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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 28. April 2017 | 00:43

     

    Michael Kleeberg: Karlmann

    10.09.2007

    Ein Held unserer Zeit
    Michael Kleebergs vielperspektivischer Roman “Karlmann”

    Der in Berlin lebende Erzähler, Übersetzer und Essayist Michael Kleeberg hat mit seinem Roman “Karlmann” in fünf intensiven Momentaufnahmen die Achtziger Jahre porträtiert und seinen titelgebenden Helden dabei unter die Lupe genommen. Von Wolfram Schütte.

     

    Es sind zwei sportliche Ereignisse, die in der Bundesrepublik womöglich eindringlicher das kollektive männliche Selbstbewusstsein und dessen Mentalität konstituiert und geprägt haben, als alle anderen politischen und sozialen Ereignisse der Nachkriegszeit: der Gewinn der Fußballweltmeisterschaft 1954 und Boris Beckers Wimbledon-Sieg als bester Tennisspieler der Welt 1985.

    Das “Wunder von Bern” annoncierte “Wir sind wieder wer!” und präludierte das “Wirtschaftswunder”, womit die ausgebliebenen militärischen “Wunderwaffen” des “Führers” sich nach dem “Zusammenbruch” mirakulös als wirtschaftliche Prosperität niederschlugen. Boris Becker aber wurde zum Sinnbild des willensstarken, physisch präsenten, “einfach alles glückenden” jugendlichen Helden & Selfmademans.

    In der mythologischen Ikonographie dieser prägenden Sportereignisse war der historische Unterschied zeittypisch verschieden: 1954: eine kollektive Mannschaft(sleistung), 1985: ein Einzelkämpfer. Wo neun Jahre nach Kriegsende die gemeinsame Disziplin der “Helden von Bern” gefeiert wurde, die das Wunder ihres Sieges durch Taktik & Strategie herbeigezwungen hatte, worin noch der militaristische Kollektivismus unter dem “Chef” Sepp Herberger nachebbte, trat nahezu dreißig Jahre nach dem “Wunder von Bern” die Erotik des athletischen männlichen Körpers (und was er von “der Natur mitbekommen hatte”), ins mediale Rampenlicht. Dass mit B.B. - das zeitversetzte männlichen Pendant des bis dahin einzig als Brigitte Bardot identifizierte B.B.-Erotikons - die sogenannte “Besenkammer”- Episode in die Welt kam (wie auch Boris Beckers Tochter Anna), gehörte fast schon mit Notwendigkeit zur virilen Sexualität, die dieser deutschen B.B. (wie jene französische B.B. auch) öffentlich auslebte.

    Bis zu Sönke Wortmanns ein halbes Jahrhundert später entstandenem Spielfilm „Das Wunder von Bern“ (2003) ist dieser kollektive männliche Mythos der Fünfziger Jahre zwar oft zitiert worden; aber kein deutscher Künstler oder Erzähler hat ihn, meines Wissens, bis dahin aufgenommen oder bearbeitet.

    Die Geburt Charlys aus der Anschauung Boris Beckers

    Nun aber, rund 20 Jahre nach Boris Beckers Wimbledon-Triumph auf dem „Center Court“, hat der 1959 geborene Schriftsteller Michael Kleeberg seinen jüngsten Roman „Karlmann“ eben damit beginnen lassen. Sein ihm gleichaltriger Titelheld Karlmann Renn, der sich lieber anglisiert „Charly“ nennt & nennen lässt, als mit dem Namen des kleinen Bruder „Charlemagnes“ identifiziert zu werden, verfolgt in einem Hamburger Appartement mit seinen Jugendfreunden Kai und Thommy vor einem Fernsehapparat die Entstehung des Beckerschen Mythos, in dessen Gestalt und Ausstrahlung er sich selbst spiegelt.

    Am Morgen war der kurz vor seinem Examen stehende Spross alten & reichen Hamburger Bürgertums und Geldadels mit der Eimsbütteler Schreinerstochter, der Fotografin Christine, standesamtlich getraut worden; am Abend wird auf der von seinen Eltern ausgerichtete Hochzeitsfeier in einem Nobelhotel vor den Toren der Hansestadt die „Traumhochzeit“ der beiden gefeiert. Jetzt, am 7. Juli 1985, sind die Freunde ein letztes Mal ganz unter sich „im etwas suhligen Gefühl männlicher Kameraderie“ – und berauschen sich, wie schon oft zuvor bei den Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, an dem „unglaublichen“ Tennis-Sieg ihres deutschen Altersgenossen in England. Aber diesmal „ist das etwas ganz Neues, etwas, das noch nie da war und wofür es kein Wort gibt. Das ist der, der unsere Träume erfüllen wird, das ist der, der dich spüren lässt, welch grenzenloses, welch unermessliches Potential du selber hast“.

