• losttorrent
  • richtorrent
  • pushtorrent
  • Titel-Magazin
    TITEL kulturmagazin
    Dienstag, 27. Juni 2017 | 12:21

     

    Rafael Chirbes: Krematorium

    06.10.2008

    Der süßliche Geruch von Verwesung – Rafael Chirbes schreibt das Requiem auf das nachfranquistische Spanien

    Der 1949 in der Nähe von Valencia geborene und heute bei Alicante lebende Schriftsteller Rafael Chirbes hat mit seinem Krematorium den Nachruf auf seine Generation geschrieben und mitten ins politische Zentrum der kapitalistischen Gegenwart gezielt. Der Roman ist das Ende einer Trilogie, in der Chirbes die Geschichte Spaniens von Francos Herrschaftszeiten bis zur Gegenwart erzählt. Von Wolfram Schütte

     

    In Gabriel García Márquez´ grandiosestem Roman, dem Herbst des Patriarchen, ist es der Tod des alle(s) beherrschenden Caudillio eines lateinamerikanischen Staates, der das Ende eines lange währenden Alptraums einläutet und eine neue Zeit anbrechen lässt. Solche Hoffnung gibt es im Krematorium, dem jüngsten Roman des 1949 bei Valencia geborenen und dort lebenden spanischen Erzählers Rafael Chirbes, nicht mehr. Die Neue Zeit (nach Franco) hat sich entfaltet & gehäutet - und alles erfasst und kapitalisiert. Der Patriarch als „Bauherr“ (über)lebt in Saft und Kraft, sein brüderlicher Widersacher ist gestorben und wartet auf seine Einäscherung: und mit ihr die endgültige Vernichtung aller humanen Utopien.

    „Eigentlich ist die Wirtschaft, die uns so sichtbar, so skandalös erscheint, nur die Kulisse, der Zwischenvorhang, der den hinteren Teil der Bühne verdeckt, auf der sich heimlich ein unsichtbares Tier bewegt, so wenig fassbar, dass es noch nicht einmal einen Namen hat, denn es ist nicht die Macht, obwohl es an ihr teilhat; nicht das Geld, obwohl es sich davon nährt; es ist auch nicht die Geltung, obwohl es ihre Unkörperlichkeit hat. Es ist die Achse, um die das große Rad kreist“. Vor die Wahl zwischen Darwin und Marx gestellt - wie es an einer Stelle in Krematorium heißt -, entscheidet sich der spanische Epiker Chirbes (unausgesprochen) für Schopenhauer und dessen pessimistische Philosophie des Lebenswillens, der im energischen Zerstörungspotenzial des Kapitalismus seinen finalen Ausdruck gefunden hat. Und „das Baugewerbe ist vielleicht das beste Sinnbild für den Kapitalismus. Wachstum bedeutet Zerstörung (...) Wachsen heißt, immer weiter wachsen, und Bauen heißt, immer weiter zu zerstören. Man zerstört, um etwas bauen zu können“.

    Wer diese Schumpetersche Maxime des Kapitalismus sich selbst vorbetet, hat allen Grund dazu. Es ist der dreiundsiebzigjährige Architekt und Bauunternehmer Rubén Bartomeu – einer der „Patriarchen“ des Baubooms an der spanischen Mittelmeerküste, die er mit seinen Hotels, Bungalows und Wohnsiedlungen fast lückenlos zubetoniert hat. „Urbanisierung“ heißt das, was de facto Landschafts- & Naturzerstörung ist. Mit dem eben gestorbenen Matías, seinem jüngeren Bruder, ist nun sein familiärer Widerpart aus der Welt, der Rubéns erfolgreiches, landschaftszerstörendes Baulöwen-Wirken skandalisierte.

