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    Freitag, 23. Juni 2017 | 21:07

    Pier Paolo Pasolini: Die lange Straße aus Sand / Schreibheft Nr. 73: Eine Wissenschaft vom Licht

    22.02.2010

    Niederauffahrt von Pier Paolo Pasolini

    Neues & Unbekanntes von, über, gegen den italienischen Poeten. Zwei deutsche Publikationen erinnern an Pier Paolo Pasolini: der Dichter als Journalist der italienischen Badestrände mit den hässlichen Deutschen und der Dichter & sein maßloses Oeuvre im Lichte unserer Gegenwart. Von WOLFRAM SCHÜTTE

     

    Um Werk & Person von Pier Paolo Pasolini ist es still geworden, zumindest in Deutschland, wo er zu seinen Lebzeiten (1922–1975) vor allem als Filmregisseur wahrgenommen und postum, nach seiner ungeklärten Ermordung am Strand von Ostia, durch die Übersetzung seiner Freibeuterschriften u.a. polemischer Essays & Pamphlete seiner letzten Jahre in der italienischen Presse als visionärer Kritiker des „Consumismo“ erkannt wurde.

     

    Die „anthropologische Mutation“, die der schwule kommunistische Häretiker in Mentalität, Verhaltensweisen und Körperlichkeit seiner italienischen Landsleute durch die rasante industrie-kapitalistische Entwicklung seit den späten fünfziger Jahren prognostizierte, ist jedoch erst radikal nach seinem gewaltsamen Tod und dem Zusammenbruch des politischen Systems der etablierten, korrupten Parteiwirtschaft in den achtziger/neunziger Jahren und dem durch skrupellose Medienmacht etablierten, dreimal (!) gewählten Berlusconismus eingetreten.

     

    Für den Pasolini der Freibeuterschriften müsste das gegenwärtige Italien die vollendete apokalyptische Land- & Gesellschaft sein, deren erste Vorboten er in dem alles & alle ergreifenden „Konsumismus“ zu erkennen meinte, gegen den er – zunehmend isoliert in seinen letzten Lebensjahren – als skandalisierender Polemiker mit seinen Filmen und vor allem seinen Kontroversen provozierenden öffentlichen Interventionen zu Felde zog: „Diese wahre Geschichte bestimmt euch jedoch zu Opfern einer Wertkrise, denn die neue Macht, die von uns allen gemeinsam geschaffen worden ist, hat jede bisherige Kultur zerstört, um ihre eigene Kultur zu errichten, die aus nichts anderem als Produktion und Konsum besteht und daher aus falschem Glück. Weil euch alle Werte geraubt wurden, lebt ihr in einer Leere, in der es keine Orientierung und keine Würde mehr gibt. Die wenigen Eliten unter euch ersticken zum einen am Konformismus, zum anderen an Verzweiflung“, schrieb er kurz vor seinem gewaltsamen Tod.

     

    Die Kraft aus der Vergangenheit

    Dieser einsame Kampf, während dessen Zeit es immerhin noch eine PCI gab, die heute spurlos von der politisch-gesellschaftlichen Bildfläche verschwunden ist, war nicht zu gewinnen. Er ahnte es wohl selbst, als er sich in einem Gedicht von 1962 als „eine Kraft der Vergangenheit“ beschrieb:

     

    „Nur in der Überlieferung ist meine Liebe. / Ich stamme aus den Trümmern, den Kirchen, / den Altarbildern, den verlassenen / Dörfern auf den Apenninen oder den Voralpen, / da, wo die Brüder zuhause waren. / Ich laufe über die Tuscolana wie ein Wahnsinniger, / über die Appia wie ein herrenloser Hund. / Oder betrachte die Dämmerungen, die Morgengrauen / über Rom, auf der Ciociaria, der Welt / wie die ersten Ereignisse der Nach-Geschichte, / denen ich beiwohne, begünstigt durch mein Geburtsjahr, / vom äußersten Rand irgendeines verblichenen / Zeitalters. Monströs, wer hervorgegangen ist / aus den Eingeweiden einer Toten. / Ich, ausgewachsener Fötus, streife umher / moderner als jede Moderne / auf der Suche nach Brüdern, die es nicht mehr gibt.“

     

    Diese eindrucksvolle Passage ist in zwei Publikationen zu finden, die sich jetzt erneut Pasolini zuwenden: Norbert Wehrs Schreibheft Nr. 73, in dem die Übersetzerin Theresia Prammer unter dem Titel „Eine Wissenschaft vom Licht“ Gedichte (1960–1975) und Texte von PPP und über ihn zu einem eindrucksvollen Dossier versammelt hat; und in dem großformatigen Text- & Fotoband Die lange Straße aus Sand, dem von Pasolini für eine Zeitschrift geschriebenen Tagebuch seiner 1959 unternommenen Reise vom ligurischen Ventimiglia entlang der italienischen Küsten, über Sizilien, Apulien, die Marken bis nach Triest an die jugoslawische Grenze.

