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    TITEL kulturmagazin
    Sonntag, 20. August 2017 | 13:42

     

    Kevin Henkes: Ein Anfang, ein Ende... (ab 11)

    16.06.2005

    Ein besonderer Sommer Sommerferien auf Cape Cod bei der Großmutter sind der jährliche Höhepunkt, auf den die 12jährige Martha sich auch in diesem Jahr besonders freut. Aber in diesem Sommer ist vieles anders.

     

    Wie geht man mit dem Tod einer Klassenkameradin um, über die man eigentlich nichts weiß? Das wenige, das die 12jährige Martha über Olivia erfährt, stammt aus deren Tagebuch. Olivias Mutter gibt es Martha zu lesen, weil sie glaubt, das sei im Sinne ihrer tödlich verunglückten Tochter. Olivia hat darin ihre Wünsche notiert. Einer davon, ist ein Buch zu schreiben. Ein anderer, ans Meer zu reisen. Und der dritte Wunsch besteht darin, im nächsten Schuljahr – das es für Olivia nicht mehr geben wird – Martha näher kennen zu lernen. „ Ich wünsche mir, dass wir Freundinnen werden. Das wünsche ich mir am meisten. Sie ist das netteste Mädchen in der ganzen Klasse.“ Was fängt man mit so einem Bekenntnis an, das zu spät kommt? Voller Verblüffung entdeckt Martha bekannte Wünsche wieder: auch sie träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Das Meer liebt sie – und wie jeden Sommer wird sie mit ihren Eltern, ihrem Bruder und ihrer kleinen Schwester die Großmutter auf Cape Cod besuchen. Kevin Henkes begleitet seine junge Heldin durch diese Sommerferien. Behutsam erzählt er von ihren widersprüchlichen Gefühlen, die zwischen Hochstimmung und Traurigkeit schwanken. Erschrocken wird Martha klar, dass jedes Leben von einer Sekunde zur anderen vorüber sein kann. Auch ihre Großmutter spricht vom Tod. Ohne Bitterkeit, sondern wie von einer unausweichlichen Tatsache, die auf jeden Menschen zukommt. Sie und ihre Enkeltochter spielen gemeinsam ein neues Spiel: jede erzählt der anderen täglich etwas Neues aus dem eigenen Leben, von dem die andere nichts wusste. Sehr persönliche Enthüllungen und geheime Gedanken kommen da zu Tage. Und dann gibt es da noch eine Sommerliebe, Jimmy. Und eine große Enttäuschung. Das Leben ist aufregend und verrückt. Ein junges Mädchen entdeckt, wie viel Möglichkeiten sie selbst hat und der amerikanische Jugendbuchautor, dessen Roman „… und dann kam Joselle“ bereits für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert war, findet genau die richtige Sprache, um dieses Durcheinander der Gefühle in Worte zu fassen. Ein leises, poetisches Buch, das von einem ganz besonderen Sommer erzählt. Übrig bleiben am Ende nicht nur jede Menge Wünsche sondern auch viele konkrete Pläne. Andrea Wanner

    Kevin Henkes: Ein Anfang, ein Ende und jede Menge Wünsche. Aus dem Amerikanischen von Eva Riekert. dtv, Mai 2005. Broschiert. 206 Seiten. 7,50 Euro. Ab 11 Jahren. ISBN 3-423-70921-9

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