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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 21. Juli 2017 | 06:43

     

    Zwischen Karikatur und Avantgarde

    Lyonel Feininger ist eine Ikone der Klassischen Avantgarde. Er hat einen festen Platz im Lieblingsmaler-Pantheon. Doch auch solch ein Weltrangmeister ist nicht vom Himmel gefallen. Die Ausstellung Vom Karikaturisten zum Künstler. Lyonel Feiningers Radierungen und Lithografien in der Feininger-Galerie Quedlinburg (15. Juli bis 4. November 2012) zeigt die Suche des Künstlers nach der eigenen Bildsprache, der »wirklichen Wirklichkeit«.Von BETTINA VOGEL VON FROMMANNSHAUSEN

     

    Multitalent der Künste

    Im September wäre John Cage (1912-1992) 100 Jahre alt geworden. Das Salzburger Museum der Moderne präsentiert jetzt im Mönchsberg die Ausstellung John Cage und .... Sie zeigt, wer Cage prägte, wen Cage prägte und wie zentral Zufall und Stille im Schaffen von John Cage waren. Von JÖRG ESCHENFELDER

     

    Maler der Farben und Formen

    Üppige Figuren und bunte Farben sind die Markenzeichen des kolumbianischen Malers Fernando Botero. Anlässlich seines 80. Geburtstags zeigt die Galerie Samuelis Baumgarte Bilder, Skulpturen und Zeichnungen dieses Ausnahmekünslters. BETTINA GUTIERREZ hat sich einige Bilder und den Katalog angeschaut.

     

    Hochschule für Weltklasse

    Mit Ekkehard Mais grundlegender Schrift über die deutschen Kunstakademien im Gepäck hat sich NICO KIRCHBERGER aufgemacht, Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819-1918 unter die Lupe zu nehmen.

     

    Autopsie eines Phänomens

    Stefan Lüddemanns Buch Blockbuster über gleichnamiges Ausstellungsphänomen beschreibt gekonnt sowohl die Hintergründe wie auch die Funktionsweise dieses Typs von Kunstvermittlung. Von CHRISTOPHER FRANZ

     

    Die Faszination des Grauens

    Kaum ein Werk der Weltliteratur hat, sieht man einmal von der Bibel ab, so viele Künstler unterschiedlicher Epochen und Stilrichtungen zur Umsetzung ins Bildmedium angeregt. Die zweibändige Neuausgabe mit der Prosaübersetzung des renommierten Mediävisten Kurt Flasch liefert einen willkommenen Anlass, Werk und Rezeption einmal wieder in Augenschein zu nehmen. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Kleine Andachtsbilder, große Wirkung: Meisterwerke des frühneuzeitlichen Drucks

    Was machen TITEL-Rezensenten, wenn sie sich in der Offline-Welt bewegen? Die Möglichkeit, die Autoren Sebastian Karnatz, Nico Kirchberger und Mathias Listl als Kunsthistoriker kennenzulernen und gleichzeitig eine profunde Einführung in die frühneuzeitliche Druckgraphik zu genießen, bietet der eben erschienene Ausstellungskatalog Himmel und Erde in Schwarzweiß. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Schwere ästhetische Nüsse knacken

    Mit der Besprechung des Katalogs der Frankfurter Schau Beckmann & Amerika beschließt SEBASTIAN KARNATZ den außergewöhnlichen 2011er Beckmann-Marathon.

     

    Schwarze Genesis

    Zwitterwesen und Zwillingspaare – die faszinierende Kultur der afrikanischen Dogon ist in der Bundeskunsthalle Bonn zu sehen. Von SABINE MATTHES

     

    Beckmann reloaded!

    Nach dem Katalog der Basler Ausstellung Max Beckmann. Die Landschaften hat sich Sebastian KARNATZ nun den Katalog der Leipziger Ausstellung Max Beckmann. Von Angesicht zu Angesicht vorgenommen.

