Ein Geheimnis in einer Graskugel
Auf die ganz großen Katastrophen im Leben kann man sich selten vorbereiten. Das geht nicht nur den Großen so, auch die Kleinen müssen solche Erfahrungen bewältigen. ANDREA WANNER staunt darüber, mit welcher Leichtigkeit in dieser Geschichte das Schwere erzählt wird.
Schneezauber
Schnee lässt niemandem gleichgültig, nicht im Guten, nicht im Schlechten. Schnee ist kalt, Schnee ist nass, Schnee macht Ärger, wenn zu viel fällt und man ihn wegschaufeln muss. Schnee ist gefährlich, als Sturm oder als Lawine. Schnee kann auch Spaß machen, wenn man Schneebälle werfen kann oder einen Schneemann bauen. Ganz besonders einem kann sich niemand entziehen, nämlich dem Zauber, wenn der Schnee still vom Himmel fällt. Heinz Janisch hat in seiner jüngsten Geschichte Lilli läßt es schneien genau diese Magie eingefangen und Søren Jessen hat sie in ebenso magische Bilder umgesetzt. Von MAGALI HEISSLER
Eine Heldin
Auf der Suche nach der ultimativen Heldin im Bilderbuch hat ANDREA WANNER eine Entdeckung gemacht: Sie heißt Rita und ist »Das Mädchen mit der roten Badekappe«. Ihre Geschichte ist verblüffend und man muss sie kennenlernen.
Kleine Helden
Einen besten Freund zu haben gehört zum Schönsten, das es gibt. Zusammen etwas zu unternehmen, macht alles gleich noch mal so schön. Wenn einer der beiden aber wegen einer überbesorgten Mutter meist nicht mitmachen darf, trübt das die Freude beträchtlich. Doch wer ein guter Freund ist, lässt sich etwas einfallen, um das zu ändern. Das braucht Mut, bei beiden Freunden. Ute Wegmann lässt in Die besten Freunde der Welt zwei kleine Jungen Freundschaftshelden werden. Von MAGALI HEISSLER.
Geld allein macht nicht glücklich!
Anton hat Geldsorgen: für den Schulausflug braucht er dringend Roolys, Schuhe mit ausklappbaren Rollen. Leider herrscht zuhause akuter Geldmangel und die unverzichtbaren Teile stehen auf der Anschaffungsliste ganz unten. Anton sucht nach einer Lösung. Von ANDREA WANNER
Gefühle im Aquarium
Fische sind bekanntlich stumm. Wer glaubt, dass sie deshalb auch nicht in der Lage sind, Gefühle zu zeigen, wird eines Besseren belehrt. ANDREA WANNER hatte ihre Freude daran.
Hoch am Himmel
Draußen sammeln sich die Zugvögel. Wahrscheinlich ist da auch ein Jakob dabei, der jetzt Richtung Süden startet. Wie ANDREA WANNER auf die Idee kommt? Zwei Bilderbücher mit jeweils einem fliegenden Jakob haben es ihr angetan.
Wer hat Angst vorm bösen Mann?
Das Ritterspielidyll im Kindergarten wird jäh gestört. Alle rennen davon, um sich zu verstecken. Die Frage ist nur: wovor eigentlich? ANDREA WANNER hat versucht, der Sache auf den Grund zu gehen.
Punkt. Punkt. Komma. STRICH
»Kinderbuchklassiker« ist ein großes Wort. Ein Bilderbuch als »Meisterwerk« zu titulieren, wie es Maurice Sendak, der Vater der Wilden Kerle tat, sorgt für hohe Erwartungen. Und wer Harold, den kleinen Jungen, der mit seiner lila Kreide vor dem Einschlafen noch schnell ein großes Abenteuer zaubert, weiß, dass beides stimmt. ANDREA WANNER staunt über die unverbrauchte Frische des fast 60jährigen Bilderbuchs.
Ein Walfänger und ein Baumhaus
Jutta Richter erzählt ein Sommerabenteuer, von Onkel Fiete und seinem Alzheimer. GEORG PATZER hat sich die einfühlsame Gechicht genauer angeschaut.
