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Freitag, 24. Mai 2013 | 18:59

Wilfried Happel

1994 erschien im Verlag der Autoren, Frankfurt am Main, sein erstes Theaterstück "Das Schamhaar", das in der Regie von Thirza Bruncken am Schauspiel Köln uraufgeführt wurde. Die Uraufführung des zweiten Stückes "Mordslust" folgte ebenso am Schauspiel Köln etwa ein Jahr später in der Regie von Thorsten Fischer. Nach dem Hörspiel "Kleiner Zwischenfall in den französischen Alpen", 1996 produziert vom WDR (Regie: Klaus Mehrländer) folgten weitere Theaterstücke: "Fressorgie oder Der Gott als Suppenfleisch" – UA: Staattheater Hannover 1997, "Der Nudelfresser" – UA: Deutsches Theater Berlin 2000, "Die Wortlose" – Gostner Hoftheater Nürnberg 2001, "Mein Onkel Bob" – UA: Staatstheater Nürnberg 2002, "Fischfutter" – UA: Stadttheater Bremerhaven 2004, "Stück mit zehn Titeln" (UA: noch frei). Dramaturg von Gustavo Frigerio und Elettra de Salvo am Künstlerhaus Mousonturm: "Welche Farbe hat eigentlich ein Schwarzer?" In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Andreas Buettner entstanden die Berliner Produktionen "In-Contenance" und "Geliebter Mars", eine Adaption von Fritz Zorns "Mars" für die Bühne. Seit November 2009 liegt sein erster Prosaband vor: "Abstecher ins bürgerliche Jenseits", erschienen in der Schweizer edition pudelundpinscher. Wilfried Happel arbeitet als Regisseur an freien Theatern. Bisherige Produktionen: Happel, "Das Schamhaar", Goethe, "Clavigo", Rijnders, "Silikon", Robert Walser, "Der Spaziergänger", Tabori, "Mein Kampf", Büchner, "Leonce und Lena", Welsh, "Trainspotting", Goethe, "Torquato Tasso", Schiller, "Die Räuber", Anouilh, "Orest", Shakespeare, "Macbeth". Wilfried Happel, geboren in Nürnberg, aufgewachsen in Unterfranken, seit den frühen 90ern Pendler zwischen Köln, Frankfurt am Main, Würzburg und Berlin, ist seit 2008 in Berlin-Neukölln sesshaft. Er unterrichtet Szenisches Schreiben an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Rostock und ist Initiator des Theatertisch Neukölln, der sich jeden Montag um 19 Uhr im sowieso, Weisestr. 24, zur Lektüre und Diskussion von neuer Dramatik trifft.

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