Schreng Schreng & La La begeisterten im erweiterten Freundeskreis mit Live-Auftritten in WG-Wohnzimmern, bei denen neben ihrem Kleinkunst-Schrammelpunk auch Kuchen, Rotwein und Konfetti zur Stimmung beitrugen. Sechs rostige Gitarrensaiten für ein Halleluja, Kindergarten-Glockenspiel und tolle Texte mit dem Drang zum Nonsens inklusive. Motto: »fail, learn, fail better!« Selbstironie is king, Fanny van Dannen – Hörer mit nachweisbarer Metal / Punkvorerfahrung (oder dem Willen zum Nachsitzen) dürfen im Fachhandel mal höflich nachfragen, ob sie mit Berlusconi heimgehen dürfen. Bunga bunga und Schreng Schreng. Als kleinen Vorgeschmack gibt’s den Text zum Text von The Trooper: »Unser Titel ist im Original ein Klassiker der ›New Wave of british Heavy Metal‹, zu denen Iron Maiden damals zählten. Wir haben lediglich den Songtitel entliehen. Es geht im Groben darum, dass erst geweint werden sollte, wenn es Grund dazu gibt. Das Wort Kofferbombe dient darüber hinaus sehr gut dazu, allzu bürgerliches Publikum zu ängstigen.« Das gefällt dem »Musikbusiness-Insassen« (freiwillig, lebenslänglich und unbezahlt – gehts noch blöder?).