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Die 24. Internationalen Theaterhaus Jazztage in Stuttgart

08.04.2010

Runde Geburtstage

Eben erst hat diese einmalige Einrichtung einer (mehr oder weniger) alternativen Kultur, Glückwünsche für sein Vierteljahrhundert Erfolgsgeschichte entgegengenommen, da ergötzt es mit den 24. Internationalen Theaterhaus Jazztagen. Von THOMAS ROTHSCHILD

 

Die Programmschwerpunkte des zunächst im proletarischen Stadtteil Wangen, seit sieben Jahren am Pragsattel beheimateten Zentrums haben im Lauf des 25-jährigen Bestehens gewechselt. Der Jazz aber ist stets ein Standbein geblieben – weniger finanziell, als aus Überzeugung. Denn Werner Schretzmeier, der unermüdliche Leiter des Theaterhauses, ist seit je eng mit der Jazzszene verbunden. Das United Jazz + Rock Ensemble ist seine Erfindung, er hat als Regisseur die Musiker regelmäßig in seinen Serien eingesetzt, als Sendungen dieser Art im öffentlich-rechtlichen Fernsehen noch möglich waren, er hat das profilierte Plattenlabel Mood Records gegründet. Zu seinem Netzwerk gehören so gut wie alle Musiker, die in den vergangenen vier Jahrzehnten deutsche Jazzgeschichte geschrieben haben.

 

Keine Selbstdarstellung

Inzwischen sind sie, zusammen mit Schretzmeier, in die Jahre gekommen, und das österliche Festival gab Gelegenheit, runde Geburtstage mit Auftritten zu feiern: Ack van Rooyen wurde am 1. Januar dieses Jahres 80, und Herbert Joos am 21. März 70. Ein weiteres vorgesehenes Konzert mit dem international renommierten Vibraphonisten Karl Berger, der am 30. März 75 wurde, musste leider ausfallen. Alle drei zählen zur Crème des deutschen Jazz, in den man, ohne sich dem Verdacht imperialistischer Attitüden auszusetzen, auch van Rooyen eingemeinden darf, da er sich seit 1960 zumindest ebenso häufig in Deutschland aufgehalten hat wie Rudi Carrell oder Johannes Heesters.

 

Herbert Joos ließ sich von dem für den Anlass eigens zusammengestellten Wunschensemble eher ein Ständchen aufspielen, als dass er das Podium zur Selbstdarstellung benützt hätte. Dabei hätte er dazu jede Berechtigung, denn allzu selten hört man den großartigen Flügelhornisten in der Region, in der er beheimatet ist. Die All-Star-Band versuchte gar nicht erst, wie aus einem Guss zu erscheinen, sondern reihte in einer 70-minütigen Nonstop-Folge „Fairy Tales“ – Joos sprach von „Buchstaben“ – aneinander.

 

Eigenwillig, lupenrein, atemberaubend

Da bewies der zuverlässige Michel Godard einmal mehr, dass die Tuba keineswegs ein für den Jazz ungeeignetes „unbewegliches“ Instrument ist. Da erzeugte Patrice Héral mit der Stimme und mit Geräuschen Loops, über deren Ostinato er dann ein fulminantes Schlagzeugsolo legte. Da wiesen Frank Kuruc an der Konzertgitarre und Herbert Joos mit der gestopften Trompete auf Juliette Gréco voraus, indem sie die unsterblichen „Feuilles mortes“, im Jazz eher als „Autumn Leaves“ bekannt, in einer eigenwilligen Version interpretierten. Und da bot der Flötist und Altsaxophonist Wolfgang Puschnig, leider viel zu kurz, lupenreinen Bebop und einen atemberaubenden Dialog mit Michel Godard.

 

Verglichen mit diesem Fest für Joos wirkte Ack van Rooyen, der ebenfalls eine ganze Freundesschar mitgebracht hatte, fast ein wenig zu glatt, zu routiniert. Sein Flügelhorn verhält sich zu dem von Herbert Joos wie Barbra Streisand zu Janis Joplin. Technisch sind beide, van Rooyen wie Joos, untadelig, und auch dem Niederländer mangelt es nicht an improvisatorischer Erfindungskraft. Aber irgendwie vermisst man jene Erregung, die einen, wie es so schön heißt, vom Hocker reißt – und sei es nur metaphorisch. Gelohnt hat es sich allemal, und sei es wegen der Wiederbegegnung mit dem Perkussionisten Nippy Noya, der in den siebziger Jahre zu den am meisten gefragten Sessionmusikern zählte.