Ein Blumenmeer
Langsam geht der Sommer zu Ende, der meteorologische Herbst hat schon begonnen. Noch leuchten in den Gärten Astern und Sonnenblumen. Die nahende Zeit ohne Blütenpracht lässt sich mit einem hübschen Bilderbuch überbrücken, findet ANDREA WANNER.
Ein neidvolles Leben im Zoo
Das arme Erdhörnchen. Es guckt »nach links … geradeaus … nach rechts … geradeaus«. Nicht viel los: »nach links … geradeaus … nach rechts«. Immer dasselbe: Es sieht die Bären, die Schimpansen, die Löwen, die Schimpansen, die Bären, die Schimpansen, die Löwen … Immer die gleichen Gesichter: Der Bär ist ruhig und neugierig, der Affe macht Faxen, der Löwe schaut etwas hochmütig und majestätisch aus. GEORG PATZER begleitet Werner Holzwarth in seinem pfiffigen Bilderbuch in den Zoo.
Die plötzlichen Schrecken des Lebens mit zehn
Bücher über die inneren Zustände von Jugendlichen in der Pubertät gibt es zuhauf und in allen Schattierungen, als Liebesgeschichten, Problemgeschichten, Abenteuer - und Familiengeschichten, formuliert von höchster Güte bis zum Schmonzettenkitsch und dementsprechend realistisch oder auch nicht. Dass es bei diesem dicht bepflanzten Themenfeld noch Lücken gibt, ist erstaunlich. Die norwegische Autorin Nina E. Grøntvedt hat eine entdeckt und sie mit Ich bin’s, Oda auch gleich geschlossen. Und wie! MAGALI HEISSLER ist dem Charme einer zehnjährigen Kratzbürste hilflos verfallen.
Ein Schwein im Garten
Manchmal passieren Dinge, die das ganze Leben auf den Kopf stellen. Abstruse Dinge, die von einer Sekunde auf die andere, alles umkrempeln und verändern. Vor allem die eigene Person. Und ungeahnte Kräfte freisetzen. Und aus einem braven Grundschüler, der eine gehörige Portion mehr Verständnis für seine Eltern hat, als sie für ihn, einen draufgängerischen Schweine-Retter macht und selbstbewussten Zehnjährigen. Von SUSANNE MARSCHALL
Blaubeersaft und Regenwürmer
Kristina Andres erzählt in Immer, wenn du wiederkommst von Ferdinand und Vogel. Beide verbindet eine Freundschaft, die Nähe und Ferne, Abschied und Sehnsucht kennt und die viel, viel länger hält als nur einen wunderbaren Sommer. Von MONIKA THEES
Alles ist möglich
Herr Lavendel tanzt durch die Welt, fliegt durch die Luft, spricht mit dem Tod und strickt seiner geliebten Hannelore einen Schal aus lauter netten Worten. Herr Lavendel ist anders als die anderen: Er denkt anders, verhält sich anders und ist viel fröhlicher und lustiger und neugieriger und offener. Und zeigt uns die Wunder der Welt und die Poesie des Lebens, findet SUSANNE MARSCHALL.
Der selbstgewählte Tod der Uroma
Eine ungewöhnliche Idee allein genügt nicht. Dass da eine verrückte Uroma ist, die beschließt, zu sterben. Man muss auch die Sprache dafür haben, die Geschichte zu erzählen. Eli Rygg hat sie leider nicht, findet GEORG PATZER.