     

    Subtile Gesichter. Deutsche Renaissance-Portraits

    Nach der Berliner Schau Gesichter der Renaissance hat BJÖRN VEDDER nun auch in München die hohe Kunst des Portraits bestaunt.

     

    Beckmann mit dem ICE

    Soviel Beckmann gab es noch nie! Diesem Diktum kann man nicht nur, man muss ihm gar zustimmen. SEBASTIAN KARNATZ nimmt – zumindest lesend – die Reise von Basel über Frankfurt nach Leipzig auf sich.

     

    Mehr als nur ein Kalender

    Der zweite Dobler Kunstkalender mit Hans Mielichs Miniaturen zu den Bußpsalmen Orlando di Lassos heißt nicht nur Zeitlos schön, er ist es auch, findet Mathias LISTL.

     

    A big big book

    Die inneren Alarmglocken schrillen, hört man von der angeblichen künstlerischen Zweitbegabung Prominenter. Vor allem, wenn es sich um Persönlichkeiten aus der Film- und Musikbranche handelt, steigen böse Zweifel in uns hoch. In diesem Fall sind sie allerdings vollkommen unberechtigt, findet MATHIAS LISTL.

     

    Die Sucht - Das Malen

    Die 1921 in Husum geborene Malerin Elisabeth Dering entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg zu einer der prägenden Künstlerpersönlichkeiten der Aschaffenburger Kunstszene. Zu ihrem 90. Geburtstag widmet ihr das Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg die Sonderausstellung Die Sucht, das Malen – Elisabeth Dering. Werke (1950-1970). Von JÖRG FUCHS.

     

    Ein innovativer Gestalter und unabhängiger Kopf

    Botticelli, Sandro Botticelli - heute ist er wohl vor allem für seine Venus und seine Frauenbilder bekannt. Dabei ist sein Schaffen ungleich vielfältiger und breiter. Das macht das Büchlein Botticelli - Ein Florentiner Maler über Gott, die Welt und sich selbst aus der Feder von Damian Dombrowski deutlich. Von Jörg ESCHENFELDER

     

    Der Schönheitsfehler als Normalfall

    Der Besuch der Ausstellung Innere Asymmetrie von Manfred Scholl im Burghauser Liebenweinturm ist ein Ausflug. Ein Ausflug in eine unbekannte und doch vertraut scheinende Welt. Ein Ausflug mit Wirkung – findet Jörg ESCHENFELDER

     

    Vom Kunsthandel, einem Hermelin und dem Berg Fuji

    Auf dem Berliner Kunstherbst stellt der Kunsthandel Gegenwartskunst und vor allem sich selbst aus. Der Martin-Gropius-Bau und das Bode-Museum zeigen zeitgleich hochkarätige Klassiker. BJÖRN VEDDER hat der selbsterklärten Kunstmetropole Berlin einen Besuch abgestattet.

     

    So viele Bücher!

    Unter dem Titel Die Weisheit baut sich ein Haus beleuchtet das Architekturmuseum München die Geschichte des Bibliotheksbaus. Den Schwerpunkt der sehenswerten Ausstellung bilden Bauten der letzten beiden Jahrzehnte, denn niemals zuvor – und das mag überraschen – wurden so viele Bibliotheken gebaut. Von CHRISTOPHER FRANZ.

     

    Aristokraten der Finsternis

    Leah Gordons Fotoband entdeckt im Karneval von Haiti Voodoo, Politik und Revolution. Von SABINE MATTHES

     

    Wiederfinden und Wiederverlieren

    Statt der erwarteten Schrottinstallationen und destruktiver Ästhetik findet MATHIAS LISTL einen lesenswerten Sammelband über die Wechselwirkungen von Archäologie und Moderne.