    Matías war die Verkörperung jener spanischen Intelligenz, die mit dem Ende des Franquismus und dem weltweiten Aufbruch zu einer revolutionären Veränderung der Gesellschaften die Utopie einer gerechteren Welt in die Tat umsetzen wollte und nach dem Verbrauch aller ihrer Illusionen zuletzt dem durch die „ursprüngliche Akkumulation“ (Marx) nachholenden spanischen Kapitalismus – dessen Verkörperung sein älterer Bruder Rubén wurde – nur noch seinen trotzigen Widerstand als Ökobauer im Hinterland entgegensetzen konnte: ein idealistischer Widersacher des pragmatischen Materialisten Rubén.

    Wie jeder große moderne Romancier, wie Faulkner, Lobo Antunes oder García Márquez, macht Chirbes seine nächste Lebenswelt zum Nabel seiner Weltbeschreibung & -erkundung. Und der desaströse Bauboom und dessen zerstörerische Folgen an der Küste von Valencia bis Malaga – ineins mit diesen künstlichen Hochburgen des Luxus, des Konsums, der Verschwendung und des Verlangens nach Glück unter der Sonne am Meer – ist in der Tat ein evidentes Menetekel ökologisch folgenreicher kapitalistischer Selbstverwirklichung & Selbstvernichtung, das schon lange & immer häufiger in die Schlagzeilen geraten ist.

    Die alten Götter sind tot: alles ist erlaubt

    Wie schon in seinem Roman Der Fall von Madrid, in dem er den Tag von Francos Tod erzählerisch fokussiert, genügen Chirbes auch im Krematorium wenige Stunden nach Matías´ klinischem Ende, um in einer Folge von auktorialen inneren Monologen ein farbiges, pulsierendes, tief gestaffeltes Personen-, Orts- und Geschichten- & vor allem auch ein Geschichtspanorama zu entfalten, das nicht nur seine Generation und die gesellschaftliche Entwicklung des nachfranquistischen Spaniens bis in die Gegenwart umfasst, sondern auch – historisch, kulturell, zivilisatorisch weit ausgreifend und nahezu enzyklopädisch – ein Epos unserer europäischen Moderne als Verfallsgeschichte zu einer Raubtiergesellschaft sinnlich vor Augen stellt, „in der die alten Götter tot sind und der neue Gott noch nicht erschienen ist. Fruchtbare Momente, in denen sich die Menschheit ganz aus eigener Kraft erhebt, aber auch furchtbar, weil sie ohne Trost leidet“.

    Der noch nicht einmal sechzigjährige Autor, dessen lebens- und geistgesättigtes erzählerisches Oeuvre die Geschichte seines Landes vom Bürgerkrieg bis nun in die unmittelbare Gegenwart in dunkel-leuchtenden, großen epischen Bilderfolgen beschworen hatte (Der lange Marsch, Der Fall von Madrid), hat mit Krematorium eine literarische Summe seiner „Heimatkunde“ vorgelegt: - als vielstimmiges Requiem seiner Generation, ihrer Herkunft und Zielsetzungen, ihrer Tätig- & Tätlichkeiten, ihrer verratenen Utopien und ihres korrupten Opportunismus nach dem „Zeitalter der Extreme“ (Eric Hobsbawm). In der „Danksagung“ memoriert Chirbes Autoren, deren Werken er Ingredienzien entnommen hat: sie reichen von Joseph Roth bis zu Martin Scorsese. Chirbes geht aufs Ganze.

    Der Roman Krematorium ist ein umfassendes „Endspiel“ im Zeichen des vital wuchernden Kapitalismus geworden, das als gesellschaftliches Modell für die kriminelle Energie der „ursprünglichen Akkumulation“ des Kapitals in den Händen einer schmalen Klasse von Superreichen, die nun in einer zweiten Phase ihr Eigentum „verrechtlichen“ und seinen Ursprung vernebeln, nicht nur auf Chirbes´ Spanien, sondern ebenso auf Berlusconis Italien und erst recht auf das Russland Jelzins, Putins und der Oligarchen zutrifft. Der Stoff, aus dem der sprachmächtige, intellektuell geistesgegenwärtige und erzählerisch gelenkige Autor sein Krematorium geschaffen hat, ist also von universeller Strahlkraft, wenn er sich auch ganz dem Einheimischen und Eigensten widmet.

