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    TITEL kulturmagazin
    Sonntag, 28. Mai 2017 | 12:18

     

    Michael Kleeberg: Bruder Mitterand

    13.02.2006

    Der in Berlin lebende Schriftsteller Michael Kleeberg, der lange Zeit in Frankreich lebte und arbeitete, hat anläßlich des 10. Todestages und 25 Jahre nach der Wahl Francois Mitterands zum französischen Staatspräsidenten einen Essay geschrieben, in dem er der einzigartigen Faszination nachgeht, welche der Politiker und Homme des lettres sowohl zu seinen Lebzeiten als auch noch nach seinem Tod auf französische Intellektuelle ausübt. Kleeberg (u.a. Autor des uchronistischen Romans "Ein Garten im Norden") betrachtet Mitterand im Lichte einer Erfahrung, die Thomas Mann in seinem Essay "Bruder Hitler" beschreiben hatte.

     

    Ich habe mich kaum geschämt und auch nur kurz. Es war ein kalter Januarabend auf dem Vorplatz der Bastilleoper. Tausende erschütterter, trauernder, in Gedanken und Erinnerungsbilder versunkener Menschen. Schwer zu sagen, was in ihren Köpfen vorging, aber trauert man um einen Verstorbenen, trauert man eigentlich immer um sich selbst, um die verlorene Zeit und die bevorstehende Ungewißheit; die Erinnerungsbilder, die man sieht, zeigen einen selbst, und der Tote ist lediglich Katalysator für Selbstvergewisserung und Selbstmitleid. Daß Barbara Hendricks „Le Temps des Cerises“ gesungen hat, erfahre ich jetzt erst beim Nachlesen. In meiner Erinnerung war es dort still und die dunkle Luft voll Silber von den Atemwölkchen und das einzige Geräusch ein Schurren der Mäntel und Anoraks, wenn die frierenden Menschen von einem Bein aufs andere traten und dennoch so wirkten, als könnten und wollten sie hier ausharren, bis – ja, bis wohin eigentlich?

    In seiner letzten Neujahrsansprache hatte er, bereits todkrank, nach einer Bemerkung darüber, die nächste dieser Ansprachen werde von seinem Nachfolger gehalten werden, er aber, „wo immer ich dann bin“, werde ihr lauschen, mit den kryptischen Worte geschlossen: „Je crois aux forces de l’esprit et je ne vous quitterai pas.“ Ich glaube an die Kräfte des Geistes und“ – bei der Erinnerung an den Klang seiner Stimme finde ich automatisch folgende nicht ganz wörtliche aber in einem tieferen Sinne passende Übersetzung: - „Ich werde bei euch sein alle Tage (bis an der Welt Ende).“ Vielleicht harrten sie deshalb hier aus: In der Hoffnung auf die Wiederkunft des Francois Mitterand am Ende der Herrschaft der mit seinem Nachfolger Chirac wieder an die Macht gekommenen Rechten.

    Menschen jeglichen Alters: Die „Generation Mitterand“, Jugendliche, die sich nach zwei vollen siebenjährigen Amtszeiten an keinen anderen Präsidenten erinnern konnten. Linksliberales Bürgertum, Leser von „Le Monde“ und „Libération“, die miterlebt hatten, wie er die Linke einte (andere sagten: zerstörte) und zur Macht führte, Beurs, junge Franzosen der zweiten und dritten Generation, die sich noch an die Jagdszenen von 1986 bis 88 unter dem Innenminister Pasqua von den Gaullisten erinnerten, hohlwangige Pariser Geistesmenschen, für die es allein schon aus ästhetischen Gründen keine Alternative zu Mitterand gegeben hatte.

    Und mitten darunter also ich, der trotz eines tiefsitzenden Mißtrauens gegenüber Politikern und einer nur mäßig ausgeprägten Hochachtung vor seiner politischen Bilanz, dem großen Toten die letzte Ehre erwies, ohne daß es mir so peinlich gewesen wäre, wie ich befürchtet hatte.Immerhin befand ich mich in guter Gesellschaft, denn kaum ein Politiker unserer Zeit hat die Intellektuellen so fasziniert und zu solchen Akrobatien der Selbstverleugnung gezwungen, um diese Faszination zu objektivieren wie Francois Mitterand, oder wie der Volksmund ihn in den letzten zehn Jahren seines Lebens nannte: Gott.

    Unzählige Nachrufe, Erinnerungen, Würdigungen und Anekdoten, zahllose Zeugenberichte angeblich Initiierter des innersten Kreises folgten in den Tagen und Wochen auf jene Mahnwache im Januar 1996, und jetzt, zum zehnten Todestag Francois Mitterands, rauscht der Blätterwald erneut, und wenn ich versuche herauszufinden, was bei mir wie bei sovielen anderen eigentlich hinter dieser Bewunderung steckt, die stärker war und ist als alle Logik, dann verstehe ich, warum Platon die Künstler nicht in seinem Idealstaat dulden wollte.

