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    TITEL kulturmagazin
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    Georges Hyvernaud: Der Viehwaggon

    19.05.2008

    Heimgekehrt in die Menschenfremde - Georges Hyvernauds Roman “Der Viehwaggon”: eine große Entdeckung
    Mit seinem 1953 erschienenen Roman “Der Viehwaggon”, der jetzt erst übersetzt wurde, wird uns “der humane Céline“, der 1902 geborene und 1983 gestorbene Georges Hyvernaud, bekannt gemacht. Autor & Buch sind eine nachgeholte Entdeckung: die ebenso bitter wie komischen Abrechnung eines Kriegsheimkehrers mit der prosperierenden französischen Nachkriegsgesellschaft. Von Wolfram Schütte

     

    Wie der Italiener Primo Levi, der Franzose Robert Antelme, der Spanier Jorge Semprun oder der Pole Tadeusz Borowski ist auch Georges Hyvernaud durch den 2.Weltkrieg aus der Lebensbahn geworfen und zum Schriftsteller geworden. Anders als die weltweit bekannten (auch jüngeren) Autoren, die ihre einschneidenden Erfahrungen im antifaschistischen Widerstand und in deutschen KZs gemacht haben, woraus ihr literarisches Werk entsprungen ist (weil sie dem Tod entkommen waren), war der 1902 in der Charante geborene und 1983 in Paris gestorbene Hyvernaud als französischer Kriegsgefangener “nur” in einem Lager in Pommern. Diese jahrelange kasernierte Lebenserfahrung des über 40jährigen hat ihn aber nicht minder geprägt und verletzt.

    Als der Sohn eines Schlossers und einer Näherin, der 1924 als Jahrgangsbester die französische Eliteanstalt der Ecole Normale Supérieur passiert hatte und bis zu seiner Einberufung 1940 als Lehrer (mit kleinen literarischen Nebentätigkeiten) gelebt hatte, 1945 aus der kollektiven Gefangenschaft zurückkehrte, war er ein davon Gezeichneter - ein Fremder & Befremdeter, der zu tief in den Abgrund des “Menschlichen” geschaut hatte, so dass dieser (nach Nietzsches Bemerkung) aus ihm zurückblickte: auf eine Nachkriegsgesellschaft der Davongekommenen, die weiter lebten, als habe es das Grauen und den Schrecken, die Entwürdigung und die Angst des 2.Weltkriegs nicht gegeben.

    “Dass es >so weitergeht<, das ist die Katastrophe”, hatte Walter Benjamin in seinen “Geschichtsphilosophischen Thesen” behauptet - und benannte das Lebensgefühl Georges Hyvernauds, als er es in zwei Büchern (“Haut und Knochen”, 1949 und “Der Viehwaggon”,1953) ausformulierte. Danach - von der heftigen Ablehnung und Feindseligkeit der Kritik bestürzt - wählte er das Schweigen. Erst in den Neunziger Jahren, postum, wurde er wiederentdeckt - als der “humane Céline”.

    Das Wenige, was ich über ihn weiß und hier resümiert habe, stammt aus dem ebenso kundigen wie enthusiastischen Nachwort, das die Übersetzerin Julia Schoch dem von ihr vermittelten deutschen Debüt Hyvernauds mit dessen “Viehwaggon” beigegeben hat. Das Buch ist Ende letzten Jahres in der Bibliothek Suhrkamp erschienen - einer mittlerweile auf mehr als 1400 Titel gekommenen Reihe des großen Verlags, deren Findig- & Fündigkeit im Hinblick auf substantielle moderne Weltliteratur leider kaum noch von unserer Literaturkritik wahrgenommen wird, die atemlos den saisonal auf den Markt gekommenen deutschen Eintagsfliegen hinterher jagt, statt an literarischer Qualität der auch oft erst noch zu entdeckenden Moderne sich ihre Maßstäbe zu bilden.

    Denn “Der Viehwaggon” gehört zur Moderne, nur wussten wir bisher noch nichts von Buch & Autor. Der kompakte Roman d´Essai, der achronologisch einen Reigen von alltäglichen Szenen, Episoden, Momentaufnahmen ebenso sprunghaft beschwört, wie assoziativ mit einander verknüpft und glossierend reflektiert, ist wegen der außerordentlichen geistigen und sprachlichen Intensität und seiner solitären ästhetischen Formulierungskraft zugleich ein document humaine wie ein Bestiarium des “menschlichen” Wahnwitzes.

    “Hyvernauds Luzidität ist eine, die dem Verrücktsein vorausgeht”, behauptet Julia Schoch. Der Franzose ist aber kein Hölderlin oder Robert Walser geworden. Er hat als Schriftsteller nur danach die Segel gestrichen. Um dem mit rigoroser Hell- & Klarsicht erkannten Wahnsinn der “Normalität” nicht anheim zu fallen, mobilisiert der Autor einen satirischen Witz, einen schwarzen Humor und eine poetische Verve, die den Leser befähigen, noch über des Autors illusionslose Befunde der menschlichen Natur (unter Tränen) zu lachen.

