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    TITEL kulturmagazin
    Dienstag, 27. Juni 2017 | 12:34

    Andrea Giovene: Das Haus der Häuser

    26.04.2010

    Im Haus der Häuser

    WOLFRAM SCHÜTTE über den großen italienischen Epiker Andrea Giovene, dessen erzählerische Feldstudie des Archaischen nun endlich in der Übersetzung von Moshe Kahn auf Deutsch entdeckt werden kann.

     

    Nicht nur für Autoren, auch für Leser entscheidet oft der erste (Ab-)Satz über Wohl & Wehe aller kommenden. Für Autoren ist er sowohl der Ariadnefaden, mit dessen Hilfe der Schriftsteller das in ihm verborgene oder sich kristallisierende Labyrinth der Erzählung durchmessen & durchwandern kann, als auch das Fundament, auf dem er sein Werk errichtet, wie auf dem „Stein“ Petrus es die katholische Kirche von sich behauptet. Für Leser gleicht der Erste Satz eines Romans dem türöffnenden Schlüssel, der ihm eine Schatzkammer annonciert, weil das Entree seine Sinne schärft & seine Neugier weckt, die das Buch stillen wird – oder nicht.

     

    Ein Buch, das mit diesem Satz anhebt, offenbart sofort die Meisterschaft eines großen Erzählers: „Wenn man die obere Straße von Licudi entlangging, tat man das weniger, um ihrem nicht ganz deutlichen Verlauf zu folgen, als vielmehr, um ihn gewissermaßen an den Hinweiszeichen wiederzuerkennen, die Strand und Campagna auf ihm zurückgelassen hatten: Laub, dürre Zweige, Streu, zwei Obstgärten, ein breite Spur flammender Tomaten, und abends der Geruch von Lämmern und Milch.“

     

    Hier öffnet sich der Blick auf einen Ort und eine Straße zwischen Meer und Land; und es spricht die vollendete Erinnerung von einem geheimnisvollen Bild, dessen „Hinweiszeichen“ über das skizzierte ländliche Ambiente hinausdeuten; und sie tun es, indem die Prosa, die im ruhigen epischen Rhythmus einer fein gegliederten Satzperiode schwingt, sich an ihrem Ende in die Intensität einer poetischen Metapher verdichtet: von den „flammenden Tomaten“, mit der sie einen dynamischen Farbakzent setzt, zur olfaktorischen Abstraktion von „Lämmern und Milch“.

     

    Damit beginnt Das Haus der Häuser von Andrea Giovene. Es ist der deutsche Titel des dritten Bandes einer fünfteiligen autobiografischen Lebensgeschichte, die unter dem Titel L´autobiografia di Giuliano Sansevero zwischen 1966/70 erschien und den Zeitraum von 1903 bis zu den Fünfzigerjahren in ihren Fokus nahm. 1969 wurde das Werk, das von Ferne an Prousts Recherche erinnerte, auf der Buchmesse von Nizza als „bester europäischer Roman“ ausgezeichnet und daraufhin ins Englische, Französische, Spanische, Schwedische und Finnische (!) übersetzt; sogar für den Nobelpreis soll sein Autor vorgeschlagen worden sein.

     

    Selbst bei deutschen Kennern & Liebhabern der italienischen Literatur ist der 1904 geborene und 1995 gestorbene Andrea Giovene (di Girasole) – ein Neapolitaner aus einem bis ins 11. Jahrhundert zurückdatierbaren Adelsgeschlecht – jedoch heute ein Unbekannter. Es scheint, als habe ihn der lange Schatten seines acht Jahre älteren sizilianischen Adelsgenossen Tomasi de Lampedusa und dessen Historischen Romans Il Gattopardo, der 1958 erschien & ein Welterfolg wurde, ins tiefe Dunkel der Vergessenheit verbannt.

     

    Völlig zu Unrecht, darf man jetzt als deutscher Leser sagen – zumindest nach dem von dem als Malerba- & Pasolini-Übersetzer glanzvoll ausgewiesenen Moshe Kahn nun in dem neuen Berliner Osburg Verlag vorgelegten Haus der Häuser! Übersetzer wie Verlag verdanken wir eine in jeder Hinsicht außerordentliche literarische Entdeckung, die umso sonorer klingt und umso reichhaltiger uns entgegentritt, als wir sie mit dem Resonanzboden der Erfahrung von Carlo Levis Christus kam nur bis Eboli (samt Francesco Rosis Verfilmung) und Pasolinis Il Vangelo Secondo Matteo, der dort in der Nähe gedreht wurde, wahrnehmen werden.

