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TOM ASAM hört die Remix-Version eines der interessantesten Debuts des Jahres.
A sufi and a killer hieß das im Frühjahr erschienene Debut des in Las Vegas lebenden Yoga-Lehrers Gonjasufi. Die darauf enthaltenen 19 Stücke waren selbst für eine Veröffentlichung des Labels Warp in ihrer Mischung ungewöhnlich. Der psychedelische Wüstencrossover mit Beteiligung von Flying Lotus klang im Original schon nach durchwachten Wüstennächten und akustischen Phata morganas. Jetzt lädt der Kalif zur Teeparty und präsentiert zwölf der Stücke in remixter Form. Elektronik-Freaks wie Bibio und Mark Pritchard fügen der abgefahrenen Wüstenmystik noch ein weiteres Quentchen Studio-Zauberei hinzu.
Pritchards Ancestors-Version ergänzt die Flying-Lotus-Produktion um eine Prise Moricone. She´s gone wird im Oneohtrix Point Never Remix eher zum Soundtrack eines unveröffentlichten Sequels von Die Vögel. Man mag sich fragen, ob bei der völlig unübersichtlichen Veröffentlichungsflut gleich auch noch Remixes in Hülle und Fülle sein müssen. Bei dem in diesem Falle vorliegenden Ausgangsmaterial leuchtet aber ein, dass die Versuchung einfach zu groß war. Das Ergebnis ist auch durchaus interessant. Wer aber A sufi and a killer noch nicht hat, sollte sich dieses Album unbedingt zuerst zulegen, bevor er der Einladung des Kalifen folgt und Kräutertee samt seltsam gewürzten Keksen zu sich nimmt.
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