 

Stakkato und lange Bögen

Einen runden Geburtstag feiert auch das Moscow Art Trio, bestehend aus dem Pianisten Michail Alperin, dem Flügelhornisten Arkadij Schilkloper, der auch mal nach dem Alphorn greift, und dem Sänger Sergej Starostin, der nebenbei diverse Hirtenflöten bläst. Es ist 20 Jahre alt, und seine unverwechselbare Musik mengt Jazz und archaische russische Folklore und geistliche Musik zu einem neuen Ganzen. Erinnerungen an Prokofjew stehen neben dem „Primitivismus“ von Tschastuschki, der russischen Variante von Schnaderhüpfeln, auch der musikalische Dadaismus ist nicht fern, und Erinnerungen an die 400 Jahre alten „Cries of London“ von Orlando Gibbons werden wach, wenn der Sänger die Tonfolgen von Marktausrufern aufnimmt.

 

Die Musik des Trios ist in höchstem Maße gestisch, und Alperin am Flügel vollzieht sie mit dem ganzen Körper und mit dem Gesicht nach. Alperin und Schilkloper bevorzugen das Stakkato, während Starostin lange Bögen intoniert. Die minimal variierte Wiederholung des scheinbar Immergleichen: Was muss passieren, dass man dabei Langeweile empfindet? Kinder haben ihr Vergnügen dran, und für die Folklore ist das ein Grundelement. Beim Moscow Art Trio konnte man studieren, was auf große Teile des Festivals zutraf: Wie ernsthaft ein Humor ist, der diesen Namen verdient.

 

Dauner verblüfft

Gescheiter Witz hat im Jazz immer schon seinen Platz gehabt, von Louis Armstrong über Cab Calloway bis Werner Pirchner. Aber auch der Jazz ist gefährdet durch die allgegenwärtige Versuchung des puren Entertainment, von dem man sich den Zulauf der Bequemen verspricht, auf der einen Seite und der leeren Virtuosität auf der anderen.

 

Wolfgang Dauners runder Geburtstag steht noch bevor, aber der Stuttgarter, den Werner Schretzmeier in seiner Bedeutung für die Stadt mit dem Fernsehturm verglich, darf natürlich im Theaterhaus nicht fehlen. Diesmal trat er mit seinem Sohn Florian am Schlagzeug und mit Mini Schulz am Kontrabass auf. Dauner verblüfft nun schon seit Jahrzehnten durch stilistische Vielfalt, die er sogar in einzelnen Stücken unterbringt. Hätte er ein paar Jahre in den USA gelebt – er wäre wohl international ebenso berühmt wie Joe Zawinul.

 

Für Karl Berger sprang kurzfristig das Vijay Iyer Trio ein, das, in der traditionellen Besetzung Klavier, Kontrabass und Schlagzeug die Meisterschaft von Crescendi und Accelerandi pflegt, die in abrupte Schlüsse ohne Coda münden.

 

Über das radio.string.quartet.vienna, das mit der schwedischen Sängerin Rigmor Gustafsson und dem virtuosen Akkordeon- und Bandoneonspieler Klaus Paier auftrat, kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wer sich vom Third Stream erhofft, dass er das angeblich aussterbende Klassikpublikum zum Jazz und das angeblich aussterbende Jazzpublikum zur Klassik verführt, mag daran seine Freude haben. Von den Hurenhäusern jedenfalls, in denen der Jazz und auch der Tango, an dessen Erneuerer Astor Piazzolla sich Paier unüberhörbar orientiert, geboren wurden, ist da nichts mehr zu spüren. Das klingt, technisch perfekt, so sauber, dass höheren Töchtern bei dieser Musik gewiss keine unkeuschen Gedanken kommen und minderjährige Knaben bei ihr besser aufgehoben sind als in einem katholischen Internat.

 

Die Kultur von Immigranten ist längst zu einem festen Bestandteil der deutschen Kultur geworden, sie bereichert diese und ist für sie zunehmend unverzichtbar wie die aus Amerika importierte Kultur des Jazz und der Rockmusik oder die aus Frankreich eingeführte Esskultur, die uns gelehrt hat, Kartoffelklöße nicht für den Gipfel der Kochkunst zu halten. Der Jazz seinerseits, im Süden der USA zur Welt gekommen, hat sich zunächst für europäische Überlieferungen, aber längst auch für außereuropäische und außeramerikanische Musikkulturen geöffnet. In Stuttgart konnte man eine Fusion der besonderen Art hören: Der vietnamesische Gitarrist Nguyen Lê hat die japanische Koto-Spielerin Mieko Miyazaki, den indischen Tabla-Virtuosen Prabhu Edouard und den Chinesen Guo Gan an der Erhu, einer zweisaitigen chinesischen Form der Kniegeige, zum Quartett eingeladen.