     

    Selbst- & Fremderfahrung in Kampanien

    Denn im Mezzogiorno südlich von Neapel – hier genauer an der Westküste Kalabriens in dem fiktiven Ort Licudi, von dem aus man im Dunst die Äolischen Inseln ahnen kann – spielt der 1966 erschienene Roman, zu dessen ästhetischen Bauprinzipien Giovene erklärte: „Ich hatte vor, die Wirklichkeit zu verwenden, und nur diese, aber ich wollte sie verändern (...) wie wenn ich als Kind mit meiner Schwester Cecchina mit meinen Bausteinen spielte: Und mit diesen, die eine präzise Form hatten und eine begrenzte Anzahl, wollte ich ein Gebäude schaffen, das ganz wahr war und ganz fantastisch.“

     

    Der Selberlebensbeschreiber Giuliano Sansevero – ein junger, nicht unvermögender Intellektueller, Bohemien und Weltmann in seinen besten Jahren, der vom metropolitanen Leben in Paris und Mailand enttäuscht ist, entschließt sich 1934, auf einem der neapolitanischen Adelsfamilie gehörenden Grundstück mit uralten Olivenbäumen an der unzugänglichen kalabrischen Küste ein Haus zu bauen. Es ist eine Ausgangssituation, ganz ähnlich jener, von der eben die niederländische Autorin Pauline de Bok in ihrem einlässlichen Selbst-Erfahrungsbericht Blankow oder Das Verlangen nach Heimat mit ihrem selbst gewählten Exil im „ostdeutschen Mezzogiorno“ erzählte.

     

    Giuliano sucht das Abenteuer einer sinnvollen Tätigkeit – weitab von der luxurierenden Bequemlichkeit seiner bisherigen Lebenswelt, „in der Pampa“, wohin „niemals ein Auto gekommen und eine Badewanne etwas völlig Unbekanntes war“ – und er für die Einheimischen ein rätselhafter Fremder, für uns Leser aber auch ein „unbeschriebenes Blatt“ ist, das sich erst im Laufe der vier Jahre, die er dort verbringen wird, mit jeder neuen, für ihn befremdlichen Erfahrung „vor Ort“ zum solitären und singulären Erlebnisbuch füllen wird, an dessen erinnernder Entstehung man als Leser teilnimmt.

     

    Ein Haus bauen, eine Heimstatt unter „einfachen Menschen“ finden, eine Frau suchen (man denkt dabei an Heinrich von Kleists kurzzeitig durchlebten rousseauistischen Traum auf der Insel im Thuner See): Das ist der Vorsatz des Stadt-, wo nicht gar Weltflüchtigen. Die Aufgabe, die er sich stellt und bei welcher der Weg zugleich das Ziel ist, lautet: das Haus mit den örtlichen Menschen, Mitteln und Möglichkeiten zu bauen. Die finanziellen Mittel bringt Don Giuliano mit; aber auch den Willen, sich einzufügen, Teil seiner neuen Lebenswelt zu werden.

     

    Denn er will nicht als protziger Eindringling auftreten, sondern als Lernender einheimisch werden, indem er sich eine archaische Welt erschließt, die acht Reisestunden von Neapel entfernt sich vor ihm auftut. Während der antifaschistische Turiner Arzt und Maler Carlo Levi zur gleichen Zeit in die Basilicata verbannt wurde, exiliert sich der neapolitanische Adlige Giuliano Sansevero freiwillig im Mezzogiorno. Da Giulianos Ankunft in Kampanien auch zeitgleich mit Mussolinis brutaler Eroberung von Abessinien stattfindet, darf man im empathetischen Umgang Giulianos mit der Fremde vielleicht auch ein Gegenbild zum faschistischen Imperialismus in Afrika sehen.

     

    Erzählerische Feldstudie des Archaischen

    Der sinnliche Reichtum von Giovenes autobiografischem Roman offenbart sich in der sowohl bedachtsamen und detaillierten als auch zugleich beschreibenden und reflektierenden Erkundung der sozialen & kulturellen Strukturen, welche die armselige Lebensweise der Menschen unter den Vorgegebenheiten einer kargen Natur seit Jahrhunderten bestimmen. Man könnte von der umfassenden „Feldstudie“ eines Anthropologen sprechen, erwärmte nicht die zärtliche Anteilnahme des Erzählers seine alltäglichen Erfahrungen mit den Menschen beim langwierigen Bau seines „Hauses der Häuser“.

