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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 22. Juli 2017 | 02:38

     

    Kein Einzelfall

    04.10.2007

    Die medialen Kampagnen gegen Günter Grass, Martin Walser und Peter Handke

    Ein Vortrag von Gunther Nickel, 
    gehalten auf der Tagung 'MedienGrass' an der Jacobs University in Bremen vom 26.-30. September 2007

     

    I.

    Martin Walser, Günter Grass und Peter Handke standen in den letzten Jahren im Mittelpunkt von Skandalen, die eines gemeinsam haben: Medien, die vorgeben Qualitätsjournalismus zu bieten, unterrichteten ihre Leser tendenziös und kümmerten sich nicht um elementare journalistische Sorgfaltspflichten. Solche Vorgänge sind indes nichts neues. Karl Kraus beklagte schon 1902 eine „Verwüstung des Staates durch die Pressmafia“. Und die Pressekritik in Gustav Freytags 1854 veröffentlichter Komödie „Die Journalisten“ erlaubt wohl den Schluß, daß es bereits Mitte des 19. Jahrhunderts um die Seriosität der Medien nicht immer zum besten bestellt war. Nimmt man noch hinzu, daß Jacob Michael Reinhold Lenz in seinem Stück „Pandämonium Germanicum“ (1775) eine Szene mit dem Titel „Die Journalisten“ überschrieben hat und dort in einer Regieanweisung das nicht ganz leicht zu inszenierende Kunststück verlangt, die Vertreter der Presse sollten sich bei der Verfolgung Goethes in Schmeißfliegen verwandeln, so zeigt sich, daß es offenbar schon im ausgehenden 18. Jahrhundert Anlaß zur Kritik am Gebaren von Journalisten gab. Den Schlußvers eines häufig zitierten Gedichts von Goethe aus dem Jahr 1774 – „Schlagt ihn tot, den Hund! Es ist ein Rezensent“ – muß man daher eigentlich gar nicht noch bemühen.
    Auch Günter Grass beklagt seit geraumer Zeit den Siegeszug des Sekundären in Form einer „feuilletonistischen Aufbereitung, die sich Kritik“ nenne. So berechtigt diese Klage in vielen Fällen sein mag, so sehr muß auch betont werden, daß Kritik als Ferment für ein kulturelles Leben unverzichtbar bleibt, will sie sich vom Ideal einer räsonierenden Öffentlichkeit nicht restlos verabschieden. Bücher sind nicht schon dadurch in der Welt, daß ein Verlag sie druckt, sondern erst dann, wenn sie gelesen und diskutiert werden. Das Feuilleton leistet dazu einen wichtigen Beitrag, und seine Macher orientieren sich selbstverständlich statt an den Interessen der Autoren an den Bedürfnissen und Wünschen der Leser. Schließlich ist Literaturkritik kein Buchmarketing, auch wenn sie zuweilen Marketingeffekte mit sich bringt. Grass hat sich solche Wirkungen von Beginn seiner Schriftstellerkarriere an immer wieder zunutze gemacht, vor allem dann, wenn seine Anliegen nicht genuin literarische, sondern politische waren. Jeremiaden über verhängnisvolle Machenschaften der Medien wirken daher besonders aus seinem Mund ein wenig wohlfeil.
    Im folgenden kann das Wechselspiel zwischen Autoren und den Medien jedoch genauso vernachlässigt werden wie die Frage nach der literarischen Qualität der Texte. In allen drei Fällen haben die Autoren zwar den Versuch gemacht, das Medium Zeitung zur Verbreitung ihres Anliegens zu nutzen, im Mittelpunkt der medialen Auseinandersetzung stand dann jedoch ihre Integrität, die ihnen in Form von Kampagnen mit unlauteren Mitteln abgesprochen wurde. Von den strukturellen Gründen für solche Phänomene, wird am Ende dieses Beitrags die Rede sein. Zunächst aber seien die wesentlichen Momente der Skandale um Walser, Grass und Handke kurz rekapituliert. In allen drei Fällen steht die Berichterstattung einer Zeitung, die der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), im Zentrum. Für diese Fokussierung spricht die herausgehobene Rolle dieses Blatts in allen drei Debatten. Eine stärkere Kontextualisierung durch den Blick auch auf die Reaktionen anderer Organe wäre zweifellos wünschenswert, war aber im Rahmen der Umfangsvorgaben beim besten Willen nicht zu leisten.

    II.