 

Was die sehr verschiedenen Traditionen verbindet und für unsere Hörgewohnheiten fremd klingen lässt, ist die Pentatonik. Aber warum sollte man sich in die asiatischen Varianten nicht ebenso einhören wie in die irische und schottische?

 

Auch Joachim Kühn, einer der zahlreichen bundesrepublikanischen Jazzimporte aus der DDR, wurde außerhalb Europas fündig, aber sein Zusammenspiel mit arabischen Musikern will nicht so recht zu einer Symbiose geraten.

 

Und dann, am letzten Abend - Juliette Gréco. Mit Jazz hat das nichts zu tun, wohl aber mit der Geschichte des Theaterhauses. Bereits zum fünften Mal kam die große Diseuse hierher. Überraschungen waren nicht zu erwarten. Der Berichterstatter kann sich selbst zitieren:

 

Wir wollen nicht ungalant sein. Aber wenn man bedenkt, dass Juliette Gréco gleich nach dem Zweiten Weltkrieg im Club Tabou in der Pariser Rue Dauphine die Existentialisten entzückte, kann man sich ausrechnen, dass sie nicht mehr zu den Nachwuchskünstlern gehört. Man nennt solche Künstler gemeinhin, wenig schmeichelhaft, eine Legende. Seis's drum.

 

Die Grande Dame des Chansons braucht ihr Alter nicht zu bemänteln. Denn sie beschämt all die nachgewachsenen Diseusen, mit ihrem Gesang, mit ihrer Darstellungskunst, und erst recht mit ihrer erotischen Ausstrahlung.

 

In der ausverkauften Halle 1 des Theaterhauses steht sie da, wie wir sie seit Jahrzehnten kennen, in einem schwarzen Kleid, das einfach zu ihr gehört wie ein Markenzeichen und das ihr Gesicht und die Hände umso heller gegen den dunklen Hintergrund der Bühne abhebt. Sie steht da, konzentriert und voll von Energie, mit lebhaften Augen, die um eine Spur weiter auseinanderliegen als bei den meisten Menschen, und mit einem Mund, der zu kostbar aussieht für bloße Nahrungsaufnahme.

 

Und die Hände, diese wunderbaren Hände mit den sensiblen Fingern, die immerfort in Bewegung sind, sich zu verselbständigen und wie Schmetterlinge davon zu flattern scheinen, die Konturen der Augen mit gekrümmtem Daumen und Zeigefinger nachzeichnen, beiläufig in die Haare greifen, den Körper streicheln: Juliette Gréco singt mit den Händen. Deren Sprache verdoppelt nicht, was die Worte der Lieder sagen. Sie haben vielmehr ihre eigene Melodie. Viele Kleinkunstexhibitionistinnen haben versucht, das zu kopieren. Keine hat die Gréco erreicht. Sie ist einmalig. Und das schon sehr lange.

 

Sie besitzt eine Bühnenpräsenz, wie man sie nicht alle Tage erlebt. Und sie weiß, dass beim Chanson weniger mehr ist. Niemals trägt sie dick auf. Die Andeutung eines ungeduldigen Stampfens mit den Füßen, ein Einknicken der Hüfte, ein kurzes Lächeln, und immer wieder diese Hände: so erzählt Juliette Gréco von Liebe, Erinnerung und Trennungsschmerz. Wenn die Gréco singt "deshabillez moi", "ziehen Sie mich aus", dann klingt das frivol, aber keine Spur schlüpfrig.

Natürlich ist das Routine. Natürlich ist jede Geste einstudiert. Was aber die Gréco von minderen Talenten unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Routine jeden Augenblick wirkt, als wäre sie improvisiert. Die Darstellungskunst der Gréco ist antinaturalistisch und locker zugleich. Ihre Kunst ist, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne, niemals verschwitzt. Leichtigkeit ist Voraussetzung für den Zauber, der von dieser Frau ausgeht.

 

Und die Stimme? Auf die kommt es beim Chanson nicht an. Juliette Gréco hatte nie, was man eine "große Stimme" nennt. Aber sie hatte Ausdruck. Und den hat sie bewahrt. Ihr Gesang nähert sich über weite Strecken dem Sprechen, nützt Varianten wie das Flüstern und - äußerst sparsam - den kurzen Aufschrei.

