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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 28. April 2017 | 23:53

    Guild Wars 2

    18.09.2012

    In seinem ersten Beitrag für unser Ressort berichtet STEFAN VON DER KRONE von seinen jungfräulichen Schritten in Guild Wars 2. Und offensichtlich haben sich da zwei gefunden. Aber bitte lesen Sie selbst …

     

    Guild Wars war seiner Zeit eines der wichtigsten Online-Rollenspiele und wohl der härteste Konkurrent zu World Of Warcraft. Das Besondere nebst des motivierenden Gameplays war die Tatsache, dass keine monatlichen Kosten anfielen. Auch ich war einige Wochen gefesselt und erfreute mich an der spannenden Geschichte um den Kampf gegen die wilden Charr und an der zauberhaften Grafik. Nun ist es soweit: Guild Wars 2 ist erschienen und mir wurde die Ehre zuteil, es anzuspielen. Nach etwa einer Stunde Installation und einer weiteren für den initialen Download kann es auch schon losgehen. Der erste Spielstart steht an und der Charakter will erstellt werden. Diesmal sind nun auch die Charr spielbar und zwei neue Rassen gesellen sich in die Runde der illustren Helden: die kleinwüchsigen, cleveren Asura sowie die Sylvari.

     

    Das sehe ich mir näher an...

    Ich entscheide mich für einen jungen Asura-Waldläufer und passe ihn meinen Vorstellungen an. Nach der Auswahl einiger Details meiner virtuellen Vita stürze ich mich ins Abenteuer. Startpunkt ist die Provinz Metrica, in der ich auch meine erste Mission bestreite: Einige verrücktspielende Golems (das sind die Roboter der Asura) sollen ausgeschaltet werden. Nach getaner Arbeit steht es mir frei, ein weiteres Abenteuer zu bestreiten. Mir wird vorgeschlagen, einigen Bürgern der Provinz zu helfen, um so wertvolle Erfahrung und Anerkennung zu verdienen. Ich entscheide mich, die nähere Umgebung zu erkunden und prompt folgt das erste dynamische Event. Die fiese Inquestur (so was wie die Sith der Asura) greift ein nahelegendes Labor an und muss zurückgeschlagen werden.

     

    Diese dynamischen Events erlebe ich an fast jeder Ecke – sie lockern das Erlebnis auf, auch wenn sie schon nach kurzer Zeit recht vorhersagbar sind. Ein größeres Event führt zu einer Massenansammlung von Gegnern und Verbündeten, wodurch ich den Überblick verliere. Lediglich die roten Lebensbalken der Gegner zeigen mir die Ziele auf. Mitunter geht das mit dem optischen Verlust des Mauszeigers einher. Nachdem auch diese Schlacht geschlagen wurde, entscheide ich mich, ein wenig die Gegend zu erkunden. Es gibt einige Weg- und Aussichtspunkte, Sehenswürdigkeiten sowie Fertigkeitsherausforderungen – und ehe ich mich versehe, sind mehrere Stunden vergangen und die halbe Provinzkarte ist aufgedeckt.

     

    Guild Wars 2 ist äußerst motivierend. Allein die Provinz Metrica bietet Stoff für mehrere Stunden Abenteuer. Im Spieldesign haben Erfolge eine enorme Bedeutung, es gibt sogar tägliche und monatliche Erfolge. In Verbindung mit den Events entsteht damit ein Motivationsmotor, der den geneigten Spieler lange bei der Stange halten sollte. Wo nun beim Platzhirsch World Of Warcraft die nächste Erweiterung ansteht und der letzte große »WoW-Killer« Star Wars – The Old Republic anscheinend das gleiche Schicksal wie andere vielversprechende Anwärter ereilt, wird es spannend um das neue Baby von ArenaNet. Inhaltlich wird viel geboten, die Optik ist teils wunderschön, der Soundtrack atmosphärisch – was will man mehr? Ich werde gerne noch viele Stunden auf Tyria verbringen und meine eigene Heldensaga schreiben.

     

     



     

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    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


    Das neue TITEL kulturmagazin ist ...

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