     

    Mit dieser Rundumfahrt in einem von Fellini für die Mitarbeit an dessen Nächten der Cabiria geschenkten kleinen Fiat sollte Pasolini erkunden – so Peter Kammerer in seinem vorzüglichen Nachwort –, wie sich die Ferien der Italiener verändert hatten: „Aus der herkömmlichen, wochenlangen Sommerfrische der bürgerlichen und aus den Villenaufenthalten der reichen Familien war eine intensive, zeitlich konzentrierte Massenveranstaltung geworden.“ Wie „in einem Film“, wünschte die Illustrierte Successo, sollten „die weniger vertrauten und sonderbarsten Aspekte unserer Ferien“ von dem durch zwei Romane, Gedichtbände und Filmtätigkeiten zur „figura pubblica“ gewordenen siebenunddreißigjährigen Pier Paolo Pasolini festgehalten werden. Fünf Jahre später (1964) sollte Pasolini zu einer ähnlichen Reise kreuz & quer durch Italien aufbrechen, um in seinem abendfüllenden Dokumentarfilm Comizi d´amore seine Landsleute nach ihren Liebesvorstellungen zu befragen.

     

    Die dreiteilige Illustrierten-Serie Die lange Straße aus Sand besteht aus längeren oder kürzeren, tagebuchartigen Notaten zu den von ihm besuchten Orten, die Pasolini, den ein Fotograf begleitete, als höchst subjektiven Reisenden zeigen, der seine ethnografischen Wahrnehmungen, Überlegungen und Begegnungen für das Massenblatt in einer farbig-sinnlichen, höchst lebendigen Prosa festhielt. Leider sind die damals mitveröffentlichten Bilder in dem von Christine Gräbe und Annette Kopetzki makellos übersetzten, ausreichend annotierten Buch nicht enthalten. Die offenbar aus verschiedenen historischen Bildarchiven stammenden Illustrationen sind selten mehr als beliebig oder oberflächlich, wenn sie auch etwas von der Atmosphäre des damaligen, heute längst verschwundenen Italiens wiedergeben. Dazu gehören auch Faksimiles der italienischen Illustrierten.

     

    Charakteristisch für PPP und den italienischen Kulturjournalismus ist die für uns bloß eitel wirkende Selbstverständlichkeit, mit der Pasolini von der Kulturprominenz (Moravia, Visconti, Filmschauspielerinnen etc.) spricht, die er an den mondänen Badeorten findet oder aufsucht. Er signalisiert damit seine Zugehörigkeit, sonnt sich in deren (auch) schützenden Schatten – immerhin war er ja nicht nur als Autor, sondern auch als Homosexueller auffällig zum Skandal geworden. Zugleich aber entdeckt der Friulaner in Rom auf seiner Reise in den tiefen Süden das Archaische des Mezzogiorno: in Landschaft & unter den Menschen.

     

    Glück und Angst im tiefen Süden

    Sein tiefstes Glück erlebt er in einem einsamen Hotel im Inneren Ischias, wo sich „das Geräusch des Regens mit weit entfernten Stimmen vermengt, ununterscheidbar, unberechenbar“ und ihm „dieses unverkennbare Gefühl von Freude, von Leichtigkeit verschafft“. Und die größte Angst erlebte er in Kalabrien, wo „die Hügel aussehen wie von Kafka erdachte Dünen“. Er hatte, wider bessere Vorsicht, zwei junge Männer auf dem Weg von Reggio nach Cortone mitgenommen, die ihm von der (lebens-)gefährlichen Gegend sprechen, und als er durch den Ort Cutro kommt, hat er den Eindruck: „Es ist genauso ein Banditendorf, wie man es aus manchen Western kennt. Hier die Frauen der Banditen, dort die Kinder der Banditen. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber man spürt, dass wir hier in einem gesetzlosen Raum sind, oder, wenn nicht gesetzlos, so doch fern unserer eigenen Kultur, in einer anderen Welt.“ Diese „andere Welt“ der ausgebeuteten Landarbeiter, Latifundienbesitzer und der Mafia wird er später als Palästina in seinem Matthäus-Evangelium wieder im Mezzogiorno aufsuchen.

