Van She allerdings scheinen dies zwei wichtige Glücksmomente zu sein. Von DAVID EISERT

 

Tu Gutes und sprich nicht darüber.

Let the music do the talking. Selten, dass eine Band dieses Prinzip so konsequent umsetzt und dabei völlig ungekünstelt bleibt. Let me Out, time is running out. Von DAVID EISERT

 

Sweet Soul Sister...

… keep on pushing. Robin McKelle lässt den Motown Soul in hellem Glanz erstrahlen. So pur wie in der Vergangenheit und dabei so kraftvoll und vital, wie die Gegenwart nun mal ist. Von DAVID EISERT

 

Gute Reise!

Es gibt viele Arten des Reisens. Im Idealfall wird der Kopf frei und die Gelassenheit nimmt zu. Anders Wendin aka Moneybrother war für die Aufnahmen seines neuen Albums drei Monate lang unterwegs. DAVID EISERT hat sich den musikalischen Reisebericht angehört.

 

Zirkus Kaputt

Musik und Kunst bzw. Musik als Kunst oder Kunst als Musik. Das kann anstrengend werden und ist auch anstrengend geworden. DAVID EISERT hat sich Martin Creeds neues Album näher betrachtet.

 

Elektroecke II

Frisch, schluffig, modern, traditionsbewusst gekonnt oder angestrengt – KRISTOFFER CORNILS hat wieder mal in der Elektroecke rumgewühlt und ist auf neue Releases Morgan Zarate, Praezisa Rapid 3000, Borealis, Kid606, DJ Stingray und Fennesz gestoßen. Alles außer Kirmestechno.

 

Aneckpop

Pop muss ja nicht immer bequem sein: Mit Keiki, Father Murphy und dem neuen Album von Deerhoof hat KRISTOFFER CORNILS drei Beispiele für astreinen Aneckpop gefunden. Passt sich nicht ein und ist manchmal sogar etwas gruselig.

 

Herbstgefühle

Sonntagnachmittag – durchwachsenes Wetter. Spazieren gehen, Museum, Kino? Ach was, Sofa-Time. Zeitung lesen, den Laubbäumen beim Färben der Blätter zusehen und Musik voller unaufdringlicher Schönheit dazu hören. Empfiehlt TOM ASAM.

 

Maschine läuft

Spätestens seit ihrem Werk Appearence and the park im Jahr 1998 sind die Düsseldorfer als Bewahrer und Erneuerer des Krautrock-Erbes am Rande des Postrock-Äquators unverzichtbar. Nach dem letztjährigen Tank sind sie glücklicherweise schon mit neuen Songs im Gepäck zurück. Von TOM ASAM

 

Electric / Eclectic

Elektronische Musik zwischen fricklig, düster und versponnen. Von TOM ASAM

 

Zeitreise

Zwölf Jahre ist es bereits her, dass Dixon Pt. 1 seiner Hommage ans Genre Techno auf Tresor veröffentlichte. Nun kehrt der Detroiter mit der Fortsetzung zurück an die Spree. Von TOM ASAM

 

Irischer Singer-/Songwriter

Das bereits sechste Album von Crowley wird mit großen Worten angekündigt. Ob zurecht fragt sich TOM ASAM.

 

Piano, Piano

Schwarz/Weiß die Tasten, das Denken nicht. Inspirierende Piano-Alben, gehört von TOM ASAM.

 

Lady´s voice

Eine erstaunliche Anzahl bemerkenswerter Alben, auf denen Sängerinnen zwischen melancholischer Grundstimmung, Sehnsucht und Lebenslust oszillieren, erscheint dieser Tage. Gehört von TOM ASAM.

 

Klanglabor V

Black Metal, Beethoven-Interpretationen und Flamenco. All das und noch mehr ist seziert, auseinandergelegt und neu zusammengefügt worden von Locrian & Christoph Heemann, Alex Durlak, Stephan Mathieu, Kane Ikin und iO. KRISTOFFER CORNILS‘ Laborbericht, die Fünfte.

 

Fünf auf einen Streich

Kurz bevor am ersten Oktoberwochenende das nächste Swingfest beginnt, bürden sich die Organisatoren und Betreiber von Denovali Records, Timo Alterauge und Thomas Hack, noch klein wenig mehr Arbeit auf: Zwei Mal zwei Neuveröffentlichungen und ein brandneues Release erschienen vor Kurzem. KRISTOFFER CORNILS hat sich Talvihorros, Oneirogen und Switchblade angehört.