     

    Denn „Haus“ bedeutete in Licudi nur ein ummauerter Raum mit Dach, der Schutz gegen Hitze und Kälte verspricht: für die Menschen nicht nur, sondern auch oft noch für die Tiere. Der vergleichsweise reiche Neapolitaner will hier aber natürlich ein mehrstöckiges & -zimmriges Wohnhaus bauen, dessen rund 30.000 Steine mit Eseln und Mauleseln herangeschafft werden müssen – und die nötigen Holzbalken für die Decken werden aus einem alten, verfallenen Gebäude herausgebrochen. Handwerker gibt es nicht – außer dem „Mastro“ Janaro Mammola, dem einzigen „Bauführer“ des Dorfes und seinen vier Brüdern, die ihm, dem ältesten der Familie, sofort folgen und alle anderen Hausbauten, an denen sie für die Ausgewanderten gearbeitet hatten, stehen und liegen lassen werden, um das große Projekt des „Hauses der Häuser“ zu verwirklichen.

     

    So „barbarisch“ und „primitiv“ diese von noch keiner Moderne ereichte Gesellschaft scheint, so lebenspraktisch & nützlich geht es in ihr zu: „In Licudi war jeder von einem besonderem Charakterzug deutlich gezeichnet, welche die Natur ihm aufgetragen hatte, unter den Menschen zu vertreten. Wie die von den Schäfern des siebzehnten Jahrhunderts geschnitzten Gestalten (des Neapolitanischen Krippenspiels) erkannte man in diesem flüsternden Halbdunkel den Wirt, den Seefahrer, den Jäger, so wie man in der eigenen Umgebung auch den Schüchternen, den Gewalttätigen, den Verschlagenen oder den Scharfsinnigen kannte. Und das Dorf beließ jedem von ihnen seine Neigungen, dabei bediente es sich seiner Eigenschaften ohne jede überflüssige Eifersucht, dergestalt dass derjenige, der eine bestimmte Sache besser konnte als die anderen, sie für alle machte.“

     

    In gewisser Weise sind die meisten Dorfbewohner aber „Zurückgebliebene“; denn Armut und Abhängigkeit hatten viele von ihnen schon vor Jahrzehnten in die Emigration nach Südamerika getrieben. Deren stetige finanzielle Überweisungen halten ihre zurückgebliebenen Frauen und Familien ökonomisch über Wasser mit der Aussicht, dass die Arbeitsemigranten eines Tages, reich geworden, in die mit ihren Geldern gebauten Häuser zurückkehren. Aber diese familiäre Subvention hat die in sich geschlossene Weltabgeschiedenheit und die Jahrhunderte alte Sozial- & Machtstruktur nicht verändert, in der es wenige Herren und viele Kleinbauern, mafiotische Abhängigkeit und faschistische Korruption gibt, die der Erzähler nicht verschweigt.

     

    Obwohl auch „Don Giulí“, wie der Fremde bald genannt wird, sein idyllisches Verhältnis zu seiner „paradiesischen“ Zuflucht keinesfalls ändern will, wird er – der hochgebildete Intellektuelle, der den Landstrich zwischen dem fischreichen Meer und dem Gebirge im Lichte seiner kulturhistorischen Kenntnisse mit staunender Liebe betrachtet – aber doch zu dessen Zerstörung beitragen. Die Funde von Scherben, Amphoren und Knochen, die er bei Ausgrabungen auf seinem Grundstück zutage fördert, werden – als er auf ein dreitausendjähriges Grab stößt – die Begehrlichkeit der Archäologen nicht nur in Tarent, sondern auch in Rom wecken; und um die zu erwartende Ausbeute zu sichern, wird schließlich die zu Beginn des Buchs erwähnte unwegsame Straße ausgebaut, wie es Don Carlì, der einzige Großgrundbesitzer und machtvolle Clanchef der Gegend, bislang vergeblich gewünscht hatte.

     

    Archäologie & Tourismus

    Damit ist die folgenreiche Verbindung zur Welt eröffnet – und eine Lawine der Bodenspekulation, der Enteignungen, des Neids, der üblen Nachreden und der Zwietracht – kurz: die Kehrseite im „Prozess der Zivilisation“ – losgetreten. Der gottverlassene Ort wird im Handumdrehen, durch Zeitungs- & sogar Filmberichte, zum Dorado norditalienischer Reicher, die sich Grundstücke sichern für ihre Feriendomizile, Hotels werden als Basislager des Tourismus gebaut.