Rotkäppchen und der Wolf
Der spanische Illustrator Adolfo Serra interpretiert das altbekannte Märchen Rotkäppchen ausdrucksstark und überraschend neu. Ohne Worte, nur in traum- und rätselhafte Bildsprache gesetzt, erzielt seine Erzählung eine ungewohnte Intensität. Von MONIKA THEES
Magische Erinnerungen vor dunklem Hintergrund
Wenn Erwachsene auf ihre Schulzeit zurückblicken, ist das gerade für junge Zuhörerinnen und Zuhörer nicht unbedingt ein ungetrübtes Vergnügen. Die Ich-Erzählerin im jüngsten Kinderroman von Frank Cotrell Boyce Der unvergessene Mantel aber hat eine ganz besondere Geschichte in petto. Exotisch, abenteuerlich, magisch. Und das mitten im richtigen Leben. Von MAGALI HEISSLER
Ein Djinn an der Ostsee
Sommerferien in einer heruntergekommenen Hütte an der Ostsee mit zerstrittenen Eltern und einer genervten großen Schwester. Franzi hätte sich nichts Schlimmeres vorstellen können. Außer vielleicht total arrogante und protzige Nachbarn. Und einen durchgedrehten grünhaarigen Flaschengeist. VIOLA STOCKER lässt sich von Ulrike Rylance in Frieda aus der Flasche genau erklären, wie dann doch noch alles ein phänomenal gutes Ende fand.
Perspektivenwechsel
Dass Kuscheltiere zum Leben erwachen, ist ein bekanntes Phänomen in Bilderbüchern, über die Nützlichkeit von Badeenten wurde bisher nicht diskutiert. Ein Fehler, wie ANDREA WANNER nach dem Betrachten des Pappbildbuchs feststellt.
Kind sein, der moderne Vollzeitjob
Nur das Beste für das Kind, wer wünscht sich das nicht? Vorhalten soll das Beste auch, vorzugsweise ein Leben lang. Dafür müssen Grundlagen gelegt, das Kind rundum gefördert werden. Nicht, dass man etwa ein verstecktes Talent übersähe! Die Schule allein reicht bei Weitem nicht, nach der Schule gibt es Logopädie und Logik, Kreativitätstraining und Muskeltraining, Musisches mit Musik und ohne Musik, volles Programm vom frühen Nachmittag bis zum Abend. In Wär ich Pirat erzählen Karin Koch und André Rösler wie sich derart beschäftigte Kinder fühlen. MAGALI HEISSLER hat mitgelitten.
Gesamtnote: zehn. Bestanden!
Heute heißt es runter, heute ist Sturzflugprüfung und Telemark muss springen. Edward van de Vendel und Alain Verster erzählen in Die Taube, die sich nicht traute von jenem großen Tag, an dem der zaghafte Jungtäuberich sich einfach fallen ließ – und den Salatsprung erfand. Von MONIKA THEES
So eine Schweinerei!
Mitten in der schönsten Osterzeit, bei Hasenhochkonjunktur, lässt Ian Falconer eine Horde Schweine los. Ausgerechnet auf Venedig. Die Stadt der Gondeln, der Brücken und Tauben. Im Land von Gelati und Pizza. Wenn Olivia in Venedig ist, dann kann eigentlich nur eine riesengroße Schweinerei herauskommen. Darauf braucht VIOLA STOCKER erstmal ein … Na? Richtig, ein Gelato!
Ein Frosch mit roten Socken
Eindrücke von der 49. Kinderbuchmesse in Bologna von SUSANNE MARSCHALL und GEORG PATZER.
Das große Aufklapp-, Lies- und Hab-Spaß-Theater
Oliver Jeffers’ wunderbare Geschichte über den unersättlich Bücher verschlingenden Henry wurde aufgepeppt. In einer Pop-up-Version entfaltet sich Der unglaubliche kleine Bücherfresser zur wahrlich köstlichen Lektüre, mit Seiten und Bildern, die sich aufklappen, schieben und lustvoll entdecken lassen. Von MONIKA THEES
Hinsezen unt läsn!
Putzwütige Mutter reißt die Vorhänge von den Fenstern, schrubbt die Heizkörper und backt dreißig Kuchen. Was heißt das? Na klar: der Opa kommt. Der kleinen Antje ist es egal, wie hektisch ihre Mama durch das Haus hetzt! Sie bereitet ihren eigenen Empfang für den Opa vor. Vorausgesetzt, daran lässt Antje Damm keinen Zweifel, er bringt genügend Hasenbrote mit. »Yummy«, denkt sich auch VIOLA STOCKER und macht sich an die nahrhafte Lektüre.
