Tori Amos oder Aimee Mann klingen durch, was aber einfach daran liegt, dass man von diesen Solo-Künstlerinnen am Piano nicht allzu viele kennt, die es zu weltweitem Ruhm gebracht haben. Apropos, Amanda Rogers Musik könnte man sich sehr gut als Film-Soundtrack à la Magnolia vorstellen. Es sind die tiefen Gefühle, die sie in lyrische Texte verwandelt, die untermalt und getragen werden von schlichter, sehr klangvoller Klaviermusik. Jedes Lied erzählt eine Geschichte, in die man abtaucht.
Das Album hat sie Opfern sexueller und häuslicher Gewalt gewidmet und das zeigt schon, dass diese junge Dame auf die ernsten Themen im Leben schaut und sich nicht leichtfüßig sondern tiefgründig an die einzelnen Songs macht. Eine Entdeckung und sicherlich eine Konzertempfehlung!