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    TITEL kulturmagazin
    Dienstag, 23. Mai 2017 | 10:55

    Toy Story 3

    29.07.2010

    Schon wieder so eine Fortsetzung!?

    Man könnte meinen, die Kreativen des längst legendären Animationsstudios Pixar (Findet Nemo, Cars) gönnten sich nach ihrem jüngsten Geniestreich Up! eine Verschnaufpause und zögen mit Toy Story 3 ein routiniert gepixeltes Sequel aus der Schublade. Bis man die neuesten Abenteuer von Cowboy Woody, Cowgirl Jessi, Dinosaurier Rex und Space Ranger Buzz auf der Leinwand miterlebt hat. Von STEFAN VOLK

     

     

    Fast zur Nebensache gerät dabei, dass die Spielzeugfiguren des mittlerweile erwachsenen Andy sich nun erstmals in 3D ins Abenteuer stürzen, was herrlich anzuschauen ist. Doch bereits vor fünfzehn Jahren schöpfte Toy Story seinen besonderen Reiz nicht etwa daraus, dass es sich bei ihm um den ersten komplett am Computer generierten Trickfilm handelte, sondern aus den charmanten Charakteren, den gewitzten Dialogen und einer ebenso liebenswerten wie mitreißenden Handlung. Daran hat sich glücklicherweise auch im dritten Teil nichts geändert.

     

    Gebannt, gerührt und prächtig unterhalten

    Für Andy, den menschlichen Ansprechpartner der quicklebendigen Spielzeugfiguren, ist es jetzt an der Zeit, aufs College zu gehen. Während Andys jüngere Schwester Molly in Gedanken schon mal das demnächst freie Zimmer für sich einräumt, nutzt seine Mutter die Gelegenheit, um mal gründlich auszumisten. Auch Woody, Jessi und Co. landen dabei in einer Kiste, die für eine Kindertagesstätte mit dem schönen Namen „Sunnyside“ bestimmt ist. Dort treffen die Spielzeughelden auf reichlich Gesellschaft ihrer Art wie etwa die außerordentlich bewegliche Gummi-Krake Stretch, den hemdsärmlige Barbiepuppenmann Ken, der es sich nicht nehmen lässt, mit Mollys blonder Barbie zu flirten, und den gemütlichen alten Kuschelbär Lotso, der die Neuankömmlinge mit der noch ungewohnten Umgebung vertraut macht.

    Als ganz so idyllisch, wie es zunächst klingt und aussieht, erweist sich „Sunnyside“ dann aber doch nicht. Hinter Lotsos gutmütiger Fassade tun sich ungeahnte Abgründe auf, und auch bei den Kindergartenkindern gibt es einige ziemlich tyrannische und rücksichtslose Gesellen. Schließlich bleibt Andys wider Willen ausquartierter Spielzeugfamilie nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen und ihren kleinen und großen Bewunderern im Kino keine andere Wahl, als ihnen gebannt, gerührt und prächtig unterhalten dabei zuzuschauen - und sich hinterher schon auf den vierten Teil zu freuen.

     

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