    Bestimmt hatte er sie im Verdacht, blind verliebt wie sie sind in den geistreichen Machtmenschen, stets den Traum vom auch intellektuell satisfaktionsfähigen Politiker träumend, beständig in Gefahr, sich von einem politischen Führer alles gefallen zu lassen, wenn er es nur gekonnt zu formulieren versteht, daß sie der Versuchung nicht widerstehen könnten, ihrer persönlichen Faszination mit ihren rhetorischen Gaben den Firniß von Objektivität zu verleihen, ohne Rücksicht darauf, ob das Objekt ihrer Bewunderung denn tatsächlich zählbaren Nutzen für die Polis gebracht habe.

    Denn erinnern wir uns: Mitterand war, bevor er als Gesamtkunstwerk diese Tatsachen vergessen ließ, Sozialist, Parteichef, Staatschef, und gehörte eigentlich daran gemessen, was er seiner Partei und seinem Land in diesen Ämtern genutzt hat.Aber ist das tatsächlich so? Gehört ein Staatsmann ausschließlich an seinen Taten gemessen? Haben nicht gerade die Künstler Recht und Pflicht, die Bilanzen zu transzendieren und der Legende ihr Recht zu geben?

    Dies scheint mir der Moment, kurz über das Nationale nachzusinnen, da, wo es für den denkenden Menschen interessant wird: als Gemengelage aus self-fulfilling prophecies, Legenden, Lebenslügen, Massenpsychologie, Realität und Fiktion, kurz: als Literatur.
    Uns aller Lust am Nationalen entwöhnten Deutschen kann dazu am besten ein amerikanischer Western dienen, der einzigartige „Mann, der Liberty Valance erschoß", des großen John Ford Testament und ein perfekter Schnellkurs in Sachen Nation-Building. Erinnern wir uns: Der Senator Ransom Stoddard, eine der verdienstvollsten Persönlichkeiten bei der Erschließung und Zivilisierung des Westens verdankt seinen Aufstieg und die Möglichkeit, Gutes zu tun, seiner Reputation, der Mann gewesen zu sein, der Liberty Valance erschoß, „den härtesten Kerl südlich vom Picketwire“. Er hat Liberty Valance aber gar nicht erschossen, das war John Wayne, im Film Tom Doniphon, ein anderer harter Bursche, der im Grunde ganz gut mit Valance hätte leben können, aber sich aufgerufen fühlte, gegen seine ureigensten Interessen dem moralisierenden (und dadurch zugleich selbstmörderischen und gemeingefährlichen) Greenhorn Stoddard beizustehen. Als der altgewordene Stoddard, zum Begräbnis des vergessenen Doniphon in seine frühere Heimat gereist, einem Journalisten die wahre Geschichte erzählt hat, schmeißt der seine Notizen ins Feuer und sagt: „This is the west, Sir. When the legend becomes fact, print the legend.“ Wenn die Wahrheit über die Legende herauskommt, drucken wir trotzdem die Legende. In Joe Hembus’ Westernlexikon steht: „Ford will nicht suggerieren, daß aus Lüge Wahrheit geworden ist, sondern daß die Lüge Teil der Geschichte war und daß das Symbol des Helden Stoddard eine Tatsache ist. Die Legende ist die Kraft, die den Fortschritt baut; sie produziert den primären Stolz, der die Kraft zu der Leistung verleiht, die den wahren Stolz rechtfertigt und das elementare Selbstbewußtsein begründet.“

    Es gibt zwei Legenden zu Francois Mitterand, die die Faszination zu erklären scheinen, die er auf Intellektuelle und Künstler ausübte. Die erste ist die vom Mann, der die Linke (und damit - liebgewonnener, verbreiteter Irrtum -die Moral in der Politik) an die Regierung brachte, dem Mann, der die von und für De Gaulle gemachte Fünfte Republik eroberte und zur Heimat auch der linken Bevölkerungshälfte machte. Jeder demokratische Staat im Westen hat solch eine Figur gebraucht, die die Versöhnung (nicht die feindliche Übernahme) zwischen der klassischen Opposition und den Fleischtöpfen der Macht bewerkstelligt. In Deutschland fiel diese Rolle Willy Brandt zu, in Frankreich spielte Mitterand sie, führte aber zugleich Regie bei dem Stück – Brandt und Wehner in Personalunion.

