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    TITEL kulturmagazin
    Montag, 24. April 2017 | 15:10

     

    Aufkündigung der Geschichte

    05.02.2006

     
    Guido Morselli: der Uchronist der historischen Stunde Europas 

    Ein Hinweis

    Von Wofram Schütte

     

    Philip Roths jüngster Roman „Verschwörung gegen Amerika“ ist ein „uchronischer“ Roman. Während der utopische Roman in der Literatur- und Geistesgeschichte („Der Sonnenstaat“,„Utopia“, „Die Insel Felsenburg“, „Schöne Neue Welt“,„1984“) seinen vielfältig ausgemalten Ort hat, ist der „uchronische“ Roman so selten in der Literaturgeschichte vertreten, daß der Begriff für ihn selbst dem Duden nicht bekannt ist. Auch gibt es kaum Beispiele für ihn. Deshalb könnte der Hinweis auf seine ästhetische Eigenart an einem Beispiel von literarischem Rang, nämlich Guido Morsellis „Licht am Ende des Tunnels“, nicht ohne amüsantes Interesse sein. Der italienische Autor (1912/1973) ist in seinem uchronischen Roman den umgekehrten Weg gegangen als Philip Roth mit seiner „Verschwörung gegen Amerika“: Morselli hellt die Geschichte Europas auf und erspart ihm den 1. Weltkrieg und Hitler; Philip Roth verdunkelt für zwei Jahre die Geschichte der USA durch den vorübergehenden Albtraum einer faschistischen USA unter der Präsidentschaft des Fliegerhelden Charles A. Lindbergh. Zwei erzählerische Wahrscheinlichkeitsrechungen des Musilschen „Möglichkeitssinns“. Es spricht alles dafür, daß Philip Roth von Guido Morselli noch nie etwas gehört oder gelesen hat.

    Der 1973 bei Mailand "freiwillig" aus dem Leben eines reichen Industriellen- & Rentiers-Daseins geschiedene, 1912 geborene Guido Morselli hatte, als postum die fünf Romane erschienen, für die er zu seinen Lebzeiten keine Verleger fand, eine kurzzeitige, erstaunte Aufmerksamkeit in der literarischen Öffentlichkeit Italiens gefunden. Der verspätete Ruhm als ungeahnter Triumph literarischen Nachlebens schien dem Newcomer post mortem einen Platz unter den großen italienischen Romanciers Nachkriegs-Italiens zu sichern.

    Seine Entdeckung Mitte der Siebziger Jahre strahlte sogar auf Deutschland aus, wo bis auf einen seiner postumen Romane alle übersetzt, freilich nur beiläufig und einzig von Kennern & Liebhabern über die langgestreckten Jahre ihrer verstreuten Publikation wahrgenommen wurden.

    So hat sich Guido Morselli als Autor von "Licht am Ende des Tunnels" oder von "Dissipatio humani generis" (um seine zwei Meisterwerke zu nennen) - anders als Italo Svevo oder Ignazio Silone, Carlo Emilio Gadda oder Giorgio Manganelli, Cesare Pavese oder Elio Vittorini, Italo Calvino oder Alberto Moravia, Luigi Malerba oder P.P.Pasolini - keine fixierte Position auf der literarischen Topografie Italiens bei uns erobern können, obwohl seine intellektuell-ironische Schreibweise eines präzisen Gedankenspielers dem transalpinen literarischen Geschmack (wie er diesem) immer näher war, als dem italienisch-katholischen Barock oder jeglicher Form der spezifischen Italianità. Vielleicht eben deshalb?

    Der sechzigjährige Morselli, von dem man annehmen darf, daß er seine einsamen epischen Ausschweifungen gegen Ende seines Lebens schrieb, war ein italienischer Solitär des musilschen "Möglichkeitssinns", den er sich aus den historischen Gegebenheiten literarisch-philosophisch "erspekuliert" hat. Der ungemein gebildete Dilettant und Musil-Kenner hat in seinem Roman "Licht am Ende des Tunnels" die tatsächliche Geschichte umgeschrieben, in dem er sie, wie einen nicht gedeckten Wechsel, zu Protest gehen ließ: mit einem Gegen-Historischen Roman; und mit "Dissipatio humani generis" imaginiert er zu einer Zeit, als noch keinem vom Projekt einer Neutronenbombe schwante, die Geld-& Goldmetropole Zürich als eine Menschenleere, die sich die Natur zurückerobert und als letzten menschlichen Zeugen einzig einen Selbstmörder, dem der Schnitzlersche "Weg ins Freie", sprich: die Selbstabschaffung mißlungen war.