    Am 29. Mai 2002 veröffentlichte der für das Feuilleton zuständige Herausgeber der FAZ einen Offenen Brief, in dem er begründete, warum er Martin Walsers Roman „Tod eines Kritikers“ in seiner Zeitung nicht vorabdrucken werde. „Ihr Roman ist eine Exekution“, schrieb er. „Eine Abrechnung – lassen wir das Versteckspiel mit den fiktiven Namen gleich von Anfang an beiseite! – mit Marcel Reich-Ranicki. Es geht um die Ermordung des Starkritikers.“ Tatsächlich geht es in diesem Roman keineswegs um die Ermordung eines Kritikers; der einzige Mensch, der in diesem Buch ums Leben kommt – der Verleger Ludwig Pilgrim – stirbt an Altersschwäche. Es handelt vielmehr um einen Mordverdacht, der aufkommt, nachdem der Starkritiker, der bei Walser André Ehrl-König heißt, plötzlich spurlos verschwunden ist und darum, wie dieser Verdacht, der sich am Ende als falsch herausstellt, von den Medien sofort aufgegriffen, verbreitet und kommentiert wird. Nachdem von Schirrmacher der Unterschied zwischen einem Mord und einem Mordverdacht großzügig kassiert war, scherten sich auch viele andere Journalisten nicht mehr um ihn, und die Medienmaschine kam ganz so ins Rollen, wie Walsers Roman es darstellt. „Mordversuch um jeden Preis“ war etwa ein Kommentar von Hellmuth Karasek überschrieben, der am 31. Mai 2002 im „Tagesspiegel“ erschien. Als „Friedensnobelpreisträger“ wurde Walser da im Eifer des Gefechts bezeichnet, was ja noch ganz lustig war. Aber der Spaß hörte auf, als es von Walser hieß, er stehe „seit seiner berühmt-berüchtigten Paulskirchen-Rede unter dem Generalverdacht […], einem unterschwelligen und stammtischnahen Antisemitismus Vorschub zu leisten“. Auch hier ist also von einem Verdacht die Rede, von dem in Karaseks Beitrag aber nicht klar wird, wer ihn ausgesprochen hat, ob er triftig ist oder nicht, und wenn er triftig sein sollte, aus welchen Gründen er das ist. Mit der Untersuchung, ob der Verdacht berechtigt ist oder nicht, hielt Karasek sich gar nicht weiter auf, weil er ja nun ohnehin neue Nahrung erhielt, wenn nicht gar Bestätigung. Denn antisemitisch, das hatte Frank Schirrmacher schon in seinem Offenen Brief hervorgehoben, sei der neue Walser-Roman ganz eindeutig. Es gehe nicht um die Ermordung des Kritikers als Kritiker, sondern – so Schirrmacher – „um den Mord an einem Juden“. Auch diese Feststellung entspricht nicht den Tatsachen. In Walsers Roman ist lediglich von einem Artikel in einer Zeitung die Rede, die bei ihm ebenfalls „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ heißt, in dem man lesen könne, es sei „allgemein bekannt, daß André Ehrl-König zu seinen Vorfahren auch Juden zähle, darunter auch Opfer des Holocaust“. Daß stimmt, was solcherart kolportiert wird, bleibt genauso offen wie die Frage, ob der angebliche Mörder, Hans Lach, den Satz „Ab heute nacht Null Uhr wird zurückgeschlagen“ wirklich gesagt hat, denn auch der steht nur in dem im Konjunktiv rekapitulierten Bericht der fiktiven FAZ. Später erfährt man sogar noch, daß der in nächster Nähe Lachs stehende Professor Silberfuchs, genannt Silbenfuchs, die fragliche Äußerung nicht gehört habe. Dessen ungeachtet kann man diesen Satz „jeden Tag überall lesen und abends aus allen Kanälen hören“.
