Da sich die Filmvorlage, die auf einem Tischspiel beruht, sich in einem kurzen Hauptsatz zusammenfassen lässt, ist es kein Wunder, dass man die Kulturtechnik des narrativen Raffens auch auf die Spieleadaption anwenden kann: Bei der Teilnahme an RIMPAC-Trainingsübungen nahe den Hawaii-Inseln werden Kampf-Truppen unter einer Wetterkuppel gefangen, die von einer überlegenen Macht erschaffen wurde. Im Verlauf der Ereignisse von Battleship müsen Spielerinnendie Kontrolle über Marineeinheiten übernehmen, um einen kartenübergreifenden Angriffsplan zu erstellen und in Schiff-gegen-Schiff-Gefechten bestehen. Ach so, und man heißt Cole Mathis.
Leider ist es äußerst schwierig, ein gutes Haar an dem Titel zu lassen. Egal, ob Spieldauer, Gegner-KI oder andere technische Aspekte – mit einer Menge Augenzugedrücke kann man eben so von Mittelmaß sprechen. Nimmt man allerdings die xenophobe, hyperheterosexuelle Ausgangsgeschichte dazu, wünscht man sich, die Alieninvasion möge gelingen.