    Die zweite Legende entwickelt sich erst im Laufe von Mitterands Präsidentschaft. Es ist die der Romanfigur Mitterand, des politischen Rastignac, der undurchschaubar taktierenden Sphinx, des Mannes, der Schriftsteller davon träumen läßt, ihn erfunden zu haben und darüber seufzen, daß ihnen niemand eine solche Gestalt abnehmen würde.
    Im Grunde sind es zwei einander widersprechende Legenden: Bei der ersten ist man stolz auf den Mann, weil er den kalten Moloch Staat humanisiert und demokratisiert, bei der zweiten auf denselben Mann, weil er auf die Demokratie pfeift und die Herrschaft zelebriert. Verrückt? Vergessen wir nicht, wir sind im cartesianischen Frankreich, wo man nichts so hochhält wie die genüßliche Verleugnung der Vernunft, jenen größten Freiheitsrausch kleiner Leute. In Prousts „Sodom und Gomorrha“ ist vom Domestiken einer Gräfin die Rede, der seine Herrin zugleich ob ihres gottverliehenen Adels anbetet und sie bei jeder Gelegenheit des Hochverrats beschuldigt. Ganz ähnlich funktioniert auch die französische Volksseele, die stolz darauf ist, die Könige geköpft zu haben und im selben Atemzug jeden ihrer säkularen Könige, also Präsidenten, verlachen würde, der nicht mit der Selbstverständlichkeit eines Monarchen die Gleichheitsprinzipien der Republik mit den Füßen träte und sich nicht voller Genuß und jovialer Verächtlichkeit gegenüber dem Volk in seinen Privilegien aalte.

    Diese zweite Legende hat mit dem mediengeschürten Bedürfnis unserer Zeit zu tun, einen Menschen auf dem Thron zu sehen, keine Charaktermaske, keinen Funktionsträger und eben auch keinen „ersten Angestellten“ des Staates.
    Mitterand, der lange Zeit nur ein Politiker war, im Gegensatz zum GENERAL, wußte die nicht für ihn gedachte Konstitution der Fünften Republik zu nutzen, die den Absolutismus der Repräsentanz von Herrschaft ermöglicht. (der Repräsentanz wohlgemerkt, nicht wirklicher Herrschaft, siehe die zwei Kohabitationen in seiner Amtszeit, in denen er de facto nichts zu sagen hatte in der Tagespolitik und nur intrigieren, nicht aber regieren konnte.)

    Daß er Bücher liebte und ein Schiff von Greenpeace versenken ließ, daß er die Todesstrafe abschaffte und in morganatischer Ehe eine siebzehn Jahre lang geheimgehaltene, auf Staatskosten und in einem Nebengebäude des Palastes erzogene, bildhübsche (wie sich dann herausstellte) illegitime Tochter hatte, daß er Vichy diente und ein Résistant war, daß er bis in die Siebziger Jahre freundschaftlich mit einem Faschisten, Juden- und Arabermörder verkehrte und durch seine Heirat mit dem jüdischen Groß- und Bildungsbürgertum verschwägert war, daß er ein getürktes Attentat gegen sich inszenieren ließ und der finalen Krankheit mit bewundernswertem Stoizismus ins Auge sah (welche Tatsache seinen Nachfolger Jacques Chirac bei der Totenfeier zur einzigen großen und bewegenden Rede seines Lebens befähigte) – daß er all die französischen Widersprüche und Bruchlinien des zwanzigsten Jahrhunderts im eigenen Leib trug und nach und nach zur Schau stellte, das machte ihn in unserem Medienzeitalter zu der Legende eines Mannes, der größer zu sein schien als sein Amt und menschlicher als ein Politiker.

    Natürlich war das eine optische Täuschung oder besser eine Autosuggestion von Leuten, die davon träumen, sich einreihen und Ja sagen zu dürfen, und gerade das Zwanzigste Jahrhundert kennt zahllose Beispiele dafür, daß häufig die monadischen Künstler und Intellektuellen am anfälligsten sind, diesen Traum zu träumen und am findigsten, ihre Wunschbilder für Realitäten auszugeben.

    Ich erinnere mich noch gut an den Wahlabend 1988, als Mitterand gegen Chirac antrat. Welches Wir-Gefühl! Nie vorher und nie nachher so erlebt, dieses: „Wir haben gewonnen!“ und „Wir sind auf der richtigen Seite!“, und ich weiß noch, wie wenig ich die innere Stimme, die mir „Machs mal halblang“ zuflüsterte und „Es bleibt sich im Grunde doch gleich“ zu Wort kommen ließ und mit welcher Emphase ich mitspielte bei der großen Wir-Party.