    In dem Roman heißt es wörtlich: „Wenn Ehrl-König ermordet worden wäre, weil er Jude gewesen sei, hätten die anderen Recht. Aber es sei ja noch nicht einmal sicher, ob Ehrl-König Jude gewesen sei.“ Auch andere biographische Daten des Kritikers bleiben unklar: Vier Städte reklamieren, in ihnen sei Ehrl-König geboren worden, und seine runden Geburtstage werden daher „immer fünfmal gefeiert. In Brüssel, in Bonn, in Berlin und, stellvertretend für das ehemalige Breslau, in Wien und im Fernsehen.“ Kaum etwas in seiner dieser Biographie steht fest, sie besteht zum größten Teil aus einem „Strauß von Gerüchten“. Zu zeigen, wie dieser „Gerüchtedschungel“ funktioniert, darauf zielt der Roman. Wie konnte also Frank Schirrmacher trotzdem behaupten, er handle vom Mord an einem Juden? Er konnte es, indem er Unbestimmtheit zum perfiden Versteckspiel erklärte und sich weigerte, Gerede und dessen medialen Abklatsch als den eigentlichen Gegenstand dieses Romans anzuerkennen. Dabei zeigt Walser von der ersten bis zur letzten Seite, wie Gerüchte, Mutmaßungen, Unterstellungen und Interpretationen medial aufgegriffen, zugerichtet und verbreitet werden bis sich am Ende das Ganze doch nur als ein Spuk erweist, der sich in ein Nichts auflöst.
    Daß ausgerechnet in der sogenannten Abstammungsfrage Unklarheit herrscht, ist nicht Zeugnis einer Walserschen Hinterlist. Schon in seiner Friedenspreisrede thematisierte er (und hat in den anschließenden Reaktionen auf sie erleben müssen), wie sehr die Medien sich begierig auf Vorgänge stürzen, die sich mit der „unserer Schande“ befassen, wie Walser den versuchten Genozid an den europäischen Juden nennt. Nicht von ungefähr heißt es daher in seinem Roman, als die vermeintliche oder tatsächliche jüdische Herkunft Ehrl-Königs die Runde macht: „Erst jetzt hatten die Medien ihr Saisonthema gefunden.“ Wie sehr Walser mit der Darstellung gerade dieses Mechanismus’ ins Schwarze getroffen hat, bewies dann die Kampagne, die gegen ihn und seinen Roman geführt wurde, auf das Schönste, wobei die Nachlässigkeiten, die manche Debattenteilnehmer sich gestatteten, frappierend sind. Da wurde etwa der Verleger Pilgrim kurzerhand mit dem Verleger Unseld identifiziert, obwohl Siegfried Unseld unter seinem richtigen Namen im Roman auftaucht. Jan Philipp Reemtsma, den die FAZ nicht ohne Geschick in der Rekrutierung ihres Personals mit der Rezension beauftragte, entdeckte sogar eine auffällige Nase, übersah aber, daß sie dem Schriftsteller Hans Lach und nicht dem Kritiker André Ehrl-König gehört. Immerhin konnte man, als Reemtsmas Kritik erschien, die Vorwürfe endlich überprüfen, denn inzwischen war der Roman erschienen. Bis dahin aber wurde in der FAZ das Skandalon dieses Buches immer wieder aufs Neue beschworen. Schon am 1. Juni erklärte etwa Hubert Spiegel: „Ein Buch, das den zweiundachtzigjährigen Holocaust-Überlebenden Marcel Reich-Ranicki und seine Frau haßerfüllt karikiert, muß wissen, daß es mit den Stereotypen antisemitischer Klischees argumentiert.“ An diesem Satz stimmt gleich viererlei nicht: Erstens kann ein Buch nichts wissen, das können nur Menschen; zweitens wird in Karikaturen nie argumentiert; drittens wird mir nichts, dir nichts Haß als treibendes Motiv unterstellt, ohne daß auch nur die geringste Möglichkeit bestünde, ein solches Motiv am Text des Romans zweifelsfrei dingfest zu machen; viertens ist eine karikierende Darstellung Reich-Ranickis nicht notwendig antisemitisch. Nichts anderes aber behauptete Spiegel.
    Die hier mit sprachlicher und argumentativer Schlampigkeit einhergehenden Unterstellungen sind charakteristisch für die gesamte FAZ-Berichterstattung im Fall Walser. Der Versuch, ausgewogen zu informieren, wurde von dieser Zeitung zu keinem Zeitpunkt unternommen. Noch die unbestreitbare Tatsache der Veröffentlichung des Romans im Suhrkamp Verlag wollte Spiegel ins Zwielicht setzen, nachdem die FAZ schon zuvor eifrig das Problem erörtert hatte, ob ein Roman wie der Walsersche überhaupt bei Suhrkamp erscheinen dürfe. Man kann das Anmaßung nennen, auch Kesseltreiberei. Ein seriöser Journalismus ist es jedenfalls nicht.