    Eine rätselhafte Apokalypse, der anders als in Arno Schmidts "Schwarzen Spiegeln" kein Atomkrieg vorausgegangen war. Allein mit diesen zwei außerordentlichen Büchern hat er sich unter die nicht-klassifizierbaren modernen Autoren geschrieben. Morselli gehört zu jener seltenen Spezies von "Uchronisten", denen der französische Schriftsteller Emmanuel Carrère unter dem Titel "Kleopatras Nase" einen amüsanten Essay gewidmet hat - ohne freilich Morselli zu erwähnen, weil er nur den angelsächsischen und französischen Sprachbereich für seine "Kleine Geschichte der Uchronie" durchforstet hatte.

    Das Wort "Uchronie", erfahren wir von Carrère, hat der französische Philosoph Charles Renouvrier 1876 geprägt. Als er seinem gleichnamigen Buch den Untertitel gab: "Apokryphe Skizze zur Entwicklung der europäischen Zivilistation, so wie sie nicht war, so wie sie hätte sein können", benannte Renouvrier das Uchronometrum: Realgeschichte, wie wenn sie sich anders abgespielt hätte. Thomas Morus hatte "Utopia" genannt, was griechisch heißt: an keinem Ort; Charles Renouvrier "Uchronie", was heißt: zu keiner Zeit. Obwohl am Vorbild der Utopie orientiert, ist die Uchronie nicht eine von deren Varianten; eher ist sie utopisch als die Utopie uchronisch. Denn mögen die Utopien - z.B. Orwells "1984", Huxleys "Schöne Neue Welt"- auch noch so sehr aus den Realien ihrer zeitgenössischen Welt extrapoliert und hochgerechnet sein, uchronisch wären sie erst gewesen, wenn ihre Autoren sie nicht in die Zukunft projeziert, sondern als bereits existent behauptet hätten. Also nicht eine (drohende oder erwünschte) "Alternativ-Zukunft", sondern eine "Alternativ-Vergangenheit" (Morselli) hätten sie simulieren müssen; denn mit den Worten Carrères: "Die Absicht der Utopie ist es, das, was ist, zu verändern oder zumindest Pläne zu dieser Veränderung zu liefern...Die Absicht der Uchronie ist, welch ein Skandal, zu verändern, was war".

    Der Uchronist bettet nämlich den Geschichtsstrom um und kommt dadurch bei einer anderen Gegenwart an. Mißverständnissse einkalkulierend, könnte man vielleicht dennoch sagen, daß die Uchronie eine rückwärts das Tatsächliche um-, statt es abschreibende "Utopie des real-möglichen Gewesenen" ist; oder um Guido Morsellis italienischen Buchtitel zu zitieren, der eine imaginäre grammatische Form erfindet: "Contro-passato Prossimo", eine Gegen-Vergangenheits-Zukunft.

    "Back to the Future" (1985) nannte der amerikanische Regisseur Robert Zemeckis seinen uchronischen Film, in dem - Einsteins allgemeine Relativitätstheorie popularisierend - der Eingriff in die Vergangenheit die zukünftige Gegenwart verändert. Das ist - nach einem unerkannten Vorläufer wie Chaplins "Großem Diktator" (1940), diesem uchronischen Anti-Hitler-Protest - mittlerweile ein weites Feld der populären filmischen Fiktionen geworden, das vom amerikanischen Kino in den letzten Jahren vielfältig beackert wurde, von Woody Allens "Zelig" (1983) und James Camerons apokalyptischen "Terminator II" bis zu (wieder) Robert Zemeckis geschichtssedativem "Forrest Gump", in dem der Reine Tor eines amerikanischen Behinderten-Parsifals 20 Jahre US-Geschichte zur Erfolgsgeschichte des amercian dream umfrisiert, wobei der Titelheld den jeweiligen US-Präsidenten täuschend echt die Hände schüttelt: eine besonders täuschend-echt erscheinende Manipulation mit & in historischen Filmdokumenten.

    Die Uchronie als ursprünglich vereinzelte imaginär-ästhetische Protest- & Gegen-Geschichtsschreibung hat heute im Audiovisuellen eine bedrohlich große Zukunft vor sich, die realiter als elektronisch unerkennbar manipulierbare Vergangenheits-Umschreibung längst begonnen hat. Absehbar ist bereits, daß sie damit die "uchronische Differenz" - also den ästhetischen "Skandal" der wissentlich erkennbaren Falschbehauptung angesichts des "Realen" - liquidieren wird: wenn nämlich "die Simulation des Realen", die Morselli bereits vertraut war, als deren moderner Prophet Baudrillard noch zur Schule ging, einmal totalitär werden sollte. Deren Vorschein sehen wir bereits im Kino und demnächst im Fernsehen.(Die Mixture von authentischem Dokument und nachgestellt- & nachempfundenen Imitationen geschichtlicher Ereignisse in den Guido-Knoopschen "Dokumentationen" über die Zeit des Nationalsoszialismus im ZDF präludiert solche Manipulation des Authentisch-Historischen.)

