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Mittwoch, 22. Mai 2013 | 16:17

.Walkner.Moestl: Structures

30.09.2010

Elektronische Fusion aus Wien

Die Zeiten, da man Musik aus Wien überwiegend mit Liedermachern, Rock-Kabarett oder Falco-Pop in Verbindung brachte, sind lange vorbei. Von TOM ASAM

 

Spätestens seit Kruder & Dorfmeister in den 90ern ihre immer noch gern gehörten Statements in der legendären DJ-Kicks-Serie ablieferten, hat sich Elektronische Musik aus Wien von angloamerikanichen Vorbildern etabliert. Auf immer größerer Ebene legte man in der Folge auch das Image ab, dass es sich hier um schluffig-leichte Kaffehaus-Hintergrundmusik handeln müsse.

 

Die Herren Walkner und Moestl sind auch keine Neuen in der Wiener Szene. Bereits in den Jahren 1999 und 2000 lieferten sie zwei vielbeachtete EPs auf dem namhaften G-Stone Label ab. Zehn Jahre später tauchen sie nun mit dem ersten gemeinsamen Album auf, das bei Moestls eigenem Label „Defusion Records“ erscheint. Die lässig-deepen Sounds fusionieren u.a. Einflüsse aus Elecotro, Dubstep und Breakbeat. Diese Fusion erstrahlt in organischem Sound und beglückt mit leichter Melancholie in  angenehm organisch-souliger Wärme. Diverse Sänger wie Eva Klampfer, Farda P., Didier Uwago u.a. sorgen für zusätzliche Abwechslung und garantieren, dass hier auch auf Albumlänge keine Langeweile aufkommt. Kann man sich bedenkenlos zwischen Tosca und Sofa Surfers stellen, was natürlich gleichzeitig heißen soll, dass hier keine internationalen Vergleiche gescheut werden müssen.


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