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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 18. August 2017 | 23:55

     

    Tatort 789/11

    24.01.2011

    Heimatfront (SR)

    »Dir fehlt ein beschissenes Bein, und es schnürt Dir den Hals zu. Du kannst nicht raus ...« - Afghanistan ist in Saarbrücken angekommen. In psychiatrischen Sitzungen aufgenommene Video-Protokolle traumatisierter Soldaten stehen im Netz. Eine Performancekünstlerin - von einem Friedensaktivisten für einen Antikriegsfilm engagiert - wird mit einer Präzisionswaffe aus großer Entfernung erschossen. Die Kommissare vermuten einen Racheakt derart bloßgestellter Soldaten. Die Tote hatte als Sekretärin der behandelnden Psychologin Zugang zu dem Filmmaterial. Vier Soldaten, die in Afghanistan gemeinsam durch die Hölle gingen, halten unbeirrt an ihrer eisernen Kameradschaft auch an der Heimatfront fest und erschweren die Ermittlungen. Es kommt zu einem finalen Rettungsschuss.

     

    Kritik: »Aus Afghanistan kommt ein anderer zurück, als der er gegangen ist.« Der Film thematisiert überzeugend aber auch beklemmend die vielschichtige Wiedereingliederungsproblematik aus dem Auslandseinsatz zurückgekehrter Bundeswehrsoldaten.

     

    Fazit: Spannend aufbereitetes aktuelles Thema

     

    Sendedatum: 23.01.11

    Saarbrücken: Kappl / Deininger

    Drehbuch: Christiane Hütter, Christian Heider, Uwe Wilhelm

    Regie: Jochen Alexander Freydank

    Schauspieler: neben der Stammbesetzung u. a. Friedrich Mücke, Ludwig Trepte, Constantin von Jascheroff, Martin Kiefer, Robert Gwisdek, Julia Jäger, Torsten Michaelis

     

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    "Vier Soldaten, die in Afghanistan gemeinsam durch die Hölle gingen..." Ich habe die Protagonisten dieses Tatorts nicht hingeschickt, und da bin ich wohl in Deutschland nicht alleine. Das Tatort-Thema ist tot, wenn kein Krieg in Afghanistan geführt wird. So einfach ist das, abgesehen von den dramaturgisch dilettantischen Handlungsbrüchen und Erzählmüslis. Bodo Behrendt
    | von Bodo Behrendt, 24.01.2011

    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


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