Und auf Englisch?
The Brainy Gamer: SCOTUS Modern Elite Force 7 Rulez
Michael Abbott betrachtet auf seinem Blog differenziert die verschiedenen Dimensionen des Urteilstexts zum Prozess über Redefreiheit und Videospiele und warnt vor Fehlschlüssen: »Today’s Supreme Court decision attempts to address many key issues related to video games, not simply the question ›are games art?‹ [...] What the Supreme Court did say, unequivocally, today is that video games must be considered speech; and, therefore, must qualify for First Amendment protection. This, in a representative democracy influenced by powerful special interests, is a much bigger deal than the question of art.« (Dass damit allerdings nur ein Etappensieg errungen wurde, hat John Teti in einem Tweet wunderbar auf den Punkt gebracht.)
Rock, Paper, Shotgun: Gaming Made Me: Colossal Cave Adventure
In der fortlaufenden Gaming Made Me-Reihe sprechen Autoren und Game-Designer über die Spiele, die ihr Leben beeinflusst haben. Leigh Alexander schreibt über ihre Kindheit in New York, die sie mit dem Erforschen des ersten Text-Adventures Colossal Cave verbracht hat.
Grantland: Press X for Beer Bottle: On L.A. Noire
Trotz, oder gerade wegen, sehr gespaltener kritischer Meinungen zu Team Bondi / Rockstars Blockbuster-Versuch eine American Noir Geschichte durch das Open World Videospiel zu erzählen, gab es eine ganze Reihe unglaublich guter und unglaublich wichtiger Essays zum Thema L.A. Noire. Darunter, Tom Bissel (Extra Lives), der für das neue Sport/Kulturmagazin Grantland, darüber schreibt, warum er einerseits die Hoffnung auf Storytelling im Spiel verloren hat, und Geschichten in Spielen trotzdem als eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre ansieht. Kirk Hamilton dagegen versucht in einem viel beachteten Artikel für Kill Screen aus dem Magic Circle des digitalen Los Angeles zu fliehen. Hier auch unsere Rezension.
Rock, Paper, Shotgun: E3 2011 Booth Babe Bonanza
Rock, Paper, Shotgun are bringing the sexy und widmen sich dem leidigen Thema Booth Babe Sexismus auf originelle Art und Weise.
Electron Dance: Stanley Kubrick Is Gone
Im neuesten Beitrag in seiner exzellenten Serie über die Höhepunkte und das Erbe der Computerspiele der 80er-Jahre widmet sich Joel Goodwin »dem Stanley Kubrick der Computerspiele«, Bill Williams. Sein Essay ist eine nahtlose Verknüpfung einer tragischen Biographie und der Analyse der für das Medium prägenden Spiele, die diese hervorgebracht hat.
Kill Screen: Pride and Its Dark Side
Simon Ferrari demonstriert, weshalb man sich nicht scheuen sollte, auch Monate nach dem Abebben der Textflut zu einem Spiel ein neues Licht darauf zu werfen: Er untersucht das Schneckentempo-Strategiespiel Neptun’s Pride und fragt sich, welche Emotionen es freisetzt. Die Antwort findet er bei jüdischen Müttern.
Insert Credit: Journalism: The Videogame: Redux
Insert Credit, Brandon Sheffields früherer Gonzo-Game-Journalism-Versuch, ist wieder da. Mit einem Manifest in 7 Kapiteln. Mit dabei sind u.a. Leigh Alexander, Tim Rogers und Simon Carless. Und die Comments werden gepflegt von Alex Kierkegaard getrollt. Alles wieder auf Anfang also.
RockPaperShotgun: LulzSec Over, Release Battlefield Heroes Data
Die kurze LulzSec-Ära scheint vorbei zu sein, Server-Admins trauen sich langsam wieder aus Atomschutzbunkern und alle Passwörter bestehen nur noch aus unzusammenhängenden Zahlen- und Buchstabenreihen. RockPaperShotgun seufzen auf und fassen nochmal zusammen.
Cruise Elroy: Portal 2 and music
Während anderswo viel geschrieben wurde über Portal 2 als Spiel über Spiele, als Spiel für Anfänger, als überdesignte Enttäuschung und als nicht-Portal-1, betrachtet Dan Bruno das Spiel als Meisterwerk des Sound Designs.
iO9: Non-Emergent Sex in Emergent Technology
In einem Buchauszug aus Patchen Barss’ Buch The Erotic Engine über Technologie und Porno-Industrie, schreibt Barss über wenig beachtete Bemühungen Sex in Videospielen zu simulieren.
SplitScreen: MetaCritique: Ratings & The Inner Circle
Um die Debatte über Wertungsinflation und ständige Korruption der Spielepresse ein für allemal zu beenden, hat SplitScreen eine Reihe interaktiver Infografiken über Spielerezensionen zusammengestellt. Außerdem sind die Grafiken bunt, was auch schon für sich spricht.
mudlark: Space is the Place: An interview with Jim Rossignol
Autor, Kritiker und seit neuerdings Spieleentwickler Jim Rossignol spricht in einem äußerst lesenswerten Interview mit Indiana Hamilton-Brown über Architektur in Videospielen als Outlet für die nicht umsetzbaren Träume von tatsächlichen Architekten: »but the truth is that many talented and qualified architects are ending up in game design precisely because there is no work for them—at least no interesting work—in real-world buildings. When game environments look as good as they do in Brink or Guild Wars 2, what use are “real” big name architecture firms?«
PopMatters: Shadows of the Dead: Punk's Not Dead?
In der wie immer sehr empfehlenswerten Moving Pixels Kolumne spricht G. Christopher Williams über Punk-Ästhetik in den Spielen von Suda51 und darüber, dass das neue Spiele Shadows of the Damned in gewisser Weise einen Stilbruch darstellt: »Perhaps the shift will make him more accessible and (dare I say it?) more popular, but I’m not sure that that is exactly the goal of the traditional punk.«
