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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 22. Juli 2017 | 02:38

     

    Beate Uhse und "Die Marquise von O."

    24.11.2008

    200 Jahre Beate Uhse

    1989, irgendwann an einem sehr deutschen Novembertag, sind wir aus dem Osten gekommen. In Maueröffnungstrikotagen stiegen wir aus am Bahnhof Zoo und kannten bereits ihren Namen: Beate Uhse. Neugierig, auch ungläubig gingen wir dann da hinein und vereinigten uns.
    Eine Reflexion über Beate Uhse und Heinrich von Kleist (Die Marquise von O.) von TIM BOSON.

     

    Die Qualität eines Gegenwartsdichters zeigt sich auch darin, wie und ob er all die Lobe überlebt, all die nach ihm benannten Preisungen, Gedenktage, Theater, Deutschstunden, die Germanistenseminare, Fernsehkritiker – wie gut er noch aussieht und ob man ihn noch liest, nach dem all das so machtvoll über ihn hinweggerollt ist.
    Bei Heinrich von Kleist darf man nach 200 Jahren sicher sein: Er ist da durchgegangen wie durch einen Sturm und steht noch immer hier wie neu. Nicht viel ausmachen sollte es ihm deshalb, wenn ich mir eben seine Marquise von O. ausleihe für einen Blick auf eine Dame von „vortrefflichem Ruf“, die Dame Deutschland der Nachkriegszeit, die dieser gleich im Schlafe schwanger wurde – oder schwanger plötzlich nicht mehr war.
    Ein Vergleich soll angestellt werden zwischen einer Frau, Beate Uhse, die nach dem letzten Weltkrieg, komplementär zur Marquise von O., eine Annonce aufgab und so dafür sorgte, oder vielmehr dagegen sorgte, in dem sie Verhütungskalender vertrieb, „Hygieneartikel“, die sie mitwissend, mitfühlend von Frau zu Frau an die Frau brachte, und vielen damit ersparte, was in der Not der Nachkriegsjahre, nicht selten pfuscherhaft getan, gefährlich abgegangen war.
    Wer war die Marquise von O.?
    Wer war Beate Uhse?
    Kleists Novelle von 1808, genau 200 Jahre alt also. Die wichtigen Sequenzen daraus noch einmal kurz im Stuffit-Format: Eine früh verwitwete Frau, die besagte Marquise von O., gibt eine Zeitungsannonce auf, in der sie darum bittet, dass derjenige sich melden solle, durch den sie schwanger geworden sei. Die pikante Angelegenheit ist verknüpft mit einem Vorfall, als kriegerische Truppen eine Zitadelle eingenommen haben, hier dann kriegsgemäß auch vandalierten; besagte Marquise von O. aber, die sich auf der Zitadelle aufhielt, von einem Offizier dieser stürmenden Truppen geschützt, gerettet wurde, wohl aber irgendwie noch mehr als nur „gerettet“, was der „O.“ eine Ohnmacht einbrachte samt Gedächtnisverlust und eben diese Schwangerschaft, deren Verursacher sie nun, nach dem Truppenabzug, per Annonce finden möchte.

    Kleist hat die Geschichte vor genau 200 Jahren so gebaut, dass noch heute spekuliert werden darf, ob die Marquise von O. tatsächlich unter Bewusstlosigkeit samt Gedächtnisverlust ihrer „Rettung“ ausgesetzt oder selbst doch mehr von dieser Sache wusste, womöglich nur verdrängte, nicht ganz bewusstlos involviert war.
    Und spekuliert wurde heftig. Die Sekundärliteratur über die „O.“, psychologischer, feministischer, germanistischer, historischer Art, füllt inzwischen mehrere Regale.
    Wie auch kaum erwähnt werden muss, dass diese literarische Marquise von O. heute neben ihrer Zitadelle noch tausend dämmrige Zimmer in ganzen Schlössern
    voller Phantasien und Projektionen bewohnt, deren Türen immer laut in den Ohren klappen, wenn ihr Name fällt. Filme sind schon nach dem Stoff gedreht worden, seriöse, künstlerische und andere, auch solche, wie man sie nur in den Seitenstraßen des Kudamms zu sehen bekommt. Heute oder eher damals 1989.
    Womit ich schon wieder bei Beate Uhse angelangt wäre. Worum soll es sich drehen bei diesem Vergleich? Nicht um Filmkritik. Auch nicht um das Thema Krieg und Vergewaltigung, Lust und Gewalt, Eros und Macht. Begehren und Hingabe. Dies, zweifellos, kann man alles in dem Plot spiegeln, separat oder ineinander, vielleicht sogar mit einer Überlegung zum Selbstbestimmungsersuchen einer frühmodernen Frau; auch zur Liebe sogar ließe sich hier etwas sagen. Immerhin sucht die Marquise in ihrer Annonce den „Verursacher“ nicht wegen des Unterhaltsgelds. Sie sucht ihn zur Heirat, um aufrichtig mit ihm zu leben – wenn zunächst auch aus „familiären Rücksichten“.

