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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 29. April 2017 | 07:27

    Borderlands 2

    13.11.2012

    Turning players into fans

    Schon seit den Tagen des ersten Trailers wartet RUDOLF INDERST auf Borderlands 2. Jeder Dubstep-Beat steigerte die Vorfreude und dann lag das Spiel plötzlich in seinen Händen. Warum wir hier (vielleicht) vom Spiel des Jahres 2012 sprechen, decken die folgenden Zeilen auf.

     

    Am 9. November 2009 schrieb ich auf Polymedia unter der Überschrift Spiel-Zwischeneindruck Borderlands folgende Beschwerde ins Klassenheft: »Borderlands ist die Multiplayer-Bombe, auf die ich so lange gewartet habe, da verzeihe ich vielleicht auch irgendwann den größten Fehler: Geteilter Bildschirm und Online – Spiel kann nicht gemischt werden, was natürlich alles andere als konsumentenfreundlich daherkommt. Schade, schade – eine miese Entscheidung.« Was für ein Glücksgefühl mich überkam, als ich herausfand, dass diese schlimmen Zeiten mit dem Sequel endgültig vorbei sind, kann man sich als bürgerlicher Leser nicht vorstellen.

     

    Haltung, Handling und ... Handlung

    Doch wir wollen das Pferd nicht von hinten nehmen. Machen wir einen kleinen Ausflug auf die Spielwelt Pandora, die die SpielerInnen bereits auf dem ersten Teil in all ihrer Cellshade-Pracht in Form einer Mischform aus First-PersonShooter und Rollenspiel kennen. Ursprünglich, aber das wissen die Kenner der Szene natürlich, sollte das Spiel in einer anderen, eher gewöhnlicheren Optik daherkommen. Was hat sich also zugetragen? Die offizielle Webseite klärt auf: »Borderlands 2 erzählt die Geschichte von vier neuen Kammer-Jägern und ihrem Kampf um die Befreiung Pandoras aus den Fängen von Handsome Jack, dem brillanten, charismatischen und ausgesprochen fiesen Chef der Hyperion Corporation. Die Spieler kämpfen auf ganz Pandora, um Jack daran zu hindern, den ›Krieger‹, einen uralten Alien-Bösewicht, zu erwecken. Auf ihrer Mission treffen sie einige bekannte Gesichter aus dem ersten Game, vor allem die vier Original-Kammer-Jäger: Roland, Lilith, Brick und Mordecai. Diese werden zusammen mit vielen, brandneuen Charakteren den Spielern helfen, Jack zu besiegen, den Krieger zu vernichten und Pandora zu retten.«

     

    Multiversen voller Spaß

    Ich habe Borderlands 2 noch keine Sekunde alleine gespielt, und das liegt auch daran, dass ich, anders als noch in Teil 1 genügend Mitstreiter gefunden habe. Es ist sogar der ärgerliche Fall eingetreten, dass man locker mit 6 oder 7 Freunden losziehen könnte, das Spiel aber nur maximal 4 Spieler in einer Party zulässt. Natürlich bin ich da folgerichtig nicht der Einzige, der sich die Frage nach einem Borderlands MMORPG, also einem Borderworlds, stellt. Leider gibt es in dieser causa noch keine nennenswerten Neuigkeiten, obgleich ich meinen Micropayment- oder Abogeldbeutel natürlich leidenschaftlich bereithalte.  

     

    Durchladen und durchkoppeln

    Etwa 40 Stunden Spielzeit haben wir momentan in Borderlands 2 versenkt, sind einmal mit der Kampagne durch und wollen nun natürlich diverse offene Nebenmissionen in Angriff nehmen. Auf dem hyperbunten Planeten gibt es schließlich viel zu tun, auch wenn ich immer noch nicht mit meiner Charakterklasse, dem kleinwüchsigen, muskelbepackten, aggressiven Gunzerker, zurechtkomme. Aber wie vieles andere auch, war das ein Kompromiss, der in der Gruppe zustande kam. Meine Commando-Klasse, die ich im Prequel so sehr lieben gelernt hatte, übernimmt eben jetzt Herr S. Und der macht das recht gut. Fast hätte ich vergessen, dass nach den Nebenmissionen selbstredend nicht Schluss ist: Der DLC wartet schon auf die Vault-Hunter-Clique. Aber bevor ich den angehe, muss ich noch einmal das Art Book studieren, das in meiner Deluxe Kammerjäger Special Edition (das Marketing verzichtet natürlich auf stringentes Durchkoppeln!). Tatsächlich sind die Konzeptzeichnungen der Charaktere sehr interessant und nicht selten wünscht man sich, die eine oder andere Phase der Figurenentwicklung wäre es – statt der finalen Version – schließlich geworden.  

     

    Mehr als nur Spieler

    Gearbox hat etwas Großartiges geschafft/geschaffen, nein, ich meine nicht nur das Spiel als solches. Das wirklich Großartige, der Heilige Gral des Marketing sozusagen, am Phänomen Borderlands 2 ist, dass SpielerInnen zu aktiven und mitteilsamen Fans geworden sind. Sie leben den Titel. Sie tragen Shirts mit WUB-WUB-Aufdruck, lieben den beatboxenden Claptrap und drehen die Boxen auf, wenn der Introsong ertönt. 2012 wird es verdammt schwierig werden, das Grenzland nicht als Spiel des Jahres zu feiern. Moment … Anthony Burch hat auch noch an dem Ding geschrieben? Okay, Spiel des Jahres. NEXT!

    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


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