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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 23. Juni 2017 | 03:34

     

    Norbert Niemann: Willkommen neue Träume

    10.11.2008


    Rastlos, ratlos, ausgewogen

    Wolfram Schütte liest Norbert Niemanns epische Verteidigung der Provinz im Umbruch – mit Blick auf Uwe Tellkamps „historischen Gesellschaftsroman“ Der Turm.

     

    Es könnte sein, dass von den zwei großen Gesellschaftsromanen, die dieses Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert worden waren, der eine durch den Preisgewinn alles Licht auf sich zieht, so dass der andere davon verdunkelt wird. Dabei ist es durchaus eine glückliche Koinzidenz, dass sowohl der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp (geb.1968) mit seinem Roman „Der Turm“, als auch der niederbayrische Autor Norbert Niemand (geb. 1961) mit „Willkommen neue Träume“ sich an das erzählerische Wagnis umfangreicher epischer Ortsbeschwörungen gemacht haben. Allein schon der durch ästhetische Triftigkeit gerechtfertigte Umfang (976 und 601 Seiten) ihrer literarischen “Großraumwelten” (Arno Schmidt) verlangt Respekt ab.

    Der Bayer hatte gegen den Sachsen jedoch keine Chance auf den Preis. Unabhängig von der Frage, wer von beiden das ästhetisch gelungenere Buch geschrieben hat, hatte das tonangebende Feuilleton, das immer noch auf den “Wende-Roman” gewartet hat, sich doch vorweg schon auf Tellkamp eingeschworen, so dass die Jury des Buchpreises nur noch vollzog, was alle wünschten.

    Wenn man die Lobeshymnen quer durch die Rezensionen zusammenfasst, so wurde „Der Turm“ als Ehrenrettung eines “Bildungsbürgertums” gefeiert, das es “eigentlich in der DDR nicht mehr hätte geben dürfen”, wie fast alle erstaunt und bewundernd schrieben. Das Pejorative dieses Befunds eines literarischen Themas verrät zugleich den zeittypischen Erfolg des Buches, das einer á la mode ausgerufenen “Renaissance des Bürgerlichen” zum “Vorschein” (Bloch) dient; dabei gehörte der langjährige Hohn über diese Erscheinung “gediegener Bildung mit Hausmusik” zum geläufigen Repertoire jener bundesdeutschen Kritiker, die Tellkamps literarische Beschwörung als widerständiges Relikt in der DDR-Gesellschaft jetzt so feiern wie die Entdeckung eines verlorenen Paradieses.

    Sie wissen nicht, dass der deutsche Staatssozialismus, dessen propagiertes Ziel “die Erstürmung der Höhen der bürgerlichen Kultur” war, mit der bürgerlichen Kultur des 19. & 20. Jahrhunderts eine innigere Verbindung unterhielt, als die realkapitalistische Entwicklung der Kultur in der Bundesrepublik es noch erlaubte - und Tellkamps Robinsons auf der “Insel der Seligen” Dank der machtgeschützten Abschließung des “Ersten sozialistischen Staates auf deutschen Boden” innerlich überlebten. In der “offenen Gesellschaft” der BRD war die Überlebenschance des “Bildungsbürgers” prekärer (wovon u.a. Niemann erzählt).

    Tellkamps Dresdner “Turm”-Gesellschaft in der DDR, bei deren Erscheinen nahezu keiner der Rezensenten versäumte, die Verlagswerbung nachzuplappern, der 40jährige Autor habe ein zeitgenössisches Pendant zu den „Buddenbrooks“ des 25jährigen Thomas Mann geschrieben, ist ein Historischer Roman, auch wenn seine erzählte Geschichte erst 20 Jahre zurückliegen mag. Aber sie ist mit dem Ende der DDR historisch geworden.

    Dagegen ist Norbert Niemanns “Willkommen neue Träume”, der wiederum an Thomas Manns “Zauberberg” Maß nimmt, ein aktueller Gegenwartsroman: aktueller geht`s gar nicht. Das literarisch riskantere epische Unternehmen ist Niemanns Gesellschaftspanorama der im Fluss & Umbruch befindlichen bayrischen Provinz - dort, wo der Autor in Chieming lebt.

    Ein “Zauberberg” im Flachland?

    Niemann hat aber das “Pech“, dass er (als seinen Hans Castorp) einen blassen, desorientierten, “langweiligen” Kulturjournalisten namens Asger Weidenfeldt zum Weberschiffchen seiner literarischen Textur macht, in dem sich mancher Rezensent wiedererkennt, aber weder hinlänglich sentimental oder pathetisch gespiegelt sieht. Das ist nicht gefällig und verstimmt womöglich auch noch.

