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Interview mit Berliner Pixeln

22.05.2012

No sleep till Pixel

Auf einem gewissen Panel der diesjährigen re:publica lief RUDOLF INDERST dem Berliner Dennis Liebzeit über den Weg. Er ist Teil des Berliner-Pixel-Teams und was es damit genau auf sich hat, erklärt er in einem kurzen Interview. 

 

Rudolf Inderst (RI): Das Erste, was auffällt, wenn man Euch im Browser ansteuert, ist natürlich die konsequente Pixel- und Retrobit-Optik. Diese Art von Visualität hat mittlerweile eine Menge Fans gefunden – wie hebt Ihr Euch von anderen Stylefetischisten da draußen ab?

 

Dennis Liebzeit (DL): Gerade das ist auch der Punkt: Die Tatsache, dass es im Blog zu jedem Artikel ein Pixelbild gibt, hebt das Blog Berliner Pixel von anderen ab. Es gibt eben nicht viele, die das so konsequent machen. Andererseits lebt der Pixelstil davon, dass er wiederzuerkennen und einheitlich ist. Pixelart besitzt ein festes Stilreglement, das es zu beachten gilt und bietet dabei kaum Spielraum für ausufernde Individualität. 

 

Berlin, Japan und der ganze Rest?

(RI) Auf Eurer Webseite ist zu lesen, dass bei Euch über »fleissig über Berlin, Japan und Musik« gebloggt wird. Welchen persönlichen Bezug habt Ihr zu den Themen und wie setzt Ihr diese um?

 

(DL) Allgemein ist unsere Themenwahl noch sehr durchmischt, wir haben uns noch gar nicht wirklich festgelegt. Natürlich wählt jeder Blogger zum Start seines Blogs immer Themen, über die er besonders gut schreiben kann, aber das war nicht das einzige Kriterium. Ich fragte mich, wie man das Thema Pixelart noch besser in einem Blog unterbringen könnte. Das war der Grund, warum ich das Blog machen wollte. Mein persönlicher Bezug zu Berlin ist, dass ich nun einmal ein Berliner bin und ich sehr gern meine Kunst in der Hauptstadt etablieren möchte. Naja, und als Berliner gehört das Thema Musik einfach zum guten Ton dazu. Für jeden Pixelkünstler ist Japan eine Art Mekka, natürlich muss ich auch darüber schreiben.

 

(RI) In welche Richtung soll ich Euer Blog bewegen? Wo seht Ihr Euch z.B. in einem Jahr?

 

(DL) Berliner Pixel soll auf jeden Fall noch größer werden. Womit jetzt nicht ausschließlich die Follower oder Fans gemeint sind. Es ist nicht unbedingt unser Ziel, eines der meistgelesenen Blogs zu werden. Wichtiger wäre es für uns, dass sich eine feste Fanbase hinter dem Blog bildet, auf die wir dann auch zählen können. Es sollen noch einige Erweiterungen im Autorenteam geben, aber auch was die Rubriken betrifft, soll mehr passieren; wir wollen zum Beispiel mehr Pixelkünstler interviewen. Außerdem können wir uns ein neues Design und eine Erweiterung des Blogs um einen YouTube-Channel vorstellen.

 

 

Anmerkung:

Wikipedia meint: "Mit Pixel, Bildpunkt, Bildzelle oder Bildelement (selten Pel) werden die einzelnen Farbwerte einer digitalen Rastergrafik bezeichnet sowie die zur Erfassung oder Darstellung eines Farbwerts nötigen Flächenelemente bei einem Bildsensor beziehungsweise Bildschirm mit Rasteransteuerung. ,,Pixel" (Nominativ Singular: das Pixel; Genitiv: des Pixels; Plural: die Pixel) ist ein Kunstwort aus der Abkürzung der englischen Wörter pictures (umgangssprachlich verkürzt "pix") und element und wird oft mit px abgekürzt."

 

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