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Dienstag, 28. März 2017 | 10:14

The Hundred in the Hand: Red Night

07.06.2012

Die Nacht brennt

Mit nem Hunderter in der Hand kann man einiges machen. Zum Beispiel Red Night und einen Kopfhörer kaufen und abtauchen. Von TOM ASAM

 

Bereits auf ihrem selbstbetitelten Debüt hatten The Hundred in the Hand ihre Lieblingseinflüsse von Electro bis Wave-Pop verarbeitet und dabei eine beeindruckende Anzahl von Hits zustande gebracht. Diesmal graben Eleonore Everdell und Jason Friedman nicht vorrangig in den Archiven der Popgeschichte, sie graben vielmehr an einem Verbindungstunnel, der von ihren Gehirnen direkt in die Lauscher des Konsumenten zu führen scheint.

 

Was sie dabei an akustischer Information transportieren ist ein in sich geschlossenes Werk, das abstrakte Ansätze mit schillernden Popmomenten verbindet und »den Scheiß, mit dem man jeden Tag konfrontiert ist«, verarbeitet. Polyrhythmische Düsternis und kühle Keyboardklänge treffen auf eine traurig-schöne Stimme. Klassisches Songwriting wird hier kombiniert mit Spuren von Trip Hop und Minimal Techno. Dieses großartige Elektropop-Album dürfte alle begeistern, die sich eine dunklere Version von School of seven bells vorstellen können. Anspieltipp: Die aufeinanderfolgenden Nummern Red Night und Keep it low.

 

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