    Aber die beiden Mitterand-Legenden, die dieses Wir-Gefühl gestatteten, die vom guten Politiker und die vom romanhaften Menschen, erklären nicht die wahre, die tieferliegende Faszination dieses Mannes auf Intellektuelle, sie legitimieren sie nur.
    Diese eifersüchtige Bewunderung erklärt sich, glaube ich, aus einer Identifikation. Thomas Mann hat einen großen Essay geschrieben mit dem Titel „Bruder Hitler“, in welchem er die abgrundtief peinlichen, aber eben dennoch vorhandenen Parallelen zwischen Hitler und sich selbst in einem Akt kaum glaublicher Kühnheit ans Licht holt.
    Er sieht Hitler und sein Tun als paradigmatische Verhunzung des Künstlers und des künstlerischen Werks, aber er erkennt eben doch eine Verwandtschaft, und diese Verwandtschaft liegt, scheint mir, in der Allmachtphantasie, die der Künstler und der allen Bindungen entronnene Politiker gemein haben, in der absoluten Selbstverwirklichung, die eine Realisierung aller vorstellbaren Wünsche, Ängste, Lebensmöglichkeiten ist – was den Künstler betrifft, allerdings nur auf dem Papier.

    Deutlicher noch wird, worauf ich hinauswill, in einer anderen Äußerung Thomas Manns, einige Jahre später aufgeschrieben anläßlich der Nachricht von Goerings Selbstmord: „Fahr denn hin, jovialer Mordwanst, du hast es wenigstens genossen!“ schreibt er da.

    Es lohnt sich, bei der zweiten Hälfte dieses Satzes einen Augenblick zu verweilen. Ich glaube, wir befinden uns hier mitten im Kern der Weltsicht eines Künstlers, der, so hoch seine Moral und Ethik auch stehen mögen, die Veranstaltung der Welt im Innersten mit den Augen eines Ästheten sieht, und mitten in Thomas Manns Dichotomie von der Kunst und dem Leben, das dem Künstler nicht erreichbar sei. Das abgrundtief verhunzte Kunstwerk, das Goerings Herr und Meister geschaffen hatte, es war nicht Papier oder Leinwand geblieben, es war ins Leben hinübergetreten, es war Realität geworden: Und diesen, dem wahren Künstler wie Mann eben nicht möglichen Durchbruch, hat der Satrap des Teufels dann immerhin genossen, mag Thomas Mann sich gedacht haben, im Gegensatz zu all den bleichen Schreibtischtätern, die es hinterher nicht gewesen sein mochten.

    Die wahre Faszination, die ein Francois Mitterand auf Intellektuelle, auf Künstler und vor allem Schriftsteller ausübte – und eben auch ausüben durfte, weil er gerade kein Hitler, Stalin oder Mao war, sondern gewählter Repräsentant eines demokratischen Staates –, liegt in der heimlichen Bewunderung, im unbewußten Neid auf den Künstler, Schöpfer und Selbstdarsteller, der sein Werk tatsächlich hier und in dieser Welt und Realität inszeniert.

    Es ist Mitterands ungeheure Freiheit, die unsereinen bannt, die Freiheit, die er sich herausgenommen hat. Es ist der Realität gewordene Traum des Künstlers: Der Durchbruch seiner Allmachtsphantasien ins wahre Leben. Wie Thomas Mann schrieb: „Es ist alles da.“ Der Aufbau einer Persönlichkeit zum Kunstwerk, die Ritalisierung der Lebensführung, die souveräne Mißachtung demokratischer Spielregeln, die für Geringere gemacht sind, die selbstverständliche Instumentalisierung hoheitlicher Privilegien für private philosophische Spekulationen, die Nutzung all der Möglichkeiten des Amtes zur Selbsterkenntnis eines Mannes, der wissen will: Bis wohin geht Macht? Wie kann ich der Zeit meinen Stempel, meinen Stil aufprägen? Wer liebt mich? Was ist der Tod? Was kommt danach? Mitterand schrieb einen autobiographischen Roman, aber das Papier, auf das er schrieb, war das französische Geschichtsbuch, und sein Wort wurde Fleisch, bis hin zur ironischen – halbironischen? – Selbststilisierung als Messias. Daß genaugenommen für die hehre Kunst dabei nicht viel herausgekommen ist – denn irgendein bemerkenswertes Werk außer sich selbst hat er ja nicht hinterlassen – was verschlägts?Eigentlich darf man keinem Land wünschen, einen solchen Staatschef zu haben. Und eigentlich muß man jedes Land bedauern, das nie einen solchen gekannt hat.

    Michael Kleeberg


    Eine gekürzte Fassung des Essays veröffentlichte die "Frankfurter Allgemeine Sonntags-Zeitung" am 12. Februar 2006; den vollständigen Text "Titel-Magazin". Wir danken Michael Kleeberg.

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