 

Immer noch Into the Music

Von Van Morrison darf man sich keine großen Überraschungen erwarten. Das heißt aber auch: er kann nicht enttäuschen. Er schöpft aus dem Vorrat von Rhythm & Blues und Gospel, und es kommt stets etwas heraus, um das ihn seine Kollegen nur beneiden können. Fast fünfzig Jahre ist er nun schon auf der Rockszene präsent, und seine neue CD lässt keine Spur des Alters erkennen. Dieser kleine Mann schwächelt nicht, er ist die pure Power. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Die Kunst der Wiederholung

Die Wiederholung auf der Fläche, im Raum oder in der Zeit gehört zu den Grundelementen der Künste. Dabei kann das Ausgangsmaterial exakt wiederholt oder variiert werden. Die Variationen wiederum können auffällig oder kaum merklich sein. Und sie können auf allen Ebenen stattfinden, in der Musik auf der Ebene des Motivs, des Tempos, des Rhythmus, der Lautstärke, der Instrumentierung, der Phrasierung, der Klangfarbe. Wenn die Variationen sehr geringfügig sind, bekommt die Musik einen mechanischen, maschinenartigen Charakter. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Factory Records 12" Mixes & Rarities 1980-1987

Teil II der Strut-Rückschau auf Manchester´s Finest Label. Von TOM ASAM

 

Rausch der Klänge

Beeindruckender denn je; die Dänen mit ihrem vierten Album. Von TOM ASAM

 

Junger Däne

Gitarre zum dritten Geburtstag, nach der Grundschule auf die Popakademie – unsere nördlichen Nachbarn greifen jetzt zu noch drastischeren Mitteln im Kampf gegen die angloamerikanische Pop-Übermacht. Von TOM ASAM

 

Bouger le monde

Musik als Ausdruck von Lebensfreude funktioniert global, meint TOM ASAM.

 

Solo Guitar Stuff

Nach vier Alben mit Appliance war Schluss und Gitarrist Brooks tauche ab. Faul war er indes nicht – jetzt präsentiert er ein wunderbares Soloalbum. Von TOM ASAM

 

Transsektoral

Zwischen Ambient, House, Techno, Dub. Zwischen Minimal und Maximal, TOM ASAM erleichtert die Qual der Wahl.

 

Klang, Poesie + Politik

Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen: das Wiener Klangkollektiv mit seinem sechsten Album. Von TOM ASAM

 

Step by Step

Schritt für Schritt geht das Saatgut Dub-Step immer öfter in prächtigen Popblüten und Stilkreuzungen auf. Von TOM ASAM

 

An Introduction to...

Eine neue Compilation-Reihe von MUTE gibt Einblick in das Schaffen legendärer Bands des Kult-Labels. Die enthaltenen Songs werden dabei von den Künstlern selbst ausgesucht und zusammengestellt! Von TOM ASAM

 

Never mind cool

Der 22-jährige Wirbelwind aus Devon mit seinem zweiten kompletten Album in Jahresfrist. Da staunt TOM ASAM.

 

Auswärts zählt´s doppelt!

Mit viel Sorgfalt, Eifer und Leidenschaft bringen die Jungs aus Leipzig ihr Debüt Album auf den Markt. Mit freundlicher Unterstützung von Kurt Ebelhäuser, der guten Seele des emotionalen Lärms. Von DAVID EISERT

 

Rock and Roll Music for Life

Anti-Folk und Indie-Pop. Naives Grinsen und hintergründiger Humor. Mutige Frisur und ein wunderbares Talent für die kleinen, großen Gesten. Ben Kweller wird seinem Ruf als würdevoller Songwriter wiederholt gerecht. Von DAVID EISERT

 

Epischer Elektro-Pop

Guy Cornelly, der neue Hoschi auf Moshi Moshi, will alles. Von TOM ASAM

 

Status Post-Rock

Wenn im Nachleben die Wachsaison anbricht, wird der Olympus Mons bestiegen, bevor alles unter dem Imperium zusammenbricht. Hä? Achso, klar: Herbstanfang, die Post-Rock-Platten flattern dutzendweise ins Haus. KRISTOFFER CORNILS hat die neuen von Collapse Under The Empire, Caspian, Instrument und Caspian gehört und berichtet über den Status Post-Rock.

