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    TITEL kulturmagazin
    Sonntag, 25. Juni 2017 | 07:18

    Moveonout: Here

    01.03.2012

    Dutzendalbum

    Das italienische Quartett Moveonout gibt KRISTOFFER CORNILS Rätsel auf. Nicht, dass diese so verquere Musik machen würden, nein. Vielmehr muss man sich doch fragen: Muss dieser glattgebügelte Alternative Rock wirklich sein, der es so penetrant darauf anlegt, radiotauglich zu sein?

     

    Auch wenn das kein Ausschlusskriterium sein sollte: Etwas überholt ist der Stil, den die Band bedient, ja schon. Ihr Debütalbum Here erinnert streckenweise stark an die Zeit um den Jahrtausendwechsel, als das totgerittene Pferd des Alternative Rocks ein wenig zu stark mit dem Sound des urbanen Nu Metal liebäugelte. Die grundlegenden Bausteine setzen Moveonout zu einem gleichförmigen Ganzen zusammen, das sich kaum Ecken und Kanten erlaubt. Die Bassfrequenzen sind voll aufgedreht, das Schlagzeug drückt. Über den dumpfen, treibenden Akkordfolgen schmachtet Marianna D’Amario schwerenöterische Lyrics, die nicht ohne bedeutungsschwangere Buzzwords wie empty und lonely auskommen.

     

    Das klingt alles nicht unbedingt schlecht und ist stellenweise eingängig genug, um als guilty pleasure zwei, drei wohlwollende Durchläufe zu bestehen. Auf lange Sicht ist der Sound der Band so angestrengt gefällig gemacht, dass er von selbst jedes Interesse im Keim erstickt. Da hilft die fette Produktion wenig und das Songwriting-nach-Zahlen erst recht nicht: Die standardisierten Songstrukturen wollen so dringend ins Radio, dass sie sich gar keine Raffinesse erlauben. Schmeißt man noch eine akustisches Stück wie Earl Grey in den Mix hat man es endgültig: Das Dutzendalbum. Muss das wirklich sein? Brauchen wir noch so ein Album? Eigentlich nicht.

    Man kann Here weder bescheinigen wirklich interessant zu sein, noch es als trashiges Alternativ-Revival abtun. Es pendelt jenseits von Gut und Böse, ist dabei allerdings vollends und grundlegend belanglos.

     

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    Kommentar:
    Vielen Dank Herr Kristoffen!! MOVEONOUT >>>> http://www.facebook.com/moveonout
    | von Moveonout, 02.03.2012

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