    Die hellsichtige “Krankheit des Blicks”

    Sein namenloser Erzähler, den seine Kriegs- und Gefangenenlager-Erfahrungen mit der “Krankheit des Blicks” (für das Absurde) geschlagen haben, ähnelt von Ferne Voltaires “Candide” und dessen “weltfremder” Naivität. Zwar glaubt er wie dieser gerade nicht, “in der besten aller Welten” zu leben. Im Gegenteil. Aber wie es für Candide einzig noch darauf ankommt, seinen “Garten zu kultivieren”, so kultiviert Hyvernauds Intellektueller i.R. seinen Garten der Privatheit, umgeben von Büchern, ohne Radio oder Zeitung, aber mit dem Vorsatz, insgeheim ein Buch zu schreiben, das uns vorliegt und dessen letzte Zeilen es zugleich annoncieren: “Aber bevor ich die Vollkommenheit eines reifen Mannes erreiche“, heißt es da mit dem irisierenden ironischen Witz des Autors, der in der “Reife” das schmierige Einverständnis mit allem und jedem verabscheut, “vor diesem cremigen Stadium, dieser Vollendung, diesem Abschluss, diesem Schimmelprozess, muss ich es versuchen. Ich werde meinen Papierkram wieder vornehmen, meine Reisenotizen. Ich sollte wenigstens versuchen, >Der Viehwaggon< zu schreiben”, was heißt: seine kommentierten “Reisenotizen” aus der Welt seines Erlebens zu sammeln.

    Er hat sich, wieder in das zivile Leben zurückgekehrt, dafür entschieden, seinen höchst bescheidenen Lebensunterhalt als Buchhalter in einem Mineralwasservertrieb zu verdienen und nach dem Achtstundentag “ausgelaugt und schlaff” in einem schäbigen Untermieterzimmer auf seinem Bett zu hocken, um “dem unablässigen kleinen Geräusch zu lauschen, das das Leben macht” - das Leben der Anderen.

    Er nimmt daran, gewissermaßen als Externer, durchaus teil: sozial zwar auf der untersten Stufe; intellektuell aber als jemand, der das armselige Leben von Seinesgleichen mit “brüderlichem Abscheu” durchschaut und mit seinen melancholischen Reflexionen in gnadenloser Genauigkeit durchleuchtet. Wie der frühe Dostojewski der “Armen Leute” ist er diesen zwar sympathetisch verbunden, aber ohne ihr “Insektenschicksal”, ihr “dumpfes Einverständnis mit dem Dasein” zu glorifizieren. Mitleidlos aber ist er bei seinen “Aufzeichnungen aus dem Kellerloch“ (Dostojewski), wenn er die bürgerlichen Lebenslügen aufs Korn nimmt - jenes verlogene, selbstgefällige, arrogante Spießertum, das er im Nachkriegsfrankreich an der Macht sieht.

    Die höchst eigenartige Haltung und die irritierend wechselnde Position, aus der Hyvernauds alter Ego seine Umwelt wahrnimmt, rührt von jener existenziellen Situation des jahrelang im Kollektiv des Gefangenlagers internierten Autors her, der sein Kriegs-Leid nach dem Krieg überhaupt nicht wahrgenommen oder gar gewürdigt sieht. Für seine Erlebnisse von “Angst, Erniedrigung und Ausgeliefertsein” ist kein Platz zwischen dem offiziell mythisierten Heroismus der Résistance und der wohlfeilen öffentlichen Verachtung für die zum Sündenbock erklärten Mitläufer-Kollaborateure.

    Die Schmach des unterworfenen Wesens

    Einmal brüstet sich sein Bekannter Bourladou, der als Bauunternehmer es zu “etwas gebracht hat”, zur Zeit der deutschen Okkupation zwei Tage einen englischen Soldaten versteckt zu haben: “>Hab ganz schön was riskiert<, murmelt er, als könne er seine eigene Größe kaum fassen. >Es gab Leute, die für weniger erschossen wurden<. Ich dagegen hab im Grunde nichts riskiert. Höchstens ein paar Stiefeltritte in den Hintern oder einen Schlag mit dem Gewehrkolben ins Gesicht. >Du kannst dir das überhaupt nicht vorstellen<, sagt Bourladou, >wie das war mit der Résistance<. Womit er meint”, fährt Hyvernauds Erzähler sarkastisch fort, “dass ich es mir damals in einer ruhigen Ecke hab gut gehen lassen. Und Däumchen drehte da hinten im fernen Pommern. Stimmt schon, war ganz bequem da: Man brauchte bloß alles über sich ergehen lassen - sich treiben lassen, sich herumstoßen lassen. Nein, unsereiner leistete keinen Widerstand. Wenn sich einer in den Schnee legte, weil er die Schnauze voll hatte und lieber krepieren wollte, tauchte heiser brüllend ein Hüne auf und schlug zu. Und ruckzuck stand man wieder auf und lief weiter. Ohne Widerstand zu leisten. (...) Bewacher, Bewachte, alle gleich. Alle gefangen in demselben unbegreiflichen Mechanismus. Nur, dass wir ganz unten waren. Unterhalb von allen. Auf der untersten Stufe. Da, wo es keine Probleme mehr gibt - na ja, außer so unbedeutende Sklavenprobleme wie ein bisschen Wasser auftreiben, Kartoffeln klauen oder seine Schuhe mit einem Stück Schnur flicken”.

