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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 19. August 2017 | 16:44

     

    Auf Fiese schießen

    15.05.2012

    Digitaler Appetithappen: Resident Evil: Operation Racoon City und Unit 13

    Diese Woche geht es durchaus bleihaltig zu im digitalen Appetithappen. Zuerst stellt RUDOLF INDERST den Team-basierten Third-Person-Shooter Resident Evil: Operation Racoon City vor, ehe er sich Unit 13 vornimmt.

     

    Rückkehr in die Kleinstadt

    September 1998 – die tragischen Geschehnisse rund um das vom Unglück verfolgten Raccoon City sowie die entsetzlichen Konsequenzen, die der Ausbruch von Umbrellas tödlichem T-Virus nach sich zog, stehen erneut im Mittelpunkt. Um die Situation zu verschleiern, schickt Umbrella ein Elite-Team nach Raccoon City mit dem Auftrag, alle Beweise zu zerstören und jegliche Überlebende zu eliminieren. Davon in Kenntnis gesetzt, startet die US-Regierung eine Gegen-Offensive und entsendet ihrerseits eine Spezialeinheit in die Krisenregion, um Beweise sicherzustellen, die auf eine virale Verseuchung seitens Umbrellas hindeuten. Spieler übernehmen die Rolle eines Soldaten der Umbrella Security Services (U.S.S.), um allein oder gemeinsam mit bis zu vier Spielern im Koop-Gefecht gegen die Gefahren und Widersacher in Raccoon City zu bestehen. Originale Resident Evil-Gegner kehren zurück, ins ludische Gedächtnis eingeschriebene Orte wie beispielsweise das Raccoon-City-Police-Department dienen als Schauplatz und bekannte Charaktere wie etwa Leon S. Kennedy sind mit von der Partie. Zusätzlich umfasst Resident Evil: Operation Raccoon City unterschiedliche Online-Multiplayer-Modi. Die Spielepresse ging mit dem Titel hart ins Gericht – allgemein warf man den Entwicklern vor, einen durchschnittlichen Shooter entworfen zu haben, der eher zufällig das Label Resident Evil übergestülpt bekam. Um aus dem mittelmäßigen Spielerlebnis einen gelungenen Abend zu machen, müssen auf jeden Fall Bekannte oder Freunde zum Pad greifen: Alleine wird Resident Evil: Operation Raccoon City zu einer mediokren Erfahrung.  

     

    Mobiles Feuern

    Lust darauf, Teil einer militärischen Elite-Einheit zu werden? Was? Zu anstrengend? Dann vielleicht lieber erst einmal auf der PS Vita shootermäßig ausrücken. Der Einstieg ist sehr unmittelbar: In Direct Action-Missionen werden Spielerinnen in ein Kriegsgebiet versetzt und müssen mehrere Zielsetzungen erfüllen. Zu einer der ersten Missionen gehören die Sabotage eines Flugzeugtriebwerks und das gewaltsame Vordringen in eine gesicherte Anlage, wo man geheime Dokumente in seinen Besitz bringen muss. Elite Directives-Missionen enthalten ähnliche Aufgaben, allerdings keine Checkpunkte und nur begrenzte Möglichkeiten zur Gesundheitswiederherstellung. ??Geduld zahlt sich in beiden Missionsarten aus. In Covert- oder Deadline-Missionen kann man sich hingegen diesen Luxus allerdings nicht leisten. Gerät man während eines Covert-Einsatzes ins Visier von Gegnern oder Überwachungskameras, bleiben nur ein paar Sekunden, um zu handeln, bevor Alarm geschlagen wird. Die größte Bedrohung in Deadline-Aufträgen hingegen ist die Uhr. Dynamic-Einsätze warten mit zufällig festgelegten Zielsetzungen auf. Der Schauplatz mag also bekannt sein, was sich hinter der nächsten Ecke verbirgt, ist es definitiv nicht. Übrigens klappt das auch kooperativ ganz gut! Mit großer Spannung war der erste Shooter auf dem mobilen System erwartet worden, da dieser eine Art Prüfstein für die Dual-Stick-Steuerung sein würde. Und diese funktioniert! Große Hände werden allerdings Schwierigkeiten haben. Aber wenn man schon hier den geistigen Sprung über die xenophobe Kleingeister-Hintergrundgeschichte geschafft hat, darf man sich davon nun wirklich nicht aufhalten lassen. 

     

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    TITEL ist umgezogen!

    Liebe Leserinnen, liebe Leser!


    Das neue TITEL kulturmagazin ist ...

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