Auf Rosenblättern nach Amerika
Auswandern dürfte normalerweise ein auf Dauer angelegtes Vorhaben sein. Dass es auch kürzer geht und wie kurzweilig es dabei zugeht, erzählt uns Marjaleena Lembcke in Eine Blattlaus wandert aus. Durch Collagen von Stefanie Harjes erhält die Geschichte ihren besonderen Charme. Von JOHANNES BROERMANN
Am besten, man gründet seine eigene Bande
Was tun, wenn man nirgendwo reinpasst? Wenn man nirgendwo dazugehört, weil man für die einen zu klein, für die anderen zu groß ist? Vielleicht wartet man nicht einfach ab, was passiert. Sondern tut selber etwas. Das findet auch GEORG PATZER
Wer ist Gott?
Wie stellen wir uns Gott vor, ganz bildlich? Diese Frage stellt Künstler vor eine schier unlösbare Aufgabe. Kitty Crowther hat sich dieser Herausforderung gestellt und wird damit kontroverse Debatten auslösen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Von BEATE MAINKA
Wenn Fuchs und Has´ sich gute Nacht sagen
Das Reh lebt Pazifismus. Alle, die sich verfolgt und in Not fühlen, dürfen in sein kleines Haus. Hase und Fuchs und sogar der Jäger. Erstaunlich, findet VIOLA STOCKER und macht sich auf den Weg zum kleinen Haus in Jutta Bauers Wald.
Erde an Anna-Lena
Welches Mädchen träumt nicht von einem alternativen Dasein als Fee im Paralleluniversum! Umgeben von rosa Tüll, mit hellblonden Locken, vielleicht einem tanzenden Ferkel im Tutu als Hofnarren, in der Hand den blitzenden Zauberstab, der jeden Wunsch erfüllt, unangreifbar macht und Riesenkräfte verleiht? Anna-Lena wird nachgesagt, sie sei eine Fee, nun muss sie sich auch entsprechend verhalten. Die Frage ist bloß: Ist sie eine gute oder eine böse Fee? Auf die Suche nach der Antwort bei Herbert Günthers Mein Leben als Fee begibt sich VIOLA STOCKER
Autobus mit Geschichte
Der Großvater erzählt von Diskriminierung, Willkür und dem Geheimbund Klu-Klux-Klan. Und von Rosa Parks, die vor über 50 Jahren mutig im Bus sitzen blieb, während er aus Angst versuchte, sie zum Nachgeben und Aufstehen zu bewegen. Von MONIKA THEES
Genial daneben
Wenn ein großer Autor wie Rafik Schami ein neues Kinderbuch vorlegt, sind die Erwartungen hoch. Doch auch ein Meister der Erzählkunst kann hinter diesen Erwartungen zurückbleiben, wie BEATE MAINKA enttäuscht feststellen musste.
Alles, nur kaum Eier
Verrückte Hühner kennen alle – kein Zweifel, dass es sie wirklich gibt. Heinz Janisch erzählt, wie ein Bauer an seinem jedoch fast verzweifelt. Sein verrücktes Huhn legt nämlich anstelle der Eier fast immer irgendeinen Klamauk ins Nest. Mit den Bildern von Walter Schmögner entsteht so ein verrückter Lesespaß. Von JOHANNES BROERMANN
Hey, Art, lass uns malen!
Der chaotische Anfänger Max trifft auf Arthur, wirbelt Farben, Formen und Figuren auf und wird schließlich Freund des arrivierten Könners. David Wiesner visualisiert die Möglichkeiten der Kunst und das Wesen des kreativen Prozesses. Witzig, rasant, mitreißend gut. Von MONIKA THEES
Gefühle sind mächtig
Gefühle können eine ganz schön durchschütteln, egal, wie alt man ist. So glücklich, dass man die Welt umarmen möchte, so lebendig, dass man Bäume ausreißen könnte, so ängstlich, dass man in einem Mauseloch verschwinden möchte, so tief traurig, dass man Sturzbäche weint. Alles übertrieben und gegen jeden Verstand. Trotzdem fühlt es sich wahr an. Alma muss das in Nikola Huppertz' Geschichte Alma, ganz klein durchmachen. Wir fühlen mit ihr. Von MAGALI HEISSLER
Eine Traumreise durch die Nacht
Mia ist ein kleines Mädchen in Korea. Ihre Eltern arbeiten den ganzen Tag, Spielsachen besitzt Mia keine. Nur ein einziges Bilderbuch über einen großen, weißen Bären. Mit ihm träumt sie sich durch ihre Einsamkeit. ANDREA WANNER träumt mit.