     

    „Woran erkennt man”, notiert er in Ancona, „den Übergang vom Süden zum Norden?“ Und er antwortet: „Plötzlich tauchen Fahrräder auf, plötzlich tauchen Werbeschilder für Methangas auf und vor allem tauchen plötzlich schöne Frauen auf“ – vor allem aber tauchen jetzt an der Adria die neu etablierten Strände auf, die bei Rimini zweisprachig werden: „Sämtliche Schilder auf Italienisch und auf Deutsch: >Bagnino – Bademaister<.“ Auf seiner gesamten Reise trifft er in den nördlichen Stränden auf zumeist „hässliche“ Deutsche, besonders auf  Frauen, die sich von den geölten, rudelhaften „Vitelloni“ (Fellini) und den sexhungrigen „Papagalli“ umturteln lassen.

     

    Als er schließlich, nach Jahren der Abwesenheit, wieder an die Strände des Friauls und des Veneto gelangt, erkennt er nichts mehr wieder: so viel hat sich durch die nicht immer, aber doch meistens schreckliche Ferienarchitektur des italienischen „Wirtschaftswunders“ verändert. Jesolo gab es zu seiner Jugendzeit gar nicht, jetzt ist es der Ferienstrand Österreichs und Deutschlands. Nur am letzten, ärmlichen Strand Italiens, an der Grenze zu Jugoslawien „flackert noch einmal ein Italien auf, wie ich es seit Hunderten von Kilometern nicht mehr gesehen hatte. (...) Der kurze Strand von Lazaretto könnte in Kalabrien liegen. Gemessen an der Enge der kleinen Bucht drängt sich eine unglaubliche Menschenmenge auf einem Rund schlammiger Felsen, auf dreckigen Steinen, unter kahlen Bäumen und auf kümmerlichem Gras. (...) Über die armseligen Stimmen, über den armseligen Strand wirft das Gewitter einen leichten, weißlichen Schatten. Hier endet Italien, endet der Sommer“ – und auch seine dreiteilige Reportage.

     

    Zurück zu den Texten!

    Peter Kammerer fordert in seinem Nachwort zu dieser frühen journalistischen Serie Pasolinis: „Nach allen Spekulationen um seinen Tod, nach kulturellen Umwälzungen, die ein Desinteresse bzw. Unverständnis für sein geschriebenes Werk erzeugt haben, ist es Zeit, zu den Texten zurückzukehren.“

     

    Zu den Texten nicht nur; auch zu den Kontexten. Also zu dem von Theresia Prammer im Schreibheft Nr. 73 zusammengestellten Dossier, dessen vertrackte Qualität so provozierend ist, wie es Pasolini zu seinen Lebzeiten sowohl mit seinem Leben als auch mit allen seinen, diesem Leben verschworenen unterschiedlichen Äußerungen war: ob als Poet, Kritiker, Romancier, Polemiker oder Filmemacher. Immer ging er aufs Ganze („Man muss den Mut haben zu einer totalen Kritik“) und machte vor sich selbst nicht Halt.

     

    Zweifach werden die Entwicklung Pasolinis und die Brüche, Revisionen, Projekte & Verwerfungen in dem Dossier skizziert: von der Herausgeberin und von Walter Siti, dem Herausgeber der 10-bändigen Gesamtausgabe des Oeuvres. Bewusst hat Prammer „Lobhudler und Mitläufer“ oder „deklarierte Freunde und Weggefährten des Dichters“ ausgespart. Dafür hat sie „ausgewählten Schriftstellern“ (wie Sereni, Fortini und Zanzotto) das kritische Wort erteilt, das jedoch bei den Widerrednern „einer sich und den anderen in Frage stellenden intellektuellen Auseinandersetzung“ entsprang. „Bedingungslose Wertschätzung und opake Verklärung“ könnten auch unproduktive Trägheit bedeuten, während „gerechte Empörung“ ein Zeichen für „richtiges Lesen“ sein könnte, behauptet Prammer.

     

    „Richtiges Lesen“ war vor allem die Sache des Pasolini-Editors Walter Siti, der am Ende seines kursorischen Durchgangs durch die „Ruinenlandschaft“ der Texte zu dem persönlichen Eindruck fand, „von einem enttäuschten, an Angst und Unzufriedenheit krankenden Werk umgeben zu sein“. Sitis Resümee eines Oeuvres, das er – möglicherweise ähnlich wie der Autor selbst – für weitgehend als „gescheitert“ erklärt, ist nachgerade „skandalös“, weil er mutmaßt, nur wenige der Texte von PPP könnten für sich bestehen, wenn man sie aus dem Kontext löse, dem sie sich verdankten. Dieses Signum des Verfalls rühre daher, dass Pasolini sich geweigert habe, „sich auf irgendetwas zu spezialisieren“, womit Siti ein jeweils eigenes tradiertes ästhetisches Grundmuster in Lyrik, Roman, Film meint, statt dass sich bei Pasolini „Dichtung in den Aufsätzen und Dramentexte, die Erzählprosa im Kino, das Kino in der Dichtung usw. (spiegelt)“.