    III.

    Auch bei der Debatte um Günter Grass’ autobiographische Aufzeichnungen „Beim Häuten der Zwiebel“, die Martin Kölbel inzwischen dokumentiert hat, spielt die FAZ die entscheidende Rolle. Im Unterschied zu der Auseinandersetzung um Walsers Roman „Der Tod eines Kritikers“ herrschte zwischen Grass und der FAZ zunächst jedoch Einvernehmen. Beim FAZ-Interview, das die Debatte auslöste, galten gleich mehrere Fragen von Frank Schirrmacher und Hubert Spiegel der Waffen-SS, der Grass 1944/45 angehört hat. Grass sagte dazu unter anderem: „Mein Schweigen über all die Jahre zählt zu den Gründen, warum ich dieses Buch geschrieben habe. Das mußte raus, endlich.“ Das war sehr leichtfertig formuliert. Denn sofort erklärte die FAZ zu einem „Geständnis“, was bis auf ein Detail längst bekannt war. Dieses Detail, daß Grass nicht irgendeiner Einheit angehörte, sondern Rekrut der Waffen-SS war, bagatellisiert Kölbel im Nachwort zu seiner Dokumentation und hat damit zugleich Recht und nicht Recht. Recht hat er, weil die Waffen-SS gegen Kriegsende längst keine Elitetruppe mehr war. In den letzten Kriegsmonaten hat sie, wie Grass im FAZ-Interview sachlich richtig ausführte, „genommen, was sie kriegen konnte“. Das verschwieg auch die FAZ nicht, darauf wies zu Beginn der Auseinandersetzung auch Gustav Seibt in der „Süddeutschen Zeitung“ hin: „Am Ende des Krieges hatte die Waffen-SS den Charakter einer besonderen Parteitruppe weitgehend verloren. Manche Wehrmachtseinheiten wurden geschlossen der Waffen-SS eingegliedert. Junge Wehrpflichtige wie Grass wurden – ohne ihr Zutun – zu dieser Truppe einberufen“ – und zwar in großer Zahl.
    Worin bestand also das Problem? Letztlich vor allem in der verbreiteten, auch unter Journalisten verbreiteten historischen Unkenntnis der NS-Geschichte. Und diese ist, wie Martin Walser klarsichtig kommentierte, die Folge einer Vergangenheitsbewältigung, die nicht auf Verständnis von Entwicklungen und Zusammenhängen, sondern lediglich auf plakative Gesten aus ist. Der Historiker Bernd Wegner, Verfasser der maßgeblichen Monographie über die Waffen-SS und ihrer Geschichte, kommentierte die Debatte um Grass und seine vermeintliche „Selbstoffenbarung“ in einem Interview mit der Wochenzeitung „Die Zeit“: „[…] wir in unserer öffentlichen Wahrnehmung haben selbst meines Erachtens wesentlich dazu [zur Aufregung um Grass] beigetragen, indem wir eine kategorische Verkürzung der historischen Erfahrung auf eine Opfer-Täter-Dichotomie vorgenommen haben. Der Begriff Waffen-SS genügte zur Stigmatisierung.“
    Frank Schirrmacher wußte das natürlich. Und anstatt, wie es einer Qualitätszeitung angestanden hätte, durch seine Berichterstattung einen Beitrag zur Differenzierung und damit zur Aufklärung zu leisten, nutzte er die zu erwartenden Reflexe beim Stichwort Waffen-SS um sich und seine Zeitung wieder einmal effektvoll ins Gespräch zu bringen. Im Mittelpunkt der Debatte, an der sich die FAZ munter beteiligte, stand alsbald nur noch die Frage, ob Grass durch den späten Zeitpunkt seines sogenanntes Geständnisses die Öffentlichkeit nicht Jahrzehnte lang getäuscht und damit seine Position als moralische Instanz erschlichen habe. Diese Auseinandersetzung kreiste aber um eine Chimäre, weil alles, was an Grass’ soldatischer Vergangenheit