    Während der in der Klinik an Schläuchen der Apparatemedizin verreckte Matías sprach- & wortlos bleibt und nur noch als verblassende Erinnerung einer gesellschaftspolitischen Utopie oder charismatischer Don Juan durch die Inneren Monologe der Überlebenden geistert, richtet Rafael Chirbes seine ganze Kraft der evokativen Beschwörung auf die Charakterstudien der ihn Überlebenden - nicht nur von Bertomeus Familie, sondern auch, wie im Falle Collados, auf die Existenz des glücklosen Kleinunternehmers und ehemaligen Mitverschworenen Rubéns, der seinen verrückten Traum, mit einer Prostituierten das Weite zu suchen, fast mit dem Leben bezahlt. Der russische Bau-Patriarch Trajan, Liebhaber der Prostituierten, hat den lästigen Konkurrenten überfallen und anzünden lassen - eine Collado aus seiner Zeit in Diensten Rubéns vertraute Mafia-Methode.

    Es war einmal oder die Vergangenheit von Illusionen

    Das Figurenensemble, das Chirbes in dem ehemaligen, jetzt überwiegend baulich zugewucherten und von Baukränen bekränzten ehemaligen Fischerdorf Misent versammelt – wohin auch Matías´ zwei Witwen gekommen waren, um dem Sterben ihres egozentrischen Geliebten beizuwohnen -, formiert sich zu einem letzten Familientreffen & Showdown der Jugendfreunde. Denn Matías, Rubén und der ihm gleichaltrige Federico Brouard waren einmal enthusiastische Freunde, die die Welt aus den Angeln heben wollten. Alle drei mit hochfliegenden Plänen: als Architekt, als Revolutionär oder als Schriftsteller. Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben sie aber einander zu Fremden, politischen Gegnern, wenn nicht gar zu Feinden gemacht.

    Frederic Brouard, der einst bewunderte schwule Autor sozialkritischer Romane, der unter Franco im Gefängnis, danach im Exil war – ein „Inbild des Anstandes“, das mit den großen Autoren wie Max Aub, Claude Simon, Zavattini oder Rafael Alberti bekannt und befreundet war –, hatte sich jahrelang demonstrativ & zur Freude der Grünen gegen Rubéns Arrondierungswünsche zur Wehr gesetzt. Kürzlich aber hat er – ein literarisch vergessenes, physisch und psychisch heruntergekommenes, inkontinentes von Alkohol, Koks und Tabak zerstörtes menschliches Wrack – seine ererbten Ländereien doch noch an Rubén zu einem Spekulationspreis verkauft. Und Rubéns ungeliebter Schwiegersohn, der international umtriebige, karrierebewusste Literaturwissenschaftler Juan Mullot, hat sich bei dem moribunden Schriftsteller eingenistet, um über ihn eine Biographie zu schreiben (oder ihn auszuschlachten), damit Mullot als „Wiederentdecker Brouards“ berühmt werde.

    Juan ist lustlos verheiratet mit Silvia, der arroganten Tochter Rubéns aus seiner ersten Ehe – einer Restauratorin, die einen 13 Jahre jüngeren Geliebten hat, ihren Onkel Matías bewunderte, ihren Vater aber verachtet - jedoch ebenso wie ihr Mann an dem Reichtum des Baulöwen wie selbstverständlich partizipiert. Als Erbin droht ihr aber Rubéns zweite, blutjunge Ehefrau Mónica, die Silvia als „Vagina in Dauerausstellung“ bezeichnet – ohne zu ahnen, dass das hirnlose Dummchen, mit dem (noch) perfekten Körper als seiner „Kapitalanlage“, demnächst Silvia und Rubén mit der Nachricht überraschen wird, schwanger zu sein.

