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Neu im Kino: Marina Abramovic - The Artist is present
Julia Holter: Ekstasis
Interview Spielplatz Magazin
Die Popkolumne aus London
Alain de Botton: Freuden und Mühen der Arbeit
Tristram Hunt: Friedrich Engels
Freitag, 24. Mai 2013 | 20:00
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Die Jugend endet auf dem Campingplatz
Wie wird man erwachsen, in einer Zeit, der die großen Ideen fehlen? Wo sich das Leben gleichförmig von einem Tag zum anderen zieht und das Entwerfen großer Pläne obsolet geworden ist? Um diese Fragen kreist der Debütroman Die Glücksparade von Andreas Martin Widmann. Schnörkellos und mit feinsinniger Beobachtungsgabe erzählt der Jungautor und Robert-Gernhardt-Preisträger darin die Geschichte des 15-jährigen Simon zwischen Trostlosigkeit und Hoffnung. Von CATHÉRINE WENK
Seid umschlungen Millionen
Die deutsch-rumänische Autorin Aléa Torik versteht es gekonnt, in ihrem Debütroman Das Geräusch des Werdens Geschichten aus der siebenbürgischen Heimat auf das »heiße« Pflaster Berlins zu stellen.
Von HUBERT HOLZMANN
Fremd bin ich eingezogen
Der Nürnberger Autor Leonhard F. Seidl bezeichnet seinen Debütroman Mutterkorn als »Geschichte einer Befreiung«. Eine Bestandsaufnahme von HUBERT HOLZMANN
Hank Williams Geist
Warum sollte jemand, der bald zwei Dutzend Alben veröffentlicht, hundert Gitarren gesammelt und sieben Mal geheiratet hat, nicht auch mal einen Roman schreiben? Musiker Steve Earle webt den Stoff seines Romandebuts gekonnt um den Geist von Hank Williams. I´ll never get out of this world alive – besprochen von TOM ASAM.
Echt, jetzt?
In Kim Franks Debütroman 27 steckt zu wenig Kim Frank, und zuviel Klischee: Eine ausgewogenere Dosierung wäre nett gewesen, meint JAN FISCHER.
Wenn die Tochter mit dem Vater
Katharina Born hat für ihr nun erschienenes literarisches Debütwerk, die Familiengeschichte Schlechte Gesellschaft, reichlich Vorschusslorbeeren kassiert. 2007 wurde die heute 37-jährige mit dem »Literaturpreis Ruhr« ausgezeichnet, obwohl sie bis dahin lediglich als Herausgeberin von Briefen und Gedichten ihres 1979 verstorbenen Vaters Nicolas Born (Die Fälschung) in Erscheinung getreten war. Von PETER MOHR
Tragikomödie mit schwarzem Humor
»Sich nicht zu fürchten ist die einzige Freiheit, die wir jemals erlangen können«, lautet das Lebensmotto in der jüdischen Familie Cohen, die im Mittelpunkt des Romanerstlings Adams Erbe der 34-jährigen Autorin Astrid Rosenfeld steht. Von PETER MOHR
Die Riesenkrake der mörderischen Vergangenheit taucht auf
Carlos Busqueds Roman: Unter dieser Furcht erregenden Sonne
Von WOLFRAM SCHÜTTE
Ein berückender Entwicklungsroman
»Ich ziehe es vor, als Optimist zu leben und mich zu irren, denn als Pessimist zu leben und immer Recht zu haben.« - Der französische Autor Jean-Michel Guenassia debütiert als Romancier mit dem bereits in Frankreich preisgekrönten Roman Der Club der unverbesserlichen Optimisten. Eine gelungene Mischung aus französischem Charme und Intellektualismus mit einer Prise Kitsch und einer Spur Skurrilität – findet HUBERT HOLZMANN.