Mit der Maus durchs Jahr
Noch ist das Jahr jung genug für einen Kalendervorschlag. Jeden Wochentag mit einer Frage am Frühstückstisch beginnen und die Antwort aus berufenem Munde präsentiert bekommen. ANDREA WANNER freut sich über FRAG doch mal…, den klugen Mauskalender für 2012.
Vom Glück des Andersseins
Was ist eigentlich normal? Dass man sich zum Schlafen ins Bett legt und in der Küche isst? Dass Männer Herrenschuhe tragen? Herr Juri lebt anders, er schläft im Schrank und liegt nachts unter der Bank vor dem Haus. Viola Rohner und Erhardt Dietl erzählen von ihm und seinem Weihnachtsfest. Von SUSANNE MARSCHALL
Zwei Geschichten vom Glück
Glück braucht man im Leben, was wären wir ohne es? Glück, das im letzten Moment Unglück wendet, Momente des Glücks, die Leben schön machen, sei es für längere Zeit, sei es für einen Augenblick nur. Glück, das wie ein freundlicher Geist erscheint, um die Sonne in ein dunkles Leben leuchten zu lassen. Davon erzählen jeweils auf sehr eigene Art Will Gmehling in Wie das Glück zu Rita Ricotta kam und Alessandro Lecis in Ich bin nicht Rotkäppchen. Von MAGALI HEISSLER
Ein Fest für die Nase - und die Augen!
In der Masse der Neuerscheinungen – die jüngsten Zahlen haben ergeben, dass im vergangenen Jahr die 8000er-Marke bei Kinder - und Jugendbüchern erreicht wurde – wird leicht vergessen, was für eine Leistung ein Buch eigentlich ist. Hin und wieder aber tauchen aus der Flut einzelne Bücher auf, bei denen Idee, Umsetzung und schieres Können zu einem so meisterlichen Ergebnis zusammenfließen, dass man das Gefühl hat, ein wahres Wunder vor sich zu haben. Silvana D’Angelo und Antonio Marinoni haben mit ihrer Geschichte Der Duft der Dinge ein solches Wunder geschaffen. MAGALI HEISSLER staunt immer noch.
Ganz genau hinschauen!
Wir kennen die Dinge um uns herum, können sie benennen, benutzen sie täglich und wissen genau, wozu sie da sind. Wirklich? Zwei witzige Bilderbücher laden dazu ein, die Welt einmal mit anderen Augen zu sehen. ANDREA WANNER staunte.
Wir werden nicht als Egoisten geboren, wir werden ...
Kleine Kinder sind süß. Äuglein, Näschen, Öhrchen, Patschhändchen, einfach herzig. Ganz klar, dass es auch einmal schief gehen kann, wenn so putzige Fingerchen nach etwas greifen. Daran kann man dem goldigen kleinen Wesen nicht die Schuld geben. Sagen Erwachsene. Sie übersehen dabei allerdings etwas. Gleich, wie süß kleine Kinder sein mögen, eins sind sie nicht: dumm. Thad Krasnesky und David Parkins beweisen es in ihrer witzigen Geschichte Ich mach, was ich will - ich bin doch noch klein. Von MAGALI HEISSLER
Ene mene meck und du bist weg!
Angelika Waldis und Christophe Badoux (Ill.) haben – tock – ein wunderbares Comickinderbuch geschrieben. VIOLA STOCKER würde am liebsten mit Jojo tauschen und sich zumindest manchmal den titelgebenden unheimlichen Stein ausborgen. TOCK – Sofa zum Vorlesen verdoppeln – TOCKTOCK – nächtliche Störenfriede ins Nirvana schicken. Aber wie kriegt man die dann zurück?
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