wesentlich ist, von ihm nie verschwiegen wurde. Grass habe, referierte sogar Schirrmacher in seinem ersten Artikel, den sogenannten Holocaust bis zu den Nürnberger Prozessen für eine Erfindung der Alliierten gehalten, erst dann seien ihm die Augen aufgegangen. Doch obwohl dies längst bekannt sei, müsse man nach dem „Geständnis“ „das Schaffen des oft genialen Mannes einer behutsamen Revision“ unterziehen. Warum aber sollte man das tun, wenn die Waffen-SS doch in der Zeit, in der Grass ihr angehörte, gar keine Elitekampftruppe mehr war und er sich keiner Verbrechen schuldig gemacht hat? Der kausale Nexus von Schirrmachers Argumentation besteht bei näherem Hinsehen in nichts als Augenwischerei. War es zunächst nur die terminologische Akzentuierung (aus einer in Form von Rezensionsexemplaren bereits verbreiteten Passage in Grass’ Autobiographie wurde ein „Geständnis“, aus einem Rekruten ein „Mitglied“), die den Skandal erst zum Skandal machte, so ließ die FAZ sich in ihrer Berichterstattung schon bald nicht mehr von dem ihr bekannten Faktum der Rekrutierung irritieren. „Erst kürzlich“, vermeldete sie wahrheitswidrig am 29. September 2006, „erklärte er [Grass] der Öffentlichkeit in einem Interview mit dieser Zeitung, daß er als Siebzehnjähriger freiwillig Mitglied der Waffen-SS wurde.“
    Die Erfahrung der eigenen politischen Verführbarkeit war für Grass das entscheidende Motiv seines politischen Engagements nach dem Zweiten Weltkrieg. Er beteiligte sich allerdings selbst, wie man ihm vorgeworfen hat, an einer Form der Vergangenheitsbewältigung, die diese Vergangenheit – mit durchaus hehren moralischen Absichten – soweit ihrer Komplexität beraubte, daß sie dem Verstehen immer mehr entzogen wurde, obwohl, wie der Philosoph Hermann Lübbe einmal in anderem Zusammenhang bemerkte, der Nationalsozialismus „doch nicht deswegen ein Problem [ist], weil im moralischen Urteil über ihn Unsicherheit herrschte. Das Problem ist vielmehr, ihn bei aller Evidenz des moralischen Urteils über ihn verständlich zu machen.“ Diese Aufgabe konnte, wie die Debatte um das vermeintliche Geständnis von Günter Grass wieder einmal gezeigt hat, immer noch nicht gelöst werden, jedenfalls nicht soweit, daß die vorhandenen Lösungsangebote einen nennenswerten Einfluß auf den medialen Umgang mit ihm gehabt hätten.
    Warum Grass freilich selbst aus seiner Waffen-SS-Mitgliedschaft ein schwer auf ihm lastendendes Geheimnis seines Lebens gemacht hat, das nun endlich „raus müsse“, ist das eigentliche Rätsel dieses Skandals. Wer, medienerfahren wie Grass, sich auf ein geschichtspolitisch derart brisantes Terrain begibt (oder ziehen läßt), sollte nach all den Vergangenheitsbewältigungsdebatten der letzten Jahrzehnte wissen, was er tut, und nicht glauben, daß mit der FAZ gut Kirschenessen ist, wenn sie in die Lage versetzt wird, ihre Diskursmacht zu demonstrieren. Und selbstverständlich bleibt es ein Problem, daß Grass 1969 in Briefen, die die FAZ am 29. September 2006 zwar unter Verstoß gegen das Urheberrecht veröffentlichte, die aber gleichwohl in Kölbels Dokumentation nicht hätten fehlen sollen, vom damaligen Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller etwas gefordert hat, was er selbst zu tun unterließ, nämlich alle Karten schon bei Zeiten auf den Tisch zu legen.