 

Der Schatz aus dem Archiv

Eine Generation ist herangewachsen, für die Jazz und Jarrett Synonyme sind. So erfolgreich war in den Jahren, da Rock und Pop den Ton angaben, kein Jazzmusiker wie Keith Jarrett. Sein Köln Concert wurde, was man heute Kult nennt. Es drehte sich auf den Plattentellern zwischen Leonard Cohen und Eric Clapton. Der in jenen Jahren viel beschworene Gegensatz von »Kopf« und »Bauch«, von Intelligenz und Gefühl kam bei dieser Musik gar nicht erst auf. Und die Rede vom Tod des Jazz verstummte, jedenfalls vorübergehend. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Bunter Stilmix

Der Bandname deutet schon auf den britischen Humor hin, mit dem die Exzentrikerin Young auch ihr zweites, buntes Album fein abschmeckt. Von TOM ASAM

 

John & Joey

Nach vier Jahren, in denen sie für diverse namhafte Kollegen musizierten, stehen die Herren Convertino und Burns mit einem neuen Calexico-Album vor der Tür. Von TOM ASAM

 

Weniger ist mehr

Kaum ein Album wurde dieses Jahr so sehr erwartet wie dieses. Das Londoner Trio ließ sich Zeit nach seinem Sensationsdebüt im Jahr 2009. »Das Warten hat sich gelohnt«, verrät TOM ASAM.

 

DEE rockt

Wovenhand bzw. Woven Hand waren anfangs nur ein Nebenprojekt zu 16 Horsepower. Längst wird die ›neue‹ Band von David Eugene Edwards jedoch genauso kultisch verehrt. In neuer Besetzung geht es nun ungewohnt heavy zur Sache. Von TOM ASAM

 

Zwischenräume

Genre- und Ländergrenzen sprengende Veröffentlichungs-Highlights der Woche, vorgestellt von TOM ASAM.

 

From the Southern fucking hemisphere

»You’re from the Southern fucking hemisphere«, heißt es im Gatherer-Track Camp Creative. Tatsächlich hat die Band ihren Ursprung auf der südlichen Halbkugel, genauer gesagt Neuseeland. Nach einer Übersiedelung nach Melbourne bewegt sie sich nun in der Nachbarschaft von The Night Terrors und Cocks Arquette. KRISTOFFER CORNILS hat sich die Krachmacher von unten drunter angehört.

 

Eric Quach hat viel zu tun. Erst letztes Jahr veröffentlichte er als thisquietarmy auf Denovali zwei Platten, vor Kurzem ein Tape auf Land Of Decay, dieses Jahr wird noch ein weiteres Album folgen. Exorcisms wird die Live-Aufnahme heißen, die Quach wird es auf Europa-Tour mit seinen Labelmates AUN ausgiebig promoten. Sonst noch was? Achja: Sein eigenes Label betreibt der nimmermüde Kanadier ebenfalls. KRISTOFFER CORNILS hat sich mit Quach unterhalten und drei der neueren Veröffentlichungen von TQA Records gehört

 

Psyched and dangerous

Vor zehn Jahren entwickelte sich »Indie« endgültig zu etwas, das mehrheitsfähig war. Allerdings meist noch in der Verpackung Röhrenjeans/Chucks/Gitarrensounds. Dann wurde der »Indiesound« mehr Pop als Rock, eher psychedelisch als straight – und gerne auch folkig und bärtig. New und weird. Bunt und wenig testosteronlastig. Tanz- und unberechenbar – zumindest manchmal. Von TOM ASAM

 

Zwei Songwriter fusionieren - nicht wirklich

Nils Koppruch (Ex Fink) und Gisbert zu Knypshausen sind zusammen Kid Kopphausen. Von TOM ASAM

 

Beauty and the beat

Neuigkeiten aus dem Bereich ›female fronted, düster angehauchter Electropop‹, gehört von TOM ASAM.

 

Veteranentreffen

Die Ambient-Techno-Dauerbrenner von The Orb heben ab mit dem 76-jährigem Dub/Reggae-Sonderling Lee ›Scratch‹ Perry. TOM ASAM fliegt eine Runde mit!

 

Heißer Sommer

Das TITEL-Team hat sich eine wohlverdiente, sommerliche Auszeit gegönnt, doch Musiker und Plattenfirmen scheinbar nicht. Von Sommerflaute keine Spur! Der August brachte unerwartet viele Veröffentlichungen – darunter zahlreiche Höhepunkte! Von TOM ASAM

 

Electric Summer

Neue DJ-Mixes und Alben zwischen House, Techno, schräger Bass-Musik und mehr, gehört von TOM ASAM.