    Wie "unschuldig" war doch ihr bloß nostalgischer Anfang - als das literarische Wünschen noch half, den "falschen" Weltlauf wenigstens auf dem Papier "richtig" auszuträumen! Der erste große literarische Uchronist, berichtet uns Emmanuel Carrère, hieß Louis-Napoleon Geoffreoy Chateau, Sohn eines in Austerlitz gefallenen Offziers und Richter am Pariser Gerichtshof. Das von Laurence Sterne in seinem "Tristram Shandy" begründete nominalistische Gesetz, wonach ein Name die Person "macht", traf auf ihn wie keinen zweiten zu. Er hat seinem Namensvetter mit dem Buch "Napoleon oder die Eroberung der Welt" (1836) das grandioseste Denkmal gesetzt, indem er ihn nicht am brennenden Moskau scheitern, sondern den Zar in Petersburg gefangen nehmen, nach Frankreich siegreich zurückkehren und dann zu einer alexandrinischen Welteroberung aufbrechen läßt, die am 4. Juli 1827 mit der Napoleonischen Weltmonarchie abgeschlossen wird.

    Ob der Italiener Morselli von diesem erstaunlichsten seiner Vorläufer etwas wußte, als er sein "Licht am Ende des Tunnels" schrieb, ist unbekannt. Wenngleich es verwunderlich bleibt, wie ähnlich Morselli bei seiner Umfunktionierung des 1. Weltkriegs zur Vermeidung des 2. Weltkriegs (samt Hitler) doch vorging. Freilich ist ihm kein vergleichbarer genialer coups d'esprit wie Chateau gelungen, der davon berichtet, daß Napoleon, als er auf seiner Welteroberung in die Nähe von St.Helena kam, plötzlich in Melancholie verfiel und - unverständlich für seine Zeitgenossen - darauf bestand, die einsame Atlantik-Insel zu evakuieren und anschließend in die Luft zu sprengen!

    Die Phantasie-Arbeit des norditalienischen Industriellen Guido Morselli, der seinem prognostischen Möglichkeitssinn und retrospektiven Wunsch-Denken in seinen Romanen freien Auslauf ließ, nährt sich aus Enttäuschung, der Unzufriedenheit, dem Ein-& Widerspruch gegen das Faktische, also das Geschehene. In Geschichte als "Sinndeutung des Notwendigen" erblickt er eine Tautologie des Fatalen, eine Versteinerung des Fatalistischen.

    Morselli ist ein radikaler antihegelianischer Situationist: "Es gibt nur einzelne Ereignisse, und es gibt nur Gruppen von Individuen oder, richtiger, einzelne Individuen. Sie machen jeden Morgen vor dem Spiegel der (eigenen) Geschichte den Prozeß. Andernfalls wäre Leben für sie nichts als eine stupide Wiederholung von Fehlern", erklärt er als "Autor" im "Kritischen Intermezzo" seines Romans "Contro-passato Prossimo"( dt. "Licht am Ende des Tunnels") seinem "Verleger". Den totalitären Hegelschen Satz "Umso schlimmer für die Tatsachen" kehrt er gegen die darin liegende überhebliche Geschichtstheodizee des idealistischen deutschen Philosophen, der den napoleonischen Weltgeist zu Pferde gesehen zu haben meinte.

    Für Hegel hatten sich "die Tatsachen" nach der Geschichte des Weltgeistes zu richten; für Morselli jedoch die historischen Tatsachen nach den historischen Möglichkeiten. "Die Tatsache, daß die Geschichte irreversibel ist, schließt die Kritik an ihr nicht aus, ja sie sollte sie geradezu veranlassen“. Sie schließt vor allem jene Art der Kritik nicht aus, um die es ihm diesem Roman zu tun ist: den Angriff auf das Geschehene, das weder "souverän noch unberührbar ist".