    Boris Becker als Leitfossil für seine (west!)deutsche Männergeneration - eine Generation, die in eine Wohlstandsgesellschaft hineingeboren wurde, in der - nach dem politischen Aufflammen im Rahmen der weltweiten Jugendrevolte - alle weltverändernden Utopien erschöpft oder widerlegt erschienen und eine prosperierende „Zivilgesellschaft“ zur kapitalistischen Tagesordnung überging, in der einzig das Geldverdienen und ein allseitiger privater Hedonismus auf der Agenda standen.

    Nicht Pioniere im Neuland aber waren die männlichen Akteure der Stunde, sondern Erben, die von den Vätern in den Sattel gehoben wurden - wie Charly, dem sein vermögender Vater, der jetzt als Elder Statesman das Hamburger Kulturbusiness bestimmt, ein Autohaus als „Hochzeitsgeschenk“ gekauft hat - womit „der Alte“ unter dem neidvollen und bewundernden Beifall der Hochzeitsgesellschaft die davon völlig überraschten jungen Hochzeiter „beglückt“. (Dass es ein Opel-Haus ist und keines von BMW oder Audi, könnte wie eine infame Ironie des Autors aussehen, eröffnete sich dem Erzähler nicht damit auch die Chance, in mittlere sozialen Zonen Einblick zu haben.)

    Ein „Sittenbild“ (Flaubert) der Hamburger Gesellschaft

    Die eigensinnige Kraft, zu dieser geschäftlichen Zwangsverpflichtung durch den besitzergreifenden Vater Nein zu sagen, besitzt Charly nicht; ebenso wenig den Mut, der künstlerisch ambitionierten, ehrgeizigen Aufsteigerin Christine zu folgen, die ihn sogleich inständig bittet: „Sag mir, dass Du nicht wegschenken wirst an eine Autowerkstatt!“

    Dabei hatte er sich doch gerade schon in seiner „Besenkammer“-Affäre, „weggeschenkt“ - nämlich für ein spontanes Quickie mit Christines Brautjungfer Ines, dem sexuellen „Wanderpokal“ aus seiner Schulzeit, der an ihm bisher vorüber gegangen war. Ines war es aber, die auf einer Party Charly und Christine zuerst miteinander bekannt gemacht hatte.

    Das alles sind nicht gerade die besten Auspizien für eine glückliche erotische & geschäftliche Verbindung; jedoch für einen Gesellschafts- & Liebesroman, für ein deutsches „Sittenbild“ und ein Porträt der männlichen Erotik, die mit dem Penis sich orientiert, könnten diese prekären existenziellen Konstellationen nicht vielversprechender sein.

    Damit beginnt der 47jährige Kleeberg einen fulminanten Roman, der im Konzert unserer erzählerischen Prosa als solistisches Virtuosenstück eines literarischen Könners unüberhörbar ist: sofern die Ohren für den Neutöner nicht verstopft sind. Kleeberg, der Politische Wissenschaft und Geschichte studiert hat, ist als Schriftsteller in vielen Genres zuhause & ein literarischer Professional, wie es wohl derzeit in der deutschsprachigen Prosa keinen zweiten seiner Generation gibt: als Erzähler, Romancier, Übersetzer und Essayist.

    Er hat, was man von nur wenigen heute Schreibenden sagen kann, handfeste Erfahrungen im außerliterarischen Lebens- & Wirtschaftsbereich gesammelt: als Teilhaber einer Werbefirma in Frankreich, wo er sich lange aufhielt; und er ist, was ebenso selten auf unsere Autoren zutrifft, ein weitläufig gebildeter, kenntnisreicher Schriftsteller, der zudem, neben anderen Autoren aus dem Englischen und Französischen, kürzlich zwei Bände von Prousts „Recherche“ übersetzt und in seinem uchronischen Roman „Ein Garten im Norden“ (1998) die deutsche und europäische Geschichte des frühen 20.Jahrhunderts mit ebenso viel erzählerischer Verve wie politischer Phantasie partiell gegengeschichtlich „umgeschrieben“ hat. Nach dem Historischen Roman „Der König von Korsika“ (2001), einem authentischen Fall nacherzählt, und dem persönlichen Tagebuch eines Libanon-Aufenthalts („Das Tier, das weint“, 2004), kehrt er nun mit „Karlmann“ zu einem Historischen Roman aus der deutschen Gegenwart der Achtziger Jahre zurück. Aber wie!