    IV.

    Nachdem die Jury für den Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf sich im Mai 2006 dazu entschlossen hatte, Peter Handke auszuzeichnen, war der Literaturchef der FAZ aufgebracht. Die Entscheidung, schrieb Hubert Spiegel, sei „unerhört“ und „verstörend in ihrer blinden Lust an der Provokation“. Die „Schamlosigkeit, mit der Handke die serbischen Verbrechen beschönigt und die ethnischen Säuberungen geleugnet“ habe, verbiete es, ihm einen nach Heinrich Heine benannten Literaturpreis zu verleihen. In Wahrheit hat Peter Handke mit keinem Wort serbische Verbrechen beschönigt, niemals, wie er in einer Erklärung zu versichern genötigt war, „eins der Massaker in den Jugoslawienkriegen 1991-95 geleugnet, oder abgeschwächt, oder verharmlost, oder gar gebilligt“.
    Es gibt fünf Bücher von Handke, die sich mit dem Zerfall Jugoslawiens, seinen Ursachen und seinen Folgen, befassen: „Abschied des Träumers vom neunten Land“ (1991), „Eine winterliche Reise zu den Flüssen Donau, Save, Morawa und Drina“ (1996), „Sommerlicher Nachtrag zu einer winterlichen Reise“ (1996), „Die Fahrt im Einbaum oder Das Stück zum Film vom Krieg“ (1999) und „Unter Tränen fragend“ (1999). Wie bald bekannt wurde, kannten einige Juroren, die für Handke gestimmt hatten, diese Bücher nicht. Und auch zahlreiche Journalisten, die sich über seine Ansichten echauffierten, hatten sich allem Anschein nach nicht die Mühe einer Lektüre gemacht. Schließlich hatte Handke Milo¨ević im Gefängnis besucht, war sogar zu seiner Beerdigung gereist. Konnten denn da noch Zweifel an seiner abwegigen Haltung bestehen? Was auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens an Greueltaten von Serben verübt wurde, hatte doch jeder im Fernsehen gesehen oder darüber in den Zeitungen gelesen, oder nicht?
    Affekte, die Berichte über den jugoslawischen Bürgerkrieg hervorgerufen haben, waren auch Handke vertraut. Er selbst, so berichtet er, sei empört gewesen über die Nachrichten von Massakern bosnischer Serben, empfand sie als „Feinde des Menschengeschlechts“, fragte sich, „wieso denn nicht endlich einer von uns hier, oder, besser noch, einer von dort, einer aus dem Serbenvolk persönlich, den für so etwas Verantwortlichen, d. h. den bosnischen Serbenhäuptling Radovan Karadzic, vor dem Krieg angeblich Verfasser von Kinderreimen!, vom Leben zum Tode bringe, ein anderer Stauffenberg oder Georg Elsner!?“ Doch als er Ungereimtheiten in der Berichterstattung bemerkte, fragte er sich auch, ob wirklich alles stimme, was da gemeldet werde, und woher die vielen Kommentatoren eigentlich wissen, was sie, oft mit großer Geste, kommentieren. Aus unmittelbarer Anschauung? Keineswegs. Die meisten Journalisten hatten ihr Wissen nur aus den Medien und Agenturberichten. Sarkastisch kommentierte Lothar Baier in der Wochenzeitung „Freitag“ vom 2. Februar 1996: „Literaten, die wahrscheinlich immer wieder im Lexikon nachschauen müssen, um sich den Unterschied zwischen Slowenien und Slawonien zu vergegenwärtigen, plustern sich auf einmal als top-informierte Geostrategen auf […].“ Und die Journalisten vor Ort? Die hätten, berichtete man Handke, als er vor Ort nachfragte, „alles schon im voraus gewußt“. Den Mechanismus, den er hier ausmachte, kennen wir bereits aus Martin Walsers Roman „Tod eines Kritikers“, bezogen auf die Kriegsberichterstattung ist er auch schon wiederholt Gegenstand literarischer Darstellungen geworden, zum Beispiel in Nicolas Borns Roman „Die Fälschung“ (1979) und Norbert Gstreins Roman „Das Handwerk des Tötens“ (2001): Neben Nachrichten werden in propagandistischer Absicht Gerüchte gestreut, die sich dann nach dem Prinzip des Spiels „Stille Post“ verselbständigen. Am Ende ist in vielen Fällen niemand mehr in der Lage, Fakten von Fiktionen seriös zu unterscheiden. Trotzdem wird von Journalisten immer wieder so getan, als sei dies doch möglich. Im Fall der Berichterstattung über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien machte sie dabei noch nicht einmal nachdenklich, daß die Republiken Kroatien und Bosnien-Herzegowina sowie die parlamentarische Opposition im Kosovo für die Verbreitung ihrer Ansichten eine Werbeagentur in den USA beschäftigten, die „Ruder Finn Global Public Affairs“ in Washington.
    Die Publizistin Mira Beham beschrieb die Situation, die sich alsbald einstellte, folgendermaßen: „1. Jede Provokation, jede Handlung oder jedes Verbrechen, deren Verursacher unklar ist, wird – oft auch gegen eindeutige Stellungnahmen der UN – automatisch den Serben zugeschrieben. 2. Die angeblich von serbischer Seite hervorgerufenen Ereignisse haben Schlagzeilen- und Sensationswert. Spätere Dementis oder Richtigstellungen erscheinen nur in Nebensätzen oder kleingedruckt, wenn überhaupt. 3. Durch die eindeutigen Schuldzuweisungen wird der Handlungsdruck gegen nur eine Seite des Konflikts verstärkt. Es gibt keine Forderungen nach der Bestrafung der Handlungen oder Verbrechen, die die andere Seite begangen hat, was nur eine Ermutigung bedeutet, die Gewaltakte fortzusetzen, und zur weiteren Eskalation des Krieges führt.