    Aber von all diesen Spiegelungen muss hier nicht die Rede sein. Der Vergleich soll als Geschichte einer Zeitungsannonce benannt werden, als Geschichte einer Wendung oder Drehung. Ich nehme die Zeitungsannonce der Marquise von O. von vor exakt 200 Jahren, schneide sie aus, drehe sie auf die Rückseite und lese: Beate Uhse. Versand für Hygieneartikel, Schrift X, Ehebücher, Kondome. Anschrift. Telefonnummer. Preis: 1 Deutsche Mark. Bitte hier ausschneiden. So im Jahre 1948, als das Geschäft von Beate Uhse gerade anlief. 150 lange Jahre nach Kleistens bekannter Novelle.
    Mag sein, ein mäßiger Trick, die Annonce einfach umzudrehen. Was sagt das schon, dass eine reale Frau hier auf eine literarische Figur geantwortet hat?
    Tatsächlich. Beate Uhse wurde, auch sie, die wie so viele im Nachkriegschaos durch Deutschland irrten, auf der Suche nach irgendwem oder irgendwas, von einer russischen Patrouille angehalten und „mitgenommen“. Dabei tat sie etwas, was nicht wenige Frauen in ihrer Situation taten, um ihr Leben zu retten – sie machte, ihrer eigenen Aussage nach, einem von diesen Soldaten „schöne Augen“. So blieb es bei einem persönlichen Vergewaltiger, statt der 13 oder 14. Durchlitt dabei eine furchtbare Erfahrung: „Schöne Augen“ – als Technik. Als Technik des Überlebens. Und sie selbst, in der schlimmsten Bedeutung dieses Wortes, musste sich zur Puppe machen, zur Marionette. Und plötzlich reden diese Geschichten, der Marquise von O., aber auch der Beate Uhse, doch von Krieg und Vergewaltigung.

    Beate Uhse war davon gekommen, vielleicht, in der doppelten Bedeutung dieses Satzes. 50 Jahre lang, bevor sie selbst darüber redete – „Ich fühlte mich leer“ –, hatte sie es irgendwie weggesteckt. Das Leben musste weiter gehen. Ärmel hochkrempeln.
    1948 dann nahm sie bereits 32 000 Bestellungen auf ihren frühen Versandhandel entgegen, allesamt von Frauen. Das Geschäft von Beate Uhse war angelaufen, traf einen Nerv, nicht motiviert von den Vergewaltigungen, die Zeiten waren vorüber, aber es herrschte Knappheit, viele Männer waren „im Osten geblieben“ oder kamen von den Truppen. („Wenn ein Ami mit der Schwester spielt, gibt es eine Chesterfield.“) Oder die Bedürfnisse waren oft größer als die Möglichkeit, ihnen immer im Stand einer Ehe nachzukommen, womöglich mit der Folge von ungewollten Schwangerschaften. Beate Uhses erste Geschäftsidee schlug ein: Eine Broschüre zur Regel und Regulierung, ein Verhütungskalender nach der Methode von Knaus-Ogino. Später auch Kondome. Bestellen sie hier.
    Beate Uhse war, wie ihr unbekannter Bruder Joseph Beuys, vom Himmel gefallen. Hart in die Nachkriegszeit hinein, durch die Hände einer russischen Patrouille hindurch hart auf dem Boden aufgeschlagen. Pilotin war auch sie gewesen. Obschon als Überführungsfliegerin für Fokke Wulf und Messerschmidt nicht direkt an Kampfhandlungen des Weltkriegs beteiligt, gehörte sie zu den technisch beschleunigten Körpern.
    An dieser Stelle kann die Frage auftauchen, wie tragend so ein Vergleich zwischen Beate Uhse und Kleists literarischer Figur der Marquise von O., den ich mir hier gewählt habe, noch sein kann. Ich muss mir dazu biografische Hilfe holen.

