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    TITEL kulturmagazin
    Mittwoch, 28. Juni 2017 | 19:30

    Skip & Die: Riot in the Jungle / Mexican Institute of Sound: Politico

    11.10.2012

    Tropisch + Politisch

    Zwei kunterbunte Platten, die zeigen wollen, dass man Party machen und seine Birne benutzen kann. Von TOM ASAM.

     

    Die Idee für den Opener Jungle Riot kam Catarina und Jori, dem Kern von Skip & Die während einer Reise durch Sri Lanka, als man sich mit einheimischen Freunden die Kante gab, bis sich manche schon fast für Elefanten hielten. Doch Reisen bildet auch und kann kreativ pushen. So begannen die Aufnahmen zu Riot in the Jungle als Jams in Südafrika. Neben Party-Themen finden sich hier auch Reflexionen zum globalen Weltgeschehen und politische Äußerungen wie Anti-Capitalista. Musikalisch vermengt sich hier vom Neo-Cumbia über Baile-Funk bis zum Township-Funk so manches. Dazu kommen noch je eine Prise Mittlerer Osten und Balkan, für den die Gäste der famosen Amsterdam Klezmer Band sorgen. Mehr als einmal erinnert dieser zündende Crossover-Sound – auch aufgrund Catarinas Sprechgesang – an M.I.A. Und auch wenn man vielleicht nicht die ganz sicheren Hits an Board hat wie diese –überzeugt Riot in the jungle über die komplette Spieldauer.

     

    Camilo Lara, Kopf des Mexican institute of Sound (MIS) wachte vor einem Jahr auf, als Polizisten 4 Tonnen Sprengstoff direkt neben seiner Bude aushoben. Am gleichen Tag begann er mit der Arbeit am Album Politico. Hierzulande macht man sich ja gerne lustig über die Utopien, die man zu Hippiezeiten noch mit Popkultur verband und bezweifelt die Wirksamkeit politischer Aussagen in der Musik meist. Wenn man aber in einem Land wie Mexiko lebt, in dem das Leben zu guten Teilen von Korruption und Drogenkrieg bestimmt ist, sieht das vielleicht anders aus.

     

    Die zum Bomben-Tag passende Single Mexico hat angeblich zumindest schon für Furore in den einheimischen Medien gesorgt. Und Camilo ruft: Revolucion! Doch da er nicht zum Revoluzzer geboren wurde – ebenso wenig übrigens zum Popstar, erst seine Homies drängten ihn nach seinen gelungenen Urlaubs-Mixtapes Richtung Studio – sondern ein ganz normaler junger Mann ist, gibt Politico vor allem Anlass, den Wahnsinn vor der Türe zu vergessen – und zu feiern. Und das klappt überall, mit dieser wahnwitzigen Mischung aus Cumbia Grooves, dunklen Basslines und einer gesunden Portion Ironie. Auf alte Samples verzichtete Camilo auf seiner dritten Scheibe erstmals zugunsten mit einer Liveband. Ritmo Internacional. Mas!

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