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Donnerstag, 23. März 2017 | 09:12

Robin McKelle & The Flytones: Soul Flower

04.10.2012

Sweet Soul Sister...

… keep on pushing. Robin McKelle lässt den Motown Soul in hellem Glanz erstrahlen. So pur wie in der Vergangenheit und dabei so kraftvoll und vital, wie die Gegenwart nun mal ist. Von DAVID EISERT

 

Auch ohne ein ausgewiesener Kenner der Szene zu sein, wird dem Hörer schon bei den ersten Takten klar, dass hier Künstler am Werke sind, die viel richtig machen. Klar, auf diesem Niveau arbeiten normalerweise nur noch Profis. Aber Seele und Gefühl sind neben dem puren Handwerk genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger. Robin McKelle, 1976 in Rochester/N.Y. geboren, ausgebildet am klassischen Piano und Flügelhorn und jahrelang als Musikerin und Sängerin für Größen wie Herbie Hancock, Carly Simon, David Bowie u.a. unterwegs, legt ihr viertes Soloalbum vor.

 

Schon die Optik erinnert an die alten Motown Klassiker. Eine strenge Schönheit blickt kühl vom Cover, 12 Songs wurden aufgenommen, einige Wenige davon sind Interpretationen bekannter Songs. Bacharachs Walk On By, To Love Somebody aus der Feder der Gebrüder Gibb und I’m A Fool To Want You von Sinatra wurden neu arrangiert aber nah am Original interpretiert. Der Rest stammt von Robin McKelle und ihren Sidekicks. Alles Retro aber nicht antiquiert. Der Klang ist warm, lebendig und fließt so lässig und selbstverständlich, dass man gar nicht glauben mag, dass die meisten der Songs im Hier und Jetzt komponiert sind. McKelle und ihre Band arbeiten sehr traditionsbewusst. Soul, Jazz, Gospel, Blues ja, Hip Hop, R’n’B, Elektro nein. Echte Menschen, die echte Instrumente bedienen. Dazu die warme, kraftvolle Stimme einer selbstbewussten Dame, die genau weiß, was sie will und auch genau das tut.

... bis sie dann gestorben sind.

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