    Sie alle - als Erzähler und Erzählte: denn der Autor füttert ihre Monologe mit seinem überlegenen Wissen aus (wie in den frühen Romanen von Lobo Antunes) – geben die Stafette der Reflexion von einem zum anderen, wenn auch Rubén, der alles beherrschende Patriarch, dabei das erste und letzte Wort hat. Denn Rubén Bertomeu ist – wie García Márquez´ „Patriarch“ der Inbegriff des verschlagenen, brutalen, charismatischen lateinamerikanischen Caudillo war – die auch noch im Alter höchst virile und aktive Inkarnation des schaffenden und zerstörenden Lebens: ein „Homo faber“ (nicht von Max Frisch), sondern ein Caudillo des Kapitalismus von Rafael Chirbes.

    Geht man davon aus, dass Rafael Chirbes als Essayist und Publizist der spanischen Linken angehörte, so hat er nun, in seinem historischen Defilee und finalem Requiem, sich eher „mit dem Angreifer“, sprich: dem historischen Sieger Rubén, „identifiziert“: eher also mit dem „Teufel“, der ein „Faust“ ist (weil Rubén die vorgefundene Welt auf seine Weise verändert hat), als mit den historischen Verlierern Matías und Brouard, deren politische Ideale und ästhetische Utopien von der Realität des Lebens depraviert wurden, genauso wie ihre physische Existenz.

    Intellektuellen Kultur und kapitalistische Brutalität

    Rubén ist aber keineswegs nur der brutal-raffinierte Machtmensch und Bauherr, der die Mittelmeerküste zubetoniert; er ist immer noch & auch der Intellektuelle, Kunstkenner & -liebhaber, der er ursprünglich einmal war, als er mit seiner ersten, verstorbenen Frau (und ihrer Tochter Silvia) die europäischen Architektur- & Kunstdenkmäler zu Studienzwecken besuchte, umfassend gebildet und interessiert bis in sein Alter. Deshalb ist Krematorium zuförderst eine Abrechnung unter der spanischen Intelligenz. Indem Chirbes Rubén zum A & O seines Krematoriums macht, hat der Autor den eigenen Wünschen und Hoffnungen den denkbar radikalsten Widerspruch entgegengesetzt.

    Zur souveränen Kunst des spanischen Epikers gehört es, dass der Leser – Ohrenzeuge der je für sich sprechenden, einnehmenden, einander korrigierenden Inneren Monologe der Personen – gezwungen ist, sich in einer illusionslosen, kreatürlichen Lebenshölle zu orientieren, die zwischen Ficken und Verrecken sich erstreckt: trostlos, unerbittlich.

    Dieses literarische Universum der Lebensgier und der Todesangst, dieser Kampf des Menschen gegen die „Gestapo Zeit“, welche „die Dinge immer an den falschen Ort rückt“, und dessen sprachliche Intensität den Gedanken nahe legt, der Autor selbst habe sich mit dieser spanischen Reise ans Ende der Nacht seine „Symphonie Pathétique“ geschrieben: - sie wird einzig Dank der visuellen Beschwörung von Landschaft und Geschichte, der psychischen Evokation menschlichen Leidens und der Transparenz furchtloser Erkenntnis sowohl erfahrbar als auch erträglich. „Und in den finsteren Zeiten / Wird da auch gesungen werden? / Da wird auch gesungen werden. / Von den finsteren Zeiten“ (Brecht).