     

    Als 1939 Hitler und Mussolini, der Südtirol an sich gerissen hatte, sich zur „die Achse“ verbünden, wird den Deutschen, „diesen schüchternen Sonnenanbetern“, die Gegend von Licudi zu „von Gefälligkeit diktierten Bedingungen“ als touristisches Gelände überlassen. Daraufhin errichteten „ganze Mannschaften von Zimmerleuten in soldatischer Aufstellung innerhalb eines nicht vorstellbaren Zeitraums mit vorher nie gesehenen vorgefertigten Bauteilen ein fantastisches Dorf auf Pfählen“, das in den Augen der Bewohner von Licudi „ein einzigartiges Wunder darstellte, wie es wohl – anrührende Ironie des Umgekehrten! – das römische Castrum für die Augen der antiken Germanen gewesen sein muss“. Die „Hütten auf Pfählen“ der Deutschen waren aber, ohne dass es einer bemerkt hätte, eine „offene Beleidigung (...) der Bewohner von Licudi“, die von den „langschädligen Blonden mit den blauen Augen“ nicht „als Gastgeber betrachtet wurden, sondern als Diener und Buschmänner mit vergifteten Pfeilen“ – wie Giovene mit satirischer Überspitzung diese erste deutsche touristische Eroberung von Italiens Stränden bezeichnete.

     

    Ohnmächtig sieht der Erzähler den radikalen Veränderungen rund um sein fertiggestelltes Haus im Olivenhain am Rande von Licudi zu. Ohnmächtig umso mehr, als er schon zuvor seine Bleibe mehrfach verlassen hatte, um seine mächtig erwachte Liebe zu der zwölfjährigen Arrichetta zu bekämpfen, die er – Pygmalion gleichend – in Neapel eingekleidet und in sein Haus genommen hatte. Das Dorf hätte ihm die Kindfrau sogar „zugesprochen“, weiß er; aber trotz aller seiner kulturhistorischen Selbstrechtfertigungen in Ansehung der Altersdifferenz, bringt er es nicht über sich, das sexuelle Tabu zu brechen und bleibt, mit seinen antiquarischen Bücherschätzen als Trost, seiner asketischen Einsamkeit verhaftet, die ihn – womöglich aufgrund einer früheren Liebesenttäuschung – nach Licudi hatte kommen lassen. Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs verlässt er sein „Haus der Häuser“ endgültig. Es wird fünf Jahre lang ein Maultierstall für die Soldaten sein.

     

    Der sechsunddreißigjährige Andrea Giovene aber wird, als Kavallerieoffizier in Griechenland, nach dem Waffenstillstand zwischen Italien und den Alliierten (1943) – wie Ulrike Voswinkel in ihrem kundigen Nachwort berichtet – „zusammen mit 500.000 italienischen Soldaten von den Deutschen entwaffnet und unter Vorspiegelung anderer Absichten nach Polen deportiert“. Erst in Lemberg gefangen gehalten, dann mit 3000 anderen italienischen Offizieren in die Lüneburger Heide deportiert, meldet sich Giovene zur Zwangsarbeit auf Bauernhöfen und erlebt das Kriegsende in der Nähe von Berlin.

     

    Das Fragment verlangt nach Vollendung

    Diese Zeit ist Gegenstand des vierten Bandes der L´autobiografia di Giuliano Sansevero und, wie Ulrike Voswinckel bemerkt, ein „seltenes Dokument“, weil darin „die Perspektive eines italienischen Gefangenen auf die katastrophalen Verhältnisse am Ende des Krieges in Deutschland eingenommen wird“, wobei es Giovene gelungen sei, „sein humanistisches Credo (auch) in erniedrigenden und lebensbedrohlichen Situationen zu erhalten“.

     

    Es ist aber zu befürchten, dass der Verlag, der den bewundernswerten Mut hatte, mit dem Haus der Häuser wenigstens einen Teil der fünfbändigen Romanautobiografie dieses ebenso erstaunlichen wie meisterhaften Erzählers auf Deutsch vorzulegen, die vier anderen ihm nicht folgen lassen wird. Es wäre ökonomisch wohl zu riskant (wenngleich sehr zu wünschen – auch um manche rückbezügliche Bemerkung, die jetzt dunkel bleibt, aufzuklären).

     

    Selbst wenn die deutsche Kritik diesen großartigen „Appetizer“ wahrnehmen und Andrea Giovene als eine zwar späte, aber für unser Bild von der italienischen Literatur notwendige Entdeckung gebührend hervorheben würde, muss man doch annehmen, dass unser Lesepublikum nicht mehr hinreichende Neugier und kulturelles Bewusstsein besitzt, um dem Boten einer großartigen Entdeckung auf ein literarisches Gelände zu folgen, dessen sprachlicher Glanz und episch-philosophische Dichte historisch geworden ist – wie die Zeit, von der es erzählt und jener, in der es entstanden ist.

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