    Genau diese Schmach, “den Menschen nur noch als unterworfenes, niedergewalztes, vernichtetes Wesen” wahrzunehmen, “schleppe ich mit mir herum”. Denn der Erzähler kommt aus einem Universum der strukturellen menschlichen Entwürdigung, die in der französischen Armee bereits begonnen hatte und die sich für alle, die arm, durchschnittlich und ängstlich sind - also für die “Nieten” (wie ihn) -, auch “im Frieden“, in der Nachkriegs-Gesellschaft fortsetzt.

    Georges Hyvernaud - darin scheint er Dostojewski sehr nahe - ist ein Fundamentalist des Leidens der Namenlosen, ein (verschwiegener, stiller) Defätist alles Heroischen, Metaphysischen, Idealistischen, aller “klassischen Tragödien, Heimat- und Schlachtenbilder oder Marschmusik”, also des ganzen instrumentalisierten kulturellen und politischen, des patriotischen “Überbaus” der Gesellschaft, die der 1902 geborene Autor und offensichtliche Pazifist ja schon zweimal in Weltkriegen und deren “Bewältigungen“ erlebt hat. Sein Alter, das ihm erlaubt, im “Viehwaggon” auch die Mythologisierungen des 1. Weltkriegs aufs Korn zu nehmen, macht ihn unerbittlich.
    Als heutiger Leser ahnt man, was diesen Schriftsteller bei seinen französischen Zeitgenossen so verhasst gemacht hat: sein anthropologischer Pessimismus dementiert die Frohe Botschaft Sartres, wonach “der Existenzialismus ein Humanismus” und der sich “in Freiheit entwerfende Mensch” eine Möglichkeit zum Neuanfang sei, die für die meisten, die weder individuelle Freiheit besitzen noch ein individuelles Schicksal haben, eine Illusion bleibt. Hyvernaud, der mit dem “Viehwaggon” aufs Ganze der menschlichen Gesellschaft zielt, ist ein radikaler, unversöhnlicher Ruhestörer und Spielverderber des juste milieu.

    Großherzigkeit und kleinkarierte Rechenkünste

    Seinen satirischen und melodramatischen Generalangriff auf seine französischen Zeitgenossen treibt Hyvernaud auf zwei Ebenen gleichzeitig voran: zum einen in der sozialen & politischen Realität, in der ein “Comité d´Erection” über ein Resistance-Denkmal befinden soll; zum anderen aber durch eine fortlaufende Polemik gegen die Abgehobenheit, Wirklichkeitsferne & Wohlanständigkeit der französischen Literatur, der Hyvernauds grantelnder Erzähler von Hugo über Proust bis zu Aragon und Sartre vorwirft, die “wirkliche Welt” der Erniedrigten und Beleidigten ignoriert zu haben. Einzig Henry Millers emphatisch-obszöne Beschwörungen der randständigen Pariser Erlebniswelten finden seine Zustimmung - so sehr, dass er Millers grandiose Eloge auf das Pissoir (“Stille Tage in Clichy“) als Locus amoenus seiner eigenen Vorstellung von Literatur erwählt und in den Kritzeleien an den Abortwänden “ein mächtiges Vertrauen in die magische Kraft der Wörter“ erblickt und angesichts “dieser primitiven und leidenschaftlichen Literatur“ begreift, “welche Urgewalt im Schreibakt liegt”.