Juliette Grécos Auftritt erinnert an eine Zeit, da die amerikanische Popkultur noch nicht allein den Sektor diesseits der "Klassik" beherrschte, als es im öffentlichen Bewusstsein - und, als dessen Folge und Bedingung, in den audiovisuellen Medien - noch die Vielfalt des italienischen Canzone, der griechischen Rembetika, des argentinischen Tango, der deutschen Liedermacher oder eben des französischen Chansons gab mit ihren reichen Traditionen und ihren zahlreichen Varianten.

 

Eine schöne Geste am Ende: die große Diseuse verneigt sich tief vor den Musikern, die sie durch den fast zweistündigen Abend begleitet haben. Wie altmodisch. Wie schön. Das Publikum im Theaterhaus weiß es zu würdigen. Standing ovations und viele Rosen für Juliette Gréco.

 

Der Jazz lebt!

4500 Besucher, immerhin, kamen über die Osterfeiertage ins Theaterhaus, und das bei der todesmutigen Entscheidung, jeweils zwei, am Samstag sogar drei Konzerte parallel laufen zu lassen. Hätten sie nacheinander stattgefunden, wären manche Zuhörer statistikfreundlich in mehrere Konzerte eines Tages gegangen. Das kalkulierte Defizit jedenfalls hielt sich in Grenzen, die Schretzmeier zum Versprechen verleiteten, dass es nächstes Jahr wieder Jazztage geben werde. Was die Programmgestaltung insgesamt angeht, so droht Werner Schretzmeier die Falle, die für alle Festivalmacher bereitsteht (abgesehen von der ökonomischen Situation, insbesondere der kulturfeindlichen Politik des Fernsehens, die es längst verhindert, dass, wie vor einigen Jahren noch, an drei Tagen hintereinander Jazzgrößen vom Format eines Stan Getz, eines Dizzy Gillespie und eines John Lurie anreisen): dass man befreundeten Stammgästen nicht nein sagen kann, vielleicht auch, weil man auf die Werbewirkung der Mundpropaganda hofft, so aber die Plätze für neue Entdeckungen verstopft.

 

Der Jazz ist, entgegen allen Gerüchten, nicht tot. Und gerade die Theaterhaus Jazztage beweisen: Man muss nur beharrlich anbieten, dann findet sich auch ein Publikum. Nichts ist reaktionärer als das vorzeitige Einknicken vor einem angeblich schwindenden Interesse. Es muss immer wieder erzeugt werden. Wenn man die öffentlichen Toiletten beseitigt, weil sie angeblich nicht benötigt werden, dann kacken die Leute eben auf den Gehsteig. Würden jene, denen die Verbreitung von Kultur anvertraut ist, die gleiche Ausdauer und Hartnäckigkeit an den Tag legen wie der Oberbürgermeister der Stadt in Sachen Stuttgart 21 – sie dürften sich mancher Erfolge erfreuen.

 

Das Sympathische an den Theaterhaus Jazztagen ist, dass hier Darbietung, Ort und Publikum ideal zusammenstimmen. Hier bleiben die Schickeria und die Snobs aus. Hier werden ihnen keine Plätze in den vorderen Reihen reserviert, die sie einnehmen können, um sich zu zeigen. Denn an Kultur, welcher Art auch immer, sind sie gerade so interessiert wie Spitzenpolitiker an Hochwasseropfern. Sie wollen sich sehen lassen. Im Theaterhaus hört man zu. Mehr und mehr: eine rückwärtsgewandte Utopie. Und wenn Werner Schretzmeier mit dem Mikrophon seine Runde über die Bühne macht, immer von rechts hinten, gegen den Uhrzeigersinn, nach links und dann nach vorne in die Mitte, und den Ansagetext etwas unbeholfen vom Zettel liest, dann überkommt einen eine tiefe Abscheu gegenüber den geschniegelten Absolventen von Ausbildungsstätten für Kulturmanagement, die Kunst „verkaufen“ wie Salzgurken oder Deospray. Das Theaterhaus mag einige seiner ursprünglichen politischen Ansprüche unter dem Zwang der Wirtschaft aufgegeben haben. Hier, nicht im Weißen Saal des Neuen Schlosses hätte der Erich-Fromm-Preis an Noam Chomsky überreicht werden müssen. Hier hätte der Intellektuelle par excellence, zwischen Comedy und „Caveman“, seine Rede über den Staatsterror der USA halten müssen. Aber selbst, wo es scheinbar nur um Jazz geht, weht noch ein Hauch von 1968.

 

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