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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 27. Mai 2017 | 19:35

    Van Morrison: Born To Sing: No Plan B

    27.09.2012

    Immer noch Into the Music

    Von Van Morrison darf man sich keine großen Überraschungen erwarten. Das heißt aber auch: er kann nicht enttäuschen. Er schöpft aus dem Vorrat von Rhythm & Blues und Gospel, und es kommt stets etwas heraus, um das ihn seine Kollegen nur beneiden können. Fast fünfzig Jahre ist er nun schon auf der Rockszene präsent, und seine neue CD lässt keine Spur des Alters erkennen. Dieser kleine Mann schwächelt nicht, er ist die pure Power. Von THOMAS ROTHSCHILD

     

    Bei dem Titelsong Born To Sing wird man vielleicht an Send Me Some Lovin' denken, jenen Knüller, den Little Richard 1958 zu einem der großen Hits in der Frühzeit des Rock 'n' Roll machte. Aber Van Morrisons aktuelle CD wäre im Laden in der Abteilung Jazz ebenso gut untergebracht wie bei Pop und Rock.

     

    Das liegt nicht so sehr an Morrisons Gesang, obwohl er stellenweise der Jazzimprovisation sehr nahe kommt, wie an der exzellenten Band, die ihn keineswegs begleitet, sondern sich auch ganz selbstständig profilieren kann. Morrison lässt ihr viel Raum, und sie nützt ihn. Den Sound bestimmen die Bläser, Chris White am Tenorsaxofon und Alistair White an der Posaune, dazu die Hammond Orgel von Paul Moran, der gelegentlich auch Klavier und Trompete spielt. Der Gitarrist Dave Keary kommt in Pagan Heart, einem waschechten Blues in der Tradition von Muddy Waters, John Lee Hooker und Lightnin' Hopkins voll zum Zuge. Für die rhythmische Grundierung sorgen Paul Moore am Bass und Jeff Lardner am Schlagzeug.

     

    Fünf Mal greift Van Morrison selbst zum Altsaxofon, auch am Klavier und an der E-Gitarre bringt er sich ein. Die genuschelten Texte kann man im Beiheft nachlesen. Auf religiöse Bekenntnisse verzichtet Van Morrison diesmal. Dafür zitiert er Sartre (»Die Hölle, das sind die anderen«) und erteilt dem Geld eine Absage: »Money doesn't make you fulfilled/ Money's just to pay the bills.«

     

    Es ist wahrscheinlich ein Pech, wenn zwei Giganten der Rockgeschichte fast gleichzeitig ein neues Album auf den Markt bringen. Bob Dylan hat die Feuilletons gefüllt (die – daran sollte man erinnern – damals, als er und Van Morrison anfingen, über deren Musik die Nasen rümpften). Da bleibt für den vier Jahre jüngeren Iren weniger Platz. Aber was gehen uns die Feuilletons an? Bob Dylan und Van Morrison stehen sich nicht im Weg. Ein Plan A lässt auch einen Plan B zu.

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