     

    Wo Agitprop positiv besetzt ist

    Das Plakat ist das ideale Medium für bildende Kunst, die auf politische Wirkung zielt. Da gehen Form und Inhalt eine optimale Synthese ein. Wer agitieren, überzeugen, mobilisieren will, ist im kleinen Format ebenso schlecht aufgehoben wie im Museum oder in der Galerie. Er braucht die breite Öffentlichkeit und das grobe Raster, die Litfaßsäule, nicht die Documenta. Er will auffallen, Subtilitäten sind allenfalls Beigabe, auf den zweiten Blick zu entdecken, aber nicht der eigentliche Zweck. Von THOMAS ROTHSCHILD

     

    Das fotografierte Selbst

    Am Wochenende hat im Salzburger Museum der Moderne Rupertinum eine sehenswerte Ausstellung eröffnet: Attersee schön wie seine Bilder. Nicht vom österreichischen See Attersee, sondern von dem gleichnamigen Künstler Attersee, der seit den 1960er Jahren einer der führenden Künstler der Alpenrepublik ist und seinen fotographischen Arbeiten ist hier die Rede. JÖRG ESCHENFELDER war in Salzburg und hatte Gelegenheit mit Christian Ludwig Attersee zu sprechen.

     

    Ein Fest für die Augen

    MATHIAS LISTL bespricht staunend einen Bildband der Extraklasse über ein unvergleichliches Bauwerk.

     

    Rencontre der Wiegen abstrakter Kunst

    Noch bis zum 15. August dieses Jahres lädt eine umfangreiche Ausstellung im Kunstbau des Münchner Lenbachhauses zu einer Begegnung mit dem Werk Piet Mondrians und den künstlerischen Äußerungen der Gruppe De Stijl ein. Von MATHIAS LISTL

     

    Die Neue Secession in neuem Licht

    Die Stiftung Brandenburger Tor präsentiert im Max-Liebermann-Haus in Berlin eine Schau zu der Neuen Secession. Der zugehörige Katalog erschließt eine interessante Facette der deutschen Kunstlandschaft zu Beginn des 20. Jahrhunderts. VON NICO KIRCHBERGER

     

    Mythos Biennale

    Wenn man jemandem je ein Gemälde von, sagen wir: Hans Makart, Auguste Renoir und Ilja Repin zeigte – er müsste kein Kunstkenner sein, um zu benennen, welcher Künstler Österreicher, welcher Franzose und welcher Russe sei. Wenn man jemanden mit verbundenen Augen in einen der Pavillons der 54. Biennale von Venedig führte und ihm dort die Binde abnähme – er wüsste wohl kaum, welche Nation da repräsentieren wolle. Von THOMAS ROTHSCHILD

     

    Der Philosoph im Museum

    Die Herausgeber Julian Nida-Rümelin und Jakob Steinbrenner präsentieren in fünf Bänden ungewöhnliche und durchaus streitbare Positionen zum aktuellen ästhetischen und museologischen Diskurs. Von SEBASTIAN KARNATZ

     

    Kunst als Ergebnis des Scheiterns

    Wie entsteht Kunst? Aus dem Scheitern. Aus der Erkenntnis, dass das Ergebnis nicht mit der Vorstellung übereinstimmt und aus dem unermüdlichen Versuch, mit dem nächsten Werk der Vorstellung näher zu kommen. Von JÖRG ESCHENFELDER

     

    »Bitte berühren!«

    Über 150 Werke von 51 Künstlern versammelt die Frankfurter Kunsthalle Schirn in ihrer groß angelegten thematischen Ausstellung über die surrealistische Objekt-Kunst. Zusammen mit dem zugehörigen Katalog wird ein eher unbekannter Zweig des Surrealismus beleuchtet und aus dem übermächtigen Schatten der Malerei geholt. Von ANNA-LENA KRÄMER

     

    Journalistischer Befreiungsschlag eines Vollblutakademikers

    In einem schmalen, aber feinen Band wurden einige der zeitlos schönen Ausstellungsrezensionen von Willibald Sauerländer, die regelmäßig im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung erscheinen, zusammengestellt und vom Beck-Verlag herausgegeben. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Anspruch und Diskrepanz

    Eine Arbeit zum »Tanz in der bildenden Kunst« ist nun endlich geschrieben – das dringende Forschungsdesiderat bleibt jedoch weiterhin bestehen. VON NICO KIRCHBERGER

     

    Das Who is who der deutschen Reformbewegung

    Einen äußerst lohnenswerten Blick zurück auf eine kompetente Darstellung der Gartenstadt Hellerau wirft MATHIAS LISTL.