Rätsel und Momente des Glücks
Poetisch und melancholisch mutet Ein langer Brief an September Nowak an. Das gelungene Roman-Debut des Erdmöbel-Sängers Markus Berges an. Von TOM ASAM
Kamikaze Katze
Hello Kitty muss sterben – in Angela S. Chois Erstlingswerk ist der Titel Programm. Die junge Autorin will nicht länger der Norm entsprechen und schafft so etwas radikal Neues. Von CHRISTIANE MIETH
Ich wäre gern so wie ein Drehbuch
Ein Debütroman sagt oft mehr über seinen Autor aus, als über dessen Fähigkeit zu schreiben. Im Fall von Gunnhild Øyehaug, bezeugt Ich wäre so gerne so wie ich bin, dass die Autorin lieber Drehbuchautorin hätte werden sollen. Von DANIEL WÜLLNER
Gestohlene Stunden
Pfeife anstecken und Lupe suchen. Das Romandebüt des Jedediah Berry. Von MATHIAS BROSE
Nirgendwo ist Heimat, überall ist Heimat
Tschechien und Brasilien, bis auf den Wortausklang darf gerätselt werden über das Verbindende und das Trennende zwischen diesen beiden Ländern. Auf den ersten Blick liegt ein Ozean dazwischen. Erzählerisch gelassen umspannt die Tschechin Markéta Pilátová in ihrem Debütroman den Globus. Von SENTA WAGNER
Ein diffuser Tagtraum
Slam-Poet Frank Klötgen, der moderne Chronist abstruser Alltagsmythen, der problemlos Chill-out-Zone und Schiller in einer Zeile unterbringt, hat nun seinen ersten Roman geschrieben. AUGUST WERNER hat ihn gelesen.
Es geht um mehr als nur die Wurst
Auf einem heruntergekommenen Bauernhof südlich von Leipzig muss einen Tag vor dem zweiten Advent 1992 die letzte Sau ihr Leben lassen. Während die Schlachterin Diana Kampradt als mâitresse de cérémonie routiniert die Messer schwingt, geht es für drei Generationen der Familie Schlegel um mehr als nur die Wurst im Jahre 3 nach dem Mauerfall. Von DIETMAR JACOBSEN
Die Hybris des Langstreckenläufers
Egozentrik ist sein ganzheitliches Lebenskonzept. Tägliches Training räumt alle Hürden aus dem Weg. Jeden Tag den Körper spüren, seinen Hunger, seinen Schmerz, seine Sättigung – das ist sein Ziel. Ein vor Energie strotzender Titelheld startet durch. Von INGEBORG JAISER
Allein auf gemeinsamer Reise
Vier scheinbar unabhängige Erzählungen verwebt Dominic Angeloch zu keinem runden Ganzen. Stattdessen inszeniert er ein atmosphärisch dichtes Versteckspiel, das den Leser auffordert mitzudenken und ihm mehrere Deutungsmöglichkeiten eröffnet. Von STEFAN HEUER
Die Ordnung der öden Orte
Irgendwo mitten in der deutschen Provinz wird alle sieben Jahre ein Dorffest namens „Grenzgang“ gefeiert. In seinem gleichnamigen Debütroman seziert Stephan Thome die Beschaulichkeiten und Normalitäten des Alltags. Von TOM THELEN
Perverse Sekten machen sich breit
Ein Debüt hält sein Versprechen: Dieser Mann weiß, was er tut. BRIGITTE HELBLING über den souveränen Erzähler Neil Smith.
Biblisch-märchenhafte Figuration
Fernab jedweder „jungen Prosa“ rollt Daniela Dröscher in ihrem Romandebüt Die Lichter des George Psalmanazar den funkelnden Topos des singulären, heiligen Wesens auf leicht verklärende Weise wieder auf. Von MARIUS HULPE
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... bis sie dann gestorben sind.
Wenn Comics sich klassischen Märchenmotiven widmen, dann tun sie das meist in Form einer eher überzogenen Parodie. Selbst wenn sich dahinter so viel Sophistication verbirgt wie hinter ...
Petraeus und sein Stab
Die menschliche Existenz ist voll von Paradoxa. Krieg etwa gehört zu den schlimmsten Dingen, die Menschen einander antun können; die Ausführenden des Kriegs allerdings, das ...
Musik in Schwarz-Weiß
Noch ein paar Tipps für die Tage in denen Stimmung und Landschaft sich den Grau-Tönen nähern und die richtige Musik dabei hilft, ruhige Momente zu ...
»Alles liegt im Blick«
»Das Publikum ist wie ein Hund«, sagt Marina Abramovic einmal: »Es riecht Angst und Schmerz. Es kann fühlen, wenn man nicht anwesend ist«. ...
»Alles liegt im Blick«
»Das Publikum ist wie ein Hund«, sagt Marina Abramovic einmal: »Es riecht Angst und Schmerz. Es kann fühlen, wenn man nicht anwesend ist«. ...
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