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    TITEL kulturmagazin
    Freitag, 26. Mai 2017 | 07:25

    The Somnambulist: Sophia Verloren

    22.11.2012

    Ohne Grenzen

    Diese multinationale Truppe hat in der Toskana und in Berlin ein mutiges Album aufgenommen, bei dem sämtliche Versuche einer Kategorisierung scheitern. Von TOM ASAM

     

    23.November 1889: die erste Jukebox geht in Betrieb, im Palais Royale Saloon in San Francisco. 23. November 2012: The Somnambulist veröffentlichen Sophia Verloren. Was hat Sophia da verloren? Auf griechisch heißt Sophia Weisheit, da passt das deutsche Wort verloren ganz gut dahinter, wenn man sich so umschaut. Nachdem wir es hier – zumindest teilweise – mit einem italienischen Projekt zu tun haben, denken wir natürlich auch an Sophia Loren und sind gleichzeitig beruhigt, da es auch andere Dinge im Leben gibt, als Weisheit. Zum Beispiel Musik, wie die von Somnambulist. Da haben wir Marco Bianciardi (Gesang, Gitarre, Samples), der u.a. als Designer und Komponist fürs Theater tätig ist, Rafael Bord (Violine, Theremin), der unter anderem mit Filmmusik und diversen Balkan-/Klezner-Projekten beschäftigt ist und Violine bei den Hurlements d´Leo aus Bordeaux spielt, Marcello Busato (Drums, Percussion) aus Mailand, der u.a. Anschluss an die Jazz-Szenen von Berlin und Genf hat, den Kiwi Chris Abrahms, u.a. Pianoplayer der Necks und soundtrackerfahren, die Vibraphonistin Eel Vandeweyer aus Belgien, die u.a. mit Tausendsassa Paal Nilssen-Love arbeitete, den auf über 140 Platten zu hörenden Altsaxophonisten Jacopo Andreini, den Berliner Carsten Wegener an der singenden Säge, die er auch für die 17 Hippies zum Klingen bringt und die Berliner Singer/Songwriterin Albertine Sarges (u.a. Daisy twins, Itaca)!

     

    Dieses Line-Up legt schon nahe, dass es hier um erfahrene Musiker geht, die eher über/neben irgendwelchen Zeitgeist-Schubladen agieren. Sophia Verloren bietet wunderbar instrumentierte Musik, bei der verschiedenste Genres fusionieren und Nonkonformität nicht in erster Linie als Kunstform oder gar Provokation zelebriert wird, sondern als Lebensform. Ob zeitgenössische Musik, Chanson, schräger Rock´n`Roll oder Film-/Theatermusik - hier kommt vieles zu einem individuellen Ausdruck zusammen. Another step to a better world (/music).

     

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