    Außerdem spielt der Roman nicht in der allen vertrauten Groß- oder gar Hauptstadt, sondern demonstrativ tief in der Provinz, in der zwar die Mehrzahl der Deutschen lebt, die aber doch den meisten urbanen Rezensenten, zumindest en détail, eine Terra incognita ist - wie übrigens auch das gewesene DDR-Dresden von Tellkamps Turm-Gesellschaft. Diese scheint jedoch exotische Reize zu besitzen, während die gegenwärtige (bayrische) Provinz banal erscheint.

    Und das umso mehr, als Niemann sich deren soziokulturellen Verwerfungen und laufenden wirtschaftspolitischen Umgestaltungen in dem fiktiven Ort Vössen mit einer detailliert referierten Intensität widmet, die dem anderen Sujet seines Romans, dem Kulturbetrieb, stofflich den Rang abläuft.

    Indem Niemann den einst der bayrischen Provinz in die Berliner Medien-Kultur-Szene entkommenen Asger, der aber am Leerlauf seiner Moderatoren-Tätigkeit leidet, in seine “ursprüngliche” Heimat-Region re-immigrieren lässt - dorthin, wo seine Mutter Clara, eine reiche und egozentrische verwitwete Filmdiva, die in Vössen den Ton angibt und in ihrem weitläufigen Anwesen am See, dem “Fuchsenhub Nr.7“, Hof hält -, hat sich Norbert Niemann einen Sensor geschaffen, der ebenso fremd wie vertraut, ebenso befremdet wie erwartungsvoll das ländliche Gelände wahr- oder aufnimmt. Ansgar sucht “Bodenhaftung”, die er im Medien-Kulturbetrieb verloren zu haben glaubte.

    Aber - und da wird der Erzähler Niemann zum stoischen Epiker - man täuschte sich, wenn man als mitreisender Leser meint, in dem eher apathischen Kulturjournalisten Asger den einzigen oder bestimmenden Fokus zu haben, mit dem man sich in diesem deutschen Weltausschnitt eindimensional, aber “sicher” orientieren könnte. Wie im “Zauberberg” der intellektuelle Wettstreit zwischen Naphta und Settembrini deren Zuhörer Hans Castorp ins Abseits drängt, so hat Niemann zwar nicht dergleichen geistige Schwergewichte aufzubieten (& auch kein Erotikon wie Madame Chauchat); aber doch - in Rückblenden und in der Gegenwart - eine ganze Reihe von sehr eloquenten, gedanken-pointiert differenten Figuren parat, die als Strategen oder Analytiker des Raums und der Zeit - also der Gesellschaft, der Ökonomie und der Kultur - in changierenden geistigen Beleuchtungen die Psyche und die Landschaft, die Lebenswelten und die Ideologien (wie die beiden antipodischen Helden Thomas Manns) illuminieren.

    Dem gespannten Leser, der sich in diese, mit einem Vor-& einem Nachspiel, in fünf Großkapiteln bedachtsam ausgebreitete erzählerische Gemengelage versetzt sieht, gibt der Autor keine demonstrative Hinweise auf seine eigenen kritischen Optionen, wenn auch manchmal die altkonservative Dichotomie von Stadt & Land, Kulturbetrieb & Kulturlandschaft im provinziellen Ressentiment gegen das “Elitäre”, “Kopflastige” und “Degenerierte” der Metropole formuliert wird. Ein “Zurück zur Natur” ist in “Willkommen neue Träume” zu vernehmen, das modern buchstabiert etwa lautet: Weg von der “Scheinwelt der Medien” und zurück zum “alltäglichen Leben“. Wer zu tief in die Provinz hineinschaut, aus dem schaut sie auch heraus? Ganz frei davon scheint Niemann nicht zu sein, wenngleich er sich fast zwanghaft bemüht, Licht & Schatten gleichmäßig zu verteilen, wodurch aber das eigenartig Graustichige und Austarierte seiner epischen Weltsicht entsteht.

    Der essayistische Ansatz prägt die Phantasiearbeit

    Norbert Niemann verlangt aber damit von seinen Lesern deren Selbstorientierung im mäandrierenden Roman-, Rede- & Reflexionsfluss seines Buches, der nur einmal am Ende über eine Naphta/Settimbrini ähnliche Klippe strudelt - als sich Virgil, der optimistische russische Analyst und Poet, mit Wenzel, dem skeptischen bayrischen Archivar und Analytiker, über den von dem Russen verteidigten Neoliberalismus bis in die Nähe der Feindschaft streitet.

    Offenbar scheint dem Autor die gesellschaftliche Situation derart komplex und deren Entwicklung unvorhersehbar offen zu sein, dass er sich nur getraut, ein Panorama von unterschiedlich triftigen und einander widersprechenden Analysen und Urteilen paradieren zu lassen - und möglichst umfassend das gesellschaftliche Gelände zu vermessen und vor Augen zu stellen, in dem seine fiktiven Personen sich reflektierend bewegen.

