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    TITEL kulturmagazin
    Sonntag, 20. August 2017 | 23:09

    Julia Holter: Ekstasis

    29.11.2012

    Nachgereichtes Wunder

    Dank eines Deals der Künstlerin mit Domino Records bekommen nun auch hiesige Fans die Möglichkeit, dieses im Frühjahr erschienene Kammerpop-Spektakel zu erwerben – ohne teure Importpreise zu bezahlen. Von TOM ASAM

     

    Ende November wird es langsam Zeit für Kritiker und Musik-Junkies Bilanz zu ziehen, was das abgelaufene Jahr und seine musikalischen Highlights anbelangt. Ekstasis dürfte bald in so mancher Bestenliste auftauchen. Es ist das zweite Album von Julia Holter, deren 2011er Album-Debüt Tragedy bereits im Untergrund gärte und die junge Kalifornierin zum Blog-Thema machte. Obwohl das aktuelle Album Ekstatis bis dato in Europa gar nicht regulär erhältlich war, wurde Holter im renommierten britischen Wire dafür ausführlich gewürdigt – und auch die deutsche Presse geizte nicht mit Lob.

     

    Die Musik von Holter zeugt sowohl von klassischer Schulung als von einem Gespür für Pop. Das wirklich Außergewöhnliche dabei ist, dass die relativ experimentell wirkenden Klänge einen direkten Zugang zum Herz des Hörers finden. Obwohl man das Ganze als avantgardistisches Kammerpop-Werk mit nerdigem Bildungsbewusstsein (es hagelt in den Texten Literaturanspielungen von Frank O´Hara bis Virginia Wolf) lesen könnte, schaffen es diese Stücke, Kunst als Wasser und Luft erscheinen zu lassen. So sphärisch und geheimnisvoll diese Stücke erscheinen, so natürlich und zugänglich sind sie gleichermaßen. Vergleiche mit Künstlern wie Kate Bush, Laurie Anderson, Mark Hollies und David Sylvian wurden bereits angestellt. Damit liegt man auch nicht verkehrt. Was hier zwischen Folk-Anklängen, frei improvisierten Gesangslinien und elektronisch erzeugten Parts durchscheint, ist aber eine ganz eigenständige Künstlerin. Julia Holter schafft es – oft nur mit ihrer Stimme, einem Piano und einer Drum-Machine – ausgetretene Pfade zu verlassen und dabei genau da hinzugehen, wo die Sehnsucht des Hörers wohnt.

     

    Ekstatis ist ein Wunder von einem Album, das genau das möglich macht, was der Titel verspricht: Einen Moment aus seinem Selbst heraustreten und über dem Alltag schweben.

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