    Ein Stendhalien des jüngsten Augenblicks

    Nicht als sentimentaler Nostalgiker, der sich autobiografisch bei der Selbstwerdung zum Schriftsteller zusieht; sondern als ein messerscharfer Analytiker, der seinen fiktiven Helden und dessen Zeit- & Ortsambiente nach allen Regeln der Kunst durchmustert und dabei Charly & Hamburg, die männliche Psyche und den städtischen Alltag, Familie & Gesellschaft, Geschäft & Politik mit einer evokativen Transparenz und leuchtenden Tiefenschärfe in seiner federnden, ausgreifend-plastischen Prosa poetisch und intellektuell aufblühen lässt.

    „Aufblühen?“ Gewiss ist diese Metapher zu floristisch für Kleebergs essayistische Schreib- & Erzählweise; eher könnte man von einem „Kristallisationsprozess“ sprechen - analog zu Stendhals schönem Bild vom entlaubten Zweig in einem Salzbergwerk, an den sich Kristalle anlagern, womit der Franzose in „De l´ Amour“ das Phänomen der Liebe naturwissenschaftlich metaphorisiert. Der „Stendhalien“ Kleeberg, der sich mit den jüngsten Erkenntnissen der biologischen - & vor allem neurologischen Wissenschaften über das Ineinandergreifen von Wahrnehmungs- & Erinnerungsstrukturen oder die synaptischen Ups & Downs im Prozess der „Liebe“ beschäftigt hat, erzählt Charlys & Christines Liebes- & scheitende Ehegeschichte an fünf symptomatischen Wendepunkten ihrer wachsenden Entfremdung.

    Es sind nur jeweils einige Stunden eines Tages zwischen dem Juli 1985, dem Hochzeitstag, und dem September 1989, als sich die DDR ebenso auflöst wie Charlies Ehe, weil Christine über Nacht wegbleibt und ein lesbisches Verhältnis mit ihrer Chefin eingeht, während Charly (nun tage- & nächtelang) trostlos Trost sucht bei alten Freunden und Bekannten, an alten Orten und Kneipen-Milieus in Hamburg oder auf der Zuflucht bei Thommy in Frankreich - aber bis zuletzt nicht den Mut gefunden hat, das Danaergeschenk seines Vaters, den Opel-Autosalon, hinter sich zu lassen und endlich zu kündigen.

    Dazwischen begleiten wir Charly zu einem Arbeitstag in „seinem“ Autohaus, wo er einen betrügerischen Leitenden Angestellten feuert und doch selbst so inkompetent ist, einem Mittelstandspärchen einen Wagen anzudrehen; wir werden intimste Teilnehmer seiner sadomasochistischen Ausschweifung mit einer Jugendfreundin, zu der sich beide wöchentlich treffen auf der Suche nach der Lust in der sexuellen Grenzüberschreitung; und sind schließlich Zeugen eines familiären Geschäftsjubiläums im Kreise der Feinen Hamburger Gesellschaft, das sich zu einem veritablen Familien-Krieg entwickelt und mit der vollständigen Niederlage des „Alten“ endet, der Charly zugleich fasziniert und tatenlos zusieht, obwohl ihn Christine mehrfach zum Ein- & Parteiergreifen aufgefordert hatte.

    Für jede dieser fünf Augenblicke im Leben Karlmanns steht dem Erzähler und Reflektor Kleeberg eine ungemein reiche Palette literarischer Farbgebungen & stilistischer Nuancierungen zur Verfügung: kühle, ironische Beschreibung, intensive Identifikation, emphatische Ein- & Widerrede, satirische Analyse und pointierte Komik oder empfindsame Anteilnahme für die tragischen Momente des Lebens.

    Es ist kein schmeichelhaftes Porträt, das Michael Kleeberg von seinem „Hamlet“ entwirft, dem seine „Ophelia“ davonläuft und der daraufhin nahezu „durchdreht“. Aber als ein erfahrener Epiker, der zwar methodisch urteilt, jedoch als Souverän seines Stoffs nicht verurteilt, sondern Distanz hält, lässt er in dem Wechselbad der Gefühle & Gedanken den Lesern die Freiheit, sich selbst mit Haut & Haar auf die von ihm evozierte Welt und die Menschen einzulassen. Es ist ein außerordentliches (gerade auch intellektuelles!) Lesabenteuer, in das man(n & Frau) eintaucht - und erfahrungs-, sprich: erkenntnisreicher am Ende entsteigt.

    Vom Auto mobile zum mobilen Autor

    Indem Kleeberg einen mittelmäßigen Helden wählt, der ohne Begleitschutz intellektueller oder ästhetischer Transzendenzen und Sinnstiftungen das alltägliche Leben, das ihn überfordert, durchstehen muss und nichts Spektakulär-Außergewöhnliche erlebt, hat der Autor den Schwierigkeitsgrad seiner literarischen Vergegenwärtigungskunst erhöht, die ja mehr als bloß Charly, nämlich das detaillierte Panorama der Hamburger Stadt- & Menschenlandschaft umfasst.