    Wenn die Stimmen des Romans verklungen sind, beschließt ein „Winterbild von Misent“ als menschenleeres nächtliches Tableau das Buch. Während der Mond hervorbricht und ein Hauch von Wind sich erhebt, könnte der Beobachter seinen Blick in Richtung eines Geräuschs am Meeresstrand richten. Er würde dann „die Silhouette eines Hundes entdecken und das Blitzen seiner Augen, ein Funken, der gleich verlöscht, sobald sich eine neue Wolke über den Mond schiebt. Das Meer wird wieder zur zähen Masse, Teer bis zum Horizont, während sich das Profil der Küste im Widerschein der orangefarbenen Lichter abzeichnet. Der Wind ist eingeschlafen, und durch die Ruhe hindurch, von der Stelle her, wo der Hund gräbt, dringt der süßliche Geruch der Verwesung und erfüllt die Luft“. Mit dieser „hündischen“ Coda lässt Rafael Chirbes sein Krematorium ausklingen.

    Wer wirklich erleben will, wozu große Kunst fähig ist, wenn sie sich mit allen Sinnen und Gedanken dem historischen Augenblick stellt, wird sie in der epischen Prosa von Rafael Chirbes´ Krematorium antreffen. Dass man Kunst & Kühnheit, Schönheit und Schrecken dieses Meisterwerks auf deutsch sich erlesen kann, verdanken wir der ebenso bewundernswerten wie makellosen Übersetzungskunst von Dagmar Ploetz . Sie ist aller Ehren wert, die eine Übersetzerin schon lange verdient hat, seit wir ihr so viele Adaptionen spanischsprachiger Epik verdanken: von Gabriel García Márquez bis Rafael Chirbes.

    Wolfram Schütte


    Rafael Chirbes: Krematorium. Roman. Aus dem Spanischen von Dagmar Ploetz. Kunstmann Verlag 2008. 429 Seiten. 22 Euro.


    --------------------------------------------------------------

    Tage, Tage, Jahre

    Staunen, entdecken, querlesen, umblättern, abreißen – Literaturkalender begleiten uns verlässlich durchs Jahr, versorgen uns häppchenweise und gut dosiert mit ungeahnten ...

    Seitenhiebe

    Auf ihrem nächtlichen Heimweg werden Anne und René Winkler (Natascha Paulick, Stefan Kurt) von drei jungen Männern attackiert und brutal zusammengeschlagen. Die Polizisten Phillip ...

    Gerd Sonntag und ein Hühnerglucksen zum Abschluss

    Giovanni Santi malt eine Fliege – Lyrik von Ger Sonntag.

    Von STEFAN HEUER

    Mr. Charms ist nicht zu fassen!

    Der verführerischen Absurdität von Charms' gesammelten Werken, die dankenswerterweise vom Galiani Verlag nun vollständig herausgegeben wurden, kann man sich nur schwer ...

    Die Jugend endet auf dem Campingplatz

    Wie wird man erwachsen, in einer Zeit, der die großen Ideen fehlen? Wo sich das Leben gleichförmig von einem Tag zum anderen zieht und das Entwerfen ...

    Die böse Schlange
    und das weiße Kaninchen

    In diesem Land stimmt etwas nicht. Der Feminismus nämlich. Schwach steht er da, der Wind pfeift durch die Löcher seines theoretischen Unterbaus. Ähnlich steht es mit den Frauen. ...

    Vom großen Lama aus der Regent`s Park Road

    Tristram Hunt widmet dem Schatten von Karl Marx, der selbst ernannten »zweiten Violine« des Marxismus, dem Industriellenerben Friedrich Engels eine ...

    Wer will fleißige Handwerker sehn

    Der Künstler und ehemalige Hartz IV-Empfänger Van Bo Le-Mentzel hat zusammen mit seiner Crowd ein DIY-Forum geschaffen und mittels Schwarmfinanzierung auch gleich ein Buch drucken lassen. ...

    Psychothriller mit doppeltem Deutungsboden

    Alles beginnt ganz harmlos. Mit einem Schulaufsatz, in dem der französische Oberstufenschüler Claude (Ernst Umhauer) von einem Besuch im Haus seines Klassenkameraden Rapha berichtet. ...

    NJ Institut for sundhed og senior services køb cialis online sundhedspleje forsikringsudgifter