    Die durchschlagende Kraft seiner ironischen Prosa des Understatements entfaltet sich mit satirischer Verve in der grotesken Diskussion um das Résistance-Denkmal. Über die Frage, welcher Widerstandsgruppe - der Gaullisten, der Katholiken oder der Kommunisten - und welcher “Märtyrer” damit gedacht werden soll, entsteht ein heftiger Streit. Wer hat die meisten Opfer gebracht - und wer von den Toten soll erwähnt werden? Natürlich darf in der gaullistischen Republik kein Kommunist Vorsitzender des Comité d´Erection sein, und beim gegenseitigen Aufrechnen der Märtyrer versucht jede Gruppe, die Toten-Zahl der anderen klein zu reden, über ihre Gruppenzugehörigkeit zu streiten oder sie mit übler Nachrede zu belasten. Ist dieser Ermordete nur ins KZ deportiert worden, weil ihn seine Frau beiseite schaffen wollte, damit sie ihre Liebschaft mit einem deutschen Besatzer ungestörter nachgehen konnte, war jener nur ein lachhafter “Operettenverschwörer”? Oder: war X nicht zuerst für die “Boches“ (offenbar ein Kommunist zur Zeit des Hitler-Stalinpakts) und war der von einer Résistance-Gruppe liquidierte Y wirklich ein Verräter, nachdem man weiß, dass sein Denunziant ihn sowohl persönlich gehasst, als auch wegen einer Frau und wegen Geld mit ihm überkreuz gewesen war? ”Man kramte wieder alte Rachegefühle hervor, schlecht unterdrücktes Misstrauen. Die Leichen wurden verdächtig. Unter den Anschuldigungen der Lebenden wurden sie weich. Sie gaben Eitelkeiten zu, Dummheiten, Vorsichtigkeiten, zynische Berechnungen und niedrige Beweggründe”. Oder: “Aus den Lebenden werden Vorsitzende. Aus den Toten werden Denkmale“, kommentiert der Erzähler die Gegenwart der unwürdigen Résitance-Gewinnler und -Nutznießer.

    Für Hyvernauds Erzähler sind die “Opfer kein schöner Anblick” und Peiniger nicht weniger, und ihm ist “jedes Publikum widerwärtig”, das dem sadistischen Treiben johlend & höhnend zusieht - wenn z.B. die Vichy-Kollaborateure durch die Straßen getrieben und mit Scheinhinrichtungen gequält werden oder ein G.I. gefangenen Deutschen, “deren besiegte Gesichter von Angst verfault waren”, den Lauf der erigierten Maschinenpistole “mit brutaler Präzision in den Mund” stößt, während “ein Sturm der Freude” die hasserfüllten französischen Zuschauer “erfasste”.
    Diese moralische Großherzigkeit und ungeteilte Empathie, deren Radikalität allem zeitgenössischem Common sense des Politischen und Gesellschaftlichen opponierte, war umso skandalöser, als Hyvernauds “Nicht versöhnt” (um den Titel eines Films von Straub/Huillet zu zitieren) nicht des Revisionismus bezichtigt werden konnte.
    In dem beigefügten, 1945 publizierten “Brief an ein kleines Mädchen” (seine achtjährige Tochter), stellt der gerade aus der fünfjährigen Kriegsgefangenschaft und ihren niederschmetternden Erfahrungen Heimgekehrte sich die Frage, “warum man durchhält”: trotz des Verlustes von Würde und Anstand, die dem Angriff des Hunger nicht standhielten. “Weil der Mensch ein Wesen ist, das nicht aufgibt. Man hält wegen nichts durch, bloß so, weil man Mensch ist (...), eine Mischung aus Gut und Schlecht. Wie der Himmel, aus dem Sonne und Regen kommen, Lachen und Wut. Und zuletzt muss man doch an den Menschen glauben. An den Menschen glauben und an das Leben”.

    Acht Jahre später, am Ende seiner ultimativen Reise durch das Nachkriegsfrankreich, beendet er seinen “Viehwaggon” mit dem emblematischen Memento einer alten Frau, die sich Vorwürfe macht, ihre verrückte Tochter, die sich in den Kanal gestürzt hatte, aber von Flussschiffern gerettet worden war, “nur fünf Minuten allein gelassen” zu haben. Die Scham über das öffentliche Aufsehen, das die Verwirrte machte, holt sie jede Nacht seither ein. Diese Begebenheit will Georges Hyvernaud als Resümee seines bewegend-irritierenden großen Romans verstanden wissen, der sich dem “verstörten Leiden der im undurchdringlichen Dasein verborgenen Lebenden“ zuwendet: “mit all ihrer Zärtlichkeit, ihrer Hilflosigkeit, ihrer Wut, ihrem lächerlichen guten Willen und ihrer herzerreißenden Vergeblichkeit”. Man muss sich Hyvernaud, trotz seiner deprimierenden Ansichten von den Menschen & ihren Schweinereien, nicht als Misanthropen vorstellen - obwohl es ihm (& uns als seinen Lesern?) schwer fällt.

    Wolfram Schütte


    Georges Hyvernaud: Der Viehwaggon. Roman. Mit einem Brief des Autors. Aus dem Französischen und mit einem Nachwort versehen von Julia Schoch. Bibliothek Suhrkamp. Nr. 1422. Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 2007. 197 Seiten, geb. mit Lesebändchen. 13,80 Euro.

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