    Morsellis Angriff auf die Vergangenheit ist ihm eine "neuerliche Überprüfung der Geschichte" und "etwas Verbindlicheres als die üblichen phantastischen Zukunftsperspektiven". Sein literarisches Unternehmen grenzt er derart von Polit-& Science-Fiction ab, weil das, was er "retrospektive Hypothese" nennt, "Menschen aufspürt, die gelebt haben oder glaubhafterweise gelebt haben könnten und unter diesen Voraussetzungen und Impulsen hätten handeln können. Menschen", setzt er hinzu: "- keine ideologischen Schaufensterpuppen und keine technologischen Roboter". Zu den Menschen, die in Morsellis "Alternativ-Vergangenheit" gelebt haben, gehören Briand und Rathenau, Kaiser Wilhelm II, Tirpitz, Hindenburg und Ludendorff, Einstein und Max Planck, Lenin und Hitler.

    Zu denen, die "glaubhafterweise gelebt haben könnten", zählt aber jener malerisch dilettierende, kunstsinnige österreichische Stabsoffizier Walter von Allmen - ein "Mann ohne Eigenschaften" der MusilRothSchnitzler-K.u.K.-Welt, der dafür gesorgt hat, daß "Licht am Ende des Tunnels" sein wird: durch einen anderen Verlauf des 1. Weltkriegs. Buchstäblich ist das Tunnelprojekt, das dem in Tirol Urlaub machenden Walter von Allmen in den Kopf kommt, jener Durchstoß zur Morsellischen "Alternativ-Vergangenheit", die Europa vereint und ihm den 2. Weltkrieg erspart hätte; vor allem aber den österreichischen Gefreiten, der zwar rassistisch-germanophil tönt, als ihm der zum Kunstkritiker der Wiener "Arbeiter-Zeitung" gewordene von Allem im Zug gegenübersitzt, mit dem die beiden Österreicher von der Dresdner Ausstellung der >Brücke-Maler< nachhause fahren. Aber dieser Adolf Hitler wird kurz darauf, Ende 1918, in einer kleinen Wiener Galerie seine Ölbilder und Zeichnungen ausstellen. Da von Allem sie nicht besucht hat, wissen wir nicht, ob er in die Tat umgesetzt hat, was er seinem belästigten Gegenüber mit "zugleich erregter und eisiger Stimme" zufaucht: "Anschluß Österreichs an die Germanisierung des Kontinents ist unsere Aufgabe. Meine Kunst wird sich von diesem Thema inspirieren lassen. Ich verlasse die Politik nur, um die Kunst zu politisieren".

    Morselli aber hat den Roman "politisiert" - denn "heute ist der Roman nicht ein Teil der Literatur, er ist die Literatur selbst. Über ihn kommt man nicht hinaus. Ich möchte hinzufügen“, argumentiert der "Autor" gegen seinen widerspentigen "Verleger", daß "der Roman für unseren heutigen Geschmack transliterarisch ist". Für den Autor Morselli war er das damals; nicht aber für auch nur einen italienischen Verleger, der diesem Autor zur Publikation dieser Zeilen inmitten seines Romans verholfen hätte.

    Guido Morselli war glückloser als sein Musilscher Held Walter von Allem, der seine idée fixe dem verschlossenen Erzherzog vortragen konnte, der noch während der Friedenszeiten dem Geheimauftrag gab, in den Alpen einen Tunnel zu bauen, der kurz nach Kriegsausbruch auf italienischer Seite durchbrochen wurde. Er ermöglichte einem österreichisch-deutschen Kommando, dem ein blutjunger schwäbischer Offizier namens Rommel vorstand, mit mobilen Stoßtruppen hinter die italienischen Verteidigungslinien zu gelangen, Teile des italienischen Oberkommandos erst von seinem Hinterland abzuschneiden und später gefangen zu nehmen, worauf eine stillschweigende italienische Kapitulation folgte. Die verfeindeten europäischen Staaten kehren daraufhin zur Diplomatie zurück, der erste Weltkrieg findet nicht weiter statt, die USA werden nicht in den frühzeitig verpufften europäischen Krieg hineingezogen und auch das leninistische Russland wird Teil einer europäischen Staaten-Vereinigung, die von Rathenau und anderen vorangetrieben wird. Und vorallem aber: Adolf Hitler wird & bleibt (politisierender) Kunstmaler.

    Guido Morselli hat diese 1969/70 unter dem Eindruck der Europa-Debatte geschriebene uchronische literarische Phantasie mit ernster Ironie und fast humoristischer Leichtigkeit erzählt, wie ein schlüssiges, gedankenvolles, intelligentes Kunstmärchen, das wirklich möglich gewesen wäre, wenn es nicht aufs Schwerwiegenste „in Wirklichkeit“ ganz anders gekommen wäre.(Der Roman liegt als Taschenbuch bei Suhrkamp vor).

    Wolfram Schütte

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