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Montag, 20. Mai 2013 | 18:46

 

Tatort 790/11

14.02.2011

Stille Wasser (RB)

»... ein neues Leben anfangen ... ganz neu, ganz anders ...« Aus diesem Wunsch wird nichts. Im Hochhaus einer Trabantensiedlung wird ein Ehepaar erstochen aufgefunden. Ins Zentrum der Ermittlungen rücken die Nachbarn des Paares, die zugleich ihre Freunde und Arbeitskollegen sind: Die Männer arbeiten im Containerhafen, die Frauen im Supermarkt. Die Tochter der Ermordeten ist einzige Zeugin der Tat. Sie hat aufgehört zu sprechen. Inga Lürsen ermittelt undercover. Sie übernimmt die Rolle der Halbschwester des toten Vaters und benutzt die Kleine als Köder. Wird der Mörder zurückkommen, um die Zeugin zu töten? Spuren führen in den Containerhafen, wo auf raffinierte Weise Drogen geschmuggelt werden. Der Fall nimmt eine überraschende Wende ...

 

Kritik: Mit hochkarätigen Schauspielern besetzt wird sozialkritischer Realismus dargestellt, der in diesem Fall haarscharf an gängigen Klischees entlang schrammt: Lürsen mimt die Nikotin- und Alkohol behaftete, ruppig anmutende Halbschwester mit tiefer Stimme. Die Zukunft unserer Gesellschaft wohnt in Trabantenstädten - zahlreiche lärmende Kinder. Die Handlung wird stringent erzählt und überzeugend aus dem sozialen Milieu hergeleitet.

 

Fazit: Spannend bis zum Schluss

 

Sendedatum: 13.02.2011

Bremen: Lürsen / Stedefreund

Drehbuch: Thorsten Näter

Regie: Thorsten Näter

Schauspieler: neben der Stammbesetzung u. a. Sina Monpetain, Dagmar Manzel, Ulrich Matthes

Anna Maria Mühe, Felix Ellerhorst, Ronald Kukulies, Robert Gallinowski

 

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