    Es ist die krude „Banalität“ des täglich gelebten Tagesablaufs, den Kleeberg in seinen erzählerischen und gedanklichen Fokus rückt und zwar so nahe unter seine Lupe nimmt, wie es einst, am Beginn der Moderne, Flaubert es mit seinem „Sittenbild aus der Provinz“ (mit dem Titel „Madame Bovary) als erster getan hatte.

    Michael Kleeberg geht aber weit darüber hinaus, wenn er auch mit Flaubert die Intention teilt, aus nahezu Nichts oder aus dem allseits Bekannten ein Lektüre-Abenteuer zu machen, dessen vielfältige, subtile, verborgenen Entdeckungen einen als Leser geradezu vibrieren lassen - dank der elektrisierenden Intelligenz, psychologischen Hellsicht und dialektischen Gewitztheit des Autors, deren Spannkraft über die 470 Seiten des Romans nicht nachlässt.

    Über Flaubert geht der Proust-Übersetzer Kleeberg bei seiner Durchdringung des Alltags und der Psyche deshalb hinaus, weil er erzählerisch ganz anders vorgeht. Flaubert wollte als Autor gewissermaßen in der Selbstdarstellung des Erzählten verschwinden: Roman als Auto mobile. Kleeberg, der sich an der Lektüre Updikes, Harold Brodkeys und Don DeLillos die Sinne für die Darstellbarkeit des Subtilsten geschärft hatte, von Prousts spekulativen, alternierenden Erklärungs- und Erkenntnis-Extasen hat anstecken lassen und aus eigener Erfahrung das gesamte Ensemble zeittypischer Alltagskultur und ihrer Fetische von Filmen, Popmusik, Modedesign und privaten Lebensweisen aufrufen kann, wählt als „Geist der Erzählung“ (Th. Mann) einen „mobilen Autor“.

    Dessen subtile Flexibilität der Wahrnehmung erlaubt es ihm, im Erzählfluss jederzeit „inside out“ zu sein: sowohl in der Psyche seines Helden sich aufzuhalten, als auch ihn von außen zu betrachten und damit im alternierenden Perspektivwechsel einen erzählerischen Strudel zu erzeugen, dessen Dynamik man sich als Leser nicht entziehen kann. Und dies umso weniger, als man zum Teilhaber eines Erzähl- & Gedanken-Prozesses gemacht wird, der weniger von einem allwissenden, als einem allseits reflektierenden Erzähler gesteuert wird, welcher einem vertraute, alltägliche existentielle Situationen der Privatheit & der Öffentlichkeit essayistisch aufsprengt, um unter die Haut, die Herz- & Hirnkammern seiner Personen und die Epidermis der Wirklichkeit zu gelangen und die virulenten & potentiellen Strukturen, die als dessen Geheimnis dem Lebens-Alltag verborgen sind, erzählerisch hervorzukehren.

    Hatte der frühe Arno Schmidt versucht, „die poröse Struktur unseres Daseins“ und das „Mosaikhafte“ unserer Erinnerung durch ein „Fotoalbum“ von blitzhaft aufleuchtenden, unwillkürlich sich einstellenden Bildern („Snapshots“) als „konforme Abbildung von Gehirnvorgängen durch besondere Anordnung von Prosaelementen“ zu erreichen, so spricht Kleeberg mit einer eindringlichen Metapher einmal vom „Muschelstock epiphanischer Augenblicke, die ihm Schlüsselreize liefern, bei deren Nennung die an ihm festgewachsenen Cluster von Erinnerungen sich öffnen und Bilder freigeben“.

    Kleeberg meint in diesem Augenblick zwar nur Charlys Psyche, beschreibt aber doch zugleich sein poetisches Organisationsprinzip, mit dem er als Erzähler die Zeit anhält und sie als subjektives Erlebnis seines Titelhelden momentan sowohl verdichtet, als auch auseinander faltet: zu einem Roman, der gewissermaßen „horizontal“ statt „vertikal“ erzählt ist. Das „Du“, mit dem er scheinbar immer wieder nur Charly vertraulich anspricht, ist Kleebergs vielleicht subtilste ironische Strategie, „dich“ als Leser zu seinem Komplizen in der Beurteilung dessen zu machen, was nach Brechts Ansicht die höchste aller Künste ist: „die Lebenskunst“.

    Wolfram Schütte


    Michael Kleeberg: Karlmann. Roman. DVA, München 2007. 471 Seiten. 22.95 Euro.

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