     

    Das Transgressive, Überbordende, Zerstreute – um nicht zu sagen: die lebendige Installation, die Pasolini aus sich & seinen Äußerungen in der permanenten Auseinandersetzung mit der italienischen Welt seiner Zeit gemacht hat – löse sein gesamtes, vielgestaltiges Oeuvre in fluide „Magma“ auf, eruptiv erhitzt von Pasolinis unruhig-gehetzter Existenz im permanenten Kampf mit der italienischen  Gesellschaft.

     

    Die Selbstverschwendung eines Talents im Ausdrucksbedürfnis

    Stärker als bei anderen Schriftstellern, konstatiert mit „bösem“ (?), gleichwohl kundigem Editorenblick Walter Siti, sei bei PPP der Gegensatz von „Talent und Ausdrucksbedürfnis“ ausgebildet gewesen: „Das Talent drängte ihn in Richtung Manier und Falsett, doch gerade dann, wenn dieses Talent sich auf die bestmögliche Weise in erkennbaren, denkwürdigen Werken niederschlug, trieb ihn das Ausdrucksbedürfnis dazu, den Erfolg und die Manier zu leugnen, um zu seinem (natürlich unrealisierbaren) Ehrgeiz zurückzukehren, so unermesslich und unbegreiflich zu schreiben wie das Leben. Die gelungenen Werke waren für ihn kein kostbarer Besitz, auf den sich ein weises, vernünftig verwaltetes Alter gründen ließ, sondern nur ein Vorwurf: sie waren versteinertes, verfehltes Leben.“

     

    Walter Siti muss an der Edition der zerklüfteten, fragmentarischen, inkonsistenten, sprunghaften, selbstkritisch-selbstzerstörerischen schriftlichen Hinterlassenschaft Pasolinis sehr gelitten haben! So triftig er die Paradoxien und Spannungen in der Werkbiografie & öffentlichen Existenz des frenetischen „Propheten“ der weltgeschichtlichen Transformation von der vorgeschichtlichen & vorkapitalistischen Welt in die vollkapitalisierte Lebenswelt des totalitären Konsumismus benennt, so konservativ ist doch aber auch Sitis Bild von der „vernünftig verwalteten“ Hauswartschaft des Künstlers im Hinblick auf dessen Talente, die Pasolini – immer wieder empört und herausgefordert von einer Zeit & Gesellschaft, die ihm wider den Strich gingen – über den Haufen warf, indem er sich ganz & gar verausgabte: rücksichtslos gegen sich selbst – und die „Kunst“. Nicht verwunderlich, dass der Korpus des Werkes davon gezeichnet ist und davon lädiert wurde.

     

    Theresia Prammer schreibt in ihrer Einleitung, dass trotz aufflackernder partieller Pasolini-Nachfolgeschaften bei Nanni Moretti, Roberto Saviano, Christoph Schlingensief oder Elfriede Jelinek „die Mischung aus Leidenschaft, Libido, persönlichem Scharfsinn und poetischem Furor, Intellektualität, Sentimentalität und Zivilcourage, Zärtlichkeit und Zähigkeit, Eitelkeit und Eifer, wie Pasolini sie verkörperte, im gegenwärtigen Europa nicht ihresgleichen hat“. Umso trister sind die Zeiten, die einen „Helden“ wie PPP so dringend nötig hätten.

     

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    ich danke herrn schütte für seine instruktiven rezensionen der beiden bücher von/über pasolini. die beschreibungen pasolinis der sich verändernden italienischen küsten-, kultur- und mentalitätslandschaften sind nostalgisch und erfrischend zugleich, so als könnte man die bedeutung einer zeit und ihres kulturellen kontextes tatsächlich aus dem nachhinein, der retrospektive, erahnen, erschmecken, goutieren. pasolinis vielfalt der stile ist auch in diesen landschaftsskizzen unnachahmlich gut und macht lust auf mehr, p.p.p. ist so lebendig in seiner prosa, die den leser mit auf die reise in ein land nimmt, dessen damaliges antlitz dem heutigen scheinbar so diametral entgegensteht, dass die sehnsucht nach dieser vergangenen welt im leser um so größer wächst. beim lesen des artikels walter sitis: das verlassene werk, entschied ich für mich, dass dies die worte eines neidzwerges sind, der pasolini hassen muss. schade.
    | von peter blomen, 18.09.2010

    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


    Das neue TITEL kulturmagazin ist ...

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