 

Teamgeist

Der Posaunist Nils Wogram gehört wohl zu den vielseitigsten und produktivsten deutschen Jazzmusikern der Gegenwart. Auf Complete Soul beschreitet er mal wieder neue Wege – mit gewohnter Eleganz und Sicherheit. Von TOM ASAM

 

Klanglabor IV

Zwischen Krachkultur und Jazzzeit: KRISTOFFER CORNILS liefert den vierten Laborbericht aus dem internationalen Klanglabor. Mit dabei: Mike Vainio, Harry Pussy, Russell Haswell, Filiamotsa Soufflant Rhodes, The Remote Viewers und Oren Ambarchi.

 

Aus dem Abbey Road Studio von Kolumbien

London hat sein Abbey Road, Jamaica das Studio One und Kolumbien hat Discos Fuentes. Was da produziert wird, hat Hand und Fuß – und vor allem mucho corazón! Von MIRJAM STUTZMANN

 

Windböen, Herzschläge und Pastoralfolk

Eine Blockhütte im Schnee von Ontario war der Transformator für Jonas Bonnetta und sein Projekt Evening Hymns, um Verlust in einen Musiksog zu verwandeln. Von JUDITH HERMES

 

Live-Erlebnis

Nach nur zwei Studio-Alben folgt mit Projekt Seerosenteich die Dokumentation einer besonderen Konzertreise. Philipp Poisel darf das! Von TOM ASAM

 

Dub-Legende

Als Produzent und Remixer seit Jahrzehnten bewährt, überzeugt Sherwood auch als Solokünstler. Von TOM ASAM

 

Island im Winter

Ein Brite verliebt sich in Island...Schönes Nebenprojekt des tunng-Frontmannes. Von TOM ASAM

 

It´s the singer - and the song

Alte Helden, neue Helden, alte Helden neu entdeckt – von TOM ASAM

 

Der sanfte Boxer

Aus dem Pop-Kreuzworträtsel: Schmächtig wirkender Singer-Songwriter mit trainierten Oberarmen? Nein, es ist nicht The tallest man...Greenshape steigt in den Ring. Von TOM ASAM

 

Solo-Blüte

Blumentopf Dj Sepalot zeigt sich erneut auch solo in Bestlaune. Von TOM ASAM

 

Sommer-Pop

Quietschbunte Gute-Laune-Poptruppe aus Cincinnati/Ohio, deren Single Anna Sun die Zündung zu ihrem Mondflug darstellte, mit dem fälligen Debütalbum. Von TOM ASAM

 

Frauenpower und Folktradition

Nordic Woman ist der ambitionierte Auftakt einer Compilation-Reihe, die sich dem globalen musikalischen Erbe aus Sicht der Frauen widmet. Von TOM ASAM

 

50 Jahre Jamaika - 50 Jahre Reggae

Am 6. August 2012 sind es genau 50 Jahre her, seit sich Jamaika vom United Kingdom emanzipierte und zum eigenständigen, karibischen Inselstaat innerhalb des Commonwealth wurde. Gleichzeitig emanzipierte sich die Musik der Insel deutlich – aus bluesgefärbten Tunes wurden über die Vorläufer Ska und Rocksteady schließlich Reggae, der in verschiedensten Ausprägungen seit Jahrzehnten weltweit innig geliebt wird. Von TOM ASAM

 

Floor and more

Brandaktuelle Bassmusik, die Beine und Kopf bewegt – gehört und gefühlt von TOM ASAM.

 

Guitarmy

»Raise the glass to the guitarmy!«, kreischten schon die ADHS-Kids von den Blood Brothers anno 2003. PS I LOVE YOU, Zulus und Buildings versuchen sich mit krachigen Alben in den elitären Kreis einzuschmuggeln. Aber welcher dieser Bands dürfen wir nun zuprosten? Von KRISTOFFER CORNILS

 

Effi einfach überall

Man braucht bei Effi nur den kurzen Zusatz »FM4« zu nennen und bei einigen wird es sofort Klick machen. Die FM4-Amadeus-Award-Nominierung und ungezählte Lobhudeleien on Air haben Effi in Windeseile zu einem Bekanntheitsgrad verholfen, der sich sehen lassen kann. MIRJAM STUTZMANN hat sich das völlig zu Recht gelobte Album Astronaut angehört.

 

Die neue Jiddishkait

Man schreibt das Jahr 5773 – und was man da so an Musik hört, klingt schon sehr anders. MIRJAM STUTZMANN über die neue Jiddishkait.

TITEL ist umgezogen!

Liebe Leserinnen, liebe Leser!


Das neue TITEL kulturmagazin ist ...

... bis sie dann gestorben sind.

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Die Geschichte geht weiter

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