     

    Kampfansage gegen den Mythos von den »Dark Ages«

    Bibliophile Mediävisten haben für den Mythos vom »Dunklen Mittelalter« ohnehin nur ein müdes Lächeln übrig – alle übrigen können sich anhand der stupenden Farbenpracht und Formensprache früh- und hochmittelalterlicher Prachthandschriften mühelos vom Gegenteil überzeugen lassen. Von STEPHANIE RAPPL

     

    Blumen des Bösen

    Es war einmal ein Geschäftsmann in Lagos, Nigeria, der eine Lieferung leerer Videokassetten nicht los wurde. Er dachte, wenn etwas darauf wäre, ließen sie sich besser verkaufen – und drehte selbst einen Videofilm. Von SABINE MATTHES

     

    Mit beherztem Einsatz für die Kunst

    Die monumentale, fast neunhundertseitige Festschrift für den Regensburger Kunsthistoriker Hans-Christoph Dittscheid hat SEBASTIAN KARNATZ staunend und mit Gewinn gelesen.

     

    Sensibel und vertrauensvoll

    Herlinde Koelbl ist die Altmeisterin der Deutschen Fotografie. Nach fast vier Jahrzehnten ist sie die Grand Dame der Deutschen Fotografie zwischen Journalismus, Portrait und Kunst. Eine Werkschau ist also längst fällig und liegt beim Steidl Verlag unter dem Titel Mein Blick vor. Ein sehenswerter Band findet JÖRG ESCHENFELDER

     

    »Das kann man nicht machen!«

    Ein Interview mit der iranischen Künstlerin Parastou Forouhar von JOHANNES DOBROSCHKE.

     

    Inneneinrichterporno

    Der Fotoband »City Life. Urbane Wohnportraits« ist so steril wie eine Mischung aus IKEA-Katalog der gehobenen Klasse und Inneneinrichterporno. Leider enthält er weder Portraits noch Wohnungen. Von JAN FISCHER

     

    Zurück in den Salon! Auf in den Orient!

    Haschisch und Haremsdamen locken in die Hypo-Kunsthalle, um den Orient des 19. Jahrhunderts zu entdecken. NICO KIRCHBERGER folgte der Einladung.

    Wer will fleißige Handwerker sehn

    Der Künstler und ehemalige Hartz IV-Empfänger Van Bo Le-Mentzel hat zusammen mit seiner Crowd ein DIY-Forum geschaffen und mittels Schwarmfinanzierung auch gleich ein Buch drucken lassen. ...

    Petraeus und sein Stab

    Die menschliche Existenz ist voll von Paradoxa. Krieg etwa gehört zu den schlimmsten Dingen, die Menschen einander antun können; die Ausführenden des Kriegs allerdings, das ...

    Die böse Schlange
    und das weiße Kaninchen

    In diesem Land stimmt etwas nicht. Der Feminismus nämlich. Schwach steht er da, der Wind pfeift durch die Löcher seines theoretischen Unterbaus. Ähnlich steht es mit den Frauen. ...

    Vom großen Lama aus der Regent`s Park Road

    Tristram Hunt widmet dem Schatten von Karl Marx, der selbst ernannten »zweiten Violine« des Marxismus, dem Industriellenerben Friedrich Engels eine ...

    Die Geschichte geht weiter

    Wieder ein Weltbestseller – Carlos Ruiz Zafóns Roman Der Gefangene des Himmels. Von PETER MOHR

    Psychothriller mit doppeltem Deutungsboden

    Alles beginnt ganz harmlos. Mit einem Schulaufsatz, in dem der französische Oberstufenschüler Claude (Ernst Umhauer) von einem Besuch im Haus seines Klassenkameraden Rapha berichtet. ...

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