“ Der Fernsehjournalist Martin Lettmayer, ein Mitarbeiter von „Stern-TV“, versuchte Berichte von Massenvergewaltigungen zu verifizieren – und stieß auf was? „Schlampige Recherche, Informationen vom Hörensagen, aus dritter Hand, kühne Hochrechnungen, psychologische Spekulationen. Nichts Erhärtetes. Man schrieb voneinander ab.“ Heidrun Graupner von der „Süddeutschen Zeitung“ und die ZDF-Moderatorin Maria von Welser berichteten vom schrecklichen Schicksal einer Frau, die in Manjaca in einem Stadion vergewaltigt worden sei. „Ich weiß nicht, so Lettmayer, ob Frau Welser […] oder Frau Graupner […] in Manjaca waren. Ich war dort und habe vieles gesehen, nur kein Stadion.“ Als Handke, der ähnliches erfuhr wie Beham und Lettmayer, „Gerechtigkeit für Serbien“ forderte, ging es ihm nicht darum, Verbrechen der Serben zu leugnen oder schönzureden. Zum Massaker von Srebrenica im Juli 1995 äußerte er sich eindeutig: „Es ist eine grausige Geschichte, was die Serben da gemacht haben […]. Es ist fürchterlich, eine ewige Schande.“ Wogegen Handke sich allerdings wandte, war das Verschweigen oder Herunterspielen von zahllosen Übergriffen, die es auch gegen Serben gab.
    Handke kritisierte aber nicht nur die Einseitigkeit der Berichterstattung in den Medien, sondern formulierte eine politische Kritik: Die Anerkennung der Autonomie Sloweniens und Kroatiens durch die Europäische Union habe den Konflikten überhaupt erst jene Schärfe verliehen, daß sie völlig außer Kontrolle geraten konnten. Die Parteinahme für separatistische Bewegungen sei darüber hinaus aus Milo¨evićs Sicht ein Eingriff in die inneren Angelegenheiten Jugoslawiens gewesen, die er als Regierungschef selbstverständlich nicht widerspruchslos habe tolerieren können. „Serbien“, erläuterte Handke dazu im Gespräch mit Redakteuren der „Neuen Zürcher Zeitung“, „war das einzige Land, das mit dem Zerfall Jugoslawiens nur verlieren konnte. Es war das Land, das in fast allen anderen Republiken grosse Minderheiten besass. In Kroatien leben eine Million Serben, in Bosnien waren es über dreissig Prozent. Deswegen war Milo¨ević bis zuletzt gegen den Zerfall Jugoslawiens – im Gegensatz zu den Kroaten und Slowenen.“ Im selben Interview sagte er auch: „Ich habe keine Meinung zu Milo¨ević. Keine. Ich kann ihn weder gut noch schlecht finden. Ich möchte ihn nicht mit Hitler oder Ceausescu oder Saddam Hussein vergleichen, ich finde das falsch. Milo¨ević als den grossen Bösewicht der Kriege auf dem Balkan hinzustellen, verkürzt die Sache.“ Seine Teilnahme an Milo¨ević Beerdigung wollte er dementsprechend nicht als einen Akt der Solidarisierung verstanden wissen, denn er kenne die Wahrheit nicht. Die FAZ sah sich am 20. März 2006 dennoch zu einem Kommentar veranlaßt, indem sie Handke unter der Überschrift „Opferbeschimpfung“ als einen „Sänger des Regimes“ bezeichnete. Martin Mosebach erinnerte daraufhin in der „Zeit“ daran, daß „die letzte Ehre, die man einem Toten erweist, niemals der Rechtfertigung bedarf, sondern einer jener axiomatischen Akte ist, die das Fundament der Humanität bilden.“ Dies scheine jedoch „bei gewissen Verteidigern der Menschenrechte nicht mehr verstanden werden zu können“. Im übrigen sei es für einen Schriftsteller „geradezu die Pflicht, den Fall von der anderen Seite zu betrachten und bis zur Unvernunft auf seinem Recht, den Staatsverbrecher Milo¨ević verstehen zu wollen, zu beharren. Epik ist Vielstimmigkeit, kein Unisono. Der reine Bösewicht ist im Roman eine Schwäche. Handke rettet geradezu die Ehre seiner Zunft, wenn er – von seinem Trotz und seiner Provokationslust gewiss kräftig unterstützt – als Künstler seine Stimme für den Verfemten erhebt, grundsätzlich sozusagen, einfach weil die Einhelligkeit der Verurteilung stets ein schales Gefühl hinterlässt.“
    Möglicherweise war es illusionär, angesichts der Ethnisierung der Konflikte in Folge der Wirtschaftskrise nach dem Tod Titos und dem Zerfall der Sowjetunion, den Vielvölkerstatt Jugoslawien erhalten zu wollen, wie Handke es für wünschenswert hielt. Aber darüber, ob das eine politische Alternative hätte sein können, muß man genauso öffentlich nachdenken dürfen wie über manche andere Fragen, die Handke aufgeworfen hat. Infam war es deshalb, als Wolfram Schütte nach der Veröffentlichung von Handkes Text „Gerechtigkeit für Serbien“ in der „Süddeutschen Zeitung“ vom 5./6. und 13./14. Januar 1996 fragte: „Mußte Peter Handke dorthin reisen […]?“, um dann gleich selbst zu antworten: „Ja, er mußte. Damit wir wissen, daß die Verteidigung der Poesie der Einfalt auch über Leichen zu gehen gewillt ist.“ Man kann der Ansicht sein, Handke unterschätze das serbische Großmachtsstreben, habe die wahren Absichten der Politik Milo¨evićs verkannt und dessen Verantwortlichkeit falsch bewertet, es gibt jedoch nicht eine einzige Bemerkung von ihm, mit der er das Morden irgendeiner Seite gerechtfertigt hat. Dennoch wurde dies wieder und wieder kolportiert. Noch im Tagungsbericht der FAZ, in dem der vorliegende Beitrag abschätzig kommentiert wird, heißt es, daß Handke, „’niemals serbische Verbrechen verharmlost habe’, wird der Gutwilligste nicht behaupten können“.

