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    TITEL kulturmagazin
    Samstag, 22. Juli 2017 | 00:42

    Gang Colours: The keychain collection / EL_TXEF_A.: Slow dancing in a burning room

    08.03.2012

    Bitte setzen!

    Kontemplativer Post-Dubstep mit Piano, Beats mit Pathos und R&B-Feeling. Was zunächst ein Sitzen zwischen den Stühlen schien, wurde dank des Erfolges von James Blake und Nicolas Jaar konsensfähig. Mehr großartige Romantiker-Beats, vorgestellt von TOM ASAM.

     

    Es waren ja beileibe nicht nur Blake und Jaar, die uns letztes Jahr wunderbare Alben schenkten, bei denen man sich nicht zwischen Club und Couch entscheidet, nicht lange analysiert, sondern sofort mit ganzen Herzen dabei ist. Da gab es unter anderem auch SBRKT, der treibende Beats mit viel Können und tollen Gästen zu eingängigen Glanzstücken veredelte, oder Jamie Woon, der soviel Soul und Popverständnis in seine Songs legte, dass man an spätestens hier an Begriffe wie Club, elektronische Musik oder Dubstep nicht mehr dachte.

     

    Auch Will Ozanne alias Gang Colours entfernt sich auf seinem Album The keychain collection von früheren Dancefloor-Referenzen und scheut Parallelen zu James Blake nicht. Auch hier hat die Musik viel Raum, herrschen melancholische Töne und Pianotunes, allerdings ohne Autotune-Spielereien und zerhackte Beats. Gang Colours positioniert sich mit seinem relativ gut zugänglichen Sound zwischen House und R&B, zieht dabei aber keinem potenziellen Hörer die Stühle unter dem Hintern weg, sondern bietet mit der richtigen Portion Pop vielmehr verschiedenen Lagern ein Plätzchen zum Ausruhen und genießen. Leider nur eine gute halbe Stunde lang.

     

    Bei Gang Colours springt uns das Klavier schon auf dem Cover an. Auch EL_TXEF_A empfängt uns schon beim ersten Stück mit getragenen Pianoklängen – und düsterer, runtergepitchter Stimme, um mit Breath einen unverschämt gelungenen Vocal-House Track voller Soul folgen zu lassen. Hiermit ist das Feld abgesteckt. Slow dancing in a burning room ist ein beeindruckender Albumtitel, der alles sagt. Ob man nun bei den ruhigen Stücken langsam macht, oder anfängt zu tanzen – das Ding ist und macht heiß. Die Post-Dubstep-Debatte stellt sich gar nicht groß, da Aitor Extebarria hier eher geläufigere House-Assoziationen weckt, dabei jedoch mehr als austauschbares Tanzflächenfutter abliefert.

     



     

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