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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 27. Mai 2017 | 19:34

    Clock Opera: Ways to forget

    13.09.2012

    Epischer Elektro-Pop

    Guy Cornelly, der neue Hoschi auf Moshi Moshi, will alles. Von TOM ASAM

     

    Drei Jahre sind ins Land gezogen seit Clock Operas Debütalbum – einerseits eine lange Zeit, andererseits belanglos für Bands, die sich ohnehin weitgehend auf Pop der 80er Jahre beziehen. Cornelli möchte Clock Opera nun eher als Band darstellen, was etwas seiner Arbeitsweise widerspricht, die er selbst als »Chop-Pop« bezeichnet.

     

    Ob Chop oder Clip, gemeint ist das Verarbeiten kleiner Sound-Snippets und das Loopen von Samples. Beileibe keine neue Technik: vorgefundenes Material zu integrieren, war auch schon in der musique concrète üblich. Warum es so herausgestellt wird, dass »a world war II ammunition case (slams on a car park floor), a bouncing basketball, shoes on sqash court...pots and pans« ihren Weg in das dichte Soundmosaik gefunden haben ist aber eher aus einem anderen Grund fraglich: Man hört es schlicht nicht, die Details gehen unter in einem großen white noise – so passenderweise ein Songtitel. Was im Vordergrund steht, ist der epische Einsatz von Stimme und Piano, der stellenweise an Elbow oder auch Coldplay erinnert – gepaart mit explosivem Elektro-Pop, der sich an guten Originalen und talentierten Wiederkäuern des 80´s Pop (Metronomy) orientiert. Zusammenfassend: wohl weniger Ergebnis einer Band, als Werk eines talentierten Musikers mit Begleitung, weniger geheimnisvoll und abgefahren als vorgegeben, aber: gut gemachter, emotionaler Pop mit ansteckenden Rhythmen.

     

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