    V.

    Martin Walser, Günter Grass und Peter Handke waren Opfer von Kampagnen, die bei Walser und Grass systematisch zu einem Zeitpunkt inszeniert wurden, als ihre skandalisierten Bücher noch gar nicht veröffentlicht waren. Journalisten wie Frank Schirrmacher und Hubert Spiegel adaptierten Elemente des Boulevardjournalismus, gerierten sich gleichwohl als Richter von hoher moralischer Warte, verkündeten aber nur höchst zweifelhafte Urteile, und die Medien, für die sie tätig waren und immer noch sind, verloren dabei zumindest für den Moment eine Eigenschaft, die Qualitätsjournalismus auszeichnen sollte: die des Vermittlers von Informationen zur Urteilsbildung des Lesers.
    Solche Phänomene sind, wie gesagt, nichts neues. Aber sie ereignen sich doch unter anderen Bedingungen und aus anderen Gründen als etwa um 1900, als eine Zeitung wie der Scherl’sche „Tag“ mit einem Theaterkritiker wie Alfred Kerr ihre Marktanteile vergrößern wollte. Dieser Markt war seit der Reichsgründung kräftig expandiert und versprach weiteres Wachstum. Heute dagegen kämpfen die Zeitungen mit der Konkurrenz des Internets, wohin nicht nur die gut bezahlten Stelleninserate in großem Umfang abgewandert sind, sondern auch viele, vor allen Dingen junge Leser. Skandaljournalismus dient in diesem Kontext der Kompensation des schwindenden Einflusses von Journalisten, und er fungiert zugleich als Marketinginstrument, das die Aufmerksamkeitsquote wenigstens hin und wieder ein wenig nach oben bugsiert, auch wenn sie dann immer noch mit keiner Fernsehshow in der Prime time mithalten kann. Eine Feuilletonrundschau wie sie perlentaucher.de im Internet täglich kostenlos anbietet, leistet zum Glück kompensatorisch, was eine Zeitung wie die FAZ in ihren Kampagnen verweigert. Sie spiegelt zwar nicht das ganze, aber doch ein breites Meinungsspektrum wider. Walser und Grass haben die Kampagnen ökonomisch nicht geschadet. Das mag beide nicht trösten, vor allem Walser nicht, wenn er durch Spaliere tapferer Antifaschisten laufen muß, die ihn als Antisemiten anpöbeln. Handke hat dagegen viele Leser verloren und ist moralisch gebrandmarkt. Die mediale Kampagne gegen ihn hat es vermocht, eine pejorative Urteilsbildung weithin und zu Unrecht durchzusetzen.

    Gunther Nickel

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