     

    Ein schwarzer Storch, der KEINE Kinder brachte

    Aufgewachsen in bester aufgeklärter Atmosphäre, kam sie aus den Mohnkuchensommern Ostpreußens, der Landschaft einer ebenso freien wie behüteten Kindheit, für manche nachkriegsbedrängte Frauen wie ein Geschenk des Himmels. Als hellhaariger Engel in damals noch leicht abgedunkeltem Auftrag. Ein schwarzer Storch, der KEINE Kinder brachte. Ein Geschäft unter Frauen. Von Frau zu Frau. So erzählt es die Autorin Uta van Steen in ihrem Buch Liebesperlen über Beate Uhse. Gemessen an vielen Frauen ihrer Generation hielt sich Beate Uhse gleich sehr selbstständig und geschäftstüchtig. Pragmatisch. Abgeklärt. Aufgeklärt. Beinahe selbst davon überrascht, wie aufgeklärt sie handelte, wenn sie sich mit ihren Kundinnen unterhielt. Das kam nicht von ungefähr. Erzogen mit moderner Odenwald-Schulen-Pädagogik in einem sehr fortschrittlichen Klima, sah die frühe Biografie von Beate Uhse dann so aus: Mit 19 professionelle Pilotin, mit 24 Witwe und alleinerziehende Mutter, kurze Kriegsgefangenschaft, mit 27 Unternehmerin plus einer Vergewaltigung in der Seele, über die sie Jahrzehnte lang nicht sprach. Uta van Steen kommentiert das mit dem bemerkenswerten Satz: „Wenn es jemanden gibt, der mit beiden Beinen fest auf der Erde steht, ist es die Pilotin Beate Uhse.“

    „Ach!“

    Der ungarische Essayist László Földenuyi mit einem dementsprechend guten Ohr für Fremdheiten hat einmal in seiner dichten Kleist-Studie Im Netz der Wörter diesem vielfachen „Ach!“ der Figuren des Heinrich von Kleist einen eigenen Artikel gewidmet und darin geschrieben: „Kleists Figuren seufzen nicht dann auf, wenn ihnen die Worte fehlen, sondern wenn sich diese in ihnen so angestaut haben, d a s s ihnen die Worte fehlen.“

    „Ach!“

    Ich will mich zurückhalten mit Spekulationen, inwieweit die Vergewaltigung von Beate Uhse später den Teil ihres Geschäftsbereichs „formuliert“ hat. Inwieweit also die fehlenden Worte zu dieser erlittenen Tat – in den Taten eines stummen (bewusstlosen) Tuns sich ausgesprochen haben, in der Tüchtigkeit des Wirtschaftswunders.
    Fest steht, Beate Uhse wurde zur Unternehmerin der ersten Stunde in „Sachen Liebe“, dann in „Sachen Sex“, dabei wieder Ehefrau und noch einmal Mutter, schließlich Vorstandsvorsitzende einer AG mit 260 Millionen Umsatz. Dabei arbeitete sie als eine hart kalkulierende, hoch organisierte, disziplinierte Managerin – mit dem ersten Sexshop der Welt, dann als Pionierin der Pornobranche. Selbst in keiner Weise lasziv, nix Schlauchbootlippen, nix Marbella-People, nix Skandalnudel. Vielmehr strategisch intelligent, eher bieder, sozusagen trocken auf Spannteppich, ideenreiche Frühaufsteherin, eine Marktführerin und Produktmanagerin der „Befreiung“ zu einem Zeitpunkt, als die 68er noch recht aufgekratzt an die „freie Liebe“ als politische Sendung glaubten. Heute lesen sich die Verdächtigungen und Schmähungen, die aus beiden Lagern, dem bürgerlich konservativen wie dem links-feministischen, auf Beate Uhse niederprasselten, als merkwürdig blasse Fußnoten zu einer Epoche, in der jedes Freiheitsersuchen noch immer einen harten Markt erschlossen hat. Was Beate Uhse sehr früh begriffen haben dürfte. Dass die 68er die Märkte öffneten und damit dem guten alten Kapitalismus neue Käuferschichten und Konsumgewohnheiten zuspielten, musste sie sich von niemanden erst erzählen lassen.

