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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 24. Juni 2017 | 02:03

    The tallest man on earth: there´s no leaving home / Glen Hansard: Rhythm and repose

    21.06.2012

    Sing that song

    Allen voran! Auch mit 70 Jahren ist Bob Dylan alias Robert Allen Zimmerman der Singer-/Songwriter, an dem Söhne und Enkel des Genres gerne gemessen werden. Von TOM ASAM

     

    Kristian Matsson nennt sich The tallest man on earth. Mit dem größten Singer/Songwriter auf Erden in jungen Jahren wurde er bereits anlässlich seines 2010er Debuts The wild hunt wiederholt verglichen. Nun muss ja gesagt werden, dass ein Vergleich mit Dylan einem Künstler nicht viel bringt. Denn die Heerscharen eingefleischter Dylanologen pfeifen auf den 4869sten, der angeblich auf des Meisters Spuren wandelt. Und alle anderen erst recht, weil sie sich wundern, warum der alte Mann, der doch gar nicht singen kann, immer noch erwähnt wird. Mastsson – bei dem Vergleich im Gegensatz zu vielen anderen, gar nicht ganz absurd ist – wird’s wurst sein. Er hat eine überschaubare, aber umso treuere Fanschar um sich. Wohl vor allem aufgrund der Qualitäten seiner Live-Auftritte. Aber auch auf There´s no leaving home weiß er zu gefallen. Die Arrangements wirken etwas graziler und vielschichtiger ohne ihre Direktheit zu verlieren. Baritongitarre, Pedal Steel Gitarre und Holzbläser tragen zur Stimmung bei. Am besten live anschauen, Anfang Juli in Berlin oder Dachau, im Herbst auch in anderen deutschen Städten.

     

    Ein absolutes Phänomen ist Glen Hansard. Der Sänger und Gitarrist der irischen Band The Frames musiziert bereits seit zwanzig Jahren und legt nun seit Solo-Debüt vor. Aber dazwischen ist noch ein bisschen was passiert. Hansard ist nämlich zusammen mit Marketa Irglova Hauptdarsteller der Low-Budget Produktion Once – ein Film, der zum Überraschungserfolg wurde. Die beiden – angeblich im echten Leben (mittlerweile) wirklich ein Paar – haben natürlich auch die Musik von Once selbst geschrieben und performed und mal nebenher noch einen Oscar dafür eingefahren. Klingt kitschig und lässt mittelmäßiges Mainstream-Lagerfeuer-Geklampfe vermuten. Aber: denkste! Hansard, auch Hälfte der Swell Seasons – wirkt glaubwürdig und überzeugt mit seinen so emotionalen wie gelungenen Songs absolut. Seine drei Säulenheiligen sind Dylan, Van Morisson und Leonard Cohen. Unbedingt empfehlenswert, nicht zufällig auf Tom Waits ANTI-Label.

     

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