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    TITEL kulturmagazin
    Sonntag, 30. April 2017 | 16:43

    Electric Empire: same / Tarrus Riley:Mecoustic

    26.04.2012

    Funked out and ready for Soul

    Die Erfolge von Aloe Blac oder jüngst Michael Kiwanuka zeigen ein wiedererwachtes Interesse an rootslastigem Feel-good-Soul. Mehr davon präsentiert TOM ASAM.

     

    Nachdem die Australier mit ihrem komplett in Eigenregie entstandenem Debüt zeigten, was sie drauf haben, sind sie mittlerweile beim französischen Label Soulbeats Records heimisch geworden. Das ermöglicht in Kürze einige Deutschlandtermine zusammen mit den Labelmates von Groundation. In ihrer Heimat hingegen haben sie sich den Support-Job vor Aloe Blac gesichert. Größen wie Brand New Heavies und Fat Freddys Drop haben die Aussies bereits begleitet, was den Status, den sie sich mit ihrem traditionsverbundenen, melodiösen Feel-Good-Soul der Extraklasse erspielt haben, verdeutlicht. 

     

    Wer gerne in die beste Zeit des Soul zurückreist – und das sind derzeit offensichtlich einige – ist auch bei Electric Empire bestens aufgehoben. Songwriting, Musikalität, Stimme und Produktion sind auf einem Niveau. Die erste Single-Auskopplung baby your loving zeigt, wo es lang geht.

     

     

    Nicht in der Kitsch-Falle

    Auch Tarrus Riley veröffentlicht auf Soulbeats. Der in seiner Jugend nicht zufällig Singy Singy genannte Sohn des Reggaeveterans Jimmy Riley räumte auf Jamaica seit seinem 2004er Debut Challenges in diversen Kategorien des renommierten EME Awards voll ab. Während Riley bislang mit typischem Reggae/ Dancehall Vibe zu überzeugen wusste, geht er es nun ruhiger und closer to the heart an. Nicht nur Acoustic, sondern Mecoustic – so der Titel des brandneuen Albums.

     

    Wie er sich hier von Reggae-Roots ausgehend der Gospel Music und dem Soul nähert, ist absolut ergreifend. Man hat deutlich das Gefühl hier ist jemand genau da angekommen, wo er hinwollte – und hat Freude am Teilen. Dieses sehr ruhige Album überzeugt mit eigenständigen Balladen bei denen Akustikgitarre und Piano, ein warmer Bass – und natürlich Rileys Stimme – im Vordergrund stehen. Er singt ergriffen und ergeifend, tappt dabei aber nicht in die Kitsch-Falle. Könnte auch heißen: Mecoustic/Youcoustic/ Wecoustic.

     

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