    Schwer zu sagen, inwiefern Beate Uhse als schwarzer Storch der erotischen Mobilisierung, Sexualisierung und Befreiung, der den Menschen viele KEINE Kinder brachte, mit zu den instrumentellen Avantgardistinnen der heutigen Kinderarmut und der sinkenden Geburtenrate zu zählen ist. Wenn Triebe sich in Techniken einlösen können, liegt diese Überlegung nahe. Aber daraus kann ihr absolut kein Vorwurf gemacht werden. Im Gegenteil.
    Man könnte Beate Uhse, im Sinne ihres Pilotenkollegen Joseph Beuys, durchaus auch als Künstlerin beschreiben. Eine Künstlerin, die Gesellschaft plastisch formte, plastisch im Prozess einer Umwidmung, worin die ehemals schwer greifbaren Hitzepotenziale der Lust und des Begehrens, der Liebe und der Triebe zu Produkten, Bildern und Waren ausfroren, sich plastifizierten, komplementär zu Joseph Beuys’ Wärmeplastiken in Filz hier also in der Kälteuniform des Neons eben nicht glühten, dafür glitzerten als Kälteplastiken in einer Schneelandschaft des Eros, ausgestellt in den klimatisierten Geschäften und Kinokabinen für Bedürftige. Lebendiges nun stillgelegt zur Form, zur kühlen Puppe des bloßen Gebrauchs: Vergewaltigungsplastiken?
    Ich frage mich, ganz ohne vordergründige Kulturkritik, inwieweit man die Geschichte des Aufschwungs, des Wirtschaftswunders der 50er-Jahre, diesen ganzen Erfolg als stumme „Formulierung“ lesen kann, als eine zu Technik auskristallisierte soziale Vergewaltigungsplastik. Die technische Reflektion einer Dingwerdung, die als Erfahrung jene massenhaft verschobenen und zersiedelten Psychen prägte all der Umsiedler, Flüchtlinge, Soldaten, aber auch der Täter und Opfer, entkommen einer Kriegsmaschine. Das alles aber gerade n i c h t als eine „Unfähigkeit zu trauern“ (Mitscherlich), vielmehr der Trauer einen anderen, dennoch gültigen Ausdruck gebend in Objekten, hergestellt und konstruiert von ehemaligen Vergewaltigern und Vergewaltigten, selbst Subjekt- und Objektgewordene des 20. Jahrhunderts.

    So war damals vielleicht jeder VW-Käfer seiner Zeit eine größere Träne, die den Asphalt hinunterlief. Tränen gebaut oder gefroren als die einzig mögliche Form der Reflexion einer Epoche der Unfassbarkeiten. Wer sagt, dass Trauer immer weinen muss? Ein formgewordenes „Ach!“ für all die Worte, die sich in diesem Krieg angestaut hatten, so dass sie stumm blieben, keine Worte fanden, deshalb als materielle Produktion in Tüchtigkeit bewusstlos sich zu Dingen formten oder Märkten.

     

    Das Engelmachen ersparrt

    Heinrich von Kleists Novelle Die Marquise von O. nimmt einen versöhnlichen Ausgang. Nach einigem Hin und Her meldet sich der unbekannte, ehemals feindliche Offizier, Retter und Vater in spe, ein gewisser Graf G., auf die Annonce hin bei der Marquise von O. Diese stößt ihn nun aber überraschend und empört von sich: „Ich will nichts hören!“ Läuft heulend in ihr Zimmer. Trotzdem einigt man sich, unter Vermittlung der Angehörigen, da er der Vater des gemeinsamen Kindes ist, auf Heirat. Der Graf G. aber soll auf Distanz zu seiner Angetrauten wohnen, ihr nicht zu nahe treten, lediglich seine Pflichten als Versorger üben, „auf seine Rechte jedoch verzichten“. Im Laufe der Zeit aber führt er sich in mustergültigem Betragen ein bei den Angehörigen der Marquise und schafft es so schließlich wieder an den Hals seiner „Geretteten“. Die er jetzt fragt, warum sie ihn erst mit der Annonce gesucht, ihn auf sein Erscheinen hin aber von sich gestoßen habe?
    Die Antwort der O. dürfte inzwischen Legende sein: „... er würde ihr damals nicht wie ein Teufel erschienen sein, wenn er ihr nicht, bei seiner ersten Erscheinung, wie ein Engel vorgekommen wäre.“ Eine Art Wiedervereinigung. Für Heinrich von Kleists Verhältnisse ein echtes Happy End.

    Beate Uhse sind damals, als sie von Soldaten auf Patrouille „mitgenommen“ wurde, ganz bestimmt keine Engel erschienen. Aber sie hat nach dem Krieg mit ihren Kalendermethoden manchen Frauen das Engelmachen erspart.

    „Ach.“

    Das Bundesverdienstkreuz, das ihr 1989 verliehen wurde, gilt damit auch einer frühen Leistung zur Geburtenkontrolle.

    Eine Biografie und eine Geschichte, die mich Staunen macht.

    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


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