    Was Niemanns Roman aber von Tellkamps historischer und wohl auch autobiografischer Geisterbeschwörung unterscheidet, ist der essayistische Ansatz, den Niemann favorisiert und mit erstaunlicher und gelegentlich bewundernswerter erzählerischer Verve polyphon ausbreitet.

    Es ist der Unterschied von symbolischer und allegorischer Schreibweise, der beide jüngste deutsche Gesellschaftsromane je eigen konstituiert. Ich vermute, dass Tellkamp autobiografische Stoffe, Erlebnisse, Personen und Konstellationen versammelt und sie fiktionalisierend in sie versenkt hat. Niemann aber bediente sich sozialer, journalistischer Phänomenologien, lokaler Recherchen und soziokultureller Untersuchungen und Analysen, um hinter die “Geheimnisse des Alltags” zu kommen. Dem Sachsen verdichtet sich bei der erzählerischen “Beschwörung des Plusquamperfekts” sein Erinnerungsstoff zum Sinnbild einer miterlebten Zeit.

    Der Bayer, der wahrscheinlich ähnlich lange an seiner erzählerischen Komposition gearbeitet hat wie Tellkamp (nämlich mehrere Jahre), ging von einer Phänomenologie provinzieller Veränderungen in allen relevanten Lebensbereichen aus und suchte dafür phänotypische Figuren, an deren Lebensform & -entwürfen sich der von ihm erkundete, recherchierte Stoff erzählerisch, charakterologisch kristallisieren könnte: Lokalpolitiker & -Journalisten, Kirchenmänner, einen eigensinnigen Bürgermeister, einen gebildeten pensionierten Gymnasiallehrer, eine resolute Gemeindesekretärin, ihre agile Tochter, einen Ökobauern und die Betreiberin eines Catering-Service einerseits; und andererseits das journalistische & kulturelle Medien-Milieu aus Redakteuren, Drehbuchautoren, Regisseuren, Schauspielern, das Clara Weidenfeldt in ihrer Kartei notiert und zu einem festlichen Event, anlässlich der “Rückkehr des verlorenen Sohnes”, in ihre See-Villa samt der örtlichen Prominenz eingeladen hat.

    Wenzel sticht Asger aus

    Asger aber hatte seinen engsten Schulfreund, den Stadtarchivar Wenzel Poßmann, dazu geladen - den in der Provinz steckengebliebenen Intellektuellen und mittlerweile verheirateten Eigenheimbesitzer mit zwei Kindern, der aber mit Bangen, Zorn und analytischer Intelligenz die soziokulturellen Veränderungen der Provinzgesellschaft unterm ökonomischen Druck der kapitalistischen Moderne beobachtet und schreibend festhält. Er ist (wahrscheinlich dem Autor am nächsten) als Person und Charakter das Herzstück des Buches. Während der solitäre Asger wie ein trockener Schwamm nur Eindrücke sammelt (ohne doch wieder heimisch zu werden), verarbeitet der ungleich komplexer ausgestaltete Wenzel das ihn auch als Familienvater unmittelbar und allseits Bedrängende aktiv - bis Wenzel zuletzt, wie Niemann in einer ironischen Volte nahe legt, Asger sogar das Manuskript eines Buches übergibt, das der vorliegende Roman sein könnte, womit der Autor, versteckter als der von ihm gelegentlich zitierte Jean Paul, in sein Werk Eingang gefunden hat.

    Der Ouvertüre und der Coda seines Romans hat der studierte Musikwissenschaftler Niemann besonderen literarischen Glanz abgewonnen. Beides sind Reisen Asgers in einem Zugabteil: von München nach Vössen – und retour.

    In dem “Vorspiel” verbringt der junge, noch namenlose Mann, der in W.H. Audens “Zeitalter der Angst” liest, die Fahrt mit einem Bundeswehroffizier, der auf einem “Zwischenstopp zwischen dem Kosovo und Afghanistan” ist, und einem älteren Beamtenehepaar auf der Rückreise von einem Bulgarienurlaub. Sie alle haben den Eindruck, dass “aus irgendeinem Grund die Dinge aus dem Ruder gelaufen sind” - und Niemann gelingt es, aus dem Quartett dieser Personen so etwas wie eine (auch satirisch zugespitzte) atmosphärische Befindlichkeitsaufnahme der Bundesrepublik zu machen, indem er als Erzähler das Unausgesprochene der vier Reisenden in gleitendem Wechsel vom einem zum anderen artikuliert. Es ist ein erzählerisches “Röntgenverfahren”, das er hier auf engstem Raum gewissermaßen kammermusikalisch erprobt, um es dann in den fünf Sätzen des Romans symphonisch “durchzuführen”.

    Die apokalyptische Vision der Wellness-Gesellschaft

    Im “Nachspiel” verlässt Asger im Morgengrauen endgültig seine ungeliebte Mutter und gerät in eine folkloristisch aufgeputzte Gruppe junger Leute, die zum Oktoberfest fahren. Ihre lärmfreudige, bierselige Erwartung auf das Fest wird als sympathische ländliche Lebensfreude gegen Asgers Erinnerung an eine Epiphanie gesetzt, die er wenige Tage zuvor auf einem einsamen Hochsitz hatte: die satirisch- apokalyptische Vision einer totalitären Wellness-, Fitness- & Freizeitgesellschaft mit einem “Erlebnispark der Landtätigkeiten“ und einem “Bauernmuseum“. Wie Asger sich am Anfang aus der Reisegesellschaft herausschält, so verliert er sich am Ende im Gewühl des Münchner Bahnhofs. Ein höchst gelungener Rahmen.

    Auch an zwei anderen Knotenpunkten des Romans - außer dem erwähnten argumentativen Schlagabtausch Wenzels mit Virgil - erlaubt Niemann sich Bravourstücke seiner Erzählkunst: auf Claras Fest komponiert er einen langen Trommelwirbel von Gesprächs-Fetzen, der zitathaft das Arsenal des “intellektuellen Diskurses” zum Ringelpietz der Phrasen versammelt. Und: des “Provinzler” Wenzels Untergang in einer Talkshow konfrontiert Niemann im Schuss/Gegenschuß-Verfahren mit Majas Triumph in einer Castingshow.

    Nicht nur von Albträumen des unwiederbringlichen Verlustes erzählt Niemanns Roman mit Wehmut, wenn er Suchbewegungen und Häutungen (z.B. Claras) bilanziert und die Eroberung des bislang von der “Modernisierung” verschonten Vössen beschreibt; sondern auch vom “Willkommen” neuer Lebensträume, die vor allem drei Frauen für sich verwirklichen: Sophie von Wrangel, die ihren Catering-Betrieb erfolgreich aufzieht, Maya Nüsslein, die unter allen Umständen berühmt werden will & bei einer Casting-Show reüssiert und die Russin Marja Tugorski, der wir am Ende als etablierte Konferenzdolmetscherin wieder begegnen. Aber auch Wenzel wird sich vielleicht als widerständiger Autor, der sich “trotz aller Ohnmacht nicht abfinden will mit der Ohnmacht”, einen Namen machen und Asger wird “wieder Fühlung aufnehmen mit den alten Kontaktstellen” und “nur etwas Liegengelassenes” mit seiner “wiederbelebten Weltkenntnis (fortsetzen)”. Neue Träume?

    Das alles sind flaue individuelle Tröstungen einer gesellschaftspolitischen Ratlosigkeit und Zaghaftigkeit, die als verheißungsvolle Auswege aus dem von Niemann so beredt und detailliert beschriebenen Dilemma der deutschen Provinz so angestrengt und hohl klingen - wie der faule C-Dur-Jubel im letzten Satz von Robert Schumanns 2. Symphonie.

    Ausgewogen: linksliberal?

    Möglicherweise hat der bayrische Erzähler als Leser des “Zauberbergs” den einzigen kursiv gesetzten Satz des Epochenromans sich zu sehr zu Herzen genommen, mit dem Thomas Mann sich selbst zur Räson gerufen hatte: “Der Mensch soll um der Güte und Liebe willen dem Tod keine Herrschaft einräumen über seine Gedanken”. Für Niemann hieß das: der Romancier soll um der anteilnehmenden, mitleidenden Menschenliebe willen, die er von Wirtschaft, Politik und Kulturindustrie verraten und verkauft sieht, seinen Realismus auf ein ausgewogenes Mittelmaß des “Authentischen” herabdimmen und alle poetisch-literarischen Exaltationen der Leidenschaft, der Verwerfung, der Empörung, der Wut und des Hasses meiden – wie der Teufel das Weihwasser.

    Ein zweisätziges Ostinato in H. H. Jahnns “Niederschrift des Gustav Anias Horn” lautet: “Es ist wie es ist. Und es ist fürchterlich”. Dem ersten Satz könnte Niemanns “Willkommen neue Träume” noch entsprechen. Den zweiten verbietet er sich aber. Aus einer vagen Hoffnung? Wegen einer verdrängten Verzweiflung? Weil ihm die Wut der Verwerfung fehlt?

    Wolfram Schütte


    Norbert Niemann: Willkommen neue Träume. Roman. C. Hanser-Verlag 2008. 601 Seiten. 24,90 Euro.

    Mehr zu Norbert Niemanns Poetik lesen Sie in dieser Rezension des „Akzente Themenhefts ‚Roman‘“. ( TITEL, 08.09.08)


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