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    TITEL kulturmagazin
    Mittwoch, 28. Juni 2017 | 19:24

     

    Die beiden Chefs auf dem Spielplatz Die beiden Chefs auf dem Spielplatz

    Interview Spielplatz Magazin

    27.11.2012

    Der Spielplatz macht zu

    Nach drei Ausgaben wird das Games-iPad-Magazin Spielplatz wieder eingestellt. Was dahinter steckt, wollte RUDOLF INDERST im Gespräch mit den beiden Machern Henning Ohlsen und Mark Heywinkel herausfinden.

     

    Ihr stellt nach der dritten Ausgabe von Spielplatz-Magazin.de das Magazin ein. Was hat Euch dazu bewogen?

     

    Mark: Obwohl wir eine steigende Reichweite verbuchen konnten, verlief die Akquise von Anzeigenpartnern schwieriger, als wir erwartet haben. Mit der dritten Ausgabe haben wir zwar schon schwarze Zahlen geschrieben, aber es war keine langfristige Partnerschaft in Aussicht. Bei der vierten Ausgabe hätten wir mit der Akquise wieder bei null anfangen müssen.

     

    Henning: Anhand der Krise bei der Frankfurter Rundschau und den Wirtschaftsmedien von Gruner + Jahr lässt sich ja auch erkennen, wie schleppend sich Journalismus auch in anderen Themenbereichen finanzieren lässt.

     

    Von der Vision zur Umsetzung

    Wie viel von Eurer ursprünglichen Vision konntet Ihr Eurer Meinung nach verwirklichen?

     

    Henning: In den drei Ausgaben, die wir gemacht haben, konnten wir unsere Visionen voll umsetzen. Wir haben in allen Ausgaben inhaltlich umfassend über Videospiele und ihren Einfluss auf die Gesellschaft berichtet.

     

    Mark: Und das, entsprechend dem digitalen Vertriebsweg auf iPad, iPhone und iPod Touch entsprechend, multimedial. Wir haben sogar eigene Videos produziert.

     

    Der Blick zurück

    Sollten sich andere auf den beschwerlichen Weg machen, ein ähnliches Magazin zu entwickeln, was könntet Ihr ihm raten? Welche Learned Lessons stehen für Euch jetzt fest?

     

    Mark: Wir haben eine ganze Menge gelernt: Alles dauert länger, als man denkt. Andere für eine neue Idee zu gewinnen, ist leicht – sie als aktive Partner zu gewinnen schwierig. Und wer ein solches Projekt umsetzen möchte, sollte sich ganz zu Anfang vernünftige Sparringspartner ins Boot holen. Leute, die ehrlich Kritik äußern.

     

    Henning: Wir sind im Nachhinein der Meinung, dass es zu diesem Zeitpunkt für ein reines iPad-Magazin, das sich in einer Nische wie unserer bewegt hat, noch keinen Markt gibt. Nicht auf Seiten der Leser, sondern auf Seiten der Werbepartner, auf die es am Ende ankommt.

     

    Vielen Dank für das Gespräch!

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