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Donnerstag, 23. Mai 2013 | 07:22

Kommando Elefant: Scheitern als Show

19.04.2012

Deutschsprachiger Indie-Gitarrenpop

Nachschub für Freunde zeitgenössischen Austropops, denen die letzte Ja, Panik doch etwas zu gestelzt war. Von TOM ASAM

 

Mit Kommt wir hauen Granaten rein. Das kleine bisschen Leben konnte das tierische Kommando in seiner Heimat Österreich bereits gut punkten. Nun folgt Scheitern als Show, wobei man durchaus den Mut besitzt, auf viel Getue zu verzichten – und dabei Sinn für Humor* zeigt. Der Titel des Albums blieb stehen, auch wenn der Song dazu letztlich in die Tonne getreten wurde. Aus 60 Songskizzen schälten sich letztlich 11 Tracks heraus, die bezüglich ihres Arrangements geradeaus gehen. Wie man es von den Dickhäutern gewohnt ist, erweist sich, was auf den ersten Blick eher trampelig wirkt, bei genauem Hinsehn bzw. Hinhören doch auch als durchaus umsichtig und gefühlig.

 

Kommando Elefant bieten unprätentiösen Gitarrenpop mit Texten zwischen Smartness und Alltag. Dabei bewegen sie sich musikalisch irgendwo zwischen Locas in Love und Anajo, den Sportfreunden Stiller und Superpunk. Wenn die Sportis surfen gehen, feiert der Elefant den Schönen Tag, wo man in Haunstetten von »Monikas Tanzband« schwärmt, geht man in Österreich in Michaelas Tanzbar. Man kann und will hier das Rad nicht neu erfinden und liefert doch eine kurzweilige Platte mit Songs gemacht für Open Airs am Baggersee.

 

*das versprochene Poster aus Elefantenkot lag der Promo-CD leider nicht bei.

 

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... bis sie dann gestorben sind.

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