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    TITEL kulturmagazin
    Dienstag, 25. April 2017 | 18:34

    Jewdyssee: 5773

    02.08.2012

    Die neue Jiddishkait

    Man schreibt das Jahr 5773 – und was man da so an Musik hört, klingt schon sehr anders. MIRJAM STUTZMANN über die neue Jiddishkait.

     

    Um etwas genauer zu sein: Das Jahr 5773 schreibt man – zumindest laut jüdischem Kalender – bereits ab Mitte September 2012. Und die Musik, die zu hören ist, stammt von Jewdyssee, einer Berliner Band mit nicht zu übersehenden und vor allen Dingen nicht zu überhörenden israelischen Wurzeln. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsmusik werden kräftig durchgerüttelt und heraus kommen klassische jüdische Folklorestücke, die einmal durch den Clubmusik-Fleischwolf gedreht wurden und einen tanzbaren Sound abgeben, der keiner Balkanpartymusik nachsteht.

     

    Kennt man das Traditional wie Bei mir bist du scheijn höchstens noch in der Version der Andrew-Sisters, so wird man sich bei der Version von Jewdyssee ordentlich anschnallen müssen, so runderneuert und überraschend anders klingt das Lied. Englische, deutsche und jiddische Texte, Oriental-, Klezmer-und Swingklänge werden elektronisch neu belebt und zu Clubmusik gepitched. Man muss sich schon auf diese neuen Klänge und die mutigen neuen Interpretationen einlassen. Aber der wippende Fuß gibt der Band Recht.

     

    Die Band spielt mit ihren israelischen Wurzeln und den Einflüssen ihrer neuen Heimat Berlin, wo Balkanparties, Mashups und die Freude am Zusammenmischen sämtlicher Stile zu Hause ist. Die Band selbst bringt ihre Musik so auf den Punkt: »Jewdyssee celebrates the Yiddish way of life in the 21 century!«

     

    Tourdaten:

    15.09.2012: Düsseldorf zakk 22:00 Uhr
    27.10.2012: Berlin Makkabi Ball 22:00
    15.12.2012